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Für Mietminderung und Rechtsstreit

Lärmprotokoll per App: Kostenloser Helfer notiert Störungen

28 Kommentare 28

Wir hoffen inständig, dass euch die folgenden Zeilen überhaupt nicht interessieren. Denn solltet ihr zur Zielgruppe der Lärmprotokoll-App von Felix Reimann zählen, dann habt ihr wahrscheinlich schon eine ganze Handvoll anstrengender Tage und Wochen hinter euch.

Allerdings können wir mit der folgenden App Store-Empfehlung dann vielleicht für einen kleinen Lichtblick sorgen, der aus den Alltagsproblemen die häufig unter Nachbarn und mit der benachbarten Gastronomie ausgefochten werden, ein schnödes, rechtsverwertbares Statistik-Protokoll machen kann.

So bietet sich die kostenfreie Lärmprotokoll-App des auch für den Brief Manager verantwortlichen Entwicklers Felix Reimann als strukturierter Protokoll-Helfer an, der beim systematischen Führen eines Lärm-Tagebuches zur Hand gehen kann. Diese werden nicht nur in Verfahren zu Vorwürfen der Ruhestörung benötigt, sondern sind auch dann unerlässlich, wenn wegen entsprechender Akustik-Beeinträchtigungen der Lebensqualität die Miete reduziert werden soll.

Protokoll

Für Mietminderung und Rechtsstreit

Reimanns App ist dabei selbst auch aus der Not heraus entstanden. Anfang 2020 musste der Entwickler mehrmals die Woche in ein benachbartes Café flüchten, da die lauten Renovierungsarbeiten im Wohnhaus das Arbeiten von zu Hause unmöglich machten.

Das Lärmprotokoll half dann dabei eine Mietminderung von 25 Prozent über einen Zeitraum von vier Monaten zu erzielen. Grundlage war ein sauber geführtes, 10-seitiges Lärmprotokoll über die lauten Arbeiten auf der Baustellen.

Protokoll Settings

Die Lärmprotokoll-App ist seit Mai 2020 im App Store verfügbar und kann ohne Zahlung genutzt werden. Der Entwickler bietet bei Gefallen eine Spenden-Funktion in der Applikation an, die ihr zum Zustecken von fünf Euro nutzen könnt.

Laden im App Store
‎Lärmprotokoll
‎Lärmprotokoll
Entwickler: Felix Reimann
Preis: Kostenlos+
Laden

Dienstag, 05. Jan 2021, 16:05 Uhr — Nicolas

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  • Der Blockwart reibt sich schon die Hände.

    • warum ist jemand, der auf missstände hinweist, neuerdings immer ein blockwart?

      • Nicht den Troll füttern ;-)

      • Es ist echt ne Unart, dass die Leute in Schutz genommen werden, welche Unrecht begehen (falsch parken, Lärm, Müll entsorgen, etc.) und die, die auf Missstände hinweisen, beleidigt werden als Blockwarte, Denunzianten, etc.

  • Tolle Sache, bislang immer Notizen-App genutzt aber so sicher hilfreich.

  • Kommt wie gerufen! Habe es zwar gerade geschafft, dass die neuen Mieter endlich eine Abmahnung erhalten haben, es ist dennoch viel zu Laut in der Nacht. DANKE DANKE

  • Ich dachte die App würde den Lärmpegel aufzeichnen und als Graph ausgeben. Aber in dieser Form ist sie einfach nur eine sehr deutsche App.

  • Wer eine Apple-Watch hat (und nutzt) braucht die App nicht.

    Health -> Geräuschpegel

    Keine Ahnung ob die neueren iPhones das auch können – hab noch ein iPhone X. Mein iPad 10.5 (1st Gen) kann es nicht. Lediglich meine AW SE

    • Damit würde aber auch gemessen werden, wenn du selbst hustest, einen Kaffee machst oder Staubsaugst. Außerdem ist für ein Lärmprotokoll m.W. das Aufzeichnen der Art des Lärms relevant. Aber als Ergänzung zur App vielleicht eine Möglichkeit.

    • Die App misst nicht den Geräuschpegel sondern protokoliert nur.

  • Zumindest sollte der Lärmpegel als Zahl registriert sein! Denn soweit mir bekannt kann das iPhone den Lärmpegel kontinuierlich messen. Zumindest Drittanbieter Apps können das über das Mikrofon. Diese Funktion sollte auch in diese App integriert werden, denn Lärm wird subjektiv empfunden und und wenn der Pegel registriert wird sind das neutrale Fakten.

  • Hey Tom, ein Aufzeichnen des Lärmpegels ist nicht notwendig, weil die Daten leicht zu fälschen sind. Du könntest auch einfach ins Mikrofon pusten. Vor Gericht werden Audioaufnahmen nicht zu gelassen. Es zählen nur die Einträge am besten mit Zeugen.

  • Ggf wäre auch eine Möglichkeit eine Tonaufnahme zu verknüpfen nicht verkehrt. Trotzdem ist die App wirklich für eine Freundin von mir grade genau richtig hier vorgestellt worden. Die bekommt seit Wochen nachts kein Auge mehr zu….

  • Prima kann ich ja gleich nutzen. Erspart mir einiges an Arbeit, da es unten Nachbarn gibt die ständig zu laut Musik anhaben. Jetzt ist es kalt da sind die Fenster zu bei denen, aber im Sommer stand dort jede zweite Nacht die Polizei, oder das Ordnungsamt vor der Tür. Das ganze Haus ist schon genervt von den.

  • Was bin ich froh, dem Grossstadt-Moloch entflohen zu sein und nun meinen Frieden vor Lärm, Vielfalt und Hipstern auf dem ruhigen Land gefunden zu haben…

  • ich sag einfach mal ganz frei – ohne desinformierte, clevere sprüche zu klopfen – danke für den tip!

  • Na super, so eine App hätten wir von Juni – Oktober sehr gut gebrauchen können. Wir haben. Wir haben 4 Monate durchgehend auf einer Baustelle gewohnt, da die komplette Wohnsiedlung „modernisiert“ wurde. Bei uns im Haus wurden Wände durchgebrochen, Kabel verlegt, im Schlafzimmer wurde einfach mal das Fenster gegen ein Balkon ausgetauscht, was ebenfalls mit einem Einriss der Wand und Verschmutzung unserer ganzen Sachen einhergeführt hatte. Von morgens bis abends. 6 Tage die Woche (ja sogar sonntags wurde heimlich gearbeitet!) vielen Dank an die VONOVIA, die uns kräftig abgezockt hat.

  • Guter brauchbarer Tipp. Vielen Dank.

  • Cool wäre es, wenn man den Lärm tatsächlich messen könnte. Sprich, wenn ein Dezibel-Messgerät integriert wäre.

  • Einfach mal nen Tipp an alle Mieter unter euch geht in den Mieterbund. Hat mir sehr viel Geld und Nerven gespart. Klar bei Lärmverstößen muss man protokollieren was was und wie aber dann geht es recht fix vor allem wenn die anderen Parteien genauso genervt sind…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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