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Von Strahlend-Warm bis Dramatisch-Kalt

Neu in iOS 11: Neun „professionelle“ Foto-Filter

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33 Kommentare 33

Wenn Apple im Herbst die 11. Ausgabe seines iPhone-Betriebssystems verteilt, wird sich das System-Update nicht zuletzt um zahlreiche Funktionen der iPhone-Kamera kümmern. Angefangen bei der Integration eines neuen Bild-Formates bis hin zum Scannen von QR-Codes und Dokumenten.

Filter

Neben den verbesserten „Andenken“, die fortan automatisch zu einer größeren Themenauswahl erstellt werden und euch benachrichtigen, wenn neue Rückblicke vorliegen, werden sich Live-Bilder bearbeiten und neue Filter anwenden lassen.

Apples neue Filterauswahl besteht aus neun „professionellen Filtern“, die zum Start von iOS 11 in einer Leiste unter dem Sucherbild angezeigt werden und sich sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Nachbearbeitung euerer Schnappschüsse aktivieren lassen.

Kamera Sucher

Anstatt, wie bislang, vornehmlich auf künstliche Farben zu setzen und den Instagram-Look zu kopieren, spielt iOS 11 jetzt vor allem mit Farbtemperaturen und Licht-Intensitäten.

Apple schreibt:

Neue professionelle Filter bringen die Kamera auf dem iPhone auf ein ganz neues Level. Porträts sind ausdrucksstärker. Und Hauttöne natürlicher. Es gibt sogar Filter, mit denen du klassische Effekte zu deinen Porträtaufnahmen hinzufügen kannst. Und dank einer Komprimierungstechnologie der nächsten Generation machst du jetzt Fotos mit der gleichen Qualität, aber nur der halben Dateigröße.

Die Foto-Filter von iOS 10

  • S/W Hell, S/W Mittel, S/W Dunkel, Blass, Chrom, Prozess, Transfer Sofortbild.

Die Foto-Filter von iOS 11

  • Strahlend, Strahlend-Warm, Strahlend-Kalt, Dramatisch, Dramatisch-Warm, Dramatisch-Kalt, S/W-Mittel, Silbertöne, S/W-Dunkel.

Original

Orig

Strahlend

Strahlend

Strahlend-Warm

Strahlend Warm

Strahlend-Kalt

Strahlend Kalt

Dramatisch

Dramatisch

Dramatisch-Warm

Dramatisch Warm

Dramatisch-Kalt

Dramatisch Kalt

S/W-Mittel

Sw Mittel

Silbertöne

Silbertoene

S/W-Dunkel

Sw Dunkel

Mittwoch, 19. Jul 2017, 18:53 Uhr — Nicolas
33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Warum sind diese Filter plötzlich „professionell“?
    Gibt es auch Filter die „laienhaft“ sind? Kann das einer erläutern, oder sagt Apple wir geben dem Ganzen ein prima Adjektiv und die … Journalisten übernehmen das kritiklos und tragen das in die ganze Welt

    Apple-professionelle Foto-Filter

    • +1
      Was ist an diesen „tollen Filtern“ jetzt professionell?
      Professionell wäre es, die Bilder nachträglich wie in Lightroom schärfen zu können usw.
      oder bei einer Bilderserie die Personen/ störenden Objekte herausrechnen zu lassen (ok, ist eigentlich kein filter)

  • Leider eine ganz abscheuliche Tendenz, die ich verurteile. Traurig, dass Apple jetzt auch auf diesen Zug aufspringt.

  • Apples Marketing gewäsch ist dermaßend unsympatisch.
    Was zum Teufel sind professionelle Filter? Ist jetzt alles professionell, was nicht Mainstream ist bzw. was nicht in Instagram integriert ist oder alles was Apple macht ist professionell?

  • Sie wirken halt professionell vermarktet..
    Das kann kede halbwegs vernünftige App, und auf dem PC weiss jeder Fotograf, was er machen muss.
    Für den normaluser sind’s einfach Gummiks, die er nutzen kann, um seinem Bild die nötige Note verleihen zu können…
    An diese Worthülsen habe ich mich schon gewöhnt. Ich nehme sie hin, und denke meinen Teil.

  • Finde den Begriff „professionelle Filter“ ebenfalls merkwürdig. Vor allem, wenn man sich die unnatürlichen Farben anschaut, die daraus resultieren.
    Eine Komprimierung auf die Hälfte der bisherigen Datenmenge bei gleichbleibender (!) Qualität wäre allerdings eine echte Sensation. Zurzeit glaube ich noch nicht, das sowas ohne Verluste (wie gering auch immer) möglich ist.

  • Wenn man die Intensität wenigstens reduzieren könnte.

  • Ich störe mich weder an der Formulierung noch an den Filtern selber. Ich kann, muss sie aber nicht nutzen. Strahlend gefällt mir sogar ganz gut.

  • Ich dachte bislang, dass die QR-Code-Scanner-Funktion nur für chinesische Geräte funktionieren würde? Wurde das nicht irgendwo gesagt oder stand in den release notes?
    Fand ich damals sehr schade und unverständlich aber wenn es jetzt doch ganz in iOS 11 integriert ist freue ich mich wieder umso mehr :)

  • Da werden Kameras immer besser und Nutzer verschandeln die Fotos mit Filtern. Ich kann mich mit solchen Fotos nicht anfreunden. Leider meine viele umso heftiger der Filter unso größer als fotografisches Können.

  • Echt lustig wer sich hier immer eine Meinung erlaubt, wenn man keine Ahnung hat, sollte man vielleicht lieber mal nichts sagen. Aber wie merkt man das nur?

