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7 Milliarden Dollar

Foxconn und Apple prüfen Investition in US-Werk

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Cupertino und der in Taiwan ansässige iPhone-Fertiger Foxconn sollen nach Angaben der Nikkei Asian Review laut über eine milliardenschwere Investition in die USA nachdenken. Cupertino und Foxconn, so die aktuelle Arbeitstheorie, könnten bis zu 7 Milliarden US-Dollar in eine Produktionsstätte für Displays investieren, die letztlich für bis zu 50.000 neue Billiglohn-Arbeitsplätze in Amerika sorgen könnte.

china

Das Wirtschaftsblatt stützt seine Angaben dabei auf die Aussagen des hochrangigen Foxconn-Mitarbeiters Terry Gou, der zudem unterstreicht, dass Foxconn seine Entscheidungen ohne jeglichen Druck von der chinesischen Administration treffen würde.

Foxconn produziert aktuell rund 100 Millionen iPhone-Einheiten pro Jahr und scheint momentan vom Gerangel zwischen den USA und China zu profitieren. Während sich der Fertiger einerseits über staatliche Investitionen in sein Hauptwerk in Zhengzhou freut, könnte auch der Aufbau einer amerikanischen Fertigungsstätte von öffentlichen Subventionen begleitet werden.

„In the future they may be paying some $500 more for [U.S.] products, but those do not necessarily work better than a $300 phone,“ he said, after urging U.S. authorities to provide concessions on land and electricity to facilitate Foxconn’s manufacturing operations.

Montag, 23. Jan 2017, 8:06 Uhr — Nicolas
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  • Dies war so klar gewesen da kommen sicherlich 50% als Sub – plus Erleichterungen bei den Arbeitgeberanteilen

    Wenn es so kommen sollte, werden die Preise sicherlich steigen!!

    • Da Apple immer gieriger wird, habe ich mir selbst für iPhones mittlerweile ein Limit gesetzt. 1000€ sind das absolute Maximum was ich bereit bin, Apple für das neuste iPhone zu zahlen.
      Ansonsten muss ich mich halt woanders umsehen. Mag zwar kein Android, aber endlos abkassieren lasse ich mich auch nicht.

  • Ein offensichtlich verwirrter twitternder Milliardär wird aus versehen Präsident und alle kuschen. Selbst Apple. Verrücke Welt… Dann kostet ein iPhones in Zukunft halt €2000,- Was soll’s…

    • Dann kauft man den Kram halt nicht mehr … bis die mal alle wieder von ihrem Größenwahn geheilt werden ….

      • Ich persönlich finde es nicht so schlecht wenn nicht alles in China gefertigt wird. Auch in Deutschland kann man zum Beispiel Leiterplatten herstellen, und das ohne dass der Preis explodiert

      • Natürlich kann man auch in Hochlohnländern produzieren. Man kann automatisierte Fabriken bauen, die große Umsätze, aber null Zahlungen in die Sozialkassen generieren, oder man kann Menschen zu Niedriglöhnen einstellen, die als Aufstocker das Geld zum (Über)leben vom Staat erhalten und dennoch von ihrer Rente nie werden leben können. Man kann natürlich auch Geräte produzieren, die nicht konkurrenzfähig sind.
        Oder man kann in Staaten mit niedrige Löhnen Einkommen generieren mit Produkten zu konkurrenzfähigen Preisen. Protektionismus plus Subventionen führt über kurz oder lang in die Sackgasse.

      • Ahja, iGon kennt sich aus!

    • Win – win für alle. Politisch Korrekte bemängeln doch immer die Ausbeutung der asiatischen Billiglöhner. Wenn nun jemand schafft, ohne Cent ausgegeben zu haben, dass private Milliardeninvestitionen Arbeitsplätze in der alten Welt schaffen, dann ist es auch wieder nicht recht, weil es der politische Gegner erreicht hat. Da werden Lebenslügen offenbar.

      • Für den Amerikanischen Arbeitsmarkt wird das nur auf den ersten blick gut aussehen.
        Den wenn die Sachen teurer werden, so kauft man doch nicht mehr so unüberlegt.

        Bsp kostet das kleine iPhone schon 1.000€ und keine 800€ so werden es sicherlich doch ein paar überlegen ob sie doch noch ein iPhone wollen. Da wir aber von Apple reden wird da das Made in US aber sicherlich einen anderen Aufpreis haben als nur 200€. Entsprechend werden noch mehr sich überlegen ob sie wirklich ein neues iPhone wollen.

        Wenn dann nicht mehr so viele Geräte abgesetzt werden wie aktuell, werden schnell Stellen abgebaut und das nicht bei den großen Positionen in der Firma sondern unten bei den kleinen Arbeitskräften.

        Wo ist dann hier bitte noch die Win – Win Situation?

      • … ist nicht die Existenzberechtigung „politisch unkorrekter“ die Lebenslüge?

