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Open-Source-Gang mit Sonderrabatt

Messenger-App Threema fortan quelloffen

41 Kommentare 41

Threema ist jetzt Open Source. Die Entwickler der Messenger-App hatten diesen Schritt bereits im Spätsommer angekündigt und melden nun Vollzug. Begleitend wurde der Preis für die App vorübergehend um die Hälfte reduziert. Threema für iOS lässt sich aktuell zum Preis von 1,99 Euro im App Store laden.

Threema Open Source

Mit der Offenlegung ihres Quelltextes wollen die in der Schweiz ansäßigen Entwickler Transparenz schaffen, und ihre Aussagen bezüglich der Sicherheit ihres Produkts für Außenstehende überprüfbar machen. Bereits bisher wurden die Details dazu umfassend dokumentiert, jetzt gehen die Entwicklern eigenen Aussagen zufolge einen Schritt weiter:

Um volle Transparenz zu schaffen und auch noch die leisesten Zweifel auszuräumen, ist der gesamte Quellcode der Threema-Apps ab sofort öffentlich einsehbar. Der Code unterliegt der AGPLv3-Lizenz, und dank Reproducible Builds lässt sich (vorerst unter Android) verifizieren, dass er mit dem übereinstimmt, welcher den Apps in den Verkaufs­plattformen zugrunde liegt.

Alle nötigen Informationen zur Offenlegung des Threema-Quelltextes haben die Entwickler hier zusammengestellt. Der mit dem Open-Source-Gang verbundene Sonderrabatt für die App gilt von heute an eine Woche bis zum 28. Dezember.

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‎Threema. Sicherer Messenger
‎Threema. Sicherer Messenger
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,99 €
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21. Dez 2020 um 14:52 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Und wie kann ich überprüfen, ob die Version im App Store auch dem offengelegten Quelltext entspricht?

  • Der richtige Schritt, bevor man alle zwingt Hintertürchen einbauen zu müssen.
    Schade das es noch nicht weit verbreitet ist, würde ich gern weiter nutzen

  • Endlich …. denn nur so kann überprüft werden, ob da nicht doch private Keys auf den Servern „versehentlich“ gespeichert werden.

  • Und welches System ist ganz und gar nicht quelloffen und daher nur sehr begrenzt auf seine Sicherheit hin überprüfbar?

  • Hab mir das Ding jetzt mal geladen! Ich befürchte zwar, dass ich im Großen und Ganzen der Einzige damit in meinem Umfeld bin, aber manchmal geschehen ja noch Zeichen und Wunder!

    • Einer muss ja anfangen ;) gibt einen ganz einfachen Weg: nach Installation WhatsApp löschen. Jeder Kontakt der ernsthaften Bedarf an Kommunikation hat wird sich auch Threema installieren. Hat bei mir beim Verkauf von WhatsApp am Facebook seinerzeit wunderbar funktioniert. Familie usw. nutzt Threema. Der Rest ist mir ehrlich gesagt Wurscht. Wenn jemand was will kann man anrufen oder eine sms schreiben.

      • Angenehmer Nebeneffekt: die Zahl der sinnfreien, weitergeleiteten Müllnachrichten reduziert sich auf ein Minimum. Ich brauche nicht 100mal am Tag einen Push mit den neuesten Querdenker-Nachrichten oder Katzenvideos. Das schafft viel Freizeit! :-)

      • So habe ich das auch gemacht. Und ich habe es 4-5 wichtigen Kontakten, denen 3€ zu viel sind, geschenkt.

      • Das liegt dann wohl eher an der Auswahl deiner Kontakte.

      • Das liegt aber definitiv nicht an WhatsApp, sondern daran, dass du scheinbar sehr merkwürdige „Bekannte“ hast. Könnte mir auch auf noch so vielen Smartphones WhatsApp laden & würde dennoch nicht eine Querdenker-Nachricht erhalten. Katzenvideos sind auch sowas von 2010, da sind wohl bei dir noch einige stecken geblieben.

      • Es soll auch Gruppen geben deren Teilnehmer man nicht alle kennt – meine Kontakte gehören nicht zu den genannten Personenkreisen …

      • Leider ist nicht alles so einfach. Selbst für die Schule (Informationen an die Eltern) oder Arbeit muss man mittlerweile WhatsApp nutzen, sonst bekommt man gar nix mit… bin auch so ziemlich der einzige in meinem Umfeld mit Threema. Telegramm sind sogar ein paar mehr, finde Threema aber noch etwas vertrauenswürdiger. WhatsApp löschen ist aber leider im Moment noch nicht möglich.
        Einige Leute sind auch sowas von Beratungsresistent. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Alle so dermaßen fixiert auf WhatsApp…
        Genial wäre es, wenn man Threema nutzen könnte und damit auch WhatsApp Nachrichten empfangen und verschickt werden könnten.

      • Löschen kann ich WhatsApp auch noch nicht, da noch sehr viele Kontakte dort sind, und auch die Kommunikation der Stallgruppe darüber läuft. Naja, einfach mal abwarten.

      • Man ‚muss‘ überhaupt nichts. Im Gegenteil: einige Bundesländer verbieten die Nutzung von WhatsApp und co. per se – ohne Einverständniserklärung der Eltern hat auch in anderen Ländern nichts stattzufinden. Ein Hinweis an den Datenschutzbeauftragten sollte reichen. Wenn eine Firma das erzwingt würde ich mal die Meinung des Betriebesrates hierzu einholen. Wenn überhaupt können sie das aber maximal auf dem Diensthandy festlegen und dieses muss man ja nicht für private Dinge nutzen.

      • Wirst sicherlich sehr beliebt sein.

        Das PROBLEM dabei bleibt einfach, dass du oder man selber nicht der Nabel der Welt ist. Bei WhatsApp habe ich über 200 Kontakte, bei Threema 3.

        Klar brauche ich nicht alle 200, aber sicher meine 50-60.

        Dieses Jahr ist meine Oma verstorben, die Nachricht kam in der WhatsApp Gruppe, in der alle Enkel, Kinder etc. drin sind. Natürlich würde ich die Information auch über einen anderen Kanal (telefonisch) bekommen, aber die ganzen Nachrichten, wer was für die Beerdigung übernimmt würde ich nicht bekommen. Und bei meiner (größeren Familie) sind da eben gute 22 Leute drin. Nein, da kann und will ich gar nicht sagen: wer was von MIR will, wird mich schon erreichen.

        Aber selbst wenn ich das machen würde.
        Ich würde dann von meiner Tante erwarten, dass sie für MICH auf Threema umsteigen soll. Das all ihre Arbeitskollegen und wiederum all ihre restlichen Verwandten bei WhatsApp sind, egal?

        Dir wird es egal sein, aber wenn ich sowas schon lese: wer mich erreichen will, soll es über die App machen, die ich für richtig halte. Und wer es nicht macht, Pech?

      • Nein, wieso Pech? Es gibt eine Erfindung die heißt Telefon und eine die heißt sms. Wunderbarerweise sind beide völlig entkoppelt von Providern, Geräteherstellern, Betriebssystemen und Apps. Geniale Idee eigentlich; darauf muss man erst Mal kommen ;-)

        Bislang hat mich so noch nie eine Nachricht nicht oder zu spät erreicht. Ausreden warum ich auf WhatsApp für irgendwelche Kollegen, den einen oder anderen Kumpel usw. nicht verzichten kann hätte ich selbst genug. Aber wenn man es einfach durchzieht wird man i.d.R. feststellen dass man nichts vermisst und auch nichts verpasst.

      • Ich habe nicht geschrieben das WhatsApp von der Firma oder Schule vorgeschrieben wird. Dennoch findet ein Großteil der Kommunikation zwischen den Arbeitskollegen und den Eltern der Schulklassen oder Sportvereinen über WhatsApp Gruppen statt. Jetzt komm du mal daher und sag du möchtest das nicht nutzen wegen Datenschutz. Wirst nur ausgelacht. Weiß ja nicht wie dein privates Umfeld so aussieht, aber bei mir sehe ich keine Möglichkeit einfach so drauf zu verzichten. Dazu müssten deutlich mehr Leute mal einsehen, dass es besser wäre darauf zu verzichten. Das sind aber immer noch viel zu wenige…

      • Wenn Eltern das untereinander machen dann läuft man da vermutlich gegen eine Wand, richtig. Aber ich glaube kaum dass da so elementare Informationen ausgetauscht werden dass man nicht darauf verzichten kann. Wenn ein Lehrer das macht ist das im Zweifel ein Datenschutz Verstoß. Da gibt es klare Regeln in vielen Bundesländern und da haben die sich dran zu halten. Ob man da alleine ist mit der Meinung ist da völlig irrelevant. Einer muss eben anfangen und den Mund aufmachen. Ich wette dass es mehr gibt die es stört aber die eben einfach mitmachen weil sie die Klappe nicht aufkriegen …

      • Und bzgl Arbeitskollegen wie bereits gesagt im Zweifel mal mit dem Betriebsrat sprechen. Wenn arbeitsrelevante Informationen via WhatsApp ausgetauscht werden dann hat er ein Mitspracherecht. Wenn ihr Kundendaten in den Kontakten habt ist das Datenschutzrechtlich bedenklich. Bei uns ist WhatsApp unter anderem aus diesem Grund auf dem Diensthandy verboten – es gibt ein eigenes, geprüftes und abgesegnete System für genau solche Kommunikation.

