iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 37 864 Artikel

Telekom StreamOn und Vodafone Pass

EuGH urteilt: „Nulltarif-Optionen“ verstoßen gegen Netzneutralität

Artikel auf Mastodon teilen.
113 Kommentare 113

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat mehrere Urteile im Streit um die Zulässigkeit sogenannter „Nulltarif-Option“ gefällt, die sich konkret auf die in Deutschland offerierten Zero-Rating-Angebote der Netzbetreiber Vodafone („Vodafone Pass“) und Telekom („Telekom StreamOn“) beziehen.

Urteilsverkuendung

Richterin Rosario Silva de Lapuerta bei der Urteilsverkündung

Deutsche Gerichte hatten Klärung verlangt

Sowohl das Verwaltungsgericht Köln (Rechtssachen C-854/19 und C-34/20) als auch das Oberlandesgericht Düsseldorf (Rechtssache C-5/20) hatten den EuGH angerufen und darum gebeten grundsätzlich festzustellen, ob entsprechende Tarife mit dem Unionsrecht vereinbar sind.

Die im Raum stehende Frage: Darf ein Mobilfunkanbieter seinen Kunden nach der Buchung entsprechender „Nulltarif-Optionen“ die Bandbreite limitieren bzw. Tethering oder Roaming einschränken? Ein Thema über das die Deutsche Telekom und Vodafone vor deutschen Gerichten mit der Bundesnetzagentur und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen stritten:

Die Telekom etwa war dazu übergegangen, allen Kunden die sich für die Buchung der Zero-Rating-Option „Telekom StreamOn“ entschieden, eine Bandbreitenlimitierung für Videoinhalte aufs Auge zu drücken. Alle Streams, egal ob von StreamOn-Partnern oder anderen Anbietern, wurden pauschal auf maximal 1,7 Mbit/s gedeckelt.

Eindeutiges Urteil

Nun hat das EuGH geurteilt und festgestellt, dass die „Nulltarif-Optionen“ klar gegen die Netzneutralität verstoßen und mit dem Unionsrecht, das einen Zugang zum offenen Internet vorsieht, nicht vereinbar sind.

Die Gerichte in Köln und Düsseldorf können sich damit nun an einer eindeutigen Auslegung des Unionsrechtes orientieren und ihre Verfahren zum Abschluss bringen.

Ein Video der Urteilsverkündung lässt sich (in französischer Sprache) hier anschauen. In der Pressemitteilung des Gerichtes heißt es:

Mit seinen heutigen Urteilen weist der Gerichtshof darauf hin, dass bei einer „Nulltarif-Option“ wie den in den Ausgangsverfahren in Rede stehenden auf der Grundlage kommerzieller Erwägungen eine Unterscheidung innerhalb des Internetverkehrs vorgenommen wird, indem der Datenverkehr zu bestimmten Partneranwendungen nicht auf den Basistarif angerechnet wird. Eine solche Geschäftspraxis verstößt gegen die allgemeine, in der Verordnung über den Zugang zum offenen Internet aufgestellte Pflicht, den Verkehr ohne Diskriminierung oder Störung gleich zu behandeln.
Da die Limitierung der Bandbreite sowie die Einschränkungen von Tethering oder Roaming nur zur Anwendung kommen, wenn die gegen die Verordnung über den Zugang zum offenen Internet verstoßende „Nulltarif-Option“ aktiviert wird, sind auch sie mit dem Unionsrecht unvereinbar

03. Sep 2021 um 10:24 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    113 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Und schon haben wir wieder ein Stück Souveränität abgegeben….

    • Es gab noch nie die Sourveränität für ein Land um EU-weit gescheite Grundlagen aufzustellen und durchzusetzen.

    • Du hast da einen Tippfehler. Es heißt „zurückbekommen“. Bitte gern.

      • Na sowas von +1

        Es gibt aber scheinbar genug Leute die das nicht begreifen oder begreifen wollen.

      • Word.

        @ifun: ‚Thumbs up‘ zählt rückwärts (Safari+MobileSafari), Bug oder Feature?!

    • So ein Quark. Diesen Regelungen der EU hast du zu verdanken, dass du auf Mallorca liegen kannst und zu den Konditionen deines in Deutschland abgeschlossenen Vertrags telefonieren kannst.
      Aber wenn du willst, darfst du deinem Provider ja freiwillig 5€ pro Minute überweisen. Oder 10€ pro 100MB

    • Am besten EU ganz abschaffen und zurück in die Roaming-Wucherpreis-Steinzeit.

    • Oh Nein, eine übergeordnete Instanz verhindert, dass wir uns von Unternehmen verarschen lassen können.
      Als Deutscher steht es mir zu mich von Deutschen Unternehmen nach Strich und Faden über den Tisch ziehen zu lassen.

      • @ConstantInFail: Danke, schön auf den Punkt gebracht. Als ob eine Form von Governance immer schlimm sein muss.

    • Ja, ich denke auch, über solche Dinge sollte jede Gemeinde und jeder Stamm selbst entscheiden! Mich stört auch, dass diese Germanen in Karlsruhe uns Cheruskern immer etwas vorschreiben wollen!

      • Die meisten verstehen das leider nicht oder sind vielleicht korrupt.
        Daher ist es besser jemand entscheidet von oben, ob das was die Kerle sich da ausdenken noch den Werten und Grundsätzen, die alle vorher gemeinsam festgelegt haben noch entspricht.

        Ich habe ein Auto in Portugal gekauft und die haben gesagt, das können Sie nicht kaufen. Sie brauchen eine portugiesische Steuernummer. In Wirklichkeit wollten die das nicht an mich verkaufen, weil Deutscher und die Fahrzeuge gibt es auch hier. Ich hatte bezahlt und wollte es dort abholen. Nada – Ging nicht.
        Die EU hat mir geholfen und ich habe das Auto bekommen. So wie es sein sollte. Jeder kann überall einkaufen und ohne Beschränkungen.

        Danke dafür. Ich bin froh, das wir zusammenwachsen und bei uns gleiche Rechte gelten und jemand „aufpasst“, das die Firmen nicht arbeiten, wie sie wollen und meinen das beste System für sie ist..

    • Ist eigentlich ganz einfach, eigentlich will jeder eine echte FlatRate aber (gerade in Dt.) verdienen die Provider sich an den niedrigen Daten Volumen (1Gb/4Gb/..12GB) Dumm und Dämlich.

      Also bieten die Provider Produkte wie StreamOn & Co. für 5€ .. oder 10€ an wo dann ein Dienst „unbegrenzt“ nutzbar ist. Und wenn du genug Idioten findest verdienst du dich dann daran auch noch Dumm und Dämlich.

      Wo ist das Problem.
      1) Na erstmal wurde das Internet geschaffen das alle Dienste gleich behandelt werden sollen.

      2) wenn sich das durchsetzen würde (und verstehen die Nutzer scheinbar nicht) bezahlt man dann demnächst für die Nutzung von Video Diensten 5€, du will’st Musik 5€, die willst Messenger nutzen 5€ , ach E-Mail 5€

      3) übrigens +5€ .. also inclusive das gilt natürlich nur: Bsp. Musik die Telekom hat einen Deal mit spotty es gibt aber eines neues geiles Startup mit einen Musik Dienst.. das fällt dann natürlich nicht unter die 5€ Grenze

      Nicht für die Bereitstellung der Dienste sondern für die Durchleitung.

      Und die EU hat zu Glück gesagt so geht es nicht.. und warum nimmt das keine Ende.. die Frage ist ja eigentlich Dämlich.. weil die Antwort klar, die Telekom & Co. verdienen sich Dumm und Dämlich

      .. doch länger geworden

      • Hmm also bei mir kostet stream on keine 5€ sondern exakt nix …

      • Außerdem wüsste ich gerne, in welchen Tarifen noch so wenig Datenvolumen enthalten ist?

        Des Weiteren müssen in Deutschland die Provider auch ordentlich blechen, um überhaupt die Rechte für den Ausbau zu bekommen. Milliardensummen, die anders wieder reingeholt werden müssen.

      • @tribal-sunrise Das Stream-On ist in deinem 60€ Tarif schon eingerechnet.

      • Auuu man seit Ihr platt.. um nicht Dumm zu schreiben.

      • Das mit den Millardensummen für die Netze ist ein Trugschluss und findet sich leider immer wieder als Argument. Schau dir mal die Verteilung dieser Gebühren auf den Nutzungszeitraum an. Es sind nur wenige Prozent insgesamt gesehen. Wieso hält sich dieses Fake Argument so beharrlich?

    • Ich glaube ich oder ihr habt das Urteil nicht verstanden. StreamOn an sich ist nicht rechtswidrig, sondern das allgemeine Drosseln auf 1,7 Mbit/s für alle Videos wenn man nicht StreamOn Video Max hat.

    • Gibt es nur will die Mehrheit diese Preise nicht zahlen.

    • Hast Du keine? Ich habe Magenta 1Plus und die ganze Familie hat eine unbegrenzte Datenflat.

      • Dafür ist er zu geizig ;-) kosten halt was mehr. Letztendlich wenn eine echte Flat „normal“ würde gibt es so manch einen der seinen Festnetzvertrag kündigt. Und die Masten können an ihre Leistungsgrenzen. Ich denke mal dass es letztenendes daran liegt warum wir uns da so schwer zu.

      • Ja, Deutschland muss das einzige land mit armen, müden und überlasteten Masten sein, weil das überall sonst zu normalen Preisen geht. Aber hier haben wir halt schön Korruption am Laufen, und es werden künstlich die Preise hochgehalten. „Zu geizig“ um die künstlichen Wucherpreise zu bezahlen vielleicht.

        Ich finde wir machen jetzt einfach alles künstlich 30x so teuer. Wenn du nach einer Alternative fragst oder warum wir die einzigen sind, die dumm grinsend finanziell ausgeblutet werden, bist du nur zu geizig. :-)

      • Die meisten Nachbarnländer von uns, die immer gerne als Beispiel genutzt werden, sind klein als DE oder haben nicht mal die Einwohnerzahl von Bayern. Das es da einfacher ist ein solches Netz auf zubauen ist wohl logisch, will aber nie jemand hören.

      • @Ikke Ja Frankreich und Polen sind ja so verdammt kleine Länder

      • Polen 37 Millionen Einwohner und Frankreich hat 67 Millionen. Beides immer noch weniger als 85 Millionen. Und fahr dirt mal aus den großen Städten raus und schau was mit den Empfang passiert. Er nimmt Rapide ab, da wir noch früher wenigsten 3G in Deutschland hatte. Ist in den kleineren Städten oder schon immer nur Edge oder gar nichts vorhanden. So ein Netz kann mit vernünftigen Preisen kann auch in Deutschland aufgebaut werden aber dann beschwert sich wieder das Dorfkind das er keinen Empfang hat.

        Es wäre ratsam vor Ort mal nicht nur den den Typischen Touristen Hotspots Urlaub zu machen, sondern sich das Land (sind beides sehr schöne) mal wirklich anzuschauen. Dann merkt auch der Deutsche der über all in Deutschland 5G für 10€ mit Unlimited haben will, dass auch in diesen Ländern der Empfang bei weitem nicht so gut ist wie immer gern in irgendwelchen Foren behauptet wird.

      • Gott sei Dank habe ich ein Abo von Vodafone Irland alles ohne Limit in der Schweiz UK EU usw.

        Keine Sperre nach x Monaten für 35 Euro geht über mein irisches Konto. 200 bis 500 GB Volunen pro Monat

      • Ja, eigentlich sind es doch alles EDGE Flatrates, bei denen du nur X-GB in LTE(5G) Geschwindigkeit geschenkt bekommst.

  • Warum soll dies bitte „gut“ sein? Verstehe ich nicht.

    Der Gesetzgeber limitiert immer mehr und reguliert so noch alles zu Tode.

    Für viele Menschen ist das Angebot der Telekom und Vodafone mit Sicherheit ein großer Gewinn und bedeutet so mehr Freiheit.

    • Komische Definition von Freiheit. Es ist also für Dich Freiheit wenn Konzerne bestimmen welcher Dienst für dich kostenlos ist und welche Du bezahlen musst?
      Die Netzneutralität ist eine Regel die Deine Freiheit sicherstellt, Weil sie Konzernen verbietet Dir defacto vorzuschreiben welchen Dienst im Internet du zu benutzen hast.

      • Hmm ok. Sehen wir das mal aus einer anderen Perspektive.

        Der Supermarkt neben an bekommt nun vorgeschrieben welche Artikel er verkaufen darf und welche nicht. Ist laut Definition identisch.

        Es steht jedem frei Vodafone oder Telekom zu wählen und die entsprechenden Dienste zu nutzen. Wenn die nur mit bestimmten Anbietern zusammenarbeiten, dann ist das eben so. Warum müssen die per Gesetzt vorgeschrieben bekommen, mit wem sie zusammenarbeiten müssen? Der Markt kann sich dahingehend selbst regulieren.

        Ich finde persönlich, dass in vielen Dingen der Gesetzgeber sinnlos versucht mit aller Gewalt zu reguliere. Oft kommt dabei jedoch nichts besseres bei raus.

      • @ mupper: darum geht es doch gar nicht. Mit wem Telekom z.B. in StreamOn kooperiert, ist noch nicht von Belang. Lies doch bitte, was von den Gerichten beanstandet wird!

      • Die Freiheit die hier Gemeint ist, ist die, dass ich zu wenig bis gar keine zusätzliche Kosten Musik hören oder Ähnliches konsumieren kann. Ohne diese „Freiheit“ die mir da „mein“ Anbieter gibt werde ich es zum gleichen Preis nicht bekommen. Das ist die Definition für mich von kaputt reguliert

    • Lies mal ein bisschen darüber, was Netzneutralität ist, dann versteht man das auch.

      Werbung stellt es so da als bekommst du etwas geboten. Das einzige was StreamOn ist, ist eine Möglichkeit für Betreiber sich weiterhin vor echten Flatrates zu drücken und einen Premiumpreis zu verlangen. Die alternative die es in anderen Ländern zu bezahlbaren Preisen gibt, ist dass du ALLES nutzen kannst soviel du willst.

      Hier schreibt dir der Betreiber vor was „gratis“ ist, und für alles andere musst du bezahlen.

      Das bringt weitere Probleme mit sich. Wenn das erlaubt ist, ist nicht nur erlaubt, dass Netzbetreiber andere Anbieter weniger attraktiv für Nutzer machen, weil sie Daten kosten, im Gegensatz zu der Wahl des Anbieters, SONDERN AUCH, dass sie andere (Konkurrenz) Dienste langsamer machen.

      Stell dir vor Anbieter X geht einen Deal mit Prime Video ein. Prime Video kannst du kostenlos in 4K streamen. Netflix, Hulu, HBO Max oder was auch immer du sonst gucken willst kannst du auch streamen. Nur halt in langsam, schlechter Qualität und es kostet dich Daten. Pech. Genau das ist die Folge vom Kippen der Netzneutralität in den USA.

      Wenn Traffic nicht mehr neutral behandelt werden muss, können Konzerne wie sie wollen einzelne Seiten und Dienste nachteilig behandeln und deine Nutzung beeinflussen. Dabei können sie dich auch schön für einen vergleichsweise horrenden Preis zur Kasse bitten, dir immer noch keine reale Flatrate bieten müssen und die Kunden freuen sich darüber. Win/Win/Win.

      Echte Flatrate zu normalen Preisen ist die Alternative. Alles andere ist Abzocke. Geht in unseren umliegenden Ländern auch.

      • Dankeschön für die gute Erklärung.
        Leider werden es viele immer noch nicht verstehen, was Netzneutralität an Freiheit bedeutet.

    • mupper, für wieviele (welche) Menschen bedeutet das Angebot von Telekom und Vodafone einen großen Gewinn und Freiheit?: für (viele/diejenigen) Menschen in geschlossenen Einrichtungen, wie z. B. Haar oder Andernach, welche in freiwilliger Leistungsreduzierung noch etwas Positives sehen mögen??

      Menschen (wie Ich) sehe(n) in Leistungskastration weder Gewinn noch (zusätzliche) Freiheit, mupper – sondern das diametrale Gegenteil. Denk mal darüber nach …

  • Dann einfach 1 Cent im Monat dafür verlangen und gut ist.

      • Videos werden schon länger nicht mehr gedrosselt. Die Vertragsbestandteile die unzulässig sind gibt es bei Stream On nicht mehr.
        Ob Stream On weiter existiert wird noch geklärt werden müssen.

      • Es kommen eh vermutlich bald wieder neue Tarife von der Telekom, die werden dann halt wieder 5€ günstiger und StreamOn kostet dann 5€ extra. Schon ist es kein Nulltarif-Option mehr. Was eh die wenigsten wissen, dass mit den Verträgen wo auch StreamOn gekommen ist, dass diese ganzen Tarife im Gegensatz zu der vorgänger Generation eh um 5€ angehoben wurden.

    • Die Telekom wird sich einen anderen Weg ausdenken, uns zu verarschen…. hihi

      • Da sprichst Du wohl ein wahres Wort gelassen aus, Daniel.

        Zumindest mich wird das jedoch nicht treffen – weder heute, noch morgen. Zumindest nicht in Sachen Telekom, welche mich als Kunden lebenslang nicht wiedersehen wird (wg. eigener böser Erfahrungen mit diesem Unternehmen aus der Vergangenheit, Stichwort: „Mindestvertragslaufzeit“).

        Umso mehr gönne ich Telekom und Vodafone die erlittene Schlappe.

  • Dummes Urteil. Denn Netzneutralität bedeutet, dass jeder alles nutzen kann. Innerhalb seines Volumens. Da wird niemand beschränkt. Diese Optionen bieten nur die Möglichkeit, dass man unterwegs streamen kann – ohne das Volumen verbraucht wird.

    Und welches Grundrecht wird bitte verletzt, wenn man unterwegs kein Volumen für seine Musik hat? Buch einen größeren Tarif oder Kauf dir mehr Speicher für dein Handy.

    • Kluges Urteil, es verbietet einzelne Dienste zu bevorzugen. Es verbietet den Konzernen NICHT gute Angebote wie z.B. eine echte Flatrate für alle Dienste anzubieten.

      • Das letzte mal als ich auf der Telekom Website nachgesehen habe, gab es sowohl StreamOn als auch eine echte Flat parallel. Laut einigen „Experten“ hier musste sich das zur Einführung von StreamOn noch kategorisch widersprechen.

      • Diese echte Flat gibt es, nur 99% der Kunden die hier immer nun meckern wollen nicht dafür das Geld ausgeben.

      • @ikke: und, weißt Du was, ikke?: „99% der Kunden, die hier rummeckern“, wollen zu Recht kein ((zusätzliches)) Geld für „echte Flats“ ausgeben. Genausowenig, wie, z. B., ich.

        Du Steinreicher darfst jedoch sehr gerne Telekom & Co mit Geld (für echte Flats) sanieren, ikke … … …

      • Ich weis das Ihr ein +1.000€ Smartphone in der Hosetasche spazieren tragt und dann nur einen 10€ Tarif haben. Denn habt ihr ja auch aber beschwert euch dann nicht über die enthaltene
        Leistung, es ist nunmal dann kein Unlimited 5G.

        BTW
        ich schon länger die müssten echte Flats an die Geschwindigkeiten koppeln bzgl. der Preis Gestaltung. So wie es beim Festnetz auch ist.

        GPRS Unlimited 1€
        EDGE Unlimited 5€
        HSPA Unlimited 10€
        HSPA+ Unlimited 20€
        LTE 30€
        LTE-A 40€
        5G 60€*

        *20€ Sprung da es die neuste Technologie ist, sowie es einen 5G Nachfolger oder Erweiterung gibt auf 50€ runter gehen und das neuste mit 20€ Aufpreis anbieten. Irgendwann halt auch den Absprung schaffen und GPRS für 0€ oder komplett rausnehmen. Es muss halt einfach vernünftige Staffelungen geben, beim Glasfaser beschwert sich ja auch keiner das es teuer ist, da es ja passende andere Geschwindigkeit auch gibt.

      • Wer nichts zahlen will, bekommt auch keine Leistung und das zu Recht! Ich geh auch nicht gratis arbeiten und Du sicherlich auch nicht, so fern Du überhaupt einen Arbeitsplatz hast.

      • Ja der Linke Gedanken kommt bei immer mehr Bürgern durch, keine Leistung zahlen wollen aber volle Leistung haben wollen. Gleiche bei anderen Dingen im Leben, nicht Arbeiten wollen und entsprechendes Einkommen haben aber in der Wohnung/Haus in bester Lage leben wollen.

  • Bleibt nur zu hoffen, dass die Telekom das mit einer Kundenfreundlichen Lösung löst.

  • Und ich hab mich schon gewundert, wieso das Internet oft zu langsam war, obwohl genug Datenvolumen noch vorhanden war

    • Gedrosselt werden lediglich die Datenraten der StreamOn inkludierten Dienste nicht Deine generelle Verbindung. Wenn Dein normales Internet ‚hängt‘ ist ggf. nur Deine Antenne überlastet (vermutlich wegen zu vieler stream on Nutzer :-D)

  • Hä?! Das betrifft doch nur die Drosselung der Geschwindigkeit… und die hat Telekom schon lange nicht mehr. Gab es am Anfang mal mit MagentaEins StreamON Max. Aber ist schon lange nicht mehr so.

    • Richtig, deswegen sollte StreamON in der jetzigen Form eigentlich nicht gegen geltendes Recht verstoßen und bleibt hoffentlich wie es ist bestehen.

      • Falsch. Die Drosselung ist verboten, weil StreamOn konzeptuell gegen die Neutralität verstößt. Es kann also nicht einfach so weiterlaufen.

      • Und da es sie Drosselung schon lange nicht mehr gibt bleibt alles wie es ist! Zum Glück. Bin sehr zufrieden wie StreamOