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Lokale Bestimmungen greifen

iPhone-Installation: Russische Nutzer bekommen zusätzliche Apps angeboten

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iPhone-Besitzer in Russland bekommen bei der Erstinstallation jetzt eine Liste mit App-Empfehlungen aus Russland angezeigt. Die Änderung im Setup-Prozess kommt als Folge langwieriger Verhandlungen zwischen Apple und der russischen Regierung. Ursprünglich stand sogar zur Debatte, dass der Verkauf von iPhones komplett unterbunden wird, wenn diese keine lokalen Alternativen zu den von Apple installierten Standard-Apps vorweisen können.

Die ins Jahr 2019 zurückreichenden Forderungen hätten eigentlich schon vergangenen Sommer umgesetzt werden sollen, die Verhandlungen zwischen Apple und Russland zogen sich letztendlich aber bis in dieses Jahr. Erst seit kurzer Zeit ist klar, dass sich die beiden Seiten darauf geeinigt haben, dass russische Nutzer beim Einrichten ihrer Geräte einen Auswahlbildschirm angezeigt bekommen, mit dessen Hilfe sich einfach lokale Alternativen zu verschiedenen Apple-Programmen installieren lassen.

Russische Apps Standard Installation

Der Entwickler Khaos Tian hat auf Twitter Screenshots und ein kurzes Video des neuen Installationsprozesses veröffentlicht. Darauf ist der in den Einrichtungsprozess eingebundene Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen und damit verbunden eine Auswahl russischer Apps zu sehen, die sich direkt laden lassen. Zu den angebotenen Anwendungen gehören beispielsweise Mail-Apps, Webbrowser und Messenger. Russland begründet die Maßnahme mit Regelungen zur Stärkung der inländischen Wirtschaft.

01. Apr 2021 um 12:15 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    • Wurde von einem russischen Unternehmen aufgekauft und weiterentwickelt.

      • Und ist damit vollständig in der Bedeutungslosigkeit verschwunden

      • Wenn es für dich unbedeutend ist dann ist es das natürlich auch für alle anderen Menschen auf der Welt.

      • Wenn Anst jetzt noch rausfinden würde das z.b Google und Facebook nicht auf der ganzen Welt genutzt wird oder eine Bedeutung hat.

      • Es ist nicht nur für mich bedeutungslos. Die Nutzerzahlen sprechen für sich. Die guten Tage für ICQ sind leider seit knapp zehn Jahren vorbei

  • Musste Android das auch? Oder gibt es das dort?

    Ich frage mich jedoch:
    Wenn die inländische Wirtschaft angekurbelt werden soll, warum lassen sie den Vertrieb von iPhones zu? Können doch selbst Smartphones bauen… machen sie auch… aber scheinbar nicht so erfolgreich ?

    • Weil vielleicht nicht alle so dumm sind und eine sonderlösung für längst etabliertes erschaffen müssen. Diesen Inselquatsch kennt man doch hier in Deutschland schon zur Genüge und weiß wie grottig das ist. Bist du echt noch nicht leidgeplagt genug dass du sowas noch vorschlägst?

      • Hast du den Beitrag, auf den du geantwortet hast, auch gelesen/verstanden?

      • Hat er glaube ich nicht.

        Das ist als würde ich zu jemandem zu Besuch sein, der Kuchen gebacken hat. Ich sage dann aber, dass der Kuchen neugebacken werden muss, weil die Marke der Butter, die verwendet wurde, nicht von meinem Hof kommt.

        Als Unternehmen darauf zu achten, dass der Netzstecker in dem jeweiligen Land funktioniert… gut… Normen eben…

        Ich finde die Forderung einfach unverhältnismäßig.

  • Interessant – sollte man hier mal für die „nicht Profis“ Datenschutz unbedenkliche Apps machen. Also eine Liste von positiven Apps die unbedenklich sind. Nicht jeder Otto Normal Verbrauch weiß um das Thema Bescheid und für den wäre das sicher eine Hilfe.

    • Dann muss man halt mal seine drei Gehirnzellen anwerfen und sich in ein Thema einlesen…
      kriegt ihr das Essen auch noch vergekat damit ihrs nur noch schlucken müsst?

  • Total unnötig, da man das eh wegklicken kann und wer solche Apps haben will, ladet sie sich so oder so runter.

  • Apple sollte in Diktaturen die Verkäufe komplett einstellen, das wäre mal was.
    Russland, Türkei und am besten auch China, leider wird das nicht so einfach funktionieren.
    Was ist eigentlich aus den Sanktionen gegen Russland wegen der Krim geworden? Davon waren doch damals auch Appentwickler betroffen?

    • Dazu fehlen den Herstellern die Ei***. Andererseits, warum sollten die Bürger dafür bestraft werden? Die können, gerade in einer Diktatur, am wenigsten für die Situation.

      • Anscheinend gibt es in solchen Ländern zuviele gut bezahlte Exikutive. Ansonsten wäre doch zB genug Menschen um die Diktatur zu boykottieren . Hab ich nich nie verstanden. Es geht wohl doch nur mit Kriegen… aber vielleicht finden auch zuviele in dem Land trotzdem annehmbar gut.

      • Wenn es den Menschen in einer Diktatur gut geht werden sie nicht dagegen kämpfen. Dazu reicht auch nicht, wenn es Minderheiten schlecht geht. Solange es der Mehrheit gut geht werden die Menschen auch bei einem Angriff von außen ihr Land verteidigen. Wie man eine Diktatur erfolgreich von Anfang an gegen die Wand fährt kannst du gerade in Myanmar sehen. Ein Boykott trifft so gut wie immer die falschen Menschen. Siehe Iran. Dort können die Bonzen mit guten Politikverbindungen sich alles leisten während die anderen sich keine teuren Spielzeuge leisten können

  • Ich hab mir eher gedacht „das ist dann also die Liste der Apps, die man garantiert nicht läd.“ Auch gut zu wissen.

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