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Firmenchef sieht kein eigenes Marktpotenzial

Ford steht zu CarPlay: „Autohersteller haben schon vor 10 Jahren verloren“

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82 Kommentare 82

Vergangenen Monat hat die Meldung für Schlagzeilen gesorgt, dass sich der amerikanische Autobauer General Motors von CarPlay zurückzieht. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war wohl allem voran die Tatsache, dass der Hersteller für seine kommenden Elektrofahrzeuge auf eine enge Zusammenarbeit mit Google setzt und damit verbunden auch Abo-Einnahmen generieren will.

General Motors ließ verlauten, man arbeite an zahlreichen neuen Assistenzfunktionen und wolle diese nicht davon abhängig machen, dass der Fahrer ein Mobiltelefon mit sich führt. Google bietet anders als Apple die Möglichkeit, Anwendungen wie Google Maps oder auch den Google Assistant direkt in das Fahrzeugentertainment zu integrieren. Wir kennen dergleichen beispielsweise von Polestar.

Ford mit realistischem Blick

Immerhin scheint der GM-Konzern in dieser Hinsicht eine Ausnahme. In einem aktuellen Interview mit dem Wall Street Journal hat der Ford-Chef Jim Farley beteuert, dass sein Unternehmen auch künftig nicht auf die Möglichkeit verzichten will, Mobiltelefone über CarPlay oder über Android Auto mit dem Fahrzeug zu verbinden.

Ford Chef

Farley positioniert sich in Verbindung mit diesem Versprechen auch deutlich konträr zu den Plänen einiger anderer Hersteller. Nachdem die Nutzer der Fahrzeuge in der Regel bereit ihr Mobiltelefon bei sich hätten, würden diese kaum einweiteres mal für eben jene Funktionen bezahlen wollen, die sich mit CarPlay oder Android Auto im Fahrzeug zur Verfügung hätten.

Der Ford-Chef gibt zu bedenken, dass die Automobilbauer das Rennen um die Inhalte im Fahrzeug schon vor zehn Jahren verloren haben und er nicht davon ausgeht, dass die Fahrzeughersteller in diesem Bereich jetzt noch großartig Geld verdienen können.

Hersteller überlassen Apple und Google das Feld

Diese Ansicht scheint realistisch, man kann die Aussage ein Stück weit aber auch als Kapitulation auffassen. Unternehmen wie Apple und Google können ihre Marktmacht und Einnahmequellen durch ihre Präsenz in den Fahrzeugen weiter ausbauen. Apple hat ja für dieses Jahr noch konkrete Ankündigungen zur zukünftigen Vollintegration von CarPlay versprochen.

05. Mai 2023 um 11:49 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Ich begrüße das die Smartphone Hersteller das Rennen gemacht haben. Dadurch bekommen wir deutlich mehr Updates und neue Funktionen über die Zeit. Bei den Automobilherstellern tut sich leider nicht mehr viel nach Auslieferung.

    • chicken charlie

      Das ist so auch nicht richtig. Bei Apple und anderen Herstellern bekommst du auch nicht unbedingt die Funktionen mit den kommenden Updates. Vieles behält sich Apple für die neuen Modelle vor. Bei der Software für diesen Markt können Sie Vollgas geben, da es die Umsätze der Smartphoneverkäufe ankurbelt und als USP gelten kann. So verhält sich auch der Automobilhersteller. Warum sollte er dir Updates mit neuen Funktionen liefern, wenn er in vier Jahren wieder das Facelift Modell verkaufen möchte.

      • Nenne mir ein Carplayfeature eines iPhone 14 Pro, dass es auf einem iPhone 7 nicht gibt…

      • chicken charlie

        Darum ging es in meinem Kommentar auch nicht! Apple unterscheidet bei den Features bei Carplay nicht zwischen dem neuesten und ältesten Modell. Das macht doch genau den USP aus. Weil sie hier auf einem fremden Markt agieren, der den Umsatz ankurbelt, denn Apple kann es egal sein, ob du ein iPhone 14 oder ein iPhone 12 kaufst. Du machst es ja dann wegen Carplay. Bei den iPhone Modellen gibt es allerdings unterschiede zwischen dem neuesten und ältesten und genauso handeln auch die Automobilhersteller. Siehe BMW NBT und NBT Evo etc.