    • Interessanter finde ich es eigentlich wie die Deutschen Autobauer reagieren, welch haben ja schon ein Fertigungswerk in Mexiko und andere sind gerade dabei eines aufzubauen dort.

      Von denen will Amerika dann ja 35% Einfuhrsteuer, die Frage ist schlagen wir (die ganzen deutsche Autobauer), das einfach auf den Preis von Auto wieder drauf oder kommen wir auf die dumme Idee die Gewinnmarge zu verringern auf einmal.

      • abwarten. Evtl dürfen die Autobauer die aus USA expoertieren Karren aufrechnen. Da z.B. die BMW aus Spatenburg recht viel exportiert, wäre das fast eini Verhältnis import – expoert 1:1 !

      • Die Marge beim Auto ist nicht so hoch, dass man mal eben 35% Umsatz liegen lassen kann.

      • SO einfach ist das alles nicht, da die USA in der WTO sind und damals z.B. auf Autos eine Einfuhrsteuer von 2,5% wollten. Wenn Sie da nicht mehr mitmachen wollen ist das OK, wird dann aber auch folgen für den eigenen Export haben.

      • So einfach wird das nicht gehen für die USA, sie haben ja auch ein Freihandelsvertrag mit México, den sie erstmal schaffen müssen zu kündigen!
        Außerdem dürfen andere Länder dann auch Strafzölle für US-Exporte verlangen usw. Das würde auf einen globalen Handelskrieg hinauslaufen…

    • Apple sollte noch warten mit dem Spatenstich.
      Mal schauen, wie lange er sich im Amt hält. Die Prognosen verschiedener Politbeobachter sind da nicht allzu gut.
      Dann bekommen wir wieder billig gefertigte Produkte.

  • na bitte geht doch – vielleicht sollte man sich eingestehen, dass die globalisierung viel zu schnell und unkoordiniert über die bühne gegangen ist.

    aber soviel große hat man offensichtlich nicht …

  • Genau, geht doch…
    Was geht?
    Hier ist von einer Prüfung die Rede, das ist schon verstanden oder?
    Eine Firma prüft immer mehrere Möglichkeiten.
    Diese Meldung soll Trump beruhigen mehr nicht.
    Auch gelesen, dass staatliche Subventionen für eine chinesische Firma (und auch Apple) erwähnt werden?
    Wer bezahlt das?
    Richtig, das Volk in USA das jetzt laut Trump die Macht hat.
    Abwarten, bis jetzt ist nichts passiert.

    • Ford hat sein geplantes Werk in Mexiko wieder aufgegeben und errichtet das Werk jetzt in den USA. Bis jetzt ist noch nichts passiert…

      Wartet ihr mal schön alle ab bis endlich was passiert. Hoffen wir dann mal, dass es dann noch nicht zu spät ist.

  • Vielleicht ist es an der Zeit, das wir nicht jedes Jahr oder alle 2 Jahre ein neues Handy haben wollen sondern alles 3-4 Jahre. Etwas Entschleunigung?

    • Wer nicht schlecht, bei den doch geringen Innovationen und Neuheiten auf den Markt sollte das so oder so bei jeden bald angekommen sein.

      Die Smartphones haben genug Leistung das sie 3-4 Jahre genutzt werden können, einzig und allein die Verklebten Bauteile können ein ein Problem mal machen, falls man den Akku doch mal Tauschen lassen möchte.

      • Die verklebten Teile sind nur bedingt problematisch, vor allem bei Apple.
        Geduld und Wärme lösen auch hartnäckige Kleber. ;-)

  • Staatlich subventioniert…

    Und dann müssen 50.000 Mexikaner ins Land geholt werden weil Amis den Job nicht machen wollen.

    • Ist bei uns in Deutschland nicht anders, schau mal bei den Autobauern rein wer da so am Band steht.

      Kleiner Tipp es sind auch ein paar Deutsche dabei das ist aber die deutliche Minderheit.

      • Also soweit ich weiß verdient ein Band Arbeiter bei Daimler zB ziemlich gutes Geld!

      • An den Bändern bei VW und Co in Deutschland? Da wird gutes Geld bezahlt, da wird so mancher mit mehr Ausbildung neidisch.

  • Die Frage, die man sich streiten sollte, lautet: Wollen wir solche Arbeitsplätze? Wenn es sich hierbei wirklich um Billiglohnarbeitsplätze handelt, dann könnte das auch ein Minusgeschäft werden. Wenn die Arbeiter vom Lohn nicht leben können, wenn sie trotzdem einen zweiten Job brauchen, der sie somit privat und langfristig gesehen auch beruflich einschränkt. Wenn dadurch wiederum die Kriminalität steigt bzw. nicht gesenkt wird. Dann wurde auf dem Blatt Papier großes vollbracht, aber in Wirklichkeit hat sich nichts verändert.

    • Ob es stimmt weiß ich nicht, aber ich habe mal wo gelesen das der Durchschnitts Amerikaner sowie so einen zweit Job hat.

