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Zunächst nur in den USA

iOS 12: iPhone kann Standort mit Rettungsdiensten teilen

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Mit iOS 12 bekommen iPhone-Besitzer die Möglichkeit, bei einem Notruf automatisch ihren aktuellen Standort mit den Rettungsorganisationen zu teilen. Wie Apple mitteilt, wird die Funktion zunächst allerdings nur in den USA zur Verfügung stehen.

Apple Notruf

Apple setzt dabei auf eine eigene, vor drei Jahren eingeführte Technologie namens Hybridized Emergency Location (HELO). Die Position des iPhone wird dabei mithilfe verschiedener Faktoren möglichst exakt bestimmt. Neben GPS-Daten kommen dabei die auch als Triangulation bezeichnete Ortung mithilfe von Mobilfunkantennen sowie die von verbundenen WLAN-Hotspots gelieferten Standortinformationen zur Verwendung.

Apple will mit der neuen Funktion dafür sorgen, dass Rettungsdienste im Notfall innerhalb kürzester Zeit alle wichtigen Informationen zur Hand haben. Der iPhone-Hersteller verspricht zugleich, dass die Privatsphäre der Nutzer weiterhin besten Schutz erfährt. Die Standortinformationen werden ausschließlich im Zusammenhang mit der Wahl einer Notrufnummer übertragen. Bei der Bereitstellung der Daten an die Notrufzentralen kooperiert Apple mit dem US-Dienstleister RapidSOS.

Montag, 18. Jun 2018, 13:10 Uhr — chris
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  • Schade dass das wieder mal USA-only ist. Wäre sinnvoll auch für uns nochdazu wo ja das in Autos innerhalb der EU verpflichtend ist

  • Das ist doch was äußerst sinnvolles, a la Apple wobei das alle haben sollten Weltweit
    In Kombination mit der Apple Watch und evtl. Gesundheitsdaten aktueller Puls …. Klasse !

  • In Deutschland gibt es auch zig verschiedene Katastrophen-Warn-Apps, die leider nur kompatible Smartphone-Besitzer retten können und wo die Warnungen auch ganz oft erst nach der Gefahrenlage herausgegeben werden, wenn überhaupt. Das ist Deutschland 2018. Wer hier der Polizei seinen Standort schicken möchte, kann das in ausgewählten Dienststellen entweder per Fax oder per WhatsApp tun. Kein Witz.

    • Das ist mir in letzter Zeit bei NINA öfter aufgefallen: DWD WarnWetter bringt eine aktuelle Unwetterwarnung und NINA dieselbe Meldung eine Viertelstunde oder mehr verzögert. Der beispielsweise angedrohte Starkregen hat dann bereits begonnen!

  • Mich wundert da gar nichts ..

    Früher da kamen Entwicklungen aus Deutschland – Gerne hatte man da im Ausland von uns abgekupfert.

    Heute ist das wohl nicht mehr nötig.. denn nun sind wir
    Entwicklungsland ..

    „Mit dem Fax versenden“ das passt ins Bild.

    Traurig – sehr traurig ..

    • Jaja, der übliche „armes Deutschland“-Post.

      Deutschland als Entwicklungsland zu bezeichnen, weil so eine Funktion erst im Land des Konzerns getestet wird, ist schon ein bisschen gewagt.

  • Tolle Sache, evtl. behauptet es sich und wird zu einem Standard der auch hier zu Lande eingeführt wird!!!!

  • Mich nervt es immer zu hören was in Deutschland nicht geht.

  • Für Europa gibt es seit iOS 11.3 schon eine entsprechende Funktion namens AML (Advanced Mobile Location). Wurde auch damals hier genannt: https://www.iphone-ticker.de/apple-reagiert-auf-hilferuf-iphone-bekommt-aml-funktion-121896/
    Nur bringt diese nicht viel, wenn sie nicht von den Rettungsdiensten genutzt werden kann. Hoffentlich tut sich da bald mal was, am besten auf EU Ebene. Ob und wie viel HELO besser als AML ist, weiß ich nicht. Fakt ist, dass einer der Standards auch durchgesetzt werden sollte.

  • Die europäischen Notrufzentralen nutzen halt einen anderen Standard zur Standortbestimmung, als die amerikanischen. Aber meines Wissens nach hat Apple angekündigt zumindest den am weitesten verbreiteten europäischen Standard – den auch Deutschland nutzt – auch zu unterstützen.

  • Na endlich – finde ich super!
    Ich habe schon vor 3 Jahren mal ein Konzept ausgearbeitet, wie die Notruffunktion umfassend verbessert werden könnte – teils mit vorhandenen, teils mit eigenen Ideen. Das Problem: wem wie schicken? Hab´s bei Apple, Google, der europäischen Notrufzentrale EENA112 und anderen probiert – alles ohne Erfolg…
    Aber falls jemand eine Idee hat – gerne weiterleiten:
    http://agentur.cd/Emergency-Ca.....-2017D.pdf

    • An sich ein gutes Konzept, allerdings ziemlich komplex mit dem neuen User Interface.

      Fragwürdig, ob ein einheitliches UI implementiert wird. Da wird es wahrscheinlich wieder Patente mit konzern-eigenen Lösungen geben.

      Schade, dass man als normal sterblicher Mensch keine großen Möglichkeiten hat, solche Konzepte durchzusetzen. Würde an deiner Stelle vielleicht nochmal Abgeordnete anmailen, ob die das irgendwie als Gesprächsthema durchsetzen könnten. Ein Versuch ist es wert. Bei Apple und Google selbst hat man da i.d.R. keinen Erfolg.

    • Die Legacy-Variante wäre, dass das Smartphone die GPS Koordinaten (auf Knopfdruck?) durchsagt ;)

  • Also beim X brauchst du schon Glück um dich richtig zu lokalisieren noch nie so ein schlechtes GPS gehabt. Entweder liegt es am Gerät oder ist generelles Problem.
    Das krasseste was ich mal hatte, ich war angeblich 20 km weitergegeben als tatsächlich.

  • Handys lassen sich auch ohne diesen Pipapo ermitteln. Dafür benötigt es kein extra Staat, Standard oder eine Erfindung. Das ganze wird mehrmals wiederholt, und man hat ein Bewegungsprofil.
    Das ganze nennt sich stille SMS und wurde bereits 1975 das erste mal eingesetzt.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stille_SMS

    Darüberhinaus gibt es noch andere Möglichkeiten zur Standort Bestimmung, ohne Apple, ohne iPhone und ohne USA

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