      • Schon echt lustig Apples Updatepolitik mit der der deutschen Autobauer zu vergleichen. Die gehören eher mit der Updatepolitik von Android Devices aus 2010 verglichen, wenn überhaupt. Wenn ich da nur an VW denke kriege ich das blanke kotzen. Wie kann man sowas auch nur halbwegs relativieren.

      • Autos sind leider auch komplexer. Ich denke du wärst nicht bereit den zusätzlichen Preis dafür zu zahlen.

        Es wäre vielleicht eine Idee austauschbare Headunits zu bauen. Die würde aber sowieso keiner abnehmen. Insbesondere wenn diese zukünftig zentralisiert gewisse Steuergeräte ersetzen sollen um schnellere Kommunikation im System zu ermöglichen.

        Dann wirst du weinen beim
        Preis für einen neuen Baustein. Vielleicht würde das aber eben auch moderne Systeme mit ältere Sensorium ermöglichen….

        Spannend wäre es.

      • Schon mal von Tesla gehört? Oder Rivian?
        Die bekommen das sogar hin… RIP Legacy Autohersteller

      • Tesla? Nie wieder!

        Sorry, aber was haben die denn hinbekommen? Eine absolut dilettantische Software, sonst nichts wirklich brauchbares! Mehr Schein als Sein!

      • Ja dafür haben die die Haptik eines Samsung Galaxy S II

      • Was ein sinnfreier Post, genauso wie die Diskussion um Spaltmasse usw. Bla Bla Bla. Setz dich mal in einen Auto mit der neusten MIB3 von VW. Da bekommst das grosse Kotzen. Das nervt jeden Tag. Die Haptik usw. die muss nicht funktionieren, aber eine Bedieneinheit muss funktionieren….. Wenn Du der Meinung bist, fasst sich toll an aber kann ruhig Scheisse funktionieren, dann solltest Du Dir dringend ein Fahrzeug aus dem VW Konzern zulegen damit du mal lernst was wichtig ist und was nicht…

      • @ChickenCharly: Ich verstehe Deine Logik nicht…

        Fakt 1 ist, dass Du bei Apple nach „Auslieferung“ eines iPhones noch jahrelange Funktions-Erweiterungen bekommst.
        Fakt 2 ist, dass die Funktionen von Apple CarPlay am iOS hängt, d.h. alle bis zu ca. 6 Jahre alten iPhones unterscheiden sich hier nicht.
        Insofern stimmt die Ursprungsaussage, dass es bei Carplay kontinuierliche Erweiterungen gibt, die die Systeme der Auto-Hersteller vermissen lassen

      • Käpt'n Blaschke

        Warum bekommst Du das Kotzen? Weil Du ein Produkt eines Autoherstellers gekauft hast, der nachweislich bisher nicht in der Lage war vernünftige Software zu produzieren? Das war ja wohl kein Geheimnis dass es der VW Konzern Software nicht auf die Reihe bekommt. Wenn man eine VW kauft und dann erwartet dass sie statt veralteter Verbrennertechnik und Betrugssoftware irgendetwas besseres auf die Reihe bekommt, muss eben kotzen.

        Ford hat übrigens schon lange verloren. Wer sich auf 6 Zylinder Pick-ups für Rednecks konzentriert verliert eben den Anschluss. Tschüss und gute Reise Ford. Die Lücke die ihr hinterlasst werden die Chinesen voll ersetzten

      • Gibt es nicht. War offensichtlich aus der Luft gegriffen

      • Selbst wenn es so wäre, was es nicht ist: Ein neues Smartphone ist immer noch günstiger, sowohl im Preis als auch ökologisch, als ein neues Auto.

    • Davon abgesehen haben manche Autohersteller auch teilweise selbst nur wenig vertrauen in die eigenen Updates. Einige Opel Werkstätten (ja, Opel, haha ;) ) greifen die Updates für das hauseigene IL3 und IL4 nur mit der Kneifzange an.

  • Für Autofunktionen noch ein Abo abschließen, na toll. So ein Mist fehlt noch. „Sie wollen 10 km/h schneller fahren? – Hier unser Abi-Angebot:….“

    • Siehe Mercedes. Da war doch was mit Hinterachsenlenkung und „nur im Abo“….

    • Dazu muss nicht Apple oder Google ins Auto. Bei BMW kannst du die Sitzheizung abonnieren.

      •  ut paucis dicam

        Brstimmte features sind heute STATE OF THE ART ! Es ist unverschämt solche Ausstattungen als Abo anzubieten! Solche Firmen werden gemieden bis sie es begreifen!

    • chicken charlie

      Stimme ich dir absolut zu! Bei normalen Austattunsmerkmalen wie Sitzheizung oder Lenkradheizung sollte es kein Abo geben. Wo ich mir aber vorstellen könnte, für einen bestimmten Zeitraum zu zahlen, wäre zum Beispiel Funktionen bei den Scheinwerfern oder autonome Features. Wenn ich in den Urlaub fahre und ich möchte Teilautonomes fahren oder besseres Licht das wäre eine Option, wo ich nicht immer bräuchte, aber für einen bestimmten Zeitraum gerne buchen wollen würde. Früher hatte Opel einen Kabelbaum im Fahrzeug verlegt, der alle Ausstattungsvariante unterstützte. Später hat BMW angefangen, individuelle Kabelbäume auf die jeweilige Fahrzeugbestellung anfertigen zu lassen. Ab 2010 konnte man als Sonderausstattung dann Pakete wie Innovationspaket buchen. Dort waren dann wieder gewissen Kabel mehr verlegt und so konnte eine Nachrüstung nachträglich ohne großen Aufwand realisiert werden.

      • Also will ich heute Nacht mal fahren, buche ich schnell besseres Licht oder was ? Was das fürn Quatsch ?
        Es gilt immer das best mögliche Licht zu haben, es nichts wichtigeres. Das Wetter und die Sicht können bei uns jederzeit schnell schlecht werden und manchmal wird es sogar auch noch Nacht !

      • Aber bei Sitzheizung und Sachen, die man vielleicht nur ein paar Monate im Jahr braucht, macht dich ein Abo eher Sinn.
        Muss sich für den Kunden aber rechnen und es muss immer die Option geben es komplett zu kaufen.

        Leasing ist doch ähnlich.

      • naja, wenn Du in einer größeren Stadt lebst und Dich nur dort mit dem Auto bewegst braucht’s Du in der Zeit nie das Aufblendlicht. Auch von meinen adaptiven LED-Scheinwerfern hab ich hier nichts.
        Ich denke sowas hat er gemeint.

      • Es geht nur um die Funktion. Die Sitzheizung ist eingebaut. Für ein Premium Auto mit Premium Preisen noch ein Abo abschliessen? Ohne mich. Dann kauf ich von einem anderen Hersteller. Die deutschen Hersteller lassen eh nach.

      • @ rich: Es ist doch üblich, dass Du i.d.R. für Sitzheizung einen Aufpreis zahlst (nur bei Leder immer includiert). Was spielt es hier für eine Rolle, ob der Hersteller die Sitzheizung – aus kalkulatorischen Gründen – immer mitverbaut aber nicht freischaltet.
        Ein „faires“ Abo-Modell kann zusätzliche Flexibilität gegenüber einem ausschließlichen Einmalkauf bieten… beispielsweise die Sitzheizung hinten, die nur einmal im Jahr im Skiurlaub mit den Enkelkindern genutzt wird oder auch die zeitweise Anhebung der VMax für den Ausflug auf die Rennstrecke :-)))

      • Das spielt ökologisch eine Rolle und ich würde bei einem solchen Hersteller einfach _gar nichts_ mehr kaufen. Genauso wie ich mir nie wieder einen Lautsprecher von Sonos kaufen würde.

    • gibt es bereits bei mercedes benz usa und tesla. traurige wahrheit. gab es sogar artikel dazu auf ifun.

      • Wenn man berücksichtigt, wie teuer die Nachrüstung von Features (Rückfahrkamera, Lenkradheizung,..) im Auto ist, bietet ein Abo-Konzept beim Gebrauchtwagenkauf erhebliche Vorteile.

  • Habe CarPlay im eigenen Auto leider nicht. Kenne es aber von Mietwagen. Ist für nächsten Auto Kauf sicher das Killerargument. Kein Auto mehr ohne!

    • Kannst auch nachrüsten, gibt Autoradios mit touchscreen, welche CarPlay können.

      • Welches neuere Automodell kannst du bitte nachrüsten? DIN Schächte gibt es quasi nicht mehr. Jeder baut da sein eigenes Radionavisteuerdingens ein

      • Das meiste ist „hintenrum“ noch im DIN oder Doppel DIN Schacht.
        Viele namhafte Hersteller von KFZ-Entertainment-Lösungen bieten außerdem Umbau-Kits mit allen nötigen Adaptern und dem passenden Zierrahmen direkt mit an.

      • Nur fallen dann in den meisten Fällen features wie Klimasteuerung, PDC und co. bei so einer Umrüstung weg.

    • Ich hatte in meiner 2019er V-Klasse auch kein Touchscreen oder CarPlay – habe es dann Mercedes passend über AliExpress bestellt – kostete 400€ und gibt es für viele andere Modelle und Hersteller- kann ich nur empfehlen nutze das Original nie! Und mit der Abschaltung vieler Funktionen seitens Mercedes (3G und so) wird ein solches Device noch viel interessanter!

  • Passt, CarPlay ist optimal für das low budget segment der Automobilindustrie.

    Bei den besseren Autos ist noch genug Marge da ein eigenes MMI zu entwickeln.
    Welches bisher deutlich besser funktioniert als CarPlay

    • Und dann kaufst du da Funktionen und musst sie beim nächsten Auto auch wieder kaufen.
      Beim Smartphone nimmst du die Sachen dann einfach mit, egal in welches Auto du steigst

    • Witz des Jahres. Also ich weiß echt nicht ob ein Audi A7 zu low budget ist, ich weiß mit allem unter 200k für ein Auto ist man ja ein Geringverdiener. Anders kann ich mir deinen Kommentar nicht erklären. Denn was Audi/VW da liefert ist nicht mal an einem guten Tag mit CarPlay vergleichbar.

      • Ich kenne jetzt das Audi MMI nicht, mein Polo mit android auto war auf jeden fall now budget.

        In meinem jetzigen BMW haben sie es hinbekommen, dass ich sicher e-mails lesen kann, mir aus der Wikipedia vorlesen lassen kann und auch im Stand (Stau) Videos schauen kann.

      • Ich kann bei Audi auch nicht mitreden, aber die aktuellen MBUX-Systeme (mit arg. Reality-Features) bei Mercedes liegen mehrere Klassen über Apple CarPlay … allerdings auch monetär.
        Ich möchte einfach die Vorteile beider Welten genießen: Kommunikation und Audio-Entertainment deviceübergreifend von Apple gespickt mit dem „geilen Technik-Shit“ vom Auto-Hersteller.

  • Jim Farley hat eben einen realistischen Blick. Deswegen wurde Ford organisatorisch auch geteilt, werden die weltweit gefragten margenträchtigen Verbrenner nur noch in den USA gebaut, die hoch subventionierten Elektrokisten, welche über kurz oder lang aber von asiatischen Modellen verdrängt und vom Markt verschwinden werden, in Europa.

  • Mein derzeitiges Auto von 2014, das ich 2019 gekauft habe, hat kein CarPlay, aber das eingebaute Navi erhält zumindest über das Smartphone die Verkehrsnachrichten.

    Als ich gestern beim Händler war und mir die Preise für neue Autos angesehen habe, habe ich mich auch dazu entschieden, daß das noch länger so bleiben wird. Für den damaligen Neupreis Preis meines jetzigen großen Mittelklasse-Kombis bekomme ich jetzt nur noch einen Wagen in der Größe eines Polos. Die sind doch nicht mehr ganz frisch!

    • Ich verstehe auch nicht, warum sich die Leute immer gezwungen fühlen, Neuwagen kaufen zu müssen! Im Supermarkt über 90 Cent mehr für die grüne Gurke meckern, aber mehrere Tausend Euro Wertverlust jedes Jahr schlucken – das verstehe wer will!

      • Wenn es ein E sein soll, greift man aber zum Neuen. Gebrauchte gibt es in dem Bereich kaum. Da hat man keine Auswahl. Bis das interessant wird, dauert es noch ein Jahrzehnt und dann muss man auch erstmal sehen, wie das mit den Akkus bei gebrauchten wird.

      • Wer sehen will, kann es heute schon sehen: Gebrauchte Akkuträger sind nichts mehr wert, wenn der Akku runter ist. Totaler Wertverlust. Vielleicht sind die ersten Tesla-Modelle in ein paar Jahrzehnten mal bei Sammlern was wert, so wie die ersten iPhones. Der Rest ist Schrott.

      • Das stimmt so aber nicht! Es gibt bereits Untersuchungen von Universitäten dazu (z.B. TU München). Genau wie in der Presse immer behauptet wird das E-Autos schneller und öfter brennen. In der Realität pro Million Fahrzeuge aber wesentlich seltener auftreten als bei Verbrennern. Die Instandhaltungskosten eines Verbrenners sind über die Jahre um einiges mehr als der eventuelle Akkutausch bei 160.000+ km.

      • Ein Akkutausch ist nach der Garantie meist ein totalschaden

      • @Jan: „EVENTUELLER Akkutausch bei 160.000+ km“? … Aha!
        Du wolltest bestimmt darauf hinweisen, dass es – im Gegensatz zu den Verbrennern – gar nicht auf die gefahrenen km ankommt, da die Akkus auch bei Nichtnutzung altern; insbes. wenn sie nicht in gut temperierten Garagen abgestellt werden können.

      • @iProf Tatsächlich nicht. Aber es Stimmt was du sagst, Akkus altern. Ich wollte aber darauf hinweisen das solche Aussagen wie von Otto eher polarisierend als realitätsnah sind. Bei einem Verbrenner habe ich in der Regel auch bei einem Motorschaden nach 8 Jahren oder 160.000 km einen Totalschaden. Es gibt viele Studien die belegen das Akkus länger halten als 8 Jahre oder 160.000 km ebenso wie bei Verbrennern. Allerdings ist die aufzuwendende finanzielle Belastung bei einem E-Auto langfristig geringer (siehe Studie Fraunhofer). In Zukunft wird der Akkutausch vermutlich auch günstiger und nicht mehr zum Totalschaden beitragen (zb nio). Und wenn es ein Totalschaden ist habe ich mir über die Jahre wenigstens einige Euros gespart (abhängig von der Lademöglichkeit).

        Die Thematik ist nicht einfach daher finde ich es Schade bei diesem Thema sehr oft desinformiert polarisiert wird. VG

      • Es gibt studien, die zeigen, dass die Akkulebensdauer unterhalb der durchschnittlichen Lebensdauer unserer heutigen Autos sind.

        Aber bezüglich Motorschaden gebe ich dir recht. Da ist oft nach 10 Jahren dann auch der wirtschaftliche Totalschaden dadurch eingeleitet.

      • @Otto genau so wird es sein!

      • @Otto: Dann prüfen wir die Aussage doch mal:

        Neupreis Tesla S: ca. 100.000 EUR
        Verkaufswert nach 8 Jahren: 35.000 z

        Neupreis BMW 7er oder Mercedes S: 120.000 EUR Verkaufswerte nach 8 Jahren:
        25.000 EUR

        Und nun?

      • Zur Tesla-Milchmädchenrechnung – den „Wert“ eines Fahrzeugs auf einem Markt mit überzogener Nachfrage und geringem Angebot sollte man nicht als Referenz für die Zukunft annehmen .

    • Die haben so die Preise erhöht.
      Bei meinem Octavia läuft das Leasing aus.
      Dasselbe Auto hat jetzt einen um 13.000 EUR höheren Bruttolistenpreis.
      Für diesen Betrag gab es vor ein paar Jahren noch die Klapperkiste Lupo/Fox/Up…

      Nicht mehr ganz sauber die Herren in Wolfsburg, vor allem wenn man überlegt dass Golf8/Octavia4 seit Markteinführung schwerwiegende Defekte haben, die nerven und zum Teil gefährlich sind.

      • Bei den Deutschen Marken habe ich nicht nachgesehen, da ich dort sowieso nichts finde.

        Aber auch Toyota, bei dem ich nachgesehen habe, bietet fast nur noch SUV an, die ich komplett ablehne.
        Allerdings bietet sie auch ein sehr vernünftiges Auto mit Wasserstoffantrieb an (unabhängig vom Preis). Nur ist die nächste Tankstelle 30km entfernt und jedes Mal 60km nur zum Tanken fahren ist etwas sinnbefreit.
        Gut für ein E-Auto müsste ich auch mindestens 10km zum tanken fahren, da es zu Hause nicht geht.

