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§ 327f Absatz 1 BGB-E

Justizministerium: Update-Pflicht für Apps und Software rollt an

79 Kommentare 79

Zwei vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ausgearbeitete Gesetzentwürfe, die den Verbraucherschutz beim Kauf von digitalen Produkten und auf Online-Marktplätzen wie Apples App Store stärken sollen, wurden jetzt von der Bundesregierung beschlossen.

Lambrecht

Bundesministerin Christine Lambrecht | Foto: Thomas Köhler

Nach den Referentenentwürfen und den Stellungnahmen zahlreicher Interessenvertreter können im Portal des Justizministeriums jetzt die so genannten Regierungsentwürfe im PDF-Format geladen und eingesehen werden.

Diese stehen sowohl zur „Richtlinie über digitale Inhalte“ als auch zu den „vertraglichen Regelungen der Modernisierungsrichtlinie“ zur Verfügung.

  • Richtlinie über bestimmte vertragsrechtliche Aspekte der Bereitstellung digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen: Regierungsentwurf als PDF
  • Richtlinie zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche in Umsetzung der EU-Richtlinie zur besseren Durchsetzung und Modernisierung der Verbraucherschutzvorschriften der Union: Regierungsentwurf als PDF

Update-Pflicht für Apps und Software vorgesehen

Unter anderem sollen die neuen Regelungen dafür sorgen, dass digitale Produkte nicht vorschnell veralten und den Geist aufgeben. Gewährleisten soll dies eine Updateverpflichtung, die den Anbietern digitaler Produkte auferlegt werden soll.

Laut Bundesjustizministerin Christine Lambrecht soll damit sichergestellt werden, dass „das digitale Produkt durch laufende Updates funktionsfähig bleibt und dass Sicherheitslücken geschlossen werden“.

Update-Pflicht für gesamten Bereitstellungszeitraum

Grundsätzlich soll gelten, dass Verbraucher die ein digitales Produkt erworben haben, damit auch Anspruch auf die Bereitstellung von funktionserhaltenden Aktualisierungen und Sicherheitsupdates haben.

Wie mit dem Anspruch konkret umzugehen ist, scheinen jedoch erst die Gerichte klären zu müssen. Im Regierungsentwurf ist vom gesamten Bereitstellungszeitraum des digitalen Produktes die Rede:

§ 327f Absatz 1 BGB-E sieht in Satz 1 die Verpflichtung des Unternehmers vor, dem Verbraucher während des maßgeblichen Zeitraums Aktualisierungen, die für den Erhalt der Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts erforderlich sind, bereitzustellen und den Verbraucher über diese Aktualisierungen zu informieren. […]

Der maßgebliche Zeitraum, in dem der Unternehmer zur Bereitstellung der Aktualisierungen verpflichtet ist, wird in § 327f Absatz 1 Satz 3 BGB-E konkretisiert. Nach § 327f Absatz 1 Satz 3 Nummer 1 BGB-E umfasst er im Fall einer dauerhaften Bereitstellung den gesamten Bereitstellungszeitraum. Nach § 327f Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 BGB-E erstreckt sich der maßgebliche Zeitraum in Umsetzung von Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe b der Richtlinie in Fällen einmaliger Bereitstellungen beziehungsweise bei einer Reihe einzelner Bereitstellungen über jenen Zeitraum, den der Verbraucher aufgrund der Art und des Zwecks der digitalen Produkte und unter Berücksichtigung der Umstände und der Art des Vertrags erwarten kann.

Donnerstag, 14. Jan 2021, 10:22 Uhr — Nicolas

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  • Das wäre insbesondere für Android Smartphones sehr wichtig, da verzichten ja leider einige Hersteller auf Sicherheitsupdates.

    • Es ist die Sprache von „Digitalen Produkten“ – zählen Geräte mit SW (Betriebssystem) auch dazu? Oder nur „Apps“?

      • Gute Frage, mir wird auch nicht klar, was mit „digitales Produkt“ gemeint ist – sollte ein Handy dazugehören, müsste es ein Smart TV ebenfalls.

      • Beim schnellen Überfliegen des Entwurfs würde ich sagen, dass auch Betriebssysteme unter digitale Produkte zu fassen sind. Sie sind jedenfalls nicht explizit vom Anwendungsbereich des Gesetzes ausgeschlossen worden.

      • hucklebehrryfinn

        Eben diese Auslegung muss in Musterprozessen vor Gericht geklärt werden.
        Meine Meinung ist, dass alles, was Software nutzt, updatefähig sein muss. SmartHome Produkte, Sicherheitschips (T1 / T2 / Ax / vPro …) SmartTV’s, Headsets, alle Bluetooth-Geräte, Router, WLAN-Produkte… überall, wo Software genutzt wird, um Hardware nutzbar zu machen, sollte es für einen Mindestzeitraum auch Updates geben. Zertifikate laufen ja schließlich auch nicht ewig, oder werden durch neue ersetzt. Wenn dann das Gerät das neue Zertifikat nicht erhält oder nutzen kann, ist es von einem Tag auf den anderen völlig nutzlos. Ausserdem würde die Vielfalt von Billig-Smartphones vielleicht etwas eingedämmt. Vor allem von Smartphones, die schon mit einem veralteten Betriebssystem als neu verkauft werden. Da muss auch der Handel nacharbeiten.
        Aber wie gibt man einem Smartphone in der Originalverpackung ein Update, bevor es verkauft ist? Das sind Herausforderungen für die Zukunft…

      • Es geht um alle Geräte mit Softwarekomponente, und Zugehörige Software die teil des Produkts ist.

        Betrifft mittlerweile sogar wie alles. Staubsaugerroboter, Kühlschränke, Fernseher, Steckdosen etc.

        Es geht darum, dass die Geräte selbst mit Softwareupdates bei Sicherheitslücken versorgt werden, als auch die Kompatibilität zu erhalten. zum Beispiel müssen Apps die de facto zum Produkt gehören auch aktualisiert werden. Ist zum Beispiel ärgerlich, wenn ich heute eine Staubsauger Roboter für viel Geld kaufe und dann die App mit dem nächsten iOS nicht mehr läuft oder die Cloud abgeschaltet wird, was schon das ein oder andere Gerät zum Briefbeschwerer befördert hat.

        Ich hoffe, dass das dazu führt dass Hersteller umdenken und verstärkt auf offene Standards setzen und sich vorher besser überlegen ob ein Cloud zwang (und in welcher Form) dieser sein muss.

      • Gut das ich MS-DOS noch nicht entsorgt habe.

    • Dann muss allerdings geklärt sein wie lange der o.g. Zeitraum ist.

      • Und was Hersteller bei Insolvenz / Einstellung des Betriebs machen sollen. Grundsätzlich sollte dann eine API bereitgestellt werden, damit ggf. findige Programmierer weiter daran arbeiten können. Natürlich Open Source.

      • Thomas, bei Insolvenz ist einfach fertig. Meist hat dann kaum noch jemand Interesse, was zu programmieren oder Geld dafür auszugeben, da es kaum noch was zu holen gibt. Und ist ein Insolvenzverwalter eingesetzt, schaut der nur noch, dass so viel wie möglich in Geld umgesetzt werden kann, um Banken, Versicherungen und Mitarbeiter zu entschädigen.
        Da die SW/HW ev. auch geistiges Eigentum enthält, allenfalls Patente, kann die nicht einfach so freigegeben werden. So sehr es in gewissen Fällen auch zu befürworten ist.

  • Gute Idee, mangelhafte Umsetzung zu befürchten. Wenn Updates für gesamten Bereitstellungszeitraum, dann wird dieser eben gekürzt = nur noch „Bereitstellung“ = Abo.
    Schade

    • Na klar. Wie soll ein Hersteller das ansonsten finanzieren. Mehr Service kostet auch mehr Geld

      • So, wie es Apple auch tut?* Ins Produkt einpreisen!
        Klar, wenn man sich das als Hersteller alles spart, kann man die Preise für die Produkte natürlich schön niedrig halten – Nachhaltigkeit = Fehlanzeige.
        Schade, dass es hierfür erst wieder ein Gesetz braucht.

        *Bei Apple gibt es spätestens seit OS X Snowleopard (2009) sämtliche Updates kostenlos, bei iOS und Co. von Beginn an.

      • Stimmt nicht ganz. Ich meine für Lion und auch Mountain Lion habe ich noch über 20€ bezahlt.
        Auch das iOS Update beim iPod Touch damals war kostenpflichtig (glaube es war iOS 4 oder 5). Aber ja…Sonst macht Apple das Recht gut.

      • @derzoelli:
        Nein, das Update von iOS auf dem iPod hat (zumindest beim 3g) nix gekostet.

      • Doch, daran kann ich mich auch erinnern. Denke, das war so um 2009. Habe 5€ für das iOS Update auf dem iPod Touch bezahlt.

    • Das war auch mein Gedanke. Die Idee dahinter ist eigentlich nicht schlecht aber so wie bei den anderen digitalen Themen (DSVGO, Cookie-Abfrage) wird die Politik auch hier die Umsetzung wieder auf ganzer Linie versauen.

      Ich würde mir folgendes von der Politik zu diesem Gesetz wünschen:
      – Offene APIs z.B. bei SmartHome Produkten (für den Fall das ein Hersteller pleite geht)
      – Keine Wischiwaschi Gesetzestexte in denen man je nach Mondphase unterschiedliche Dinge hineininterpretieren kann.

      • Du glaubst doch nicht im Ernst das Gesetze klipp und klar formuliert werden. Dann hätten Richter doch nix mehr zu tun und die Politiker hätten keine Grauzone in der sie sich verstecken könnten wenn das nicht so klappt wie erhofft.

  • Wird also zu viel mehr Abos führen.

