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43 Euro pro Transaktion

Girocard-Bericht: Kontaktloses Bezahlen immer beliebter

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56 Kommentare 56

Die für die klassische Girocard verantwortliche EURO Kartensysteme Gesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft, hat ihre Jahreszahlen 2021 vorgelegt und geht damit auf die Transaktionen ein, die im vergangenen Jahr mit der nach wie vor als „EC-Karte“ bekannten Zahlmethode umgesetzt wurden.

Bezahlung Mit Smartphone Und Mobilen Terminal 1500

Demnach hat die Girocard im vergangenen Jahr mit insgesamt rund 5,9 Milliarden Transaktionen ein Plus von rund 8,0 Prozent verzeichnen können. 2020 kam man noch auf 5,5 Milliarden Transaktionen.

43 Euro pro Transaktion

Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 7,2 Prozent von 236 auf 253 Milliarden Euro angestiegen. Pro Transaktion werden damit durchschnittlich 43 Euro umgesetzt.

Motor dieser Entwicklung war nach Angaben des Gemeinschaftsunternehmens das kontaktlose Bezahlen:

Waren Anfang des Jahres noch rund 63 Prozent der Zahlungen im girocard-System kontaktlos, steigerte sich dieser Wert zum Jahresende 2021 auf rund 73 Prozent. Kontaktloses Bezahlen im girocard-System mit Karte, Smartphone oder Smartwatch hat sich damit im Alltag der Kunden etabliert.

Erst kürzlich hatten die Sparkassen, die ihre Girocard nach zähen Verhandlungen inzwischen auch über Apple Pay anbieten können, ebenfalls von einer Erfolgsgeschichte gesprochen.

220216 Pressegrafik Girocard Jahreszahlen 2021

17. Feb 2022 um 16:32 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Die Volksbank soll endlich die girocard für Apple pay verfügbar machen.

    Aber naja selbst wenn nicht, gibt es ja noch die Apps von Lidl, netto, Edeka etc, mit denen man direkt Punkte sammeln und sofort bezahlen kann (Paypal oder direkt Lastschrift).

    • Sind aber alles Datenspendedienste. Apple Pay macht das besser.

      • Bin bei der Commerzbank und die hat kein Interesse an der Girocard in Apple pay! Daher Zahle ich mit der Kreditkarte in Apple pay!! Wäre aber sehr schön wenn die Commerzbank die Girocard mit Apple pay maxhen würde, bin bestimmt nicht der einzigste Kunde der sich das wünscht!!

      • marius müller westerwelle

        Also ich krieg bei Apple Pay keine Punkte für meine Daten. Keine Ahnung ob ich das jetzt besser finde oder nicht und ohne ein europäisches audit vertraue ich der „wir sammeln keine Daten“ Aussage so sehr wie der Werbung über Globulins

      • naja am ende musst du dran glauben…

      • marius müller westerwelle

        Oder auch nicht und es ist einem egal, die Option gibt es ja auch noch :D

      • Apple bekommt und speichert keine personenbezogenen Daten bei der Zahlung mit Apple Pay. Das steht auf deren Datenschutzinformationen auf der HomePage.

      • Was Apple uns schon alles versprochen hat…

      • Also meine Commerzbank ec hab ich in apple pay

      • @ Jdonalies, dann erkläre mal wie du das gemacht hast! Wahrscheinlich meinst du die Virtual Debit karte, aber das ist keine ec, Girocart!

  • Ja, manchmal wünsche ich mir auch noch eine Girocard in Apple Pay. Neulich erst wieder Probleme gehabt beim Wertstoffhof. Kartenzahlung ja, Kreditkarte nein. Nervt manchmal. Normalerweise meide ich die Geschäfte dann. Aber beim Wertstoffhof nicht möglich.

  • Sparkasse hat das schon seit 1 Jahr. Funktioniert prima. Ohne Probleme.

