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Anfrage von US-Senator

Face-ID-Sicherheit: Apple steht Rede und Antwort

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Apples Ankündigung, das iPhone X mit der Gesichtserkennung Face ID auszuliefern, sorgte teils auch für Bedenken mit Blick auf die Sicherheit der für diesen Zweck erfassten Daten. Der mit dem Thema Datenschutz betraute US-Senator Al Franken hat diesbezüglich letzten Monat eine Anfrage an Apple gestellt und nun ausführlich Antwort erhalten.

Das Antwortschreiben Apples hat Franken vollständig im Internet veröffentlicht. Darin wird zunächst auf die bisher schon von Apple zu diesem Thema veröffentlichten Details hingewiesen, unter anderem bietet das Unternehmen seit letztem Monat ein sechsseitiges PDF-Dokument mit dem Titel „Face ID Security“ an.

Im Detail beschreibt Apple, dass im Zuge der Face-ID-Erkennung ein „mathematisches Abbild“ der jeweiligen Gesichts erstellt wird, diese Daten allerdings mit den Fingerabdruckdaten von Touch ID vergleichbar verschlüsselt in der sogenannten „Secure Enclave“ auf dem iPhone gespeichert werden. Hierbei handelt es sich um einen Chip auf dem iPhone, der speziell zum Schutz solcher Daten entwickelt wurde. Apple betont in diesem Zusammenhang auch stets, dass hier keine Bilder der Fingerabdrücke oder des Gesichts, sondern lediglich mathematische Darstellungen dieser gespeichert werden. Zu keinem Zeitpunkt würden diese Daten das iPhone verlassen, ebenso würden die für die Entsperrung des Geräts gemachten Aufnahmen des Gesichts direkt nach der Berechnung der zugehörigen mathematischen Formel wieder gelöscht.

True Depth Kamera

Apps von Drittanbietern haben laut Apple keinerlei Zugriff auf die Face-ID-Daten. Bei entsprechenden Anfragen gibt das System lediglich die Information weiter, ob die Authentifizierung erfolgreich war oder nicht.

Im Laufe der Entwicklung habe Apple auch besonderen Wert darauf gelegt, dass sich Face ID unabhängig von der Hautfarbe, der ethnischen Herkunft sowie Geschlecht oder Alter gleichermaßen verlässlich nutzen lässt. Apple habe zu diesem Zweck mit Testpersonen rund um den Globus zusammengearbeitet und die Zuverlässigkeit mithilfe von über einer Milliarde Bildern sichergestellt.

Der anfragende Senator zeigt sich mit der Antwort hochzufrieden und sieht die notwendigen Schritte mit Blick auf den Schutz der persönlichen Daten erfüllt:

All the time, we learn about and actually experience new technologies and innovations that, just a few years back, were difficult to even imagine. While these developments are often great for families, businesses, and our economy, they also raise important questions about how we protect what I believe are among the most pressing issues facing consumers: privacy and security. I appreciate Apple's willingness to engage with my office on these issues, and I'm glad to see the steps that the company has taken to address consumer privacy and security concerns.

Via Apple Insider

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17. Okt 2017 um 07:55 Uhr von chris Fehler gefunden?


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