Bedürfnisse der Anwender immer im Mittelpunkt
Tim Cook zieht Bilanz: Karten-App ein Flop, Apple Watch ein Highlight
Kurz vor seinem geplanten Rückzug hat Apple-Chef Tim Cook im Rahmen einer Mitarbeiter-Versammlung auf zentrale Entscheidungen seiner Amtszeit zurückgeblickt und dabei auch eigene Fehler benannt.
Für die schlechte Performance von Apple Maps entschuldigte sich Cook öffentlich
Als besonders prägend bezeichnete er die Einführung von Apple Maps im Jahr 2012. Die Anwendung war zum Start in vielen Regionen unzuverlässig, lieferte falsche Wegbeschreibungen und enthielt fehlerhafte Ortsangaben. Im Vergleich zu Angeboten von Google schnitt sie deutlich schlechter ab.
Cook räumte ein, dass die Software zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht ausgereift gewesen sei. Die damalige Entscheidung führte zu internen Konsequenzen. So trennte sich das Unternehmen vom damaligen Softwarechef Scott Forstall, der eng mit Steve Jobs zusammengearbeitet hatte. Für Apple war dies eine der ersten größeren Umstrukturierungen unter Cooks Führung.
John Ternus übernimmt Cooks CEO-Posten im September
Rückblickend bezeichnete Cook den Umgang mit der Situation als wichtigen Lernmoment. Apple hatte sich öffentlich entschuldigt und Nutzern vorübergehend alternative Anwendungen empfohlen. Diese Reaktion verdeutliche, dass die Bedürfnisse der Anwender im Mittelpunkt stehen sollten, so Cook.
Apple Watch und Gesundheit im Fokus
Neben den Fehlern hob Cook auch Entwicklungen hervor, die er als besonders bedeutend für das Unternehmen einstuft. Dazu zählt vor allem die Apple Watch. Seit ihrer Einführung im Jahr 2014 wurde sie schrittweise um Gesundheitsfunktionen erweitert. Anfangs beschränkte sich das Angebot auf die Messung der Herzfrequenz. Inzwischen unterstützt die Uhr EKG-Messungen, eine Schlafüberwachung, Bluthochdruck-Meldungen und weitere Auswertungen zu anderen Vitaldaten.
Cook verwies darauf, dass ihn insbesondere Rückmeldungen von Nutzern geprägt hätten. Berichte darüber, dass die Uhr in Einzelfällen gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt habe, hätten die strategische Ausrichtung bestätigt.
Cook betonte, dass Fehler Teil unternehmerischer Entscheidungen seien. Entscheidend sei, aus ihnen zu lernen und den Fokus konsequent auf die Nutzer zu richten. Am 1. September 2026 wird Apples Hardware-Chef John Ternus die Rolle des CEO übernehmen, Tim Cook wechselt dann in den Aufsichtsrat.


Wobei die Uhr ja nicht wirklich auf seinem Mist gewachsen ist, die war ja noch ein Stück von Steve.
Aber nicht die spätere Ausrichtung auf ein Health-Device. Das kam unter Cook.
Was ist dieser dämlichen Butterfly-Tastatur an meinem MacBook Pro :-) Das war ein Glanzmoment?
Ha! Guter Punkt. Denke das schreibt er Jony Ive zu.
Abgesehen von den anfängen von Karten muss ich sagen ich mag Karten wesentlich lieber als Maps, weil es einfach nicht so überladen ist.
Egal wo man in Maps versehentlich drauftipt öffnet sich die Seite vom Shish Shop nebenan oder der Dönerbude oder sonst was
Wenn ich irgendwo bin wo ich z.B. was essen möchte und die Stadt nicht kenne gehe ich einfach wie früher in die Innenstadt, guck bisschen durch die Schaufenster und was einladend aussieht da gehe ich rein
Das alte gescrolle und Gesuche auf ner Karte nach ner Imbissbude nervt doch oder bin ich da alleine?
+1
Nein, absolut nicht. Ich versuche Maps auch zu meiden. Nur manchmal bei einigen POI sind sie noch besser.
In Maps suche ich Orte, nacigieren tuebichvdann immer mit Karten .
Die Suche bzw. Das Suchfeld und Suchen ändern habe ich in Karten bis heute nicht verstanden.
Ja, die AppleWatch ist toll. Schade, dass dort die Entwicklung so stagniert. Wann wird sie endlich völlig unabhängig vom iPhone einzurichten sein? Bin auch gespannt, ob eine brauchbare Blutzucker- und Blutdruck-Kontrolle per Uhr wirklich mal kommen werden. Da bastelt Apple ja wohl seit Jahren dran rum. Die Bedienung mit den „Stapeln“ ist zudem zu kompliziert für Einsteiger. Solche und ähnliche Funktionen einfach zu halten war mal Apples größter Vorteil. Ich hoffe, dass der neue Chef in solche Dinge investiert.
Die Funktionen der Apple Watch sind unbestritten Klasse.
Einzig was mich nervt, ist das Design.
Ich mag runde Uhren, weshalb eine Apple Watch für mich noch nicht einmal annähernd in Betracht kommt.
Magic Mouse!
Legendäres Interview mit Brownlee:
„People don’t think of that as much as they would the MacBook Air and the iPad and whatever else you’re going to name probably, but getting the ergonomics well done was key.“
Hab das interview gesehen und wie sich MKBHD kaum das Lachen verkneifen kann. Die Maus als ergonomisch zu bezeichnen, ist irre. Von dem deplatzierten Ladeanschluss ganz zu schweigen…
Sind die Bedürfnisse des Anwenders Werbung zu gucken?
Größter Erfolg eindeutig AirPods. Schon krass wie weltweit die Dinger durchgedrungen sind.
Und wie sie anfangs belächelt wurden als „Zahnbürsten-Aufsatz“
also Karten ist deutlich besser als die KI Kompetenz im apple Haus. da hat er sich gut herausgeredet
Die Uhr ist für mich ähnlich wie Apple Maps. Die Umsetzung war erstmal undurchdacht. Herzschlag senden und die Produktwerbung als Modeteil waren recht weit von den Kunden entfernt. Aber die Entwicklung der Watch war wirklich gut. Ich möchte die heute nicht mehr missen.
Beim HomePod dann das nächste Produkt, was am Kunden vorbei designt wurde. Der HomePod Mini kam dann zu spät und dazu kommt dann ja noch Siri.
Was mich aber wirklich stört, ist es, wie Apple hinterher hinkt. Apple Intelligence mit der großen Ankündigung und der großen Enttäuschung. Jetzt warten wir darauf, dass Google das für uns übernimmt.
AirPower hätte für Apple eine Lehre sein sollen, dass man das Marketing nicht zu früh beginnen sollte.
Der ganze Kerl war ein Flop!
Hoffentlich kommen jetzt endlich wieder Innovationen…..
Was für Neuerungen möchtest Du denn haben (neben denen, die intern in den Geräten jede neue Generation so mit sich bringt)?
Ein Telefon mit Toaster? Oder eines was Kaffee kochen kann? Ein MacBook was Dir hinterherläuft, oder was?
Oder weißt Du evtl. nicht was „Innovation“ bedeutet?
Und da sind sie wieder, die Hater … selber eine Null, aber andere als Flop bezeichnen. Stark!
Tim ist der drittwichtigste Mensch in 50 Jahren Apple Geschichte. Vielleicht sogar auf Platz 2, je nach Blickwinkel.
Die Apple-Community zieht Bilanz : Tim Cook ein Flop