  • marius müller westerwelle

    Corona sei dank hat ja jetzt auch fast alles einen kartenleser. War halt doch nicht alles schlecht bisher

    • An C ist alles schlecht! Ich sehe keine einzige positive Entwicklung bei -C sei dank-, wie auch in einer anhaltenden Krise. Die, die bislang kein Terminal hatten sind auch die, die nach zwei Jahren C auch am schlechtesten dastehen. Der Großteil der Umsätze wurden in den Geschäften gemacht, die eh schon -immer- Terminals haben und bei Lockdown etc. auch permanent offen hatten. Die Kleinen, die jetzt mit Terminal dazukamen sind immer noch die Verlierer in der Krise, egal ob sie ein Terminal haben oder nicht. Cafés, Eisdielen, Frisöre, Bars, Clubs etc. haben durch C und mehr Terminals sicherlich keine bessere Bilanz hingelegt. Das einzige was sich geändert hat ist, dass die Verbraucher jetzt erheblich mehr ihre Karte zücken statt Bargeld; und das in Geschäften, die eben auch davor Kartenzahlungen anboten haben.

      • marius müller westerwelle

        Also ich nutze Karte auch nun überall dort wo vorher keine Karte möglich war. Tatsächlich sogar nun öfters, vorher habe ich mir halt die Brötchen beim Großbäcker geholt, jetzt spare ich mir 400m und gehe lieber wieder bei dem kleinen Lokalen einkaufen der mich vorher als Kunde verloren hat. Kann sein dass das für die Betreiber keinen Unterschied macht, aus kundensicht ist das aber auf jeden Fall ein Zugewinn.

      • Ich bin voll bei dir, ich zahle auch nur mit der Karte, dass aber schon seit den 90er wo es überall geht. Da sind wir uns einig. Ich würde aber niemals meinen guten lokalen Bäcker meiden nur weil er keine Karte nimmt. Da hast du deine Priorität offensichtlich anders gesetzt. Das meine ich nicht negativ und abwertend Dir gegenüber, aber warum solle ich eine Kette unterstützen nur wegen Kartenzahlung? Das kann ich nicht verstehen. Ich möchte regional und Handwerk unterstützen. Kartenzahlung hält mich davon nicht ab. Ist aber auch nur wieder meiner Meinung. Schönen Abend und Happy Ba-Bing :)

      • Doch kann ich nachvollziehen, Kleingeld geschubse, extra zum Automaten, ect. Da hab ich halt im Supermarkt mein Zeug mitgenommen.

      • Also hier gibts dan Corona drei neue Akzeptanzstellen für Karten. Z. B. Meine Apotheke und die ist wirklich kein Verlierer von Corona.

      • Das sehe ich aber ganz anders. Corona war ein regelrechter Booster in vielen Bereichen.
        Plötzlich kann man überall kontaktlos zahlen, Lebensmittel werden endlich auch in kleineren Städten nach Hause geliefert, Homeoffice wird hoffentlich auch nach der Pandemie normal bleiben – dadurch werden ganz offensichtlich die Autobahnen und Innenstädte verkehrsmäßig entlastet – und das Portemonnaie der Mitarbeiter. Meine Frau und ich sind in den letzten 2 Jahren insgesamt 30.000 km weniger gefahren, was bei 30 ct pro km allein 9.000 EUR Ersparnis ausmacht – und das ist kein Einzelfall. Jeder meiner Mitarbeiter hat mehrere Tausend EUR allein durch Homeoffice eingespart. Dann die Direktabschreibung von Computern, was wohl jede Firma auch genutzt hat. In (fast) allen Firmen wurde massiv in Technologie investiert, was sich in den nächsten Jahren auszahlen wird.

        Corona hat nicht einmal Arbeitsplätze in Deutschland gekostet – allerdings vermehrt die Einsicht, dass wir mehr Fachkräfte aus dem Ausland brauchen, denn wir werden endlich wieder verstärkt in Pflege- und Krankenberufe investieren, aber dafür brauchen wir auch Fachkräfte, die das machen wollen und die gibt es meiner Meinung nach hier nicht.