      • Du verstehst noch nicht ganz was ich meine. WhatsApp wird weder von der Schule noch von Arbeitgeber vorausgesetzt oder gefordert. Es geht vielmehr darum dass sich WhatsApp bei einem Großteil der Bevölkerung als DAS Kommunikationsmittel etabliert hat und keiner einen Grund sieht sich davon zu trennen. Um dann diesen sozialen Kontakt halten zu können ist man einfach gezwungen da mitzumachen. Natürlich ist es jedem selbst überlassen. Allerdings möchte ich diesen Kontakt auch nicht aufgeben. Ich denke da müsste öffentlich viel mehr gegen an gegangen werden damit die Leute das mal einsehen… aber wie gesagt irgendjemand muss den Anfang machen. Für mich ist der Anfang, dass ich schonmal mehrere der Alternativen auf dem Smartphone installiert hab. Wenn das jeder machen würde wäre es etwas einfacher.

      • Wenn ich das schon lese: dann geh ich zum Betriebsrat. Warst du eines der Kinder, die gepetzt haben, dass man nicht mit ihnen spielen wollte? Wie lief es nach dem petzen, wollten dann alle mit dir spielen?

        Jetzt nochmal:
        Wenn man in einer Gruppe mit Familienangehörigen, Freunden (wenn es nicht grad nur 3 sind) oder auch Arbeitskollegen ist, dann wird der eine, der meint er will kein WA benutzen, sicherlich nicht über alles informiert was da drin steht. Ja nicht jede Nachricht ist zwingend wichtig, aber wir scheinen sozial vollkommen entgegengesetzte Leben zu leben. Bei mir wird in der Arbeitsgruppe auch mal was über einen geplanten Bowlingabend geschrieben & in der Familie auch wie in meinem Beispiel genannt, mehr als nur „Oma ist tot“.
        Und wenn bei mir in der Gruppe der Arbeitskollegen einer sagt: „ich geh da raus, weil ich WA nicht mag, oder aus welchem Grund auch immer“, dann akzeptiere ich das natürlich. Weiterleiten werde ich der Person aber sicherlich nicht alle Nachrichten, die er umsonst auch selber hätte mitlesen können. Und das tun die anderen auch nicht. Ergo bekommt er diese ganzen Nachrichten nicht. Ob die für ihn relevant gewesen wären oder nicht.

      • Das ist das Henne/Ei Prinzip. Man _fühlt_ sich gezwungen mitzumachen und dadurch ändert sich auch nichts weil eben zu viele so denken. Und wenn eben keiner den Anfang macht kann sich eben auch nichts ändern. Was genau hat das nun mit ‚Petzen‘ zu tun wenn man einen Missstand anspricht? Es hat eher was mit Mitdenken zu tun wenn man so etwas anspricht und man sich auch mal ‚gegen‘ eine vermeintliche Mehrheit stellt. So entstehen Petitionen, Parteien etc. Mitreden in einer demokratischen Gesellschaft!

        Ich kann natürlich nur für mich sprechen aber es ist noch nie ein Termin oder sonst irgendeine Information an mir vorbeigegangen die ‚exklusiv‘ bei WhatsApp kommuniziert wurde. Wenn es beispielsweise Treffen sind werden i.d.R. ohnehin nochmal Kalendereinladungen per E-Mail versendet. Zu, Austausch von Dokumenten oder Listen zum Beispiel wer in einer Gruppe was übernimmt ist WhatsApp völlig ungeeignet. Man braucht also ohnehin parallele Systeme. Dann kann man auch gleich dort auch die Kommunikation erledigen.

      • Du verstehst aber nicht was ich meine. Das sind natürlich keine betriebsinternen Informationen die am besten noch vom Vorstand über WhatsApp kommen. Das sind soziale Kontakte durch den gemeinsamen Arbeitsplatz. Und da kannste beim Betriebsrat sitzen oder Petitionen gründen bis du in Rente gehst, da hat der Betrieb nichts zu melden.