    • Das war auch mein erster Gedanke dazu

    • hucklebehrryfinn

      Dann werden die Gerätepreise ins bodenlose fallen, wie bei Druckern…

    • Ich mag auch keine Abos und halte mich immer davon fern. Aber wie soll es anders gehen? Früher haben wir Programme (als es noch keine -Apps- gab) auf Herstellerseiten gekauft und 50 DM oder 25 Euro waren extrem billig. Solche Preise waren vollkommen normal. Durch den App Store auf dem iPhone ist die Wahrnehmung zu Preisen einer App vollkommen verloren gegangen. Am Anfang gab es kaum produktive Apps, sondern nur Unterhaltung und Belustigung. Zeitnah kamen produktive Anwendungen und die haben von dem enormen Wachstum der Kunden, die auf den App Store zugreifen, profitiert. Somit hat man produktive Apps für 1 Euro bekommen. Millionenfach verkauft, alles gut, super Geld. Mittlerweile ist aber der Bedarf der Kunden gesättigt und die meisten Apps sind Wartung und Pflege. Am Anfang war die Kurve von neuen Funktionen groß. Jetzt werden die Schritte immer kleiner und Wartung wird immer mehr. Apple macht immer mehr Vorgaben (vieles gut, aber über einiges lässt sich streiten). Und dann wäre noch das Thema Schnittstellen für Apps, die permanent Server benötigen. Mittlerweile gibt es kein rasantes Wachstum mehr bei den App Verkäufen, aber die Anzahl der Nutzer ist da und alle wollen ihre Anwendungen nutzen. Da haben viele Entwickler ihre Apps einfach viel zu billig mit 1 oder 3 Euro verkauft. Da ist mittlerweile ein Teufelskreis entstanden. Der Vorwurf -manche Entwickler bekommen den Hals nicht voll- trifft sicherlich vereinzelt zu, aber ist sicherlich nicht die Regel. Die meisten haben sich einfach viel zu billig verkauft, auch wenn das viele nicht hören wollen. Meine These wird auch dadurch gestützt, dass wir in der Vergangenheit auf einmal die gleiche App mit ein bisschen mehr nochmals im Store hatten, aber dann mit dem Zusatz Pro. Das war die Unart bevor Apple Abos eingeführt hatte. Wer ausserhalb vom App Store teure Software kauft, wie zum Beispiel CAD Zeugs, der bekommt seit jeher Update etc. über Jahre. Die Hersteller geben schon beim Kauf an -diese Version wird für die nächsten zwei Betriebssystem kompatibel sein und maximal fünf Jahre gepflegt-. So geht Einmalkauf und jeder kann sich durchrechnen, ob er in ein Abo wechselt wenn er mehr will.

      • Die Kritik an den Abos bezieht sich eben darauf, dass die User meist nicht die Wahl haben. Ich kaufe gerne jedes Jahr die neuste Version der App, wenn ich sie wirklich aktiv nutze.
        Ich zahle aber nicht plötzlich den 3 fachen Preis jährlich, den die App bisher im Einmalkauf gekostet und verliere bei Kündigung jeden Zugriff auf die Funktionen.

      • derzoelli, das ist preislich ja auch nicht so. Nimm die Creative Cloud. Da hast du den Preis der alten Master Collection im Abo nach etwa 3.5 Jahren bezahlt. Und nach über 3 Jahren war in dem Fall ja auch wieder mal ein Update fällig. Also eher umgekehrt als das, was du erzählst. Im Abo ist’s günstiger.

  • Gilt das jetzt auch für die Firmware von Handys? Vodafone „brandet“ ja immer noch und man bekommt für seine Geräte keine aktuelle Firmware mehr, weil es Vodafone nicht schafft die aktuelle vom Hersteller herausgegebene Firmware anzupassen.
    Als Beispiel: das aktuelle Xiaomi Mi10 als Vodafonegerät verfügt noch immer über die MIU11 obwohl vom Hersteller schon vor mehr als 6 Monaten MIUI 12 herausgegeben hat und MIUI 12.5 schon kurz vor der Freigabe steht. Vodafone wird es wohl auf absehbare Zeit nicht schaffen, seine Software anzupassen.
    Kann das sein? Kann einem die aktuelle Software verwehrt werden?

  • Wie will man das bei Firmen wie TomTom, Navigon, Sonos durchsetzen. Apple muss damit spielen und das Geld erst dann weiterleiten wenn der Zeitraum zuende ist. Dann werden bestimmte Sachen nicht mehr gekauft

    • hucklebehrryfinn

      NAVIGON hat sich doch schon ewig aus dem App Store verabschiedet und kassierte seit dem auch keine Gebühren mehr dafür…?
      Sonos ist genau so ein Fall, an dem sich die Geister scheiden. Was nützt einem der tollste, 5 Jahre alte, Lautsprecher, wenn er per Zertifikatsentzug abgeschaltet wird? Das ist aber dann auch ein Kaufkriterium beim nächsten Lautsprecher… hoffe ich?

    • Und bis dahin sind diese Firmen dann pleite, weil sie kein Geld bekommen haben? Warte mal….ich glaube, da beißt sich die Katze in den Schwanz.

