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Von Funkloch-App ermittelt

Jahresbericht Breitbandmessung: „keine Verbesserungen sichtbar“

45 Kommentare 45

Die Bundesnetzagentur hat heute zum dritten Mal detaillierte Ergebnisse ihrer Breitbandmessung veröffentlicht und zeigt sich ernüchtert.

Jochen Homann, Präsident der Behörde, fasst das Ergebnis der massiven, 223 PDF-Seiten starken Bestandsaufnahme in einem Satz zusammen: „Insgesamt zeigen sich keine Verbesserungen gegenüber den Vorjahren“.

Homann erklärt:

„Auch im dritten Jahr unserer Breitbandmessung zeigen sich wenig Veränderungen: Über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg erreichen Kunden erneut oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die ihnen in Aussicht gestellt wurde. Obwohl die Ergebnisse bei einzelnen Bandbreiten und zwischen den Anbietern unterschiedlich ausfallen, zeigen sie, dass es nach wie vor Handlungsbedarf bei den Breitbandanbietern gibt“

Der Bericht deckt den Zeitraum vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 ab und präsentiert die Ergebnisse von 900.579 Messungen stationärer Breitbandanschlüsse sowie 384.999 zusätzliche Messungen, die ausschließlich mobile Breitbandanschlüsse berücksichtigt haben.

Wichtig ist: Die Ergebnisse der Breitbandmessung hängen davon ab, welchen Tarif der Nutzer mit dem Anbieter vereinbart hat. Insofern können auf der Grundlage der Breitbandmessung keine Aussagen zur Versorgungssituation oder Verfügbarkeit von breitbandigen Internetzugangsdiensten getroffen werden. Es wird lediglich geprüft: Liefern die Anbieter ihren Kunden so viel Bandbreite wie vertragliche vereinbart?

Breitband

Der vollständige Bericht ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter bundesnetzagentur.de/breitbandmessung veröffentlicht. Er enthält neben den Ergebnissen auch umfangreiche Ausführungen zur Validierung und Methodik.

Grafiken und Graphen für alle Anbieter können der hier abgelegten interaktiven Ergebnisdarstellung entnommen werden. Neben den Ergebnissen des Jahresberichtes wird auf dieser Seite zudem eine browserbasierte Kartenfunktion bereitgestellt.

Mobil wurden die Messungen mit der App Breitbandmessung durchgeführt, die im Anschluss an den ersten deutschen Mobilfunk-Gipfel im Sommer 2018 auch zur offiziellen Funkloch-Melde-App ausgebaut wurde.

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Breitbandmessung
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Entwickler: zafaco
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Mittwoch, 13. Mrz 2019, 18:40 Uhr — Nicolas
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    • Danke für diesen sinnvollen Beitrag zu diesem Thema.

      • Deutschland war knapp hinter Albanien? Oder wie war das. Willkommen im Mittelalter!

      • @Don
        Ich weiß zwar auch hier nicht, was man mir mit diesem Kommentar mitteilen will, aber auch ich danke Dir für deinen Beitrag.

    • @abc
      der Kommentar sagt eine ganze Menge,
      mach Dich mal schlau …

      • Ich frage mich nur, was waldelf mit „Hashtag Neuland“ uns mitteilen will.

        Der Begriff „Neuland“ ist sowas von alt, da wäre mir und vielen anderen ein begründeter Kommentar im Jahre 2019 lieber als ein einfaches „#Neuland“.

        Er hätte ja die übliche Leier à „Armes Deutschland“ oder „Deutschland = Entwicklungsland!!!!“ schreiben können. Aber es muss ja einen Grund haben, dass er sich für #Neuland entschieden hat. ;)

  • Schade, dass die Netzverfügbarkeit noch nicht ausgewertet und in der App abrufbar ist.

  • Und das wird auch bei der Veröffentlichung der Mobilen Sparte nicht anders sein.

  • Also bei uns von 4500 (bei gutem Wetter, bei Regen nur 2000) Anschluss auf Glasfaser umgerüstet… wenn das endlich fertig ist, kann’s nur besser werden

  • Warum soll es besser werden, es ist nicht möglich von heute auf morgen zu wechseln. Im Festnetz ist es noch schwerer. Im Mobilfunk dauert es eine Woche wenn alle mitspielen. Da die Firmen das wissen passiert nichts

  • Wie funktioniert das genau dieses Internet?
    Scherz beiseite, haben die tatsächlich geglaubt das sich die Abdeckung verbessern würde?
    Ziemlich naiv die Damen und Herren von der Bundesnetzagentur.

    • Leute… lest ihr überhaupt den Artikel? Bildlesern mag die Überschrift ja reichen…
      Es geht nicht um die Abdeckung, die kann mit dieser Art auch nicht ermittelt werden. Man sucht seinen Anbieter und seinen Vertrag heraus. Dann wird gemessen, wie nahe die Datenraten an die im Vertrag angegebenen Maximalwerte und üblichen Minimalwerte reicht. Bei den meisten bei denen ich gemessen hatte, es würde mal zu einem Spaß, wurde nicht mal der Minimalwert erreicht im Download, während der Upload oft Normalwert hatte, oder sogar den Maximalwerte überschritt. Aber eher eine regionale Sache.

      • Mache auch regelmäßig über längere Zeit mit und die Daten schwanken von kein Netz bis LTE.

    • Also in meinem Wohngebiet hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Hatte erst maximal 6/2MBit/s. Vor ein paar Jahren wurde von der Telekom auf VDSL2 umgebaut. Seit dem wurde uns max. 100/40MBit/s angeboten. Bis letzten Dezember hatte ich aber „nur“ 50/10MBit/s gebucht, die aber einwandfrei bei mir ankamen. Im Spätsommer letzten Jahres wurde die VDSL2-Technik mit Supervectoring aufgerüstet. Seit dem könnte ich 250/40MBit/s bekommen. Die im letzten Dezember gebuchten 100/40MBit/s kommen jedenfalls fast zu 100% auch bei uns im Wohnzimmer an. Ich kann mich also nicht beschweren….

  • Ich kann die App leider nicht mehr benutzen.
    Seit ca einem Monat (letztes Update?) stürzt die App nach Bestätigung aller Daten und dem Klick auf „Messung starten“ ab und schließt sich. Neuinstallation hat nicht geholfen.
    Habe die Damen und Herren schon angeschrieben, aber noch keine Antwort erhalten. (iPhone 8, neustes iOS ohne Beta)

    Zum Topic:
    Bei mir schwankt die Geschwindigkeit sehr und komme im Schnitt auch nicht auf den Soll-Wert beim Download. Der Upload ist meistens weit über dem Soll-wert. War aber zu erwarten, wo soll die „fehlende“ Bandbreite auch herkommen? Immerhin zahle ich aufgrund dessen jetzt 40, statt 45€. :)

    • Wie gut, dass du verbesserungswürdige Internetversorgung in Deutschland mit Entwicklungsländern, die ganz andere Probleme haben, gleichsetzt.

      • Ist aber so

      • Genau, kaktus1, schei* (wird das hier überhaupt zensiert? Sicher ist sicher..) mal auf saubere Trinkwasserversorgung, bezahlbare Nahrungsmittel, geringe Arbeitslosenrate, Mindestlohn.. Internet ist wichtiger!!!11elf

      • Ich sage nicht, dass gute Internetversorgung nicht wichtig sei. Wenn man das alles mal von der Sicht aus anderen Ländern (v.a. Entwicklungsländern) betrachtet, dann sind das einfach nur Luxusprobleme.

  • Wenn die die Messungen mit der App getätigt haben,dann ist alles klar.
    Habe mir diese vor kurzem mal runter geladen.
    Funktionierte null….
    Das war der Witz des Jahrhunderts…

  • Entwicklungsland – Richtung Steinzeit :)

  • Im Europavergleich ist deutschland das langsamste Land, was Internet angeht.

  • Ich freue mich schon auf 5G… Wenn das genau so lange im Ausbau braucht, wie 3G & 4G dann wird es nichts das nächste Jahrzehnt. #neuland

  • Die App ist auch klasse! Komme am Tag an zwei Stellen vorbei, da gibt es kein Netz (Telekom) Die App meint dann immer, ich solle doch Mobile Daten anschalten, sonst wäre keine Messung möglich… und „misst“ dann das „kein Netz“ nicht. Es wird also gerne nur gemessen, wo auch Netzverfügbarkeit ist. Sag ja klasse App.

  • Solange die Bundesnetzagentur die Frequenzen für Milliarden versteigert, wird das nicht besser. Da bleibt doch kein Geld mehr für den Netzausbau. Jeder kann gegen einen Funkmast klagen. Wie soll das Netz dann besser werden?

    • Aktuell werden mit Mobilfunk rund 25 Milliarden jährlich umgesetzt. Bei einer Laufzeit von rund 20 Jahren müssen die Betreiber davon ca 1 % in die Frequenzen investieren. Von daher ein unsinniger Kommentar.

      • Deine Rechnung ist bullshit. Bist du Lungenarzt?

      • UMTS Versteigerung (2000 und 2010) 50 Milliarden + LTE Versteigerung (2010 + 2015) ca 10 Milliarden = ca. 60 Milliarden (Nur die Lizenzen, kein Ausbau und sonstiges) Und die neue Auktion der 5G Lizenzen ist dabei noch nicht berücksichtigt.
        Deine Rechnung sagt: pro Jahr zahlen die Provider 0,25 Milliarden zurück, macht auf 20 Jahre gerade mal 5 Milliarden. Du liegst so um den Faktor 10 daneben.

      • Um das mal in Perspektive zu Österreich zu setzen. Für UMTS ca. 832 Millionen, für LTE ca. 2 Milliarden und für 5G wurden jetzt bei der ersten Versteigerung der 5G Lizenzen gerade mal 188 Millionen Euro erlöst.

  • Das Geld wird erstmal für die nächste Versteigerung der neuen Funkfrequenzen zusammengehalten….

  • Die stellen sie eine Behörde auf, die die Einschränkung des Internetveekehrs anprangert, aber gleichzeitig ein Gesetz in Form giest, das einen Uploadfilter in der EU umsetzt.
    Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen.

  • Bin gestern wieder mit freisprechanlage 15 km gefahren, über den gesamten weg telefoniert
    2 Gesprächsabbruche, 1 mal kaum verstanden.
    3 Orte mit jeweils über 15k Einwohner
    Katastrophal
    Deutschland ist echt nicht mehr zu übertreffen

  • Glatzmatz der Gartentroll

    Tja, wenn der Staat mitverdienen will und den Telekonmunikationsunternehnen Milliarden nur für die Lizenz abknöpft fehlt das Geld halt für Investitionen an anderer Stelle.

  • Der Bericht ist sowas von nichtssagenden und (wissenschaftlich) sehr schlecht aufbereitet.
    Die Netzanbieter für DSL und Fiber (Kupfer, Glas) geben in ihren AGBs große Bandbreiten für das Bandbreitenprodukt.
    Bei Kabel (Coax) wird das noch unsauberer aufbereitet und diese besser gemacht, als gezeigt.

    Was komplett nicht ausreichend gezeigt wird, sind die Lücken: DSL/Coax/Fiber und LTE.

    Insbesondere im Mobilfunk sind die Lücken nahezu von allen Nutzern fühlbar.
    Zeitgemäßes arbeiten im Zug ist nicht möglich.

    Die bisherigen Ausbauverpflichtungen beziehen sich auf prozentuale Nutzer und nicht abzudeckende Fläche.

    Jedoch wenn man den Betreibern erst Geld aus der Tasche mit Lizenzen zieht wird das nichts werden.

    Sinnvoller wäre anders herum, Steuergelder lieber dafür einzusetzen den Ausbau zu fördern.
    Aber dazu ist der Fiskus nicht bereit, solch eine Subventionierung/Wirtschaftsförderung zu betreiben.

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