Mehr als nur Fragen beantworten
Muse Wonder: So will Meta den iPhone-Alltag übernehmen
Meta möchte auf dem iPhone künftig eine größere Rolle spielen. Statt Nutzer lediglich in WhatsApp, Instagram und Facebook zu beschäftigen, will das Unternehmen zunehmend auch deren alltägliche Aufgaben übernehmen. Mit Muse Wonder stellt Meta jetzt eine neue Modellfamilie vor, die genau dafür entwickelt wurde. Sie soll nicht nur Fragen beantworten, sondern selbstständig recherchieren, planen und Aufgaben erledigen.
Der Ansatz geht über einen gewöhnlichen Chatbot hinaus. Wer beispielsweise eine Reise organisieren, Versicherungsunterlagen bearbeiten oder persönliche Termine koordinieren möchte, soll solche Aufgaben zunehmend an Meta delegieren können. Der Assistent arbeitet dafür mit verschiedenen Anwendungen und Onlinediensten, berücksichtigt persönliche Vorgaben und fragt bei wichtigen Entscheidungen nach.
Die Grundlage dafür hat Meta bereits im September mit seiner Muse-App für das iPhone geschaffen. Diese nutzt einen eigenen virtuellen Rechner in der Cloud, auf dem Aufgaben auch dann weiterlaufen, wenn die iPhone-App längst geschlossen wurde. Muse Wonder soll die Fähigkeiten dieses Systems nun erheblich erweitern.
Ein Assistent, der den Nutzer kennt
Zwei Funktionen sollen dafür sorgen, dass Muse stärker in den persönlichen Alltag eingebunden werden kann. Active Memory ermöglicht es, Informationen aus früheren Unterhaltungen wieder aufzugreifen. Der Assistent soll sich also merken, welche Vorlieben, Anforderungen und Gewohnheiten für spätere Aufgaben relevant sind.
https://www.youtube.com/watch?v=4ZwVP0-ylZU‰Ìı
Active Focus kümmert sich dagegen um die Ausdauer. Wenn ein Arbeitsschritt scheitert, soll Muse andere Lösungswege ausprobieren und selbstständig weitermachen.
Damit verfolgt Meta das Ziel, aus einzelnen Anfragen eine dauerhafte Zusammenarbeit zu machen. Statt verschiedene Apps selbst zu öffnen und Informationen zusammenzutragen, könnten Nutzer künftig häufiger nur noch das gewünschte Ergebnis beschreiben.
Meta will zur zentralen Anlaufstelle werden
Muse Wonder steht zunächst Entwicklern über die Meta Model API und das bereits vorgestellte Muse Code zur Verfügung. Die leistungsfähigere Variante Muse Wonder Full erhalten Abonnenten von Muse Code. In die persönliche Muse-App soll das neue Modell demnächst einziehen, zunächst für zahlende Nutzer.
Mit dieser Entwicklung stellt sich auch die Frage, wie viel Einblick Meta in den digitalen Alltag seiner Nutzer erhält. Schließlich benötigt ein Assistent, der Nachrichten, Dokumente und Termine verarbeitet, Zugriff auf entsprechend persönliche Informationen. Meta verspricht Schutzmechanismen gegen unerlaubte Datenweitergabe und will weitere Sicherheitsprüfungen veröffentlichen.
Wann deutsche iPhone-Nutzer die Muse-App verwenden können, bleibt offen. Bislang ist sie nur in den USA verfügbar.


Meine Güte, bekommt der Zuckerberg-Clan eigentlich nie den Hals voll?
Aber wo ein Markt ist….
Meta mein Leben offenlegen. Genau mein Humor.
Neee Danke Meta, bleib einfach „bestmöglich“ weg ( unsympatischte Firma ever ).
Diese durchschaubaren plumpen Versuche Daten zu Sammeln …
Meta will ausschließlich meine Daten übernehmen
Welcher Mensch, der geistig bei Verstand ist, gibt Zuckerberg Zugriff auf alles was er hat?
Gruselige Firma, gruselige Vorstellung! Wenn KI meine Reise plant, kann sie auch gleich das Reisen für mich übernehmen.
Die Eroberung der Weltherrschaft … Ho, Ho, Ho…….