      • VW Produkte ist bei mir wegen der Arbeit.

        Privat würde ich eher nach den Koreanern schauen:
        Hyundai i30, Kia Ceed – gute Autos, lange Garantie

        In der Gegend rumfahren um was auch immer zu tanken klingt nicht nach einer guten Idee.

      • Was willst du denn mit dem selben Auto, das gehört dirr doch schon. Schau dich doch lieber nach einem gleichen um.

      • Dir

    • Ich fahre die Autos immer so lange, bis die Reparaturen den Zeitwert übersteigen.
      Das vernichtet deutlich weniger Geld als Leasing oder „alle paar Jahre ein neues Auto“

    • dir wird in Zukunft nichts anderes übrig bleiben.. bin letzte Woche BMW i40 gefahren! automatisches Abblendlicht, Abstandshalter,.. alles im Abo!

      •  ut paucis dicam

        Wir haben vor 4-5 Jahren bei BMW (i3) das Verkaufsgespräch abgebrochen, weil die Apple Car Play im Abo verkaufen wollten!
        Später haben sie davon abgesehen, da hatten wir uns anders orientiert!
        Man muß nicht alles akzeptieren, was die einem da auftischen wollen!

    • Ich werde weder im Auto noch im Handy ein sinnloses Abo kaufen für irgend was wo der Hersteller einmalkosten hatte.

      Ein Abo für Kartenmaterial hingegen steht da auf einem anderen Blatt

  • Wenn ich CarPlay aktiv habe, verstimmt Musik nach etwa 3 Minuten. Ich vermute, dass eine Information gesprochen wir, aber ich höre nichts. Lautstärke ist eingestellt. Keine Ahnung, was die Ursache ist. Dauert ca.20 Sekunden, dann ist wieder i.O.
    Wobei allerdings auf dem Telefon selbst keine Meldung eingeblendet wird.

  • Also ich hatte Carplay in meinem alten Audi A4 über ein retail Radio nachgerüstet und es hat 1000mal besser funktioniert als das MBI gegurke in meinem aktuellen Golf.
    Kartendownload für offline Situationen seh ich noch ein aber das ganze konnektivitäts ding war ne Katastrophe.

  • Guter Mann! Endlich mal wer der auch Weitsicht hat. Jetzt muss Ford nur mal bezahlbare E-Autos herstellen, die sich auch Otto-Normal leisten kann, um 25.000 €. Dazu dann bitte das neue CarPlay, was vorgestellt wurde und es wäre perfekt.

  • Ich kann keinen Vorteil darin erkennen. Es wäre schön wenn es weiterhin viel Wettbewerb gibt. Tatsächlich finde ich einige ui sehr gelungen. CarPlay hat gewisse Vorteile aber ist bei mir nicht alleinig im Einsatz.

    Bei den günstigeren Autos ist das Infotainment allerdings oft wirklich nicht so gut.

    Am besten ist es, wenn möglichst viel Entwicklung stattfindet. Egal von welcher Seite.

    Bei Ford kann ich es allerdings verstehen. Die Systeme waren nie besonders ausgefeilt.

  • Solange Siri so sch.. ist wird NICHTS wofür man Siri nutzen muss, brauchbar sein! Im gegenteil es ist im auto sogar gefährlich!

    • Dann erzähl mal: Welche Sprachbedienung eines Autoherstellers ist denn besser? Welche davon ist überhaupt in der Lage in einem Streaming ein Album oder eine Playlist abzuspielen oder eine WhatsApp zu beantworten?

  • Farley ist jetzt aber nicht gerade unparteiisch, er hat schließlich für Apple am Apple Car gearbeitet

  • Dann kauf ich lieber organic und fahre ein altes Auto beides geht heute nicht mehr …

  • Da sollte der Herr doch Mal seine eigenen Autos fahren. Im aktuellen Ford Puma zum Beispiel funktioniert Android Auto nicht und auch die Bluetooth Verbindung ist nicht stabil und es kommt zu permanenten Verbindungsabbrüchen. Es wird groß als Verkaufsargument beworben und wird vom Autokäufer ja auch bezahlt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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