      • Und das ist das Ziel? Dann sollte man vielleicht mal an der Stelle ansetzen und einen Mindestlohn einführen von dem man bei einer 40h Woche leben kann ohne aufstocken zu müssen. Das ist der eigentliche Skandal in D, dass der Stast Dumping Löhne subventioniert und die Firma viel Geld verdient.
        Wer mit seiner Firma nicht genug erwirtschaften kann um das zu bezahlen macht was verkehrt. Das wird der Markt aber schon regeln.

  • 50000 zu 1.200.000 Arbeitsplätzen. Das ist ein vierundzwanzigstel der Gesamtzahl der Arbeitnehmer von Foxconn. Das wird ein sehr großer Betrieb, aber mit Arbeitsplätzen im Niedriglohnniveau. Minimumlöhne reichen von 5.15$ bis 10.00$ in den USA. Das sind ungefähr Monatseinkommen von 824US$ bis 1680US$.
    Das sind keine Arbeitslosenversicherung, Krankenkasse, Renten und Sozialversicherung mit eingerechnet.

    Der Betrieb bestimmt in einem Bundesstaat errichtet der geringe Mindestlöhne oder gar keine Untergrenze hat. Diese Staaten gibt es auch. Sicherlich immer noch besser als die Arbeitslosigkeit.

  • Ich sehe das sehr positiv das Trump was für sein Land macht. China ist zu mächtig geworden. Auch in Deutschland haben die Chinesen schon viele Firmen gekauft. Auf lange Sicht werden die Chinesen wohl nicht mehr in Deutschland produzieren wollen. Ist ja logisch wir sind viel zu teuer. Wie würde so eine iPhone Produktion in Amerika aussehen? Eine Halle mit Robotern und nur ein paar beschäftigte. Übrigens stellt Foxconn auch in China gerade auf Roboter um. Wenn man die immer schlechter werdenden iPhone Qualität schonmal erlebt hat ist das auch mehr als verständlich. Zumindest in Bereichen wo Roboter einfach besser sind wie Menschen und immer der selbe Arbeitsschritt ausgeführt wird. Das Trump den deutschen Autobauern in den Hintern tritt gefällt mir richtig gut. Produzieren in México und liefern nach Amerika aus. Was für eine Sauerei! Ich habe sowas schonmal selbst erlebt in meiner Firma mit der Ost Erweiterung. Plötzlich haben meine Arbeit Leute aus dem Osten Europas gemacht und ich hatte keine Arbeit mehr. Nicht schön. Habt ihr mal die Dokumentation von Detroit gesehen? Die Stadt war einst Blüte des Autobaus, heute ist dort nichts mehr. Alles kaputt. Die Amis können auch Qualität abliefern also warum nicht dort auch produzieren? Ich würde mir auch so einen President wünschen der Eier hat. Erst das eigenen Land dann der Rest. Diese Fähnchenpolitik und Duckmäusertum die momentan in Deutschland herrscht kann man kaum noch ertragen…

  • Hab schon von vielen Amerikanern gelesen das sie sich bei Verteuerung der iPhones ein Android Handy holen wollen. Ja ist klar, nur kostet das am Ende das selbe. Schließlich wird Samsung, bei ihren geringen Gewinnmargen, kaum in den USA produzieren lassen können und somit die volle Einfuhrsteuer fällig.

    • Jaja die Leute labern immer. Genau wie alle aus den USA nach Kanada auswandern wollen wenn ihnen der Präsident nicht passt, und nachher machts nie einer. Wenn’s danach darum geht wirklich Android zu benutzen werden die meisten sich das anders überlegen selbst wenn das nicht nur grosse Töne spucken war. Und der winzige Prozent der das dann wirklich macht wird grösstenteils zurückkommen und merken dass es einen Grund hat warum das Handy teurer war.

  • Hoffentlich produziert Apple bald in den USA. Dann heißt es endlich wieder „Made in USA“ und Assembled in China -Designed in California. Ja die Preise werden steigen und das ist auch gut so, schließlich war Apple immer Qualitativ und Innovativer als die Konkurrenz. Back to the rules. Steve hatte es befürwortet.

    • Beim lesen Deines Beitrags empfinde ich körperliche Schmerzen! So viel Schwachsinn, in so wenig Sätze zu verpacken ist eigentlich eine Kunst.

    • Und das ist auch gut so?
      Was ist denn an steigenden Preisen bitte gut?
      Das Produkt bleibt trotzdem das gleiche. Was soll sich an der Qualität ändern wenn Foxconn 10% in den USA fertigt und 90% in China?
      Die Vorgaben für Material und Qualität bleiben doch gleich.

      Wenn Trump das mit den 35% wirklich durchzieht gibt das eine Wirtschaftskrise.
      Andere Länder müssten das gleiche anwenden um ihre Firmen zu schützen.
      Auch die amerikanische Wirtschaft ist auf den Export angewiesen.

  • Roots, baby … es heisst roots. Garnicht schlimm. Alles wird gut.

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