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Firefox für iOS: Erster Eindruck, erste Bilder, erst zum Jahresende

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25 Kommentare 25

Ein kurzer Blick zurück: Im Jahr 2010 verabschiedete sich das für den Firefox-Browser verantwortliche Mozilla-Team vom iPhone. Die Macher des alternativen Browsers, die vor knapp sieben Jahren die hier vorgestellte Firefox-Home Anwendung starteten, stellten die Entwicklung ihrer iOS-Applikation ein und begründeten das Aus ihres iOS-Browsers mit den Unwägbarkeiten des App Stores.

fuchs

Ohne Richtlinien-Änderung, so das kategorische Nein, hätte Firefox keine Zukunft auf dem iPhone. Ein Browser, der nicht zum System-Standard befördert werden könne, sei die Zeit nicht wert, die in seine Entwicklung fließen würde.

Im Dezember 2014 kündigte sich dann eine Kehrtwende an. Firefox, so die damalige Ansage, werden nun wieder für das iPhone entwickelt. Im Firefox-Team war man sich einig: Der Browser müsse potentielle Nutzer auch auf iOS erreichen. Ein Zeitplan, wann genau sich Firefox auch im App Store anbieten würde, stand jedoch noch aus.

Eine Handvoll Videos und Konzept-Grafiken später, steht nun die erste offizielle Version der Safari-Alternative zum Download im App Store bereit.

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So hat Mozilla eine Vorabversion des neuen „Firefox für iOS“ in der Nacht zum Freitag im neuseeländischen App Store veröffentlicht – ein Testlauf, der spätestens zum Jahresende in einer weltweiten Verteilung des freien Browsers münden soll.

Wir haben die deutsche Ausgabe bereits angetestet und wollen euch mit einer Handvoll erster Eindrücke und den im Anschluss eingebetteten Bildschirmfotos versorgen.

Schön umgesetzt

  • Die Reader-Funktion kommt mit einer umstellbaren Hintergrundfarbe (weiß, schwarz, sepia) und konfigurierbaren Schriften (mit/ohne Serifen)
  • Beim Tippen eines Buchstaben im URL-Feld werden adhoc die Toptreffer der eingestellten Suchmaschine eingeblendet (optional einstellbar) und zusätzliche
  • alle Treffer auf allen offenen Tabs
  • Firefox-üblich werden neben Standard-Suchmaschinen auch Seiten-spezifische wie etwa Amazon, Wikipedia oder Twitter unterstützt
  • Firefox für iOS synchronisiert sich mit Firefox Sync
  • Die History (also die Liste der zuletzt besuchte Seiten) ist schnell zugänglich

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Freitag, 04. Sep 2015, 10:53 Uhr — Nicolas
25 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Wieso wird Apple nicht auch wie Microsoft dafür langgemacht 3rd-party Browsern Steine in den weg zu legen? Auf iOS ist Safari nun mal monopolist, und z.B. Bei den Seitenaufrufen sind die Zahlen durchaus beachtenswert.

    • Apples iOS ist auf dem Smartphone Markt kein monopoles Betriebssystem.

      Windows dagegen ist auf PCs das absolute Monopol, es gibt keine nennenswerten Alternativen, außer eben Linux Systeme. Und genau deswegen muss Microsoft die Browser Auswahl erlauben bzw. anbieten.

      Hätte iOS 97% Marktanteil und Android nur 3 Prozent, müsste Apple mit iOS die selben Auflagen befolgen wie Microsoft.

      • Twittelatoruser

        Nein, das ist falsch! Ob ein System marktbeherrschend ist, spielt nur eine Rolle, wenn dadurch Konkurrenten aus dem Weg geräumt werden. Die ersten Browser waren Mosaik und Netscape Navigator. Dann kam plötzlich der Internet Explorer, war plötzlich kostenlos (um Konkurrenten zu schwächen) und wurde ganz plötzlich in Windows fest integriert (nutzte aus, dass viele Gewohnheitstiere sind und/oder keinen Aufwand betreiben wollen einen alternativen Browser zu installieren). Dagegen iOS vertrieb keine Konkurrenten. Es hatte von Anfang an Safari vorinstalliert als nicht ersetzbares Default. Es lässt zwar somit keine Konkurrenten zu, aber es vertreibt keine Konkurrenten, was rechtlich problematisch ist und dies die Matktmacht missbrauchen würde.

        tl;dr

        Das Problem ist keine Voreinstellung, sondern das vertreiben von Konkurrenten. Apple vertreibt keine Konkurrenten, sondern lässt sie erst gar nicht entstehen.

