Kühlschrankmanager mit Kassenbon-Scanner
Geheimtipp Fridgify: App verwaltet Vorräte und erinnert an Ablaufdaten
Mit Fridgify steht seit kurzem eine weitere iPhone-App zur Verfügung, die Haushalte bei der Verwaltung von Lebensmitteln unterstützen möchte. Das kostenlose Projekt des in Kaiserslautern ansässigen Entwicklers Valentin Hamm kombiniert eine digitale Vorratsliste mit Einkaufsliste und Erinnerungen an bevorstehende Mindesthaltbarkeitsdaten. Jetzt erweitert Version 1.1 den Funktionsumfang um das Scannen von Kassenbons.
Anstatt einzelne Produkte nach dem Einkauf von Hand einzutragen, genügt nun ein Foto des Kassenbons. Die erkannten Artikel können überprüft und anschließend gesammelt in den Vorrat übernommen werden. Nach Angaben des Entwicklers verbessert sich die Erkennung durch Korrekturen der Nutzer. Die dafür notwendigen Lernprozesse erfolgen direkt auf dem iPhone. Die erfassten Informationen verlassen das Gerät dafür nicht.
Das Thema Lebensmittelverwaltung ist auf iOS inzwischen breiter vertreten. Erst im Frühjahr hat etwa FoodShiner seine Rezeptverwaltung und Essensplanung enger mit vorhandenen Vorräten verzahnt und damit den Schwerpunkt stärker auf die Nutzung bereits gekaufter Lebensmittel gelegt. Fridgify konzentriert sich dagegen vor allem auf die gemeinsame Organisation des Vorrats im Haus.
Verschlüsselung als zentrales Konzept
Der Entwickler legt besonderen Wert auf Datenschutz. Für die Nutzung ist kein Benutzerkonto erforderlich. Werbung und Tracking sind ebenfalls nicht vorgesehen. Sämtliche Daten werden Ende zu Ende verschlüsselt gespeichert, sodass selbst der Server nach Angaben des Entwicklers weder Produktnamen noch Mengen oder Ablaufdaten lesen kann. Auch die Berechnung von Erinnerungen erfolgt ausschließlich auf dem Gerät.
Neben der neuen Bonerkennung bietet Fridgify Erinnerungen an bevorstehende Ablaufdaten, geteilte Einkaufslisten mit Benachrichtigungen für mehrere Personen sowie eine Schnellfunktion zum Erfassen von Lebensmitteln per Texteingabe. Die App lässt sich auch ohne Internetverbindung verwenden und synchronisiert Änderungen später automatisch.
Komplett kostenlos nutzbar
Fridgify richtet sich an private Haushalte und bleibt vollständig kostenlos. Zusätzliche Funktionen werden nicht hinter einer Bezahlstufe angeboten. Wer die Entwicklung unterstützen möchte, kann ein freiwilliges Trinkgeld oder ein Abo abschließen. Nach Angaben des Entwicklers soll sich die weitere Entwicklung vor allem an den Rückmeldungen der Nutzer orientieren.



Ich nutze zur Zeit noch Grocy und schaue mal, ob Fridgyfi nützlich für mich sein kann. Der erste Scanversuch eines Kassenbons zeigt aber, dass das Programm nur 4 von 22 Artikeln erkannt hat. Mal sehen wie sich das entwickelt.
Würde mich interessieren, ob es eine Familie mit Kindern/Teenies gibt, wo so ein Konzept funktioniert (sofern die Kinder/Teenies ganz normal den Kühlschrank/Vorratsbereich selbstständig benutzen dürfen, so wie das sein sollte…). :-)))
Würde bei uns nicht funktionieren.
Der Kühlschrank wäre leer und das Delta zur App würde uns nur zeigen, was die Kids sich selbst gekocht haben ;)
Aber vemutlich haben eh nur Singles die Zeit den ganzen Kram (mit Verfallsdatum) abzugleichen.
Da unsere Teenies zwar essen was im Kühlschrank nicht angekettet ist aber die Verpackungen dann immer auf der Arbeitsfläche liegen lassen könnte ich das durchaus nachträglich austragen. ;)
Aber für die ganzen Sachen die man im Vorratsschrank oder im Hauswirtschaftsraum oder so aufbewahrt und über die man oft gar keinen Überblick mehr hat oder auch im Gefrierschrank… ist’s bestimmt nicht verkehrt. Wer hat das noch nicht erlebt, dass man Sachen findet die laaaaange abgelaufen sind?
und die im Vorratsschrank durchaus trotzdem nich zubereitet und gegessen werden können. Reis nudeln dosen pesto fischdisen läuft eigentlich alles nicht ab.
und ich habe auch schon Joghurt gegessen der mehr als 2 Wochen abgelaufen war. Einfach mal dran riechen und probieren.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass gerade die Menschen, die das vorher ohne App nicht geschafft haben, so eine App überhaupt vernünftig bedienen können, weil sie gar keinen Kopf dafür haben. Ich verstehe sowieso nicht, warum es überhaupt so eine App bedarf
Wo scanne ich denn einen Bon ein?
Humbug – jedesmal das Handy zücken, wenn etwas aus dem Kühlschrank entnommen wurde, um den Artikel zu löschen. Wenn (noch) Kinder im Haushalt, ist/wäre das ein Krampf ;)
Ich stelle mir das gerade bei dem Gefrierschrank vor: Meine Frau würde mir was husten… ;-)
Also gerade für den Eistruhe im Keller machen meine Frau und ich genau das, um zu wissen was noch im Keller ist.
Mit Kindern natürlich ein wenig schwierig, aber bei uns funktionierts, gerade weil es quasi immer ich bin, der in den Keller geschickt wird und ich alleine schon um nicht unnötig das nächste Mal zu laufen Entnahme und Einkauf pflege. Bislang halt pragmatisch einfach mit einem Foto des Artikels in ein geteiltes iCloud Album und bei Verbrauch wird das Bild gelöscht
Ich kann sowas nicht verstehen. Was als Standard zu Hause sein muss, weiss ich so, alles Andere kommt in „Bring“ und gut ists. Vielleicht möchte man mal etwas anderes ausprobieren und nicht immer den gleichen Einkauf haben? – Für mich unnötig!
Ich verstehe einfach immernoch nicht, warum im Barcode nicht auch das MHD mit enthalten ist. Dann könnte man es einfach scannen und hätte alle Daten. Sowohl die Käufer/Verbraucher als auch die Hersteller und Supermärkte. Vielleicht würde so der Verkauf von abgelaufenen Lebensmittel auch geringer werden, wenn an der Kasse direkt im Barcode „abgelaufen“ mit auftaucht…
@komacrew: das habe ich mich auch schon so oft gefragt…