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Zum Monatsende ist Schluss

MediaMarkt gibt auf: Streaming-Dienst Juke wird eingestellt

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Vor knapp zwei Wochen haben wir auf ein eigenartiges Verhalten des Musik-Streaming-Dienstes Juke hingewiesen.

Der Dienst der nach drastischen Einschnitten erst im vergangenen Sommer mit einem frischen Design neu startete hatte plötzlich mit „Umbauarbeiten“ zu kämpfen, die den regulären Betrieb in Mitleidenschaft zogen.

Juke Der Musikstreamingdienst Von Mediamarkt Und Saturn

Ein knappes Jahr nach dem umfassenden Relaunch – JUKE verabschiedete sich zuvor von den Bereichen „Bücher“, „Software & Spiele“ und dem integrierten Musik-Kaufhaus – konnten Nutzer keine Musicflats mehr buchen und keine Gutscheine einlösen. Die Registrierung neuer Konten war ebenfalls nicht mehr möglich.

Auf Nachfrage von ifun.de, wie lange sich der Juke-Umbau voraussichtlich noch ziehen wird, konstatiert eine Sprecherin der MediaSaturn-Gruppe lediglich:

Ich kann Ihnen aktuell leider noch nicht genau sagen, wie lange es noch dauert. Aber ich melde mich gerne dazu, sobald ich Ihnen ein Update geben kann.

Nun hat man die Katze aus dem Sack gelassen. Wie sowohl die MediaSatrun-Gruppe als auch der Partner der Freenet AG mitteilen, wird Juke zum Monatsende eingestellt.

Zum Monatsende ist Schluss

ifun.de gegenüber begründet das Unternehmen die Entscheidung mit dem zurückhaltenden Wachstum des deutschen Spotify-Konkurrenten:

Digitales Entertainment ist ein Investitionsmarkt für die Zukunft mit hohen Anforderungen an technische Lösungen und Produktenwicklungen, die zudem immer rasanter voran schreiten. Vor diesem Hintergrund sind die Marktanteile von JUKE nicht in der Geschwindigkeit gewachsen, die uns eine nachhaltige Positionierung in dem Segment ermöglicht hätte. Daher haben wir entschieden, unseren eigenen Musikstreaming-Dienst Ende April einzustellen.

Zukünftig werden wir stattdessen für unsere digitalen Entertainmentangebote – wie wir das im Übrigen auch in vielen anderen Bereichen unseres Geschäfts tun – auf starke Partner setzen. Aktuell sind wir in Gesprächen mit namhaften Anbietern und gehen davon aus, dass wir in Kürze neue Partner vorstellen können.

Um unseren Kunden den Abschied von JUKE etwas leichter zu machen, haben wir ein Testangebot mit dem Musikstreaming-Dienst Deezer vereinbart: Diejenigen JUKE-Nutzer, die eingewilligt haben, dass sie Angebote durch uns erhalten möchten, erhalten ein Angebot von Deezer für ein exklusives Testabo für Deezer Premium, bei dem sie drei Monate lang kostenlos Musik hören können. Bei Deezer kann man aus über 53 Millionen Tracks und Tausenden Hörbüchern auswählen.

Dienstag, 16. Apr 2019, 14:41 Uhr — Nicolas
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  • LOL wie hättest auf dem umkämpften Markt auch anders kommen können als Nieschenanbieter

  • wenn Apple nicht soviel Jünger hätte wäre Apple Music auch gefloppt. Spotify ist hier einfach der Platzhirsch und alles was noch kommt droht zwangsläufig zu scheitern… es sei denn für lau… dann würde es wieder funktionieren.

    Und nein, bin kein Spotify Fanboy und hab’s vor 5 Monaten gekündigt

    • Deswegen gibt es Deezer und Napster auch nicht mehr ;-)

    • Was ein dämlicher Kommentar. Es gibt Deezer Napster tidal und noch einige neben Apple Music und Spitify. Wenn man zu blöde ist eine Marke aufzubauen, ist das bestimmt keine Schuld der Apple Jünger. Und übrigens ist Apple Music ein sehr guter Dienst. Man sollte seinen Neid auch mal woanders hintragen.

    • Ich hatte JUKE zwei Jahre für umsonst. Und muss sagen das ich nach ein paar Wochen der Nutzung wieder auf Spotify umgestiegen bin.
      Die Bedienung war teilweise ein Katastrophe und dazu kommen noch die ganzen Bugs und Probleme mit der App das sie teilweise Tagelang nicht ging.

      Wundert mich nicht das Media Markt nach den Sparkurs wo die einschlagen das dass Thema eingestampft wurde.

    • Na ja, das Spiel dürfte noch nicht entschieden sein. Amazon wird auch stärker, in Japan sind die mit großem Abstand die Nr. 1. Deezer ist in Frankreich die Nr. 1 und ist außereuropäisch stark. YouTube Music sollte man ebenfalls nicht abschreiben. Und in China und Indien sieht es ohnehin ganz anders aus, da bekommen die Streamingdienste aus Europa und USA keinen Fuß auf den Boden.

  • Ich wusste bis eben nicht das es Juke gab. xD

  • Ich frag mich echt welche Manager sowas immer absegnen? Genau der gleiche Mist wie die Insellösung der Sparkasse bezüglich ApplePay.
    Mit welcher Begründung sollte ein kleiner Dienst von Media Markt (den es nur in einem von >200 Ländern gibt besser sein oder gegen einen Dienst gewinnen, den es auf der ganzen Welt gibt?

    Start-Ups mit neuen Ideen immer gerne auf den Markt, aber eine App die es genauso schon von den Big Playern Spotify, Apple, Google, Amazon gibt wird niemals gegen sowas den kürzeren ziehen. Das Geld hätte man sich sparen können oder sinnvoll investieren.

  • Na wurde ja auch Zeit… Totgeburt mit Subvention durch den Konzern eben….Aber so geht eben auch… Dafür wird an allen anderen Ecken und besonders am guten Personal gespart….

  • Apple Music und Spotify haben einfach viel mehr Vorteile was Musik angeht und deswegen sind diese besser. JUKE hat es leider nicht hinbekommen mir ähnliche Titel vorzuschlagen oder ein Album zusammen zu stellen mit Musik die mir gefallen könnte. Was Apple und Spotify auf eine sehr exakte Art machen können. War überrascht beim Test von Apple Music wie gut die meinen Geschmack getroffen haben. Finde auch das Apple den Künstlern mehr zahlt als andere Streaming Dienste auch berücksichtigungswert. Bin Juke Nutzer und habe noch einen Code für 12 Monate den kann ich wohl in den Eimer werfen :(

  • Giulio Niedermeyr

    Es hätte echt ein guter Musikdienst werden können.
    Es gab ja mal schon das deutsche Spotify namens Simfy.
    Das wurde leider auch eingestellt.

    Aber Juke hat kaum Updates gebracht, das neue Design war total veraltet und die Bedienung war auch eine reine Katastrophe. Es gab außerdem keine Desktop-App.
    Eine Chance haben derzeit nur die Musikdienste, die es bereits gibt.
    Neue Musikdienste können denke ich nur von großen Firmen eine große Chance haben (Ausnahme: Microsoft Groove). Aber bei kleinen Firmen muss man sehr viel Glück haben, damit sich der Musikdienst durchsetzt.
    Derzeit finde ich Spotify, Deezer, Amazon Music und YouTube Music am Besten.

  • Ja und jetzt ? Was machen die Leute , die Kunden sind ? Wird das Abo automatisch gekündigt ?

  • Die Email von Juke ist bei mir im Spam-Ordner gelandet den ich nur ein mal alle 3 bis 4 Wochen durchgucke – hab also jetzt erst bemerkt dass es Juke nicht mehr gibt. Die verlorenen Playlisten sind zwar schade und pissen mich auch etwas an – schlimmer ist jedoch dass mein „Abo“ noch über zwei Monate gelaufen wäre.
    Hab mir damals nach mehreren Monaten Nutzung nen Gutschein für ne Art Jahresabo geholt damit ich mich nicht monatlich um die Verlängerung kümmern muss (ohne mein Bankkonto herzugeben). Das ist jetzt flutsch. Krieg ich das Geld irgendwie wieder?!

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