    Im Text oben steht doch ganz klar, dass Apple eben nicht mehr auf allzu künstliche Filter wie Instagram setzen möchte. Tatsächlich arbeiten Fotografen auch mit Filtern zum Beispiel in Lightroom, man kann das auch manuell machen, aber das macht man dann auch nur einmal und dann benutzt man auch wieder die gleichen Einstellung, das kann man dann Voreinstellungen, Presets oder auch Filter nennen ;) und natürlich justiert man bei jedem Foto etwas anders, aber um grobe Justierungen vorzunehmen, nimmt man immer erst ein bestimmtes Preset und justiert danach feiner. Die Temperatur Presets sind sehr hilfreich, wenn die Kamera einmal den automatischen Weißabeich nicht gut hinbekommt und man das Foto gern warm wie eben im Urlaub am Strand in Realität hätte. Hier gibt es also nix zu meckern.

    • „nicht mehr auf allzu künstliche Filter“ sind auf einmal professionelle Filter!
      Ich definieren Presets und Filter etwas anders. Wie du schon sagtest, Presets dienen als grobe Voreinstellungen, während Filter angewendet werden und das Foto danach fertig ist ( Ersatz für die Retusche). Presets setzen schon beim Import an, von Objektivkorrekturen bis zu Nulleinstellung, auch das ist ein Preset.

      Filter in Lightroom sind auch nicht so geil. Es ist wie bei Menschen, dadurch verlieren Bilder ihr einzigartiges Look&feel und werden zum Einheitsbrei den losgelöst vom Motiv erstellt wird den die KI von Google auch hinbekommen hätte.

      Wie du schon geschrieben hast, Presets eigenen sich hervorragend für Stapelverarbeitung und kaum jemand wird, nach dem er den Filter angewendet hat noch an dem Bild irgendwas fein justieren auf einem iPhone.

      Nach einem Shooting in einem Studio lohnen sich die Presets wirklich, weil jedes Bild mit manuellen Einstellungen aufgenommen wurden können sie hervorragend angepasst werde. Importieren mit Voreinstellung und wenn der Kunde vor Ort ist, schon mal in klein ausdrucken und mitgeben, zusätzlich noch auf einem Server zur Verfügung stellen. Erst wenn das okay kommt, welche Motive ausgewählt werden kommt die richtige Retusche. Außerhalb von Studios werden nur die Bilder angefasst und bearbeitet die auch Potential haben. Alles andere kostet zu viel Zeit.

      Was mich stört, professionell auf einem Smartphone Filter rauskloppen aber auf dem Mac Aperture

  • Wenn man Filter will, dann geht doch besser gleich zu Snapseed. Aber die Standard Foto App hat mir auf die Schnelle schon bessere Ergebnisse geliefert als LR.

  • Meine Güte, wie sich alle gleich wieder aufregen. Dass eine Firma Markting-Buzzwords nutzt, um ihr Produkt anzupreisen, ist ja nun wirklich keine Überraschung. Sicherlich sind es „die besten Filter, die sie je entwickelt haben.“

    Dass „professionell“ in Anführungszeichen steht, war garantiert kein Versehen des Autors. Denn wie „professionell“ kann man mit einem iPhone schon Fotos bearbeiten. An Photoshop kommt es bestimmt nicht ran. Wobei es auch dort fertige Filter und Aktionen gibt, damit Nicht-Profis zu schönen Ergebnissen kommen. Warum auch nicht? Wenn ihr alle so tolle Photokünstler seid, dann freut euch doch darüber und lasst anderen den Spaß, ihre Bilder mit wenigen Handgriffen am iPhone „semi-professionell“ zu bearbeiten.

    Richtig scheisse sind die Ergebnisse ja nicht.

  • Gernhart Reinholzen

    Na ja, „Professionelle“ Filter eben, weil es nicht ganz so trivial ist, nen guten Filter zu machen. Der Laie spielt an der Farbtemperatur. Wenn man es aber richtig macht, dann passt man die Kurven für jeden Kanal extra an. Entsprechend haben dunkle, mittlere und helle stellen unterschiedliche Farbparameter mit unterschiedlicher Intensität. Erst das sorgt dafür, dass das Bild trotz Farbfilter noch „echt“ aussieht, während das Bild beim spielen mit der Farbtemperatur einfach nur komplett eingefärbt und von seinen natürlichen Farben entsättigt wird.

    Also ich finde die neuen Filter gut. Die alten waren wirklich Instagram-like und meist unbrauchbar.
    Die neuen Filter sind universell nutzbar und entsprechend dem typischen Color-Grading, welches man bei Filmen bzw. Videos machen würde.

  • Ich verstehe nicht wieso Apple nicht paar der alten Filter drinnen gelassen hat. Ich hab zum bearbeiten meiner Bilder immer den Filter „Blass“ genommen und jetzt ist er im Neuem Betriebssystem nicht vorhanden. Finde ich echt schade..

  • Was ist denn mit den alten IOS 10 Filtern?
    Zb. Blass oder Sofortbild.
    Gibt es die jetzt gar nicht mehr?
    Oder kann man diese irgendwo wieder aktivieren.

  • Patricia Schneider

    ja habe auch immer den „Blass“ Filter benutzt!! -.- hat jemand eine Idee was so ähnlich sein könnte?

  • Die alten Filter waren tausend mal besser bei den „professionellen „ sieht man kaum Unterschiede …. ich will die alten wieder zurück hab immer gern bei Meer Bildern den process Filter genommen und sonst das Sofortbild …… Mann

  • Ich habe immer den „Blass“ Filter genommen :(( und nun gibts den Filter nicht mehr :(

  • Softwareupdate 11.0.3-wo ist jetzt der Chrom Filter?

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