95 Prozent aller Ladepunkte in Deutschland
Neue E.ON Drive-App startet: Zugriff auf über 200.000 Ladepunkte
Der Energieversorger E.ON hat eine neue Version seiner Mobilitätsanwendung vorgestellt. Die überarbeitete E.ON Drive App soll Fahrer von Elektroautos beim Laden unterwegs unterstützen und gleichzeitig die bislang getrennten Angebote zusammenführen.
Perspektivisch erhalten Nutzer Zugang zu einem großen Teil der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland sowie zu einem europaweiten Netzwerk.
Nach Angaben des Anbieters lassen sich über die Anwendung mehr als 95 Prozent der Ladepunkte in Deutschland erreichen. Insgesamt umfasst das Netzwerk mehrere hunderttausend Stationen in Europa. Grundlage dafür ist die Zusammenarbeit mit zahlreichen Betreibern von Ladeinfrastruktur. In Deutschland zählen dazu unter anderem EnBW, IONITY und Shell Recharge.
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Die Anwendung zeigt verfügbare Ladepunkte entlang einer Route an und berücksichtigt dabei auch geplante Termine aus dem Kalender. Nutzer können so Ladevorgänge im Voraus in ihre Fahrten integrieren. Ergänzt wird dies durch Filterfunktionen, mit denen sich etwa Ladeleistung, Anbieter oder Steckertyp eingrenzen lassen.
E.ON plant Einführung neuer Ladetarife
Ein Schwerpunkt der neuen App liegt auf einer vereinfachten Bedienung. Das überarbeitete Design im Vergleich zur eingstellten E.ON Drive Comfort-App soll die Navigation erleichtern und wichtige Informationen schneller zugänglich machen. Der Ladevorgang kann direkt über die Anwendung oder alternativ per Ladekarte gestartet werden. Für die Authentifizierung wird entweder ein QR-Code an der Säule gescannt oder eine RFID-Karte genutzt.
Zudem plant E.ON die Einführung neuer Ladetarife. Künftig sollen Nutzer zwischen zwei Modellen wählen können, die sich an unterschiedliche Nutzungsprofile richten. Während ein Tarif für gelegentliches Laden vorgesehen ist, richtet sich das zweite Angebot an Fahrer mit regelmäßigem Bedarf. Konkrete Preise werden in der Anwendung angezeigt, bevor ein Ladevorgang gestartet wird.
Auch das sogenannte Roaming spielt eine zentrale Rolle. Dabei handelt es sich um das Laden an Stationen anderer Betreiber, die nicht direkt zum E.ON-Netz gehören. Durch entsprechende Vereinbarungen können Nutzer dennoch auf diese Infrastruktur zugreifen, wobei je nach Anbieter unterschiedliche Preise gelten.


Meine physische E.ON-Ladekarte, die in der alten App registriert ist kann nicht in die neue App übernommen werden – ich habe jedenfalls keinen Weg dahin gefunden. Das Problem: Schon das Nummernschema der Ladekarte passt nicht für die Eingabe in der neuen App, sehr merkwürdig. Anfrage bei E.ON läuft ….
Na ich bin mal gespannt.
Ich hab über mein Auto von denen noch einen Tarif am laufen (ohne Grundgebühr) aber selbst an Eigenen Station ist der teuer.
Da bin ich mal auf die Tarife gespannt.
AC muss unter 50 Cent bleiben, sonst wird das nichts.
Bei DC sehe ich persönlich die Grenze bei 70 Cent.
Der Gesetzgeber muss da endlich mal einen Deckel drauf setzen!
Nene! AC muss unter 30ct bleiben und DC unter 50ct, eher 40ct, weil die Auslastung je Ladepunkt höher ist.
Ich hab noch kein E-Auto, aber der größte Punkt der mich vom Wechsel abhält, ist diese absolute Anbieter-, Stecker-, Preis-Chaos und nicht die Tatsache das es ein E-Antrieb ist. Das klingt einfach nur anstrengend. Solange dass nicht einfacher wird, wird auch der nächste erstmal Fossil.
Ist gar nicht so schlimm wie es oft dargestellt wird.
Stecker sind einheitlich: CCS und Typ2.
Wer CCS hat, hat auch Typ2.
Preise sind Fix, wenn man sich an einen Anbieter hält.
Ich muss da bei EnBW nichts prüfen.
Es gelten festgelegte Preise an allen Säulen.
Kompliziert wird es nur, wenn man möglichst günstig laden möchte und deswegen 5 verschiedene Ladekarten besitzt.
Exakt!
Ich fahre seit 5 Jahren elektrisch
Falls du Tips brauchst melde dich
Es wird vieles im Netz schlimmer geredet als es ist ….
Wir fahren auch seit zwei Jahren elektrisch Cupra Born. Wer zu Hause laden kann, lädt da vom Dach oder mit PV Unterstützung. Der Rest wählt einen Monatstarif, abhängig zum Fahrverhalten. Aktuell ist mein Born 10€ pro 100km günstiger als mein A6 Diesel (mit 1,83€/Liter im Schnitt für 2026 gerechnet). Tarif M oder L zu 6€ oder 12€ buchen und dann zu 0,46€ oder 0,39€ pro kWh laden. Wären dann 9,20€ bzw. 7,80€ pro 100km + Grundgebühr. Mein Audi braucht aktuell 16,40€ pro 100km
Wenn ich mir deinen Post nochmal genauer durchlese, hört es sich eher nach einer allgemeinen Ablehnung an. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, für den gibt es eigentlich keine Frage was man sich kauft. Ausser hohe Anhängelast ist zwingend nötig.