        Bei uns gehen wir auch mal nur mit x Personen was unternehmen, da ist nicht zwingend jeder aus dem Betrieb/Abteilung dabei. Ich habe weiter unten auch nochmal geschildert, wie das beispielsweise bei meiner Schwester ist & auch zu meiner Studienzeit schon war. Klar kann man rebellisch dagegen sein, ändern wird man damit aber nichts. Ganz einfach schon aus dem Punkt, dass die Herde sich nicht für Datenschutz interessiert. Da wird jede noch so „vertrauliche“ Information in Apps eingegeben um am Lidl an der Kasse ja noch den Gratispunkt mitzunehmen. Und dann soll für diese große Masse WhatsApp so bedenklich sein, dass sie sogar die ersten Schritte machen? Wie lange machst du schon den ersten Schritt und verzichtest auf WhatsApp? Ich lese das seit es WhatsApp gibt & dennoch hat das 0,0 geändert. Erst, wenn eine gewisse Masse sich für Messenger X entscheiden würde, würden viele wechseln. Du darfst dabei auch nicht vergessen, dass du & ich hier mitlesen & kommentieren. Das heißt wir interessieren uns für die Technik. Das gilt für den größten Teil der Bevölkerung aber eben nicht. Da wissen 8 von 10 Leuten nicht mal für was 1080p steht & die sollen jetzt beurteilen/nachempfinden können, ob jetzt WA, Threema oder doch Signal besser für ihren Datenschutz ist?

      • Von Gruppen die sich unabhängig von der Firma bilden war ja auch nicht die Rede beim Thema Betriebsrat usw. – ich verstehe trotzdem nicht wo die Angst herkommt etwas zu ‚verpassen‘ wenn man WhatsApp und co löscht bzw. nicht nutzt. Faszinierend dass meine Generation überlebt hat und sich auch ohne WhatsApp zum Bowling, Kino, … verabreden konnte und kann – ja das funktioniert auch heute noch wunderbar (ok, wenn wir wieder dürfen ‚Past-Cov‘ :-D)

      • Das wird es einfach sein. Früher war vieles „möglich“, dass jetzt einfach unvorstellbar ist. Früher hab ich mich sogar noch mit meinen Freunden zum Spielen verabredet, mittlerweile hab ich gar keinen Festnetzanschluss mehr mit dem meine Kinder das machen könnten. Ich kann dir nur von meiner Uni-Zeit berichten & da kommst du zwar auch ohne WA durch aber die Frage ist eben wie. WA zu nutzen bietet in der heutigen Zeit einfach so viele Vorteile, die dir fehlen. Und ich gehe nicht davon aus, dass sich das in die Richtung ändert, in die du es dir wünscht. Eher im Gegenteil. Die jetzigen unter 20 jährigen kennen das Leben gar nicht so richtig ohne WhatsApp.

      • Komisch, ich sehe nur zwei dutzend Nachteile und vielleicht mit sehr viel Mühe einen einzigen Vorteil. Mir fehlt nichts und die Leute die ich kenne, sie sich ebenfalls ausgeklinkt haben sehen das genauso. Man muss es eben wollen, Gründe warum man weitermacht finden sich natürlich. Ist wie bei einer Sucht, die Betroffenen sind sich auch sicher dass alles in Ordnung ist und die Außenstehenden können es nicht nachvollziehen.

      • Genauso haben wir es auch gemacht!
        Und schnell war Ruhe mit Wichtigtuern.

  • Habe die ganze Familie bei Threema. Ich möchte private Fotos nicht in Richtung Fratzenbuch sehen.

  • Vom ersten Tag an dem Threema das Licht der Welt erblickte benutze ich es. Ich habe mittlerweile 26 Kontakte in Threema Arbeitskollegen und Familie und mit einer Handvoll Kontakten kommuniziere ich nur. Um den Entwicklungsstand von Signal und Telegram weiter zu verfolgen benutze ich diese auch aber auch hier sind es nur eine Handvoll Bekannte und Kollegen die das benutzen….

    Trotz dieser geringen Kontakte Auswahl habe ich kein großes verlangen WhatsApp oder Facebook zu benutzen ganz im Gegenteil seit mittlerweile mehr als 2 Jahren habe ich dem Unternehmen den Rücken gekehrt. Entweder geht man diesen extremen Schritt oder man lässt es und hört auf zu meckern.