        Verlierer der Krise war die Gastronomie, aber die wird sich sehr schnell wieder erholen – sofern sie genügend Mitarbeiter bekommen, woher auch immer…

      • Corona hat keine Arbeitsplätze gekostet? Tausende Existenzen sind kaputt gegangen und verschleppte Insolvenzen. Künstler, Event-Branche, Feuerwerk, Kunsteinrichtungen, kleine regionale Geschäfte, Gastro etc. Sogar die Politik redet davon, auch wenn es nicht in den Medien permanent thematisiert wird. Hunderttausende haben ihre Rücklagen verloren, weil Mieten, Nebenkosten etc. weiter gezahlt werden mussten. Kurzarbeitergeld etc. wurde von vielen Geschäftsführern aufgestockt. Essen kannst du bei hello fresh etc. seit Jahren in jeden Winkel auf dem deutschen Festland schicken. C hat die kompletten Lieferketten in Deutschland in Gefahr gebracht und teils gebrochen. Schaue mal den Chipmangel an, der weiter anhält. Auch Baustoffe etc. HomeOffice, d.h. Du hast deinen Mitarbeitern einen Telearbeirsplatz eingerichtet? Glaube ich eher nicht, bzw. ich kenne keine Firma, und ich komme viel rum, die das gemacht hat. Die Leute haben Laptops und vielleicht einen Monitor bekommen und sind zuhause am Küchentisch etc. gesessen. Von einem Telearbeitsplatz keine Spur. Eigener Schreibtisch etc. zählt nicht. Da macht der Gesetzgeber eine klare Trennung was Homeoffice und Telearbeitsplatz ist. Von Schulen und HomeSchooling und deren Belastungen für Lehrer, Kinder und Eltern fange ich erst gar nicht an.
        Weil Du sagst Autos und Autobahnen entlastet. Schaue Dir mal die Zusammenhänge von zuhause bleiben mit der Entwicklung and psychischen Erkrankungen und häusliche Gewalt an. Auch die Erkrankungen von schlechten Arbeitshaltungen, weil eben kein Telearbeitsplatz. Schaue bitte auch mal auf die Summen der Hilfspakete. C hat nichts in unserem Land verbessert. Es war eine Belastung und Probe in allen Bereichen. So unterschiedlich sind unsere Wahrnehmungen. Aber das führt hier alles zu weit. Schönen Abend :)

      • Hm.. also bei mir hat mittlerweile sogar fast jeder Höker auf dem Wochenmarkt ein Terminal (i.d.R. mit SumUp). Das ändert aber natürlich nichts daran, dass nahezu alle Ladengeschäfte und Gastros sehr hart unter C leiden.

      • SumUp kann aber keine kontaktlose Girocard.

    • Die Dönerläden leider nicht aber den bei uns habe ich einfach mal gemeldet, da er mir auch keinen Bon rausgeben wollte (war bereits mehrmals da und jedes Mal soll die Kasse kaputt sein) … Also ob! Da wird ganz klar unter die Theke gewirtschaftet.

      • marius müller westerwelle

        Also hier bei uns gibt es auch Dönerbuden die Karte annehmen. Bei den anderen ist entweder gähnende Leere oder eben entsprechendes Klientel.

      • Mit gefalteten 500er und 200er in Zigarettenschachteln, wie ich schon bemerkt habe :D

      • Ist in der Gastronomie oft so, wo kämen die auch hin wenn die alles versteuern müssten dann geb’s auch weniger Hilfsgelder. Ist aber auch in der guten deutschen Dorfwirtschaft so.

  • Erstaunlich. Ich habe meine ING-EC-Karte gerade abgemeldet. Nutze ich schon lange nicht mehr.

    • So lange beide großen Genossenschaftsbanken auf diese deutsche Insellösung sitzen, kaum verwunderlich durch Corona.

      • Ich verstehe nicht warum überhaupt noch so viele Kunden bei den beiden Banken sind. Die haben Gebühren das einem schwindelig wird…

      • Ich bin erst zur Sparkasse: 3 Euro im Monat für das Konto, ich arbeite ja auch nicht kostenfrei. Apple Pay mit der Girocard war’s mir wert.