  • Solange der Dienst bereit gestellt wird. Also wird doch jetzt eher schon nach einem Halben Jahr, oder einem Jahr, das Produkt direkt aus der Plattform genommen und mit Änderungen einfach als neue App geladen. Am Ende zahlst du als Kunde wieder drauf.

  • Schön wäre auch ein Gesetz, wo ich als Kunde die Firmware/Software installieren möchte die ich möchte. So unterbindet ja Apple das installieren von älteren Versionen.

    • Das stimmt aber so nicht. Falls Du unsignierte und nicht notarisierte Apps meinst, dann kannst Du auf alle Rechtenmausklick machen und -Öffnen- wählen. Damit entscheidet sich der User aktiv gegen Gatekeeper etc.

      • Er bezieht sich hier auf mobile Geräte. Da ist man auf Apples Signierungen angewiesen, insbesondere bei den iOS-Updates.

      • @Archetim
        Ja, das stimmt. Wobei es ganz wenige Anbieter gibt, die die alte App im Store unter einem abgeänderten Namen lassen bzw. die neue Version leicht umbenennen.
        Es ist ja nicht nur Apple, die es nicht ermöglichen von Version 5.5 auf 5.4 downzugraden, sondern der Hersteller will es selbst nicht.
        Anders könnte aber der Bedarf von 5 auf 4 sein. Das kann der Hersteller aber durchaus selbst machen und im App Store anbieten. Das ist aber Arbeit und liegt nicht primär an Apple, wobei die eine Hürde sind.

    • hucklebehrryfinn

      Hier spielt aber auch die Gesamtheit des Apple-Universums, Uni… steht da ja nicht ohne Grund, eine Rolle.
      iPhones können schon heute 5 und mehr Jahre fehlerfrei betrieben werden, wenn man iOS-Updates und Ersterscheinungsdatum betrachtet. Die Apple-Apps erhalten mindestens genauso lange Updates.
      Ich würde Apple auch nicht unbedingt an der vordersten Front sehen, was die neue Gesetzgebung erzwingen will.
      Denn Apple kann nicht im Voraus ahnen, welche Apps im AppStore nach einem Jahr und weniger aufhören zu funktionieren.
      MacBooks (pro, Air) und all die anderen Rechner von Apple sind für Langlebigkeit bekannt und nicht zuletzt deswegen auch beliebt.
      Der Wegwerfmarkt spielt sich an anderer Stelle ab.
      Wozu sollten jetzt noch Mobilfunkgeräte (Smartphones, Steuergeräte) verkauft werden dürfen, die maximal UMTS / GPRS unterstützen? Die Standards sind zur Zeit gefühlt kurzlebig. Es geht darum, dass der Markt rechtzeitig auf kommende Technologiewechsel reagiert. Der Hardwarehersteller weis früh genug, ab wann es bestimmte Umgebungsbedingungen nicht mehr gibt und hört hoffentlich schon heute auf, alte Geräte zu produzieren, die innerhalb der Gewährleistungsfrist den Dienst einstellen werden.
      Aber der Handel ist oft dumm genug … oder einfältig… dem Kunden immer noch alten Kram als neu andrehen zu wollen, um sich dann aus der Verantwortung zu ziehen und auf den Hersteller zu zeigen.
      Ein Beispiel: Ein Bekannter hatte sich ein iPhone 3GS von Amazon bestellt zu Zeiten, als das 5s aktuell war… das 3GS hatte bei Amazon eine bessere Bewertung und deutlich mehr Bewertungen als das 5s… aber keinen Hinweis, dass es sich um ein Nostalgiegerät / Sammlerobjekt handelt. Auch das muss, meiner Meinung nach, von dem Gesetz geregelt sein. Händler dürfen von mir aus den ältesten Schrott verkaufen, wenn dort deutlich gekennzeichnet ist, dass das Gerät wahrscheinlich für den gedachten / ursprünglichen Einsatz nicht mehr geeignet ist.
      Ich habe auch Verständnis dafür, wenn es keine Garantie auf Lebenszeit gibt. Aber 5 Jahre bei kleinen (Smartphone, teilweise SmartHome…) und 10 Jahre auf große Geräte (Drucker, PC, Waschmaschine, Auto…) sollte immer funktionieren.
      Von der Telefonleitung geht man von einer durchschnittlichen Lebensdauer von 25 Jahren aus… manche Kupferadern haben ihr 100-Jähriges Bestehen überdauert… trotz Technologiewechsel. ;)

      • @hucklebehrryfinn, es muss also per Gesetz geregelt werden, dass das eigene Hirn einfach mal nutzt ? Wer 2012 ein Gerät von 2009 kauft, kauft ein drei Jahre altes Produkt. Fertig aus.

        Wer heute noch ein iPhone 6 kauft, kauft ein 6 Jahre altes Produkt. Easy, oder ?

  • Wie definiert sich ein digitales Produkt?
    Ein kleiner Fitzel Software ist ja nahezu in jedem elektrischen Produkt enthalten. Viele Geräte werden aber nicht mit Updates versorgt. Wie z.B. ein normaler Wasserkocher, oder Zeitschaltuhr oder oder oder.

    • Also mein Wasserkocher hat nur 1 Bit. Ein oder aus.

    • Das ist in der Tat ein Problem. Könnte in die andere Richtung schießen: Ein hoher Aufwand, wirklich ALLES aktualisierbar zu machen. Jeder Wecker oder jeder Kühlschrank, jedes Auto und jeder Lüfter braucht Internetzugang bzw. eine Updateschnittstelle. Das muss dann auch noch sicher sein um Mißbrauch (von außen und innen) zu vermeiden.

      Kannst du garnicht umsetzen. Deswegen fehlen hier die Ausnahmen oder „Grenzen“, wo das gemacht werden soll mit klaren Definitionen. Diese führen aber – je präzieser aufgestellt – zu einer ganzen Reihe an Ausnahmen.

      Zum Beispiel kannst du bei vielen SUV und Geländewagen „Gewichte“ dazu kaufen, damit die Fahrzeuge nicht mehr als PKW sondern als LKW gewertet werden und damit steuerlich billiger sind (aber auch anderen Einschränkungen unterliegen) …

      Sowas wird es auch dann für die Software geben …

      „Nein, das ist kein Office – das ist eine Firmware!“ :-)

      • hucklebehrryfinn

        Ein SUV, der als LKW zugelassen ist, darf dann auch nicht mehr schneller, als 100 km/h fahren :p

      • Korrekt :-) … und auch nicht an allen Tagen. Hat mein Nachbar übersehen :-D …

  • Mich würde interessieren was den/die BM dazu bewegt hat, einen solchen Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen … bisher hatte ich – bis auf wenige Ausnahmen – nicht das Gefühl, dass die User sich groß über die bisherige Praxis beschweren!

    • hucklebehrryfinn

      Dann hattest du wohl noch nie ein Billig-Smartphone in der Hand, das mit veralteten Android verkauft wurde? Oder ein Smartphone, das frisch gekauft, keine Updates erhält?
      Oder einen Türöffner, der von heut auf morgen unangekündigt den Dienst einstellt, weil der Server, über den dessen Dienst lief, abgeschaltet wurde? Ein Steuergerät, das sich nicht mehr ins Mobilfunknetz einwählen kann? Samsung hatte Jahre lang nur den Top-Smartphones Android-Upgrades gegönnt. Mittel- und Niedrig-Segment gingen in der Regel leer aus. Bluetooth-Geräte koppeln sich nicht mit deinem Smartphone, weil bestimmte Protokolle deaktiviert wurden. Die Information ist beim Kauf nur im Kleingedruckten zu finden, dass das Gerät ab einer bestimmten iOS-/Android-Version funktionslos ist.
      Beispiele gibt es reichlich. Wenn du davon bislang verschont geblieben bist, Daumen hoch und klopf auf Holz.

      • Nein, hatte ich tatsächlich noch nie. Schon gar nicht im Zusammenhang mit Android ….
        Aber eines ist sicher, wenn der App-Anbieter das Licht ausmacht und die Server ausschaltet wird auch dieses tolle neue Gesetz nichts daran ändern können, dass es dann keine weiteren Updates mehr gibt …

  • Das wird in ein Abomodell-Zwang enden. Neue Software für z.B. neue Plattformversionen (Windows 7, 8.1, 10, …) z.B. wie Acronis Software etc. wird sonst unrentabel. Auf der einen Seite gut, da man „nicht gezwungen wird, auf eine andere Version zu wechseln“ aber anderseits schlecht, da ein Entwickler nicht beliebig viele alte Versionen pflegen kann und eine Software auch einmal „sterben“ muss (siehe: Adobe Flash).

    Ich erwarte mehr „Software as a Service“ – sprich Abo und Mietlizenzmodell. Nur damit kann jemand effektiv eine Entwicklung finanzieren.

    OpenSource sehe ich hier gespalten, da sicherlich das Communitymodell interessant ist, aber ein Entwickler auch von etwas leben muß und ihm die Felle wegschimmen, wenn er kommerziell damit Geld verdienen will.

    • Open Source sehe ich generell problematisch in diesem Zusammenhang. Wer soll denn da haften für die Bereitstellung von Updates? Die „Community“? Jeder, der mal irgendwann irgendwas zum Code beigesteuert hat?

      Das wirkt wieder mal alles sehr analog und weltfremd. Vor allem was die Definition der „Bereitstellungszeit“ betrifft.

      • Es gibt keine Haftung. Deswegen ist bei uns im Betrieb OpenSource für bestimmte Kundenprojekte nicht erlaubt, wenn du z.B. eine ISO9000/xxx einhalten musst. Wenn es keinen Anbieter gibt, der dir diese Software als Service anbietet und so zertifiziert ist, dann ist die Kette der Qualitätssicherung nicht mehr gegeben. Das bedeutet: Software raus.

  • Es klingt, als würden digitale Produkte teurer werden…

    • Korrekt … und wenn Abo etc. in Summe sicherlich über den Nutzungszeitraum definitiv. Früher hast du einmal Adobe Acrobat gekauft. Jetzt ist er nach 3 Jahren teurer.

      Siehe auch gemietete Router eines Internetanbieters vs. selbst gekauft

  • Klasse, meine App, die vielleicht einmal im Monat für 2,99€ gekauft wird soll ich jetzt unbeschränkt mit kostenlosen Updates versorgen, wenn Apple mal wieder was am System verändert hat?

    • Geht mir ähnlich. Ich glaube, ich muss mir ein neues Hobby suchen. Einen Hund vielleicht…

    • Falscher Rückschluss. Wenn Du für die Anwendung Geld nimmst und (klein)gewerblich auftrittst, was Du ja musst um Geld regelmäßig zu nehmen, dann hast Du weitere regulatorische Voraussetzungen schon bisher zu erfüllen. Es macht somit gar kein Sinn für die Anwendung Geld zu nehmen, wenn Du keine Verantwortung übernehmen möchtest. Stell sie kostenlos als Hobbyprojekt bereit und dann bist Du schon draußen. Aber ob und wie das alles kommt erstmal abwarten und ruhig bleiben.

  • Wenn ich das richtig verstehe, dann trifft das besonders kleine Hobby-Entwickler wie mich. Ich biete eine kleine App für 50ct an, deren Einnahmen so gerade die Kosten decken, die ich für Server und Developer-Account habe. Wenn ich das jetzt verdonnert werde, auch bei Änderungen am iOS auf jeden Fall die bestehenden Features funktionsfähig halten zu müssen, packe ich das Ding ein und nenne es aus dem Store!

    • Gernhardt Reinholzen

      Aber welchen Nutzen hat denn deine App, wenn sie auf der aktuellsten Version nicht mehr läuft?

      Du wirst dann ja nichtmal mehr neue einnahmen generieren können, weil die Kunden die App sofort zurückgeben wenn sie überhaupt nicht funktioniert.

      Und deine bestandskunden werden sich sicherlich freuen, wenn nix mehr geht.

      Sorry, aber wenn man sich entschließt, Software zu entwickeln und breitzustellen, dann sehe ich es als absolut selbstverständlich an, sie am Laufen zu halten, sonst ist das ding mit der letzten Unterstützten Version gestorben.

      IT funktioniert schon immer so. Nur leider wollen das wohl selbst Entwickler zum Teil nicht wahrhaben.

      Für mich ist das ganze auch ein Grund, warum ich so gut wie nie Apps kaufe. Wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass die App nichtmal das nächste Update übersteht, was soll ich dann damit?
      Ich brauch ne App ja nicht nur ein paar Wochen, sondern will sie dann auch die nächsten Jahre nutzen.

      Dass die Entwickler vor größeren Kosten stehen ist natürlich richtig. Aber ganz ehrlich, wenn sich eine App auf diese Weise nicht finanzieren kann, ist sie vielleicht auch einfach nicht nötig.

      In deinem Fall wäre eben dann ne Preiserhöhung sinnvoll. Wenn den leuten die App wichtig ist, werden sie auch 2€ oder so zahlen und du kannst die Updates finanzieren. Wenn damit die Rechnung immernoch nicht aufgeht, hats halt einfach keinen Zweck.

      Schwieriges Thema, aber man muss auch immer beide Seiten sehen.
      Mit software, die nicht funktioniert und einem Entwickler, der die Kosten nicht decken kann ist jedenfalls keinem geholfen.

  • Warum nicht einfach eine klar festgelegte Produkthaftung auf Software? Wer gammelige Software verkauft der ist klar in der Pflicht. Dieses Gesetz sorgt jedoch dafür, dass das Motto „ship early ship often“ weiter auf die Spitze getrieben wird. Die Bananensoftware wird also weiterhin beim Kunden reifen und das jetzt sogar gesetzlich festgelegt. Liebe Politiker bitte fragt doch beim nächsten mal einfach jemanden der sich damit auskennt!

  • Ob das die billig Anbieter bei aliexpress juckt?
    Glaube nicht. Oder will der Zoll jetzt alle direkt aus China geschickten 10€ Überwachungskameras bzw Elektronischen teile und co rausfiltern.

  • Und die Autohersteller müssen gerade schlucken.

    • Herr Kaffeetrinken

      Nicht alle. BMW und Tesla liefern bereits OTA Softwareupdates. Tesla regelmäßig und in großem Stil. BMW hat da noch Potential. Aber auch hier habe ich im November mit einem OTA Update zahlreiche neue Funktionen dazubekommen. Und so wird es weiter gehen.

      • Die Frage ist, ob das für den Verbraucher so toll ist? Aktuell bei der Dieseldiskussion mit „optionalen Updates“ kann das schnell eingespielt werden, ohne dass dieses noch „optional“ ist. Der Kunde, der das vielleicht nicht will, der hat das Nachsehen.

        Bei verpflichtenden Updates weiter gedacht: Du hast das Update verweigert, dann wird der Wagen vielleicht stillgelegt und per Softwareupdate springt er nicht mehr an!?

        Die Bequemlichkeit des einen geht mit ungewollten Möglichkeiten des anderen einher. Jeder will DRM Bücher lesen, aber es gibt eben auch die Möglichkeit einem dieses wieder wegzunehmen …

        Sonos mit seinem „Todesupdate“ ist ein ähnliches Beispiel … wir geben hier viel aus der Hand, wenn eine Aktualisierung einmal nicht mehr durch einen selbst steuerbar ist.

  • Oh ja. Das gilt ganz besonders für Autohersteller! Mir wird ja übel, wenn ich heutige Autos so sehe – im Grunde fahrende Computer. Ohne Software ist hier nichts zu machen. Und wehe, der Steuerungscomputer verreckt in 10, 20 Jahren oder so – es reicht ja schon wenn irgendeine Einstellung vorgenommen werden muss. Nix „schöner, alter Oldtimer“ mehr. Deshalb kaufe ich nur Autos ganz ohne diesen Elektronikschnickschnack – auch auf diese E-Autos verzichte ich dankend.

    • Herr Kaffeetrinken

      Ein Trabant tut es ja auch. Stinkt zwar wie die Pest, hat aber dafür keinen Computer. Alternativ wäre auch ein Lanz Traktor eine gute Wahl, wenn man paar Abstriche bei der Performance akzeptiert. ;-)

      • Ich habe einen Defender. Null Elektronik. Öffne die Motorhaube und du siehst sofort wo welches Teil mit welcher Aufgabe sitzt. Ich kann jedes Teil mit einem normalen Werkzeugkasten wechseln. Ich kann sogar die Lämpchen in den Scheinwerfern wechseln mit Material aus der Tanke. Selbst sie Karosserie kann ich theoretisch selber wechseln – alles schön vernietet. Und auch in abgelegenen Gebieten wie hier kann mir geholfen werden ohne dass erst eine Fachwerkstatt einen Diagnosecomputer samt Konfigurationssoftware anschliessen muss

    • Ich bin auch eine Zeit Defender gefahren, jedoch hängt die Menge an Steuergeräten von dem Baujahr ab, der TD 4 ist praktisch ein modernes Fahrzeug ohne Zusatzfeatures, vom aktuellen wollen wir nicht reden. So eine gute alte Serie ist natürlich völlig Elektronikfrei :-)

  • Was mich bei dieser ganzen Debatte nervt ist folgendes :
    Ich kann mir 20 Jahre alte x86 PC Hardware kaufen und darauf Windows 10 laufen lassen. Oder Linux. Und zwar in der aktuellen Version mit allen funktionen und Sicherheits Updates.

    Bei Android ist nach 2 Jahren Schluss mit neuen Features. Das treibt die Leute natürlich zum Neukauf….Auch wenn Sicherheitsupdates geliefert werden.
    Es gibt zwar Alternativen zum Stock Android (Lineage OS und Co), das sind aber alles auch nur Kompromisse. Nur auf wenigen ausgesuchten Geräten lauffähig und mit verschiedensten Problemen behaftet. Ohne Google Play Dienste sind die meisten Geräte außerdem nutzlos, da viele Apps darauf setzen.

    Apple ist da besser. Allerdings auch längst nicht perfekt. Auf der Hardware läuft natürlich nur iOS.
    In der Hinsicht sind die Geräte also gelockt. Apple liefert zwar bis zu 5 Jahre Updates, danach ist aber auch schnell Feierabend.
    Bei iOS bedeutet das dann auch, dass die meisten Apps nicht mehr genutzt werden können, sobald man 3-4 Versionen hinter dem aktuellen OS zurück liegt.
    Mit zB IOS 4 oder 5 hat man nicht mal mehr Zugriff auf den AppStore. Beim Öffnen gibt es einfach nur eine Fehlermeldung (habe hier noch ein altes 3G).
    Außerdem werden natürlich auch bei Apple Anreize zum Neukauf geschaffen, da nicht alle neuen Features des neusten OS auch alte Geräte erreichen.
    Ich habe vor ein paar Tagen zwei alte iPAD 2 verkauft. Faktisch waren die nicht mehr nutzbar….Nicht weil sie Elend langsam sind (Was sie waren) sondern weil ich einfach keine aktuellen Apps mehr darauf laden kann.

    Das füht nunmal einfach dazu, dass jedes Jahr Schrott anfällt, weil die Hardware zu nichts mehr zu gebrauchen ist.
    Ich finde also das Hersteller dazu verpflichtet werden sollten Geräte zu „öffnen“ wenn sie die nicht mehr länger selbst supporten.

    Ein iPad 2 sollte also von sämtlichen Restriktionen befreit werden und sämtliche Hardware Spezifikationen und vor allem Treiber freigegeben werden, sodass sich eventuell eine Open Source Community etablieren kann, die die Entwicklungen weiter führt. Dann könnte man zumindest ein Linux auf dem iPad laufen lassen und es vielleicht noch für kleine Projekte weiter verwenden.

    • Ist nicht ganz richtig, was iOS angeht. „3-4“ Hauptversionen bedeutet meistens schon ein wirklich altes Gerät und hier sind oft Hardwareinschränkungen dabei. Viele „alte“ Apps setzen zumindest iOS9 voraus und das ist mindestens iPhone 4s …

    • … aber im Grunde hast du da Recht … allerdings ist ein iPad 2 auch wirklich ein technisches „Medusalem“ :-)

    • @derzoelli
      Du sprichst mir aus der Seele! Genau diesen Punkt kritisiere ich auch seit Jahren (auch hier nachzulesen, wofür ich sogar ausgelacht wurde).
      Die Geräte werden entwertet. Das für die Geräte keine Updates mehr kommen etc. ist mir total egal.
      Apple (jeder Hersteller) sollte gezwungen(!) werden jedes Gerät am Ende seines Supportes (von Herstellerseite) zu öffnen.
      D.h. ein finales Update, das den Zugriff auf das Gerät vollumfänglich öffnet.
      Intension ist, dass jeder dann selbst mit Software auf dem Gerät spielen kann.
      So lassen sich zum Beispiel tolle Hobbyprojekte realisieren. Ein altes iPhone hätte sogar mehr Performance als ein Raspberry Pi mit inkludierter USV :D
      Ohne(!) Barrieren das Telefon nutzbar, schließlich hat man es auch bezahlt und kein Nutzungsrecht für x Jahre erworben.
      Ein Videorecorder etc. lässt sich alles heute noch nutzen. Wenn Apple aber den Aktivierungsserver ändert, dann kann ein altes Gerät (ohne Hacks!) nicht mehr verwendet (zurückgesetzt) werden.

      • Eben und genau das blüht uns in der Zukunft ja bei nahezu allem.
        Ich hänge natürlich nicht an den alten iPads….Und es stimmt natürlich das sie für heutige Verhältnisse stark überholt sind, was die Hardware angeht….ich habe allerdings auch mein 2016er iPad Pro 9.7″ Verkauft, da ich mir nicht sicher bin ob es iOS15 noch bekommen wird.
        Ich war total zufrieden damit und hätte es problemlos noch 2 weitere Jahre nutzen können….Allerdings treibt einen die mögliche Einstellung des supports dann schon zum Upgrade.

        Ganz böse finde ich in dem Hinblick mein Sonos System. Bisher waren die immer ein Musterbeispiel für lange Produktpflege für mich….mit der S1/S2 Geschichte haben sie allerdings gezeigt, dass sie genau wie alle anderen handeln.
        Ein Lautsprecher an sich hat kein Verfallsdatum….Die 20 Jahren Dynaudio meines Vaters laufen wie am ersten Tag und klingen hervorragend. Da gibt es dann vielleicht mal nen neuen Verstärker und die laufen weitere 20 Jahre.
        Wenn Sonos hingegen die App einstellt oder Hardware aus dem Support wirft, verwandeln sich die tollen 200€ Lautsprecher in einen teuren Briefbeschwerer. Dank fehlendem Audio Eingang und Bluetooth gibt es keine Möglichkeit mehr die zu nutzen.

  • Okay, aber in welchem Zeitraum?
    Das muss doch irgendwie begrenzt sein. Man kann doch nicht Updates für 15 Jahre alte Geräte ausrollen. Oo.
    Jedenfalls ein guter Tag für Android fans.

  • Sei etwas sollt man auch für Pkw’s einführen. Glaube nicht das irgendjemand in 30 jähren noch ein Auto von heute fährt. Solange gibts garantiert keine Auslesegeräte. Elektro-Pkw’s sicher auch nicht.

  • Da habe ich ja noch Hoffnung das ich wieder iTunes auf Windows 8.1 nutzen kann um meine Daten vom iPhone wieder zu sichern und zu verwalten.

  • Das heisst ich kann bald mein Windows 98 wieder updaten? Der Internet Explorer bekommt Updates?

  • Wenn sich Datenschützer und Gesetzgeber zusammentun kann da nichts Gutes bei rauskommen. Bestes Beispiel ist doch die Pest mit der Cookie-Abfrage. Der praktische Nutzen wird gleich Null sein. Futter für die Abmahnindustrie.

  • Auf dem Weg zum digitalen Sozialismus! Als hätten wir in Deutschland und der EU keine anderen Probleme! Aber wieder typisch, dass „Profis“ Gesetze erlassen wovon sie keinerlei Ahnung haben. Am Ende wird es der Kunde wieder zahlen.

  • Was mich an der Formulierung schonmal stört: „Verkäufer müssen dafür sorgen“.
    Wenns um Geräte geht, müsste dort Hersteller stehen.

    • Ich finde das Thema Gewährleistung sehr gut, da es wahrscheinlich dafür sorgen wird, dass weniger Software erst beim Kunden reift. Softwareentwickler sollten für den Aufwand in die Pflicht genommen werden können, den sie mit unsauber programmierter oder unfertiger Software beim enduser verursachen.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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