    Und wenn mir meine Firma WhatsApp vorschreiben würde…. (was sie nicht kann) würde dieses gleich an die Datenschutzbehörde gehen als Beschwerde.

    Das einzige was mich zu Kochen bringt ist diese blöde Kindergartengruppe die WhatsApp benutzt und so Beratungsresident sind. Aber wozu hat man die Frau die da drin ist und einen auf dem laufenden hält.

    Also halten wir fest wenn man einen unbedingt erreichen will/muss kann man das auch per iMessage oder SMS oder Mail oder Telefon.

  • Vor ca. 10 Jahren aus Whatsapp ausgestiegen und Account gelöscht. Vor ca. 3 Jahren wieder installiert wegen einer Gruppe von Kollegen, aber ohne Zugriff aufs Adressbuch. Und ich kann keine Kommunikation initiieren. Schön unpraktisch. Aber so ist es mir lieber. Geht ja gar nicht anders.

    • Genau so ist es. Man kann natürlich auf WhatsApp verzichten, es ist keine Luft oder Nahrung die man zwingend braucht.

      Aber man grenzt sich damit sozial eben selber aus, ob einem diese Entwicklung passt oder nicht. Das mag bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausfallen & wird auch viel mit dem Alter zu tun haben aber es bleibt dennoch.

      Ich will mal die Frau sehen, die man im Jahre 2020 in einer Disko kennen lernt (gut, dann erst nächstes Jahr) und der man dann nach einigen Worten erklärt: wenn du mich erreichen willst, holst du dir eben Threema oder wir schreiben nur per SMS (Bilder & Videos gehen halt nicht). Da kriegst du in 99.999 Fällen von 100.000 Fällen ein Lächeln und die falsche Nummer. Genauso ist es bei Gruppen in der Uni, bei Arbeitskollegen & Familien.

      Meine Schwester hat vor der Corona-Krise gerade angefangen zu studieren. Da war jede Interaktion über WhatsApp. Seien es Lösungen austauschen, Lerngruppen bilden oder auch das planen der Orientierungswoche um sich kennen zu lernen. Klar hätte sie sagen können: ich möchte kein WA nutzen. Sie hätte dann aber zu 100% auch weniger Lösungen erhalten, keine Lernhilfe untereinander und wäre nicht mal eingeladen worden. Wo genau soll sie sich da jetzt beschweren? Bei der Uni? Die hat damit nichts zu tun.

      • Wahrscheinlich bin ich zu alt für den Kram aber zu meiner Zeit hat man noch Telefonnummern getauscht. Ob man sich dann in WhatsApp findet fand man erst danach heraus. Und wenn eine Frau Dir eine falsche Nummer gibt hat das i.d.R. andere Gründe ;-) ‚merkwürdigerweise‘ habe ich auch ohne WhatsApp noch nie eine falsche Nummer bekommen ;-)

      • Ich habe auch nicht gesagt, dass ich eine falsche erhalten habe, ich nutze ja immerhin WA ;)

        Ja dann scheinst du aus einer anderen Zeit zu sein, was vollkommen okay ist/wäre.

        Dann lass dir gesagt sein, dass es nicht mehr so läuft, da ich scheinbar näher dran bin. Klar wird die Nummer ausgetauscht oder meistens jetzt sogar direkt der Instagram Name. Aber das darfst du dann ja genauso wenig nutzen. Und mir ist auch klar, dass man deswegen nicht einsam sterben wird. Es ist aber dennoch soziale Ausgrenzung die man damit in Kauf nimmt. Beispiel Uni, und das läuft heutzutage auch schon an Schulen so.

      • Schlimm genug wenn sich Menschen sozial ausgegrenzt fühlen wenn sie nicht Teil von WhatsApp, Instagram und Facebook sind. Zeigt welche ‚Macht‘ diese Konzerne vor allem bei ’schwachen‘ Menschen haben und erst Recht ein Grund mehr (völlig entkoppelt von Datenschutz usw) bei diesen Systemen nicht mitzumachen!

  • Ich wollte mal fragen, wenn der Quellcode offen gelegt wird, kann dann nicht auch jeder – also die die sich auskennen – anhand des Verschlüsselungsalgorythmus eine Entschlüsselung vornehmen?

    • Nein, weil die Verschlüsselungstechnologie ja an sich schon sicher ist. Um etwas entschlüsseln zu können braucht man immer noch den Verschlüsselungscode und der wird ja bei jedem anders generiert. Der ist aber nicht im quellcode hinterlegt.

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