      • prettymofonamedjakob

        Beide Genossenschaftsbanken? Diese Aussage zeugt nicht von großer Kenntnis des deutschen Bankensektors.

      • Deutsche Bank hat auch hohe Gebühren, aber gibt zB Sonderkonditionen für Berufsgruppen. Ich zahle nix für mein Konto inklusive Kreditkarte…

    • Dito, bin vor zwei Jahren wegen der App und kostenlosem Giro dahin, hab die EC karte auch gekündigt jetzt wo sie was kosten soll und ich sie eh nicht nutze… Und da wo kein EC geht reicht meistens Kleingeld in der Tasche :D

  • Interessant finde ich, dass der durchschnittliche Umsatz pro Transaktion konstant bei 42 bzw. 43€ liegt.

    Ich hätte gedacht, durch den Boom in den letzten zwei Jahren, wo man sogar Kleinigkeiten beim Bäcker, Post, etc. mit Karte bezahlt, dass der Durchschnittswert deutlich sinken würde.

    Insgesamt aber eine Entwicklung, die zu erwarten war.

  • Letztens im Cinestar gewesen. An der Snack Kasse kontaktlos zahlen möglich aber nur mit „EC- Karte“. Kreditkarte Fehlanzeige.

    Kein Bargeld dabei, also ohne Popcorn ins Kino :D
    Hätte bisschen heulen können.

  • Wie ist denn das Verhältnis Girocard (vs. Kreditkarte) vs. Barzahlung? Weiß da jemand aktuelle Zahlen?

  • „EC-Karte“ triggert mich ja extrem. Die Leute, die immer meine maestro ablehnen und mir erzählen sie akzeptieren nur EC-Karten nerven total. Wenn die wüssten, dass maestro die Marke EC gehört und sie ihre Karten auch unter diesem Namen vertreiben. Fakt ist halt, dass sie nur die olle Girocard akzeptieren, weil das die billigste Variante ist Kartenzahlung anzunehmen. Am besten dann noch das maestro Logo auf der Kasse kleben haben. :-(

  • Die Girocard wird eh in naher Zukunft bei vielen Banken durch die VISA Debit abgelöst. Wenn die Händler dann weiter Umsätze machen bzw. die moderne Kundschaft nicht vergraulen wollen, wird die Zahlung mit Visa und somit auch via ApplePay fast überall möglich sein.

    • Das sehe ich genauso. Vermutlich wird niemand der Sparkasse folgen und Apple Pay für das tote deutsche Pferd Girocard einführen. Visa Debit setzt sich immer weiter durch. Meine Girocard muss ich vielleicht in einem von 20 Fällen nutzen, weil so ein Dödel es immer noch nicht begriffen hat Debit und Kreditkarten auf dem Vormarsch sind. Selbst im Dönerladen und beim Bäcker kann man inzwischen mit Visa Debit oder Kreditkarten bezahlen. In Supermärkten, Tankstellen, Baumärkten, Restaurants etc. sowieso. Die letzten Hinterwälder, die heute noch ausschließlich an der EC/Girocard festhalten werden bald merken dass sie damit auf Dauer nicht mehr durchkommen.

  • Mal ne (leichte) OT Frage in die Runde, seit ich „Assitive Touch“ auf der Apple Watch aktiviert habe, funktioniert das kontaktlose Bezahlen nicht mehr. Bzw. ich bin wahrscheinlich einfach zu doof.
    Wenn ich die Bezahlfunktion aufrufe, kommt die Karte und die Nachricht: „Mit AssistiveTouch bestätigen“. Aber egal was ich mache, es funktioniert einfach nicht…?

  • Mit der Girocard verdienen die Banken kein Geld, daher ist sie ja auch heute schon weitgehend nur gegen monatliche Gebühren zu bekommen. Sie wird früher oder später in der Bedeutungslosigkeit versinken. Spätestens wenn auch die letzte Behörde Debitkarten akzeptiert gibt es keinen Grund mehr, sich eine Girocard zu leisten.

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