+1
@Max
das ist nur auf den ersten Blick etwas verwirrend, wenn man sich mal wirklich mit beschäftigt,ist es recht simpel und vergleichbar mit den Zapfsäulen an der Tanke, da guckste ja auch, dass Du den richtigen Zapfhahn nimmst. ;-)
CCS hat sich durchgesetzt und ist jetzt Standard und jede Ladesäule, wo das Kabel schon dran montiert ist (Schnelllader), hat auch CCS Stecker.
Typ2 sind Ladesäulen ohne Kabel, dass bringst Du selber mit und ist oft im Lieferumfang des eAutos enthalten.
Den Tarif sucht Du Dir, bei einem Anbieter Deiner Wahl aus, oft gibts auch Angebote Deines Energieversorgers.
Die Preise zu denen Du lädst, erfährst Du von Deinem Anbieter.
Oft gibts für Neuwagen, auch vergünstigte Abo’s zum Laden dazu.
An vielen Ladestationen, kannst Du auch Adhoc laden, also ohne Registrierung oder Anmeldung, mit Kreditkarte oder Girocard (EC-Karte).
Die Preise dafür werden angezeigt, sind aber oft höher,als mit einen Tarif.
Es klingt nur anfangs verwirrend, biste einmal vertraut mit, ist es verständlich und ganz easy.
Auf YouTube gibts auch viele Videos, die Dir das erklären und aufzeigen wie es funktioniert.
Wichtigsten zwei Lademöglichkeiten:
– Adhoc mit Kredit/Giro bei Aldi, Lidl,…
– EWEGo: oft bei MCD für 0,52€ roaming mit 0,62€ vergleichsweise günstig
Eventuell falls ADAC Mitglied noch die Aral Pulse über ADAC für 0,56€
Damit kommen wir prima aus.
Habe als Backup noch EnBW + Shell rein als App, aber noch nie benutzt.
Jetzt wäre es toll, auch die Bestandskunden irgendwie zu berücksichtigen. Verstehe nicht, das man sich, wie bei der alten App, „neu“ registrieren muss.
Lösung wie „Preis wie zu Hause“ wäre ja eine tolle Bindungsmaßnahme.
Man ist Kunde bei EON (mit Zugangsdaten), muss sich für das App aber wieder ein neues Konto anlegen.
Ernsthaft? Warum muss immer alles so umständlich sein?
Ich vermisse die 80er. Nicht nur in musikalischer Hinsicht ;)
Ja das hat mich auch grad gewundert….
Ich habe mich einfach mit meiner bisherigen Wegwerf-Mailadresse (von Apple) und dem alten Passwort angemeldet.
War kein Problem. Natürlich ist es besser ein neues Passwort zu verwenden.
Aber es geht.
Bei den Preisen, die da aufgerufen werden ist das alles kalter Kaffee.
Der einzige Anbieter, der aktuell Sinn macht, ist Ionity, mit einem sehr gut ausgebauten Netz, mit echten Schnellladestationen und mit einem fairen Tarif.
Nichts kann „Sinn machen“.
Abgesehen davon ist EnBW der Anbieter mit den meisten Ladesäulen in D und auch noch preisgünstiger als Ionity.
Deutschland bleibt ein sinnlos verunstalteter Flickenteppich. Mit viel zu hohen Kosten. Lade meinen Tesla über SuperCharger abends ab 22 Uhr für 0,25 EUR pro KWh. Finde 60, 70, 89 ct komplett inakzeptabel.
Richtig!!
Und ich bis 9uhr für 27cent bei Tesla. Da lohnt sich sogar die 15min Fahrt hin.
Wo läds du da? Ich hab auch schon bei Tesla geladen aber die Preise variieren ja nach Standort sehr
Bad Oeynhausen
In meinem Fall in Hannover. Dynamische Tarife wären übrigens auch hilfreich. Wenn viel Strom, dann eben günstiger. Ist Deutschland zu doof dafür?
Flughafen Hannover von 0-8 Uhr 24 Cent
Puh…
Ich kann Orte suchen, aber eine Routenfunktion habe ich nicht gefunden, bin ich zu blind? Und die EON Preise sind wirklich gruselig. Hoffe, die ändern da bald mal was.
Die App selbst ist auch nur eine von vielen, und kann vieles nicht so gut. Chargeprice bleibt der Favorit für Preise.
Die e.on Business App akzeptiert viele Ladestellen nicht. Das nervt.
Außerdem nervt es egal wo ich schaue, im Auto, in den Ladeapps, Google Maps, Applemaps, Es werden mit Ladestation angezeigt die nicht frei zugänglich sind.
Parkhäuser, Hotels etc.
Das ist ein Unding. In Berlin teilweise wirklich schlimm.
Ansonsten bin ich überzeugter E-Fahrer. Auch wenn ich (noch) nicht zuhause laden kann. Auch lange Reisen sind kein Problem. Man muss nur mehr Zeit rechnen. Dafür kommt man total entspannt an.
Das dürft die dritte App sein.