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Auch WhatsOnPrime betroffen

Netflix-Suchmaschine WhatsOnFlix stellt den Betrieb ein

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WhatsOnFlix stellt seinen Betrieb ein. Vor drei Jahren konnten wir erstmals über das damals frisch gestartete Projekt informieren. Die App hatte sich darauf spezialisiert, aktuelle Neuzugänge und ebenso auslaufende Titel bei Netflix im Blick zu behalten und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Leistungsfähigen Suchmaschine für die Inhalte des Videodienstes. Erst in diesem Frühjahr ist mit WhatsOnPrime zudem ein begleitendes, auf Prime Video spezialisiertes Angebot gestartet.

Whatsonflix Screenshots

Wie der Entwickler mitteilt, werden beide Dienste vom 31. August an nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Apps lassen sich bereits jetzt nicht mehr laden, zum angekündigten Datum werden dann auch die für den Betrieb verantwortlichen Server und damit die Angebote für Bestandskunden abgeschaltet. Diese Entscheidung ist dem Entwickler zufolge schweren Herzens gefallen, doch lasse sich die mit dem Angebot angestrebte Qualität aufgrund der fehlenden Unterstützung durch die Anbieter nicht aufrecht erhalten.

Videodienste behindern Angebote wie WhatsOnFlix

Ganz im Gegenteil habe Netflix mehr oder weniger alles daran gesetzt, um den Betrieb solcher Angebote zu erschweren. Der Videodienst bietet wie Amazon Prime Video keine offizielle Schnittstelle an, sodass die benötigten Informationen mittels „Screen Scraping“ eingeholt werden müssen. Eine Technik, die von beiden Anbietern nicht unterstützt, sondern im Gegenteil eher aktiv behindert wird.

Netflix tut alles erdenkliche um Scrapern die Arbeit zu erschweren. Nachdem es jetzt einige Zeit lang gut lief und wir einen Hoster gefunden hatten, der nicht von Netflix geblockt wurde, wurde uns auch in der letzten Woche diese Bastion genommen. Wir haben jetzt eine Woche lang, inklusive des gesamten letzten Wochenendes, alles versucht, aber es ist uns leider nicht mehr möglich, den Betrieb der App aufrecht zu halten.

Der Entwickler ergänzt diesbezüglich, dass von Netflix geblockt nicht mit einer pauschalen Zugriffssperre gleichzusetzen ist, stattdessen werde ein großer Teil der Titel als „nicht verfügbar“ angezeigt, obwohl diese für gewöhnliche Nutzer zum Abruf bereitstehen. In der Folge leidet die Qualität der über die App ausgelieferten Informationen massiv.

Genau letzteres nennt der Entwickler auch als Hauptgrund für seine Entscheidung. Man wolle nur Apps anbieten, von denen man wisse, dass sie zu 100 Prozent korrekte Daten liefern, um sich so auch von der Konkurrenz abzusetzen. Dies hat über die letzten drei Jahre hinweg mit WhatsOnFlix die meiste Zeit hervorragend funktioniert, lasse sich jedoch jetzt nicht mehr bewerkstelligen.

28. Jul 2021 um 09:59 Uhr von chris Fehler gefunden?


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