EasyList direkt im Browser
Firefox für iOS: Mozilla stellt Werbeblocker offiziell vor
Mozilla hat den neu integrierten Werbeblocker für Firefox auf iPhone und iPad jetzt offiziell vorgestellt. Die Funktion hatten wir bereits Mitte August angekündigt, damals wurde sie noch als experimentelle Neuerung schrittweise verteilt. Nun beschreibt Mozilla ausführlicher, wie die Werbefilterung auf iOS arbeitet und welche Inhalte bewusst außen vor bleiben.
Der Werbeblocker ist direkt in Firefox integriert und benötigt keine zusätzliche Erweiterung. Aktiviert wird er unter „Einstellungen > Surfen > Werbeblocker“. Standardmäßig bleibt die Funktion ausgeschaltet. Mozilla überlässt Nutzern damit ausdrücklich die Entscheidung, ob Webseiten mit oder ohne den zusätzlichen Filter geladen werden sollen.
EasyList filtert vor dem Laden
Technisch kombiniert Firefox Apples WebKit Content Blocker mit der verbreiteten EasyList. Darüber erkennt der Browser zahlreiche Werbeelemente und mit Werbung verknüpfte Tracker bereits vor dem Laden. Vor allem Anzeigen externer Anbieter sowie störende Einblendungen sollen so aus Webseiten verschwinden.
Eine vollständige Werbesperre ist damit allerdings nicht verbunden. Anzeigen, die eine Webseite selbst ausliefert, können weiterhin erscheinen. Gleiches gilt für Werbung innerhalb von Suchergebnissen. Auch gesponserte Verknüpfungen und andere bezahlte Inhalte auf der Firefox-Seite für neue Tabs behandelt Mozilla separat. Der neue Schalter hat darauf keinen Einfluss.
Parallel bleibt der bestehende Tracking-Schutz aktiv. Firefox nutzt hierfür andere Filterlisten und richtet sich damit gezielt gegen Methoden zur seitenübergreifenden Nutzerverfolgung. Werbeblocker und Datenschutzfunktion ergänzen sich also, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
iOS erfordert eine eingebaute Lösung
Mozilla verweist zur Begründung auch auf die Besonderheiten von iOS. Auf Desktop-Rechnern und Android können Firefox-Nutzer auf ein umfangreiches Angebot an Erweiterungen für Werbeblockierung und Datenschutz zurückgreifen. Auf Apples Mobilplattform stehen Erweiterungen nicht auf dieselbe Weise zur Verfügung. Deshalb hat Mozilla die Funktion direkt in den Browser eingebaut.
Der Hersteller ordnet die Neuerung zugleich in seinen breiteren Kurs ein, Nutzern mehr Kontrolle über Firefox zu geben. Dazu gehören neben Datenschutzwerkzeugen auch Anpassungen an der Oberfläche und steuerbare KI-Funktionen. Die öffentliche Firefox-Roadmap hatte diesen Ansatz im Juni bereits ausführlicher beschrieben.
Mozilla betont dabei, dass Werbung weiterhin einen wichtigen Teil vieler Webseiten finanziert. Der neue Filter bleibt entsprechend eine freiwillige Option und lässt sich jederzeit wieder deaktivieren. Noch ist der Schalter allerdings nicht bei allen Nutzern sichtbar. Mozilla verteilt die Funktion schrittweise, sodass sie im Laufe der kommenden Tage auch auf weiteren Geräten auftauchen sollte.
Und weil Google mit dem Mozilla Browser ein Problem hat , ploppt dann sehr oft die Captcha frage auf.
Es gibt doch uBlock Origin Lite für Safari. Was genau kann der Firefox Adblocker besser?
Wenn ich das so lese, ist das nichts Halbes und nichts Ganzes! Ein bisschen was wird geblockt, aber dann doch nicht…
Meiner Meinung nach unbrauchbar! Bei mir läuft 1Blocker auf allen Geräten und ich bin voll und ganz zufrieden. Da wird ohne wenn und aber geblockt! ;-)
Wer nichts ausgeben möchte, der findet auch kostenfrei Lösungen.
uBlock Origin Lite funktioniert super bei mir
Was ist 1blocker die App finde ich.
uBOL ist in der Tat besser, funktioniert aber nur in Safari, nicht in Firefox.
Das Problem mit uBOL ist wiederum, dass es nur in Safari, nicht aber in In-App-Browsern funktioniert (RSS-Reader z.B.).
Eine kostenlose Open-Source-App, die das alles kann ist wBlock.
Wiper2 ist aktuell technisch die beste App, weil sie bisher als einziger Blocker (soweit ich das überblicke) die mit iOS 26 eingeführten “URL Filters” unterstützt und damit auch Werbung/Tracker in Apps blocken kann, ohne den VPN-Slot zu belegen. Dafür benötigt man aber a) ein Abo und b) kann man die Filterlisten nicht selbst auswählen sondern muss mit der Auswahl des Entwicklers vorlieb nehmen.
Laufen die Browser mittlerweile mal selbstständig oder noch immer auf Apples Gerüst.
Leider letzteres. :(
das verstehe ich nicht, der orion browser von kagi kann plugins/addons von firefox und chrome auf iphone
„Einstellungen > Surfen > Werbeblocker“
Gibt es bei mir nicht.
Friefox 155.0 unter iOS 27 Beta 7
„damals wurde sie noch als experimentelle Neuerung schrittweise verteilt.“
Wohl immernoch nicht überall.