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MP3s selbst verwaltet

Geheimtipp Tiny Player: iPhone-App mit Mac-Uploader

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16 Kommentare 16

Seit Apple seine Musik-Applikation um den hauseigenen Streaming-Dienst Apple Music ergänzt hat, mustern wir mögliche Alternativen stets akribisch. Denn noch immer gilt: Anwender, die nur gelegentlich auf die persönlichen MP3s zugreifen wollen sind gut damit beraten auf eine Drittanbieter-App wie zum Beispiel Cesium oder Ecoute auszuweichen und der offiziellen Musik-App den Rücken zu kehren.

Loader Player

Diese sind häufig nicht nur deutlich übersichtlicher und leichter zu bedienen, sondern konzentrieren sich in Sachen Musikwiedergabe auch auf das Wesentliche.

Tiny Player setzt auf eigenes Archiv

Entsprechend haben wir auch der kostenlos verfügbare iOS-Anwendung Tiny Player einen Testlauf gewährt und sind von dem Konzept des kleinen MP3-Players durchaus angetan. Im Gegensatz zu Cesium und Ecoute liest der Tiny Player nicht die iTunes-Mediathek aus und stellt diese einfach nur ordentlich sortiert dar, der Gratis-Download verwaltet seine eigenen MP3s, die ihr zuvor in den Speicher der Applikation geladen habt.

Um dabei nicht auf den umständlichen iTunes-Transfer oder das Hochladen über ein Webinterface zu setzen, bringt der Tiny Player einen eigenen Mac-Kompagnon (den Tiny Loader) mit, der den MP3-Upload im eigenen WLAN übernimmt. Startet die Mac-App, zieht Order voller Audio-Dateien per Drag-and-Drop auf das Hauptfenster und lehnt euch euch zurück. Der Tiny Loader befüllt den Tiny Player jetzt mit euren Uploads und behält die Ordner-Struktur bei.

Fertig bestückt könnt ihr euch anschließend eine Wiedergabeliste aus den Dateien zusammenstellen und diese ganz schnörkellos abspielen. Den Tiny Player gibt es auch in einer kostenlosen Desktop-Version für den Mac.

Laden im App Store
Tiny Player
Tiny Player
Entwickler: Catnap Games
Preis: Kostenlos
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Montag, 12. Mrz 2018, 13:48 Uhr — Nicolas
16 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Wie wäre es mit dem VLC Player für iOS? Macht ne Netzwerkfreigabe auf in die man per Browser seine Musik lädt vom PC. Einfacher gehts nicht.

  • Wer kennt alternativen zu iTunes auf dem Mac. Möchte gerne meine mp3 Sammlung verwalten, möchte aber mit iTunes nichts mehr zu tun haben. Will nicht erneut den Aufwand betreiben, damit Apple mir diese wieder zerschießt. Aus Fehlern lernt man. Von daher wäre ich sehr dankbar für Tipps.

  • KingBalthasarXX

    Gibt es den Uploader auch für Windows?

    Weil iTunes auf Window ist nicht gerade das gelbe vom Ei.

  • @Nicolas Das ist missverständlich geschrieben, denn „Tiny Player“ bringt auch ein Webinterface zum Upload von Dateien mit. Kann man in „Uploads“ im Player aktivieren

  • Interessantes Feature, wenn man seine Musik auf dem Mac verwaltet.
    Da fehlt mir auch noch eine gute Alternative zum schlanken Windows Winamp-Player (v.2.95):
    Klein, schnell, Cover-Anzeige (scheint heute echt schwierig umzusetzen zu sein) und ohne Schnick-Schnack.
    Pine und Tiny sind nah dran aber machen mir keinen wirklichen „Spaß“.
    Für iOS kann ich weiter unangefochten die kostenpflichtige App „FileHub“ empfehlen!
    – Wird ständig weiterentwickelt (heutzutage leider auch nicht mehr selbstverständlich)
    – bietet zig Möglichkeiten Dateien über das Netzwerk zu laden, z.B. wenn eure Musik auf einer NAS o.Ä. liegt
    – AirDrop fähig
    – Vernünftiges Handling für Musik und Video-Dateien

  • Wo wir gerade beim Thema Musikplayer sind:
    ich bin für ios immer noch auf der Suche nach einer App, die sowohl einerseits auf mein Spotify-Konto zugreift, ich parallel aber via WebDav oder sonstige Verbindung auch mit Musik von meinem heimischen NAS bespielen kann. Ich weiß, dass ich in Spotify zwar auch meine eigene Musik einpflegen kann, nur leider nicht (via WebDav) vom NAS.

    Kann mir hier jemand einen guten Tipp geben?
    Danke.

  • Ich nehme den VOX Player und kopiere die Musik immer per AirDrop… das ist per Drag n Drop innerhalb von Sekunden erledigt.

  • Es tut mir leid, aber ich kann die Kritik an der Musik-App von Apple nicht nachvollziehen. Zunächst habe ich ein lokales Back-up von allen gekauften und eigenen Titeln, so dass ein Verlust allerhöchstens die Playlist betrifft. Das ist mir auch schon passiert, dann kann ich aber aus einem Back-up die alte Mediathek wiederherstellen. Kompliziert finde ich es auch nicht, was ich im Suchfeld eingebe, wird auch gefunden, wobei natürlich die Trennung zwischen Apple Music und der eigenen Mediathek berücksichtigt werden muss. Angenehm finde ich, dass ich ohne NAS auf die klaut zugreifen kann und iTunes am Mac zumindest, wenn man es beherrscht, auch nicht mehr so problematisch ist wie früher. Es funktioniert irgendwie, das muss ich wirklich bei aller Kritik zugeben. Das mit der lokale Speicherung von Titeln zu vergleichen, finde ich an dieser Stelle nicht ganz passend, weil die Verfahrensweise doch von der ganzen Philosophie Herr vollkommen unterschiedlich sind. Spotify ist keine Alternative, weil ich vieles Audio-Material dort nicht finde, trotzdem aber aus verschiedenen Gründen den mobilen Zugriff darauf brauche. Dropbox mit undefinierten Serverstandorten ist ebenfalls keine Alternative, klautspeicher mit viel Platz zumeist teurer, als Apple Music. Dann kommt noch die Apple Watch ins Spiel, die mit anderen Diensten so gut wie gar nicht zusammen funktioniert. O. k., hoch auflösende Musik wäre natürlich ein Argument, dafür gibt es aber bessere Geräte als das iPhone.

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