      • So ein Quatsch was du schreibst, es gebe keine nennenswerten Alternativen. Sobald ich eine Alternative habe, kann ich nicht mehr von einem Monopol sprechen. Durch die marktbeherrschende Position sprechen wir von einem Quasi-Monopol.

      • Twittelatoruser

        Ach @Googman, bevor du beleidigst, setze dich mit der Historie auseinander. Microsoft interessierte das Internet ein Scheißdreck, obwohl es viele Browser gab. Erst mit Win 95 begann MS plötzlich ihren Browser fest integrieren zu wollen, was sie zuvor plötzlich kostenlos gemacht hatten, um die anderen Browser-Hersteller finanziell zu zerstören. Schon damals hielt sich MS nicht an W3C Standards, um den Konkurrenten Probleme zu bereiten. Netscape zerstörten sie, aber der Beowser lente durch Mozilla weiter, was inzwischen viele Unternehmen als Standard für Internet-browsen eingestellt haben. Erst seit dem hält sich MS wieder seit ca. IE8 zunehmend an Internet-Standards.

    • Weil Apple toll ist und Microsoft oder Google doof sind.

    • weil die Hardware auch von Apple kommt..
      Windows hingegen auf fremder Hardware genutzt wird.

    • Weil Apple keine Markt beherrschende Stellung in dem Bereich hat. Das war damals der Grund gegen MS vorzugehen.

      Aber im Prinzip sollte Apple dafür verklagt werden. Die Standard Apps sollten sich frei definieren lassen.

    • Ich würde darauf tippen, dass der Marktanteil von iOS zu gering ist. Sonst müsste der App Store auch kartellrechtlich problematisch sein.

      • Twittelatoruser

        Nein, Marktbeherrschung ist kartellrechtlich relevant, wenn dadurch Konkurrenten vertrieben oder zerstört oder finanziell geschädigt werden. Safari und AppStore waren aber schon von Anfang an installiert und als Default fest vordefiniert. Apple hat also keine Konkurrenten vertrieben. Die Käufer von iOS-Geräten akzeptieren die Voreinstellung von Anfang an. Bei MS war es so, dass dann bei späteren Windowsversionen den IE ganz plötzlich als vorinstalliert und Default akzeptieren musste. Soe wollten Konkurrenten vertreiben. Wegen dem EU-Kartellrechtsverfahren ist MS nicht mehr so „großkotzig“ wie früher, auch weil sie nich mehr plötzlich Konkurrenz entwickeln und es als Default vorschreiben (ähnlich zu Windows Mediaplayer und Real Player). Weil MS zuerst marktbeherrschend war, durfte MS nicht den später entwickelten IE die Konkurrenz durch Missbrauch ihrer Stellung schädigen.

      • Twittelatoruser

        Also AppStore und Safari hatten unter iOS keine Konkurrenz. Da hätten die Käufer darauf reagieren müssen mit dem Vermeiden des Kaufs von iOS-Geräten. Aber die Käufer akzeptierten dies ohne Abhängigkeit von Anfang an, weshalb dies legitim ist. So ist es juristisch, aber ob dies moralisch ok ist, ist fraglich.

  • Ich as b ingt unter iOS ein drittanbieter Browser wenn man diese nicht als Standard Definieren kann?

    • Twittelatoruser

      Synchronisierung von Bookmarks & Einstellungen, inzwischen auch andere Engine für die Interpretation von Webseiten (HTML ist keine Programmiersprache, sondern eine Interpretersprache), … und noch mehr möglich wie Handoff, im gleichen LAN (dazu gehört WLAN, was scheinbar nicht viele wissen) geteilte Daten wie Links, …

  • Ich was bringt unter iOS ein drittanbieter Browser wenn man diese nicht als Standard Definieren kann?

  • Zum Glück habe ich meinen New Zealand iTunes Account noch vom Sprachaufenthalt. Grad mal saugen das Teil. Bin gespannt!

    • Zum Glück, denn es ist extrem kompliziert einen neuen zu erstellen.

      • TurnerOverdrive

        So schwierig ist es gar nicht. Einfach Deinen Abmelden, dann einen neuen Account abschließen. Als Addresse genügt ein Blick in das Online Telefonbuch von NZ. Da sucht man sich einfach einen Namen inkl. Adresse raus und das wars auch schon, nur sollte man eine email Adresse besitzen die noch nicht bei Apple registriert wurde…

        Viel Spaß, der Browser ist in meinen Augen besser als Opera & Co.

  • Die never ending story Firefox wird nicht für IOS kommen, ich glaube einfach nicht daran. Die jahrelange Diskussion und der Hickhack ist nur Absurd .

  • Für mich eh unnötig wenn unter der Oberfläche Safari läuft.

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