iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 37 906 Artikel

EU soll Einhaltung durchsetzen

Expertenbericht: Apple erfüllt DMA-Vorgaben nicht

Artikel auf Mastodon teilen.
103 Kommentare 103

Bei der Open Web Advocacy (OWA) handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, in der sich vorrangig Entwickler für die Zukunft des offenen Internets engagieren. Im Zusammenhang mit Regulierungen und Gesetzgebung nimmt die OWA häufig eine beratende Rolle ein. So hat die Organisation beispielsweise auch Einfluss auf die Ausarbeitung des europäischen Gesetzes über Digitale Märkte (DMA) genommen.

Owa

Auch bei der Überprüfung der Umsetzung der mit dem DMA verbundenen Vorgaben durch die betroffenen Unternehmen spielt die Organisation eine tragende Rolle. Der jetzt von der OWA vorgelegte Apple DMA Review dürfte wesentlichen Einfluss darauf nehmen, wie die EU-Kommission die von Apple unternommenen Anstrengungen beurteilt.

Die für den Digitalbereich zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager hat bereits angedeutet, dass die Gesetzgeber von den bislang von Apple eingeleiteten Maßnahmen nicht sonderlich überzeugt sind. Der OWA-Bericht gießt nun ordentlich Öl in dieses Feuer und unterstellt, dass Apple die DMA-Vorgaben nicht eingehalten hat und das, was umgesetzt wurde, auf eine Art und Weise getan hat, die Apples Wettbewerbern das Leben so schwer wie möglich machen soll. Apple nutze jedes zur Verfügung stehende Werkzeug, um Entwickler davon abzuhalten, Apples App Store zu verlassen, und die Ziele der DMA zu untergraben.

100 Seiten PDF-Kritik

Der Abschlussbericht der OWA konzentriert sich auf Apples Webbrowser Safari und die hier für Alternativen vorhandenen Möglichkeiten und Freiheiten. Allein dieser Bereich füllt bereits mehr als 100 PDF-Seiten und führt dabei zahlreiche Beispiele dafür auf, dass Apple die gesetzlichen Vorgaben nach Ansicht der OWA nicht ausreichend umgesetzt hat.

Kernthema ist hier häufig der Konflikt, dass zusätzliche Freiheiten auch die Sicherheit der Nutzer einschränken. Während die in der OWA vereinigten Entwickler von Apple eine weitreichende Öffnung erwarten, sind die Argumente Apples, dass damit auch neue Gefahren und Risiken für den Nutzer verbunden sind, zumindest nicht pauschal von der Hand zu weisen.

Owa Dma Bericht

EU-Verfahren wohl unausweichlich

Ein Verfahren der EU, in dessen Rahmen Apples Umsetzung und die Vorwürfe der OWA gleichermaßen überprüft werden, scheint unausweichlich. Die Liste der von der OWA zum Teil als schwere und vorsätzliche Nichteinhaltung des europäischen Gesetzes bezeichneten Punkte kritisiert in vielen Bereichen auch, dass Apple seine Vorgaben zu vage definiert und keine klare Orientierung für ein Angebot von Alternativen bietet. Zudem müsse Safari vollständig entfernbar und es für die Anbieter von Alternativen gleichzeitig auch möglich sein, diese außerhalb der Europäischen Union zu entwickeln – Apple lässt dies bislang nicht zu.

Auf das Angebot von Apps aus anderen Quellen als aus Apples App Store allgemein bezogen richtet sich der Vorwurf gegen Apple, dass die Zulassung (die sogenannten „Notarisierung“) diese Apps im Gegensatz zu Apples Lösung für Mac-Anwendungen viel zu langsam und umständlich ist.

Interessant dürfte auch die Einschätzung von Apples sogenannter „Core Technology Fee“ durch die EU-Kommission werden. Apple hat die Konditionen diesbezüglich zwar schon ein Stück weit gelockert, die OWA fordert hier allerdings eine vollständige Abschaffung. Auch hier scheint ein gesunder Mittelweg angebracht. Es ist nachvollziehbar, dass Apple für die Bereitstellung der technischen Basis zumindest eine gewisse „Kostenbeteiligung“ erwartet.

24. Jun 2024 um 08:21 Uhr von chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    103 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • iOS18 wird das kleinste Update ever und wenn die jetzt auch noch die Hausaufgaben von letztes Jahr machen müssen um überhaupt noch in der EU ihre Betriebssysteme anzubieten und Milliarden Strafen kassieren – kann man iOS/iPadOS/macOS wohl die nächsten 12 Monate oder länger absolut vergessen. Neues iPhone kann ich mir dieses Jahr dann auch sparen, super Apple – weiter so :))

    • Mir reicht das aktuelle iOS, ich brauche nicht jedes Jahr was neues.

    • Es wird sicher eines der größten Updates ever!
      Nur eben nicht in der EU – wir haben bei sämtlichen Innovationen nämlich immer erstmal Angst, und regulieren von Anfang an alles tot. Später, dann in 5 Jahren, kommt jemand auf Idee „Hey, lasst uns was eigenes machen“, was dann aber nach kurzer Zeit auch eingestellt werden muss, da sich die eigenen Systeme nie durchgesetzt haben.

      • Die EU ist hier nicht das Problem, sondern Apple. Apple verhält sich hier wie ein kleines bockiges Kind.

        Das traurige ist, dass viele ohne Fachwissen auch noch auf Apples Aussagen hereinfallen.

      • Ihr Kommentar ist sachlich unbegründbar und inhaltlich Unfug

      • Volle Zustimmung mit der Todregulierung.

      • Da hast du vollkommen recht!

      • Also 1. hat Tim selbst schon verkündet das er selbst schon erkannt hat das Dringend ein Wartungs- Update kommen muss.

        2. warum hast Du immer Angst das die EU was zu Tote reguliert.. wann hätte das die EU in den letzten 20 Jahren je gemacht? Wäre mir in Sachen IT oder Mobilfunk nicht bekannt. Wir haben eher von den Auslandstarifen oder von den einheitlichen USB-C Steckern profitiert.
        2.a solltest du nicht eher Angst haben das deine Freiheit immer mehr von Apple beschränkt wird

        Bei Apples think different, seinerzeit gegen IBM, ging es genau darum.

      • Naja, wenn ich einmal grob auf das Weltgeschehen schaue, stelle ich schon fest – die großen Unternehmen, welche nun mal das tägliche Leben immer mehr bestimmen, kommen nie aus der EU. Alle großen Hard- und Softwareentwickler unserer Geräte, KI-StartUps, viele der neuen Überlegungen die tatsächlich auch mal in die Tat umgesetzt werden usw. haben ihren Ursprung, zumindest ihren Sitz, in den USA oder China.

        Angst um mich habe ich nicht. Ich selbst habe mich aktiv für Apple entschieden – wusste also auf was ich mich einlasse und was ich „dafür aufgeben?!“. Bin mit der Entscheidung zufrieden, könnte ja auch jederzeit wechseln!

  • Tja, ob das Problem nur seitens Apple zu suchen ist, oder ob vielleicht beide Parteien hier Mist machen – muss jeder selbst herausfinden.
    Was aber definitiv logisch ist: Apple als Unternehmen versucht natürlich, seine eigenen Interessen durchzubringen – und wenn es doch bis jetzt ging (da ist der ganze DMA vielleicht schlecht gemacht?!) – wieso sollten sie auch über die Maximalanforderungen hinaus gehen.

    • Ich würde dazu gerne mal die Meinungen von App Entwicklern hören, die keine Emulatoren oder undurchsichtige „Enterprise AppStores“ o.ä. Anbieten. Wollen die überhaupt aus dem AppStore raus?

      Antworten moderated
      • Ohne eigene Reichweite und Ressourcen wäre das sicherlich schön blöd

      • Naja, da einige der Hauptbetreiber dieser Gesetzgebung Unternehmen wie Microsoft, Google, Spotify u.a. waren (dass sie selbst davon betroffen sind, war da sicherlich nicht so geplant), gehe ich davon aus: JA die wollen ein Stück weit raus aus dem App Store.

      • Naja, insbesondere was Reichweite angeht hat man bei der Nutzung mehrer AppStores deutlich höhere Chancen in die Charts zu kommen.
        Andere App Stores könnten zudem Affiliate Programme für Website wie diese anbieten. Dann können Blogger eine Provision bekommen wenn dieses Apps empfehlen.

      • Als (kleiner) Entwickler kann ich dir sagen das der Apple Store völlig uninteressant ist.

        Begründung/Erläuterung:

        1.) Ohne ein Werbebudget von mehreren 10k Euro, wird die App .self im Store eh nicht gefunden, Suchbegiffe & Co. (die kann man beim einstellen einer App hinterlegen) ignoriert Apple weitestgehend.
        Sonst kommen ja keine Werbe Kunden.
        a) wir werden rein über unsere Websites, Facebook & Co. gefunden.
        Der AppStore dient lediglich zur Download Plattform, das könnte unsere Website (die eh vorhanden sein muss) auch alleine)

        2.) Apples festhalten an ihrer Abo Politik(1) (das ist eine Apple Entscheidung, nicht der Entwickler, die werden dazu gezwungen) und das verhindern von Upgrades (kostenlos bei Fehlern) und die fehlende Möglichkeit kostenpflichtige Updates anzubieten zu können (Kunde bleibt bei deiner Version, alles okay. Aber willst du neue Funktionen, kostet das halt was) macht das ganze vollkommen unrentabel.

        (1) nicht falsch verstehen, Abos können total Sinnvoll sein, zum Beispiel wenn auf der Entwickler Seite laufende Kosten entstehen, die eben finanziert sein müssen.

        Zu unseren Apps passt das Abo-Modell halt überhaupt nicht, wir wollen (oder unsere Kunden) auch keine Werbung in unseren Apps.
        Da wird es mit Apples Ponzi (Schneeball) System, wie bei jedem Schneeball System, schnell endlich mit den Einnahmen.

        3.) nur am Rande.. die allgemeine Problematik das Apps 0.99 EUR und 5 EUR schon schief angesehen werden, das so den Usern in den Kopf programmiert wurde, ist natürlich Hirnrissig.. so setzt sich halt nur Apps als Träger (Bsp. Netflix, das ist ja nicht die App der Wert, sondern der Verkauft der Videos), Müll und Betrug durch.

    • Apples Management versteht die Welt außerhalb der USA nicht mehr.

      Vermutlich hat man sich im Topmanagement mit zu vielen ja-sagten umgeben

  • Apple hat über Jahre hinweg bewiesen, dass ihnen die Interessen ihrer Nutzer und Entwickler völlig egal sind. Sie blockieren Alternativen mit allen Mitteln, um ihre Monopolstellung zu sichern und maximalen Profit zu machen. Der Bericht zeigt deutlich, dass Apple lieber Gesetzeslücken ausnutzt, statt die Digital Markets Act (DMA)-Vorgaben zu erfüllen. Wenn das die Art ist, wie sie die Zukunft gestalten wollen, dann gute Nacht, Apple. Zeit, dass die EU endlich härter durchgreift und diesem Verhalten ein Ende setzt!

    Antworten moderated
      • Kindischer Kommentar!

      • Nein nicht kindisch, sondern die Realität. Wenn man mit Apple nicht zufrieden ist, kauft man es nicht mehr sondern geht zur Konkurrenz. Apple hat kein Monopol auf Smartphones und co.
        Stell dir vor du hast ein Unternehmen was läuft und die EU gibt dir vor, was du alles ändern musst. Glaube du wärst nicht begeistert.

    • Was für ein Blödsinn. Sie machen ein super System. Welches viele einzigartig finden. Und die EU will es nun „verallgemeinern“ so dass es sich bald gar nicht mehr von anderen abheben kann. Und das ist Mist

      Antworten moderated
      • Eben, man hatte doch als Nutzer bisher freie Auswahl, will man ein geschlossenen sicheres System ohne Siedload, oder will man das nicht, für beide gibt es ein Betriebssystem

      • Das ich nicht lache… Freie Auswahl bei einem Duopol… Freie Wahl zwischen Pest und Colera…
        Es wird keinen etwas weggenommen (außer den Aktionären) wenn das System geöffnet wird. Ganz im Gegenteil ich erwarte bessere Apps und mehr Innovationen auf dem iPhone.

      • Danke. Wenigstens bin ich nicht alleine hier der das so sieht

      • Ja, weil es bei Android bessere Apps gibt, hab ich was verpasst???

    • Und obwohl Apple die Nutzer vollkommen egal sind haben Sie weltweit so viele Nutzer die der Marke treu bleiben, könnte unter Umständen daran liegen dass den Nutzern Apple so gefällt wie es ist

      • Oder das es keine Alternative gibt, bzw. die Alternative (Android) in mancher Hinsicht noch schlimmer/schlechter ist.

      • Es gibt aber eben eine Alternative?! Was kann Apple dafür dass die Alternative für viele offensichtlich keine ist? Ist doch ne seltsame Auslegung eines Monopols, es gibt 50 Smartphone Hersteller

      • Und daran das die Kehrseite offensichtlich noch schlechter ist, stört sich die EU überhaupt nicht.

      • Wie gesagt, ich werde kein Sideloading nutzen, aber wenn es dann plötzlich die App x nur noch in alternativen Stores gibt und nicht mehr im App Store, dann werde ich zum Sideload genötigt wenn ich die App brauche, obwohl ich genau aus den Grund ein iPhone habe, ich will das nämlich nicht, und muss es dann irgendwann, und das soll im Interesse des Kunden sein? Da komm ich nicht mit. Mich würde interessieren wieviel % der iPhone Nutzer tatsächlich ein Interesse an einem alternativen App Store haben? Ich kenne keinen einzigen

      • @Mik11 immerhin hast du dann noch die Option des sideloadings.
        In der Vergangenheit wurden einige Apps eingestellt, weil zwar Apple damit viel Geld verdient hat, aber nicht die entwickler.

        Darüber hinaus gibt es dann auch noch Apps die Apple aus willkürlichen Gründen nicht will (z. B. einen Amiga Emulator)

  • Ich verstehe immer noch nicht wie man schreiben/der Meinung seien kann, dass es nachvollziehbar ist das Apple eine Core Technology Fee haben will.

    Der Kunde kauft mit den Geräten auch eine Lizenz für das Betriebssystem. Dies bietet dann APIs an, damit darauf Apps vernünftig laufen. Das gleiche macht Microsoft mit Windows, Linux und eigentlich alle anderen Systeme auch. Da wird auch kein extra Geld dafür genommen…

    Das eine App im Store angeboten wird, die überprüft wird etc. und deswegen bei diesem Vertriebsweg Geld genommen wird halte ich entsprechend für nachvollziehbar.
    Aber wen Apps nicht über Apple angeboten werden, sehe ich keinerlei Grundlage für eine Technology Fee, da diese mmn zum Betriebssystem gehört, welches der Nutzer bereits Lizenziert hat.

    Interessant wird es auch, wenn auf Konsolen alternative Stores angeboten werden müssen. Die machen ja quasi derzeit den gleichen Kram wie Appel.

    • Richtig.

      Dies gebaren ist eher vergleichbar mit mafiösen Schutzgeldeintreibern

    • Trotzdem verdienen dann die Entwickler mit dem Netzwerk von Apple ihr Geld ohne Gegenleistung.
      Wenn die App ohne Profit ist (weder für die App, Abo oder Werbung) dann soll es meinetwegen weg fallen. Sobald der Entwickler aber durch die iPhone und damit Apples Reichweite und Arbeit, Profit macht, muss er eine Gebühr bezahlen.

      • Ich lese hier immer Apples Reichweite. Apples Reichweite wird durch Ads bezahlt, von dem Entwickler selbst. Es wird nicht jede App gefeatured und kleine Entwickler können sich auf Dauer auch nicht die Ads leisten. Also welche Reichweite nochmal?

        Das ist so als würde ich dich in einen Käfig sperren und dir erklären wie groß die Erde ist

  • Hauptsache die Plastikdeckel der Getränkeflaschen sind an der Flasche befestigt. Danke EU, für eure fantastischen Innovationen!

    • Theme verfehlt, nächster Versuch.

      Davon abgesehen sind die festen Deckel super. Endlich beim Autofahren keinen Platz für den Deckel suchen oder beim gehen eine zweite Hand für den Deckel brauchen.

      • Ohne spaß, das als aufregendes thema zu sehen. Dann haben wir echt glück und sonst keine sorgen.

      • Wow, jemand der dieses Deckel Mist super findet, also ich kenne sonst niemanden, das ist einfach nur nervig und furchtbar

      • Simon-aus-Berlin

        Meistens ist es mir völlig egal ob der Deckel festmontiert ist oder ich ihn komplett abschrauben kann. Einzige Ausnahme sind tatsächlich Joghurtgetränke. Dadurch, dass sich der Deckel nur anschrägen lässt, tropft es immer sehr unschön an dem Deckel herunter…

      • Du musst einfach von den zwei Halte-Plastikbändern eines ganz abreißen. Dann kannste den Deckel super umklappen und verlierst ihn trotzdem nicht wenn du im Auto einhändig die Flasche öffnen und schließen möchtest.

      • Die noch bessere Lösung ist Einwegflaschen komplett zu verbieten aufgrund des Einweg. Zum Glück hat sich der Deckel Schwachsinn bei Pfandflasche in Kisten noch nicht durchgesetzt.

    • Der einzelne Deckel war für mich als Autofahrer nie ein Problem…obwohl heutzutage, bei der maroden Infrastruktur in Deutschland und dem Flickwerk auf den Straßen mittlerweile eine sinnvolle Innovation:-))))

  • „Es ist nachvollziehbar, dass Apple für die Bereitstellung der technischen Basis zumindest eine gewisse „Kostenbeteiligung“ erwartet.“

    Nein, es ist nicht nachvollziehbar.

  • Langsam nervt dieses ganze EU Überregulierungsgehabe, als ob wir keine ernsthaften Probleme in der EU hätten. Bis zu einem gewissen Grad finde ich es sinnvoll die Rechte und die Sicherheit der Verbraucher zu schützen. Das sehe ich hier nicht. Ob die Intention der EU hier wirklich die Verbraucher Interessen widerspiegelt halte ich für fragwürdig. Andererseits wurde ich nicht gezwungen ein Apple Gerät mit einem Apple Betriebssystem zu erwerben. Ganz im Gegenteil ich habe mich dafür entschieden, weil es genau so ist wie es ist. Jeder kann hier seine eigene Wahl treffen, es gibt auch sehr gute vergleichbare Android Geräte die viel offener sind. Dies kann aber eben jeder selbst entscheiden. Der Markt regelt das dann schon von alleine.

    Antworten moderated
    • Diktator vs Seelenverkäufer… aber du hast ja die freie Wahl…

    • Ich frage mich such warum der iPhone Nutzer von der EU geschützt werden muss? iPhone Nutzer sind die treusten Kunden aller Smartphone Hersteller. Komischerweise, es gibt so endlos viele Alternativen, Samsung, Huwawei, Oppo, Sony, Pixel, Xiaomi, Motorola und und und. Wo hat Apple da ein Monopol? Die Nutzer bleiben da freiwillig.

      • Sehr merkwürdige Aussage. Apple Nutzer haben doch die selbe Wahl sich für einen alternativen Store zu entscheiden oder nicht…wo ist also genau das Problem? Erkläre es mir bitte. Bitte. Was glaubst du warum Apple sich hier so sträubt? Wegen deiner Sicherheit? Ach komm…

      • Kann ich dir erklären. Wenn Entwickler dann ihre Apps nicht mehr im App Store anbieten und ich die App aber benötige dann hab ich eben nicht mehr die freie Wahl einen alternativen App Store nicht zu nutzen, dürfte logisch sein oder?

      • Und natürlich sind iPhones sicherer als Android Geräte, und das hat natürlich auch was mit dem geschlossenen System zu tun, dass es Apple natürlich auch ums Geld geht ist klar, deswegen sind die Aussagen bzgl. der Sicherheit aber dennoch korrekt

      • Hä? Was ist denn das für eine Begründung. Nach deinem Niveau müsste ich jetzt pauschal mit „dann geh doch zu Android wo die App angeboten wird…“ argumentieren. DEINE Sicherheitsbedenken sind völliger Blödsinn, denn wenn DU keinen alternativen AppStore nutzt passiert dir rein gar nix. Nix. Nada. Jetzt bitte wieder du…

      • Nochmal, wenn ich ihn aber nutzen muss weil Entwickler die ihre Apps derzeit noch in Apples App Store anbieten, das aber künftig nicht mehr tun. Hab ich dann immer noch die freie Wahl keinen alternativen Store zu nutzen? Jetzt du wieder.

      • Ja, du hast die Wahl. Du kannst zu Android gehen, oder den von dir erwähnten 50 anderen Smartphone Herstellern. Oder du hast die Wahl auf einen eine alternativen Store zu wechseln. Es gibt nichts was du musst. Sterben müssen wir, sonst nix. Aber ich finde es gut, dass du das Dilemma endlich verstanden hast, denn wenn du dich mal um 180 Grad drehst wirst du auch unsere Sichtweise nun besser verstehen. Wir wollen genausowenig auf ein anderes System wechseln wie du. Und ich denke es sollte keine Probleme darstellen denn schließlich funktioniert das ganze seit Jahrzehnten auch auf macOS.

      • Warum hast du so viel Angst, das Entwickler ihre Apps aus dem App Store nehmen, vielleicht weil du weißt dass Apple es nur mit Zwang und Drohungen in ihrem Store halten können und eben nicht das beste für Entwickler und Kunden ist?

    • Die iPhone Nutzer sind über treusten Kunden, und alle freiwillig, es gibt endlos viele Smartphone Hersteller, jeder hat die Wahl, ich frage mich so da ein Monopol ist?

      • @Mik11 Denkst du nach bevor du schreibst oder erzählst du den Mist im vollen Bewusstsein?

        Das iPhone ist und war nie das Ziel, sonst müsste Apple es auch für Android zulassen.
        Es geht um iOS und Android. Dort gibt es nur die 2 zur Auswahl und jetzt überdenke nochmal deine Aussage zum (Quasi-)Monopol/ Duopol

      • Bei dem niveaulosen Kommentar scheinst du nicht viel Material zum Denken zwischen den Ohren zu haben. Ist es die Schuld von Apple dass alle anderen Hersteller Android nutzen?? Ziel ist nicht das iPhone, sondern iOS? Wo läuft denn iOS? Ah, auf dem iPhone

    • Volle Zustimmung und wenn erstmal der Torwechter Apple den Stab weitergeben muss zum Torwechter EU und plötzlich alle Chats unverschlüsselt übertragen werden, weil der große Torwächter das so will, dann kann Apple wenigstens sagen das es nicht mehr in deren Hand liegt. So wie Apple nach Schlupflöchern sucht tun es doch die Entwickler auch indem sie hoffen dank der EU freier entwickeln zu können.

  • Für mich wäre mal eine Umfrage oder Petition interessant wieviele Nutzer von iOS und iPhone oder generell Apple Geräten eine Öffnung des Betriebssystems für Sideloading oder weitere Änderungen im Sinne von wir regulieren alles zu Grunde.

    Ich habe mich bewusst für Apple und IOS entschieden und möchte keine der Veränderungen die unsere EU fordert oder bereits durchgesetzt hat.

    Abstimmen dürfen ausschließlich Apple Nutzer, denn sonst wird die Umfrage verfälscht

    • Der DMA betrifft alle (großen) Firmen. Dass die Klausel „du darfst deine Kunden nicht in Geiselhaft nehmen“ hauptsächlich Apple betrifft, ist nicht die Schuld der EU.

      • Geiselhaft, ist klar. Nochmal: Wo macht Apple das? Es gibt 50 weitere Smartphone Hersteller, keiner muss ein iPhone kaufen und nutzen

      • Ich finde Entwickler werden durchaus hier in Geiselhaft genommen. Es dürfen schliesslich nur Apps nach Apples Regeln herausgebracht werden. Und wieviel Indie Entwickler gibt es da draußen die einfach nur mal aus Spaß etwas ausprobieren wollen aber nicht den großen Weg über Apple gehen wollen? Natürlich können sie sich für ein anderes System entscheiden, aber wenn sie ernsthaft Geld verdienen wollen, können die ein System wie Apple nicht außer acht lassen. Und mittlerweile würde ich mich als Entwickler auch ziemlich verschaukelt vorkommen wenn Apple plötzlich vergleichbare Apps unter ihrem Namen herausbringen (Journal, Passwort usw). Abkupfern ist ja legitim, aber ist da auch so wenn man sich den gesamten Code in der Review anschauen kann? Alleine das wäre für mich mit ein Grund den offiziellen Store zu meiden. Verstehe auch nicht wo das Problem sein soll. Klappt doch bei macOS auch?

      • Ok, und wo ist das Problem? Ich möchte eine App für Apples App Store entwickeln und muss man an die Regeln des App Stores halten. Und das ist Geiselhaft? Dann nimmt die EU jetzt Apple in Geiselhaft oder wie??

      • @Mik11 Ja Geiselhaft ist klar.
        Nochmal:
        Das iPhone ist und war nie das Ziel, sonst müsste Apple es auch für Android zulassen.
        Es geht um iOS und Android. Dort gibt es nur die 2 zur Auswahl und jetzt überdenke nochmal deine Aussage zum (Quasi-)Monopol/ Duopol

  • Bin auf die AI DMA Probleme gespannt. Weil hier finde ich Apples vorgehen eigentlich am Besten von allen. Das eher ein Vorbild für transparente und sichere AI.

    Vielleicht muss noch nachvollziehbarkeit der Ergebnisse besser implementiert werden aber da kann man als EU ruhig ein paar Jahre Schonfrist geben.
    Und die freie Wahl des Models. (Das wird aber sicher früher oder später jedes große Land verpflichten)

  • Tim Apple ist einfach schei*e und muss weg. Punkt. Ende der Diskussion!

    • Ja, der kann nix, außer Rekordumsätze und Gewinne generieren. Oh…er kann wohl doch was

      • Naja, ich behaupte mal Apple wäre viel erfolgreicher ohne Tim. Tim ist eine Innovationsbremse ohne Visionen. Und die schwindenden Verkaufszahlen speziell beim iPad sprechen Bände. AMusic kann Spotify Aufgrund der Nutzerzahlen immer noch nicht das Wasser reichen und das ist ein hausgemachtes Apple Problem. TV+ kam viel zu spät und ist nicht der Rede wert. Ich kenne hier immer noch keinen der aktiv dafür bezahlt. Wirklich niemanden. Homepods werden mächtig ausgebremst. Homekit ist ein Witz. Siri? Die unnütze Brille? Versuche doch mal dir selbst zu erklären warum nicht jeder 2. oder 3. Haushalt einen Homepod hat? Aber dafür einen Echo? Ja, zu teuer und kann nix. Wie kann man in Anbetracht von Services diese Sparte so vernachlässigen? Wie? Erkläre es mir. Das war und ist eine Goldgrube. Gerade jetzt mit der KI wird das Tim so mächtig auf die Füsse fallen. Warum? Weil er ein Verwalter ist und kein Visionär. Deshalb geht Apple so viel Geld flöten und ohne Steves Erbe (iPhone, iPad, Cloud) wäre Apple Geschichte.

      • Ah so, sie wären noch erfolgreicher, also noch erfolgreicher als das wertvollste Unternehmen der Welt :-))))

      • Machen 100 Milliarden Gewinn im Jahre und trotzdem alles falsch. Mann Mann ;-)

      • Ja, dann schauen wir mal wie das mit der KI so wird, und ob sie das Rennen verlieren.

      • Das mit dem wertvollsten Unternehmen ändert sich ja immer mal wieder, aber auch wenn man da auf Platz 2 oder 3 steht hat man denke ich nicht so viel falsch gemacht oder?

      • Im Übrigen ist das ja kein Rennen, Apple integriert jetzt einiges an KI in iOS 18, und wenn das den Nutzern gefällt ist es doch gut, warum sollten sie da ein Rennen verlieren, sie haben ja einiges vorgestellt in der Hinsicht

  • Die EU sollte mal lieber dem Abo-Wahn ein Ende setzen und es auf Streaming-Dienste beschränken und im gleichen Atemzug eine verbraucherfreundliche Update-Politik für Software durchsetzen. Die Menschen verschulden sich immer mehr durch solche Geschichten!

    • Apple hat doch mit dem ganzen Scheiß erst angefangen und die Möglichkeit geschaffen, mittels Abo Geld von den Usern zu saugen . Weshalb beschwerst du dich jetzt , dass die EU versucht, das jetzt zu regulieren?

    • Wie @efuna es sagt. Was viele nicht wissen ist, das sobald deine App eine lukrative Quelle für Apple ist, werden Entwickler von Apple aktiv gedrängt von Einmalzahlung zu Abo Methode zu wechseln

  • Würde Apple eine vernünftige Qualitätssicherung über den eigenen App-Store gewährleisten, dann könnte ich mir vorstellen gegen dieses Gesetz zu sein.

    Da Apple aber jeden sch..ß durchwinkt, egal ob es funktioniert, einen gewissen Mindeststandard erfüllt oder auch nur legal im Sinne von Datenschutz und unrechtmäßigem Kopieren, hat der App-Store auch sein Argument für sein Monopol verloren.

  • Naja, wenn die Core-Technology-Fee wegfällt, kann Apple in der EU für seinen APIs und Entwicklertools eben auf eine getrennte Preisgestaltung umsteigen, wie es bei anderen professionellen Entwicklungsumgebungen üblich ist.
    Im Gegenzug dafür gibt es dann kostenfreien Zugang zu den internen Systemkomponenten.

    Mit Lizenzkosten im vierstelligen Bereich für die Xcode-IDE und Abrechnung von jedem API-Call an Apples Server und Gebühren für die Nutzung von Apples eigenen Frameworks.

    Das trifft dann zwar kleine Entwickler mit voller Breitseite, aber man kann Apple ja nicht vorschreiben, für welchen Betrag sie ihre Frameworks und IDE an den Mann zu bringen haben.
    Die können ja durch den dann freien Zugang aber alles selbst nach ihren eigenen Wünschen selbst programmieren und müssen die Frameworks von Apple nicht nutzen.

    Antworten moderated
    • Guter Kommentar, ich selbst kann mich noch erinnern, dass ich in den 90ern eine ganze Zeit lang meinen Ferienarbeitslohn sparen musste um mir dann ein Microsoft Developer Network Abo leisten zu können und dann auch noch die Borland C++ Suite (zusammen mit Freunden) zu kaufen… da war die Hürde doch schon erheblich höher als heute bei Apple.

      Und nein: ich verteidige die CTF in der heutigen Form nicht, aber ich kann verstehen warum Apple das so sieht. Gefallen tut mir das aber auch nicht…

    Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 37906 Artikel in den vergangenen 6168 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven