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Lese-Tipp: Die neuen PayPal-Richtlinien

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14 Kommentare 14

Die eBay-Tochter PayPal, einer der größten Online-Zahldienste der Welt, hat seine Nutzungsbedingungen zum Monatsanfang überarbeitet und inzwischen eine Sonderseite freigegeben (PDF), auf der sich die neuen und die umformulierten Passagen einsehen lassen.

Wichtige Infos, die ihr vor allem schon deshalb prüfen solltet, da ihr die Richtlinienänderungen am 1. Juni bereits automatisch akzeptiert habt: „Sie brauchen nichts zu tun, um die Änderungen zu akzeptieren, da sie automatisch zum oben genannten Datum wirksam werden.“

ebay

Anders als in den USA verzichtet PayPal hierzulande zwar auf die Passage, mit der sich die Web-Bank in Übersee nun das Recht einräumt, die privaten Rufnummern ihrer Nutzer für automatisierte Roboter-Anrufe und Marketing-Umfragen zu nutzen, editiert die PayPal-Nutzungsbedingungen aber auch hierzulande recht ordentlich.

So hat PayPal unter anderem den Punkt „Von uns gesammelte Informationen“ um einen dritten Absatz ergänzt, der besagt, dass die Web-Bank zur Erfassung von Informationen von Mitgliedern berechtigt ist, bei denen davon angegangen wird, dass diese unter eurer Kontrolle stehen:

„Informationen über Sie von Dritten: Wir sind zudem berechtigt, Informationen über Sie aus anderen Quellen, darunter von Mitgliedern der PayPal-Unternehmensgruppe, anderen Unternehmen (in Abhängigkeit von deren Datenschutzgrundsätzen und der jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen) sowie von anderen Konten zu erfassen, wenn wir davon ausgehen können, dass diese (zum Teil oder vollständig) unter Ihrer Kontrolle stehen.“

Im Bereicht „Nutzung personenbezogener Informationen“ ergänzt PayPal die Verwendungszwecke mit:

Gezielte Bereitstellung von Marketing- und Werbeinformationen, Service-Updates und Werbeangeboten auf Grundlage der Einstellungen […] Wir haben zudem verdeutlicht, dass wir, wenn Sie sich an unseren optionalen Befragungen oder Umfragen beteiligen, die hierdurch gewonnenen Informationen zur Verbesserung unserer Dienste verwenden und Ihnen Marketing- und Werbeinformationen zusenden dürfen.

Solltet ihr die PayPal-App einsetzen und ein eigenes PayPal-Konto pflegen dann klickt euch kurz in die Übersicht der Richtlinienänderungen.

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Donnerstag, 04. Jun 2015, 10:36 Uhr — Nicolas
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  • Macht das nicht jedes Unternehmen mit seinen Kundendaten?

  • Also das mit den Tel.-Nr. und den Werbeanrufen finde ich hart.
    Aber nun ja, bringt alles Geld..

  • Also ich verstehe den ersten Punkt mit den Mitgliedern und der Kontrolle einfach mal überhaupt gar nicht. Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?

  • Wird Zeit, dass Apple Pay kommt. Die gehen mit meinen Daten wenigstens vertrauensvoll um. Dafür zahle ich gern auch etwas !

    • Twittelatoruser

      Der Witz ist, Apple Pay ist trotz Verwendung von Kreditkarten sicherer als eine Kreditkarte. Der Verkäufer bekommt nicht deine Kreditkartennummer und Name, sondern ein von Apple genirierte Nummer mit dynamischer Nummer. Und Apple nimmt glaube ich 0,2% bei der Transaktion, aber Kreditkartenfirmen verdienen weiterhin ihre 1-2% am Geldfluss (haben aber auch die Hauptarbeit der Transaktionsabwicklung – Apple stellt ein bequemes System bereit eine Transaktion anzufordern). Klar, Apple muss für die Transaktion natürlich erfahren von wem zu wem wieviel Geld fließen soll, aber Apple hat (falls ich mich nicht irre) versprochen nichts zu speichern. Und bisher hat Apple alle Versprechen (ca. 7 Jahre habe ich genauer beobachtet) nicht gebrochen. Und Obacht: Es gab viele Dinge, die nicht so kamen, was angeblich tun wollte, aber dies hatte Apple nie offiziell versprochen, sondern waren nur Gerüchte von anderen Magazinen (die ihre Aussage nicht explizit als Gerücht kennzeichneten – kennt man ja von der Bildzeitung …). Und dass Apple keine größeren iPhones als 3,5″ bräuchte, war die Aussage und explizite Meinungsaussage von Steve Jobs. Das war kein offizielles Versprechen, sondern seine Meinungsaussage. Dies konnte man noch irrtümlich als Versprechen interpretieren, als er CEO und mit vollen Kräften war.

  • Davon gehe ich eher nicht aus.

    ☝️Auch Apple räumt sich gern selbst irgendwelche Rechte ein

  • Etwas anderes bzgl. PayPal: Es nervt mich tierisch, dass Gutschriften von Transaktionen, die vorher per Lastschrift von meinem Girokonto eingezogen wurden, ca. 7 Bankarbeitstage brauchen. Da ist jede Überweisung schneller, oder eine Brieftaube mit dem Bargeld im Umschlag.

  • Hm, und wo sind die Nutzer die Paypal auffordern (zwingen) mitzuteilen, an welchen Accounts sie sich bedienen und wie sie an welche Daten rankommen? Stattdessen liest man nur „egal, wir können ja eh nix machen“ und „Apple ist sowieso viel geiler als wie andere und so“. Bin immer wieder überrascht wie bereitwillig sich die Leute auf den Rücken legen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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