iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 44 710 Artikel

Arbeitet im eigenen Cloud-PC

Meta Muse: Persönliche KI startet als iPhone-App

Artikel auf Mastodon teilen.
6 Kommentare 6

Meta baut seinen KI-Assistenten zu einem deutlich eigenständigeren Werkzeug aus. Mit Muse stellt das Unternehmen einen persönlichen KI-Agenten vor, der nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben übernehmen und längerfristige Vorhaben verfolgen soll. Nutzer können Muse über eine eigene App oder direkt in WhatsApp ansprechen. Zunächst startet die iPhone-App in den USA für iOS.

Muse App Beispiel

Muse basiert auf dem bereits aus der Meta-AI-App für den Mac bekannten Muse-Spark-Modell. Während die Desktop-Anwendung bislang vor allem Texte verarbeitet, Fensterinhalte auswertet und geplante Aufgaben verwaltet, soll Muse nun tatsächlich selbst aktiv werden. Meta nennt unter anderem das Versenden von E-Mails, Reisebuchungen und das Ausfüllen von Formularen. Der Agent kann dafür einen eigenen Browser öffnen und soll bei Bedarf auch Verhandlungen im Namen des Nutzers führen können.

Eigener Rechner arbeitet im Hintergrund

Technische Grundlage ist eine sogenannte Muse Secure VM. Dabei handelt es sich um eine für jeden Nutzer separat eingerichtete virtuelle Maschine in der Cloud. Dort laufen der Agent und sein Browser, außerdem werden verbundene Dienste und Zugangsdaten hinterlegt. Muse kann dadurch auch weiterarbeiten, nachdem die App geschlossen wurde. Erst wenn sich etwas ändert oder eine Freigabe benötigt wird, meldet sich der Agent wieder.

Vor sensiblen Schritten wie dem Versand einer E-Mail oder einem Einkauf soll Muse ausdrücklich nachfragen. Zahlungen können über Stripe Link abgewickelt werden. Dabei lässt sich eine einmal verwendbare Kartennummer einsetzen, sodass die eigentlichen Kartendaten verborgen bleiben. Shop Pay und die Einbindung von 1Password sollen später folgen.

Zweiter Agent kontrolliert Internetzugriffe

Meta beschreibt zudem mehrere Schutzmechanismen. Neben Muse läuft innerhalb der virtuellen Maschine ein separat abgeschotteter Agent. Er prüft laut Meta sämtliche Zugriffe ins Internet und fordert bei Bedarf eine Freigabe des Nutzers an. Passwörter und Zahlungsmittel sollen Muse selbst nicht angezeigt werden. Ein vollständiges Protokoll zeigt zudem, welche Schritte der Agent ausgeführt hat und welche noch geplant sind.

Muse Ideas Goals

Nutzer bestimmen selbst, welche Dienste angebunden werden und welche Rechte Muse dort erhält. Auch die Verwendung von Unterhaltungen für das Training von Metas KI-Modellen lässt sich deaktivieren. Daten aus der Muse-VM und Gespräche mit dem Agenten sollen nicht an Metas Werbesysteme weitergegeben werden. Später im Jahr will Meta zusätzlich eine Confidential VM anbieten, deren Inhalte mit einem nur vom Nutzer kontrollierten Schlüssel verschlüsselt werden. Muse ist für einen Großteil der Nutzung kostenlos vorgesehen, zusätzliche Funktionen sollen über Abonnements angeboten werden.

Wann Muse in Deutschland startet ist derzeit noch unklar.

09. Sep. 2026 um 12:05 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    6 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Wer installiert sich das freiwillig?!

  • Ich soeben über den US-App/Store, allerdings nur per inviting code nutzbar. Schade.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 44710 Artikel in den vergangenen 6948 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2026 aketo GmbH   ·   Impressum   ·      ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven