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iPhone gehackt? Apple entfernt Security-Applikation aus dem App Store

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Apple hat die iOS-Applikation SysSecInfo nur knapp eine Woche nach ihrem App Store-Debüt aus der Auslage des mobilen Software-Kaufhauses entfernt und damit die Erwartungen skeptischer Nutzer schneller als initial angenommen erfüllt.

Ungewoehnliche Ios System Vorkommnisse

SysSecInfo listet ungewöhnliche Vorkommnisse

Bei dem 2 Euro-Download des deutschen Sicherheits-Forschers Stefan Esser handelte es sich um eine System-Anwendung, die alle laufenden Prozesse des iPhones listete und ihren Anwendern dabei helfen wollte auszuschließen, dass keine schädlichen Hintergrundanwendungen aktiv waren.

SysSecInfo half zudem dabei sicherzustellen, dass das eigene Gerät nicht mit einem stillen Jailbreak versehen wurde. Arbeitgeber und eifersüchtige Partner könnten diese etwa zur Überwachung ausgesuchter Geräte installiert haben, ohne dass das iPhone erkennbare Veränderungen in seiner Systemoberfläche anzeigen würde.

Ein Konzept, das Apple mit Verweis auf Paragraph 2.19 und Paragraph 22.2 der Entwickler-Richtlinien nun aus dem App Store verbannt hat und damit eine relativ große Lücke reißt: Laut Esser handelte es sich bei SysSecInfo um die einzige Anwendung ihrer Art, die alle im Systemhintergrund aktiven Anwendungen anzeigen konnte.

Apple argumentiert:

We noticed that your app provides potentially inaccurate and misleading diagnostic functionality for iOS devices to the user. Currently, there is no publicly available infrastructure to support iOS diagnostic analysis. Therefore your app may report inaccurate information which could mislead or confuse your users. We encourage you to review your app concept and incorporate different content and features that are in compliance with the App Store Review Guidelines.

Security-Experte Esser, der in den vergangenen Jahren zahlreiche iPhone-Schwachstellen aufdeckte, von denen einige letztlich auch in der Jailbreak-Community Verwendung fanden, läuft auf seinen Twitter-Profilt Sturm gegen die Entscheidung Cupertinos.

Zum einen sei der App Store voll von ähnlichen Anwendung – erst gestern wurde die identische benannte Applikation System and Security Information freigegeben – zum anderen würde Cupertino seinen Nutzern mit der Entscheidung einen Bärendienst erweisen. Apple, so Esser, scheint sich dafür entschieden zu haben die Augen vor möglichen Sicherheits-Lücken zu verschließen, anstatt die potentiellen Einfallstore, die etwa mit der Installation von Profil-Dateien einhergehen können, offensiv zu kommunizieren.

Apple Arrogant

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16. Mai 2016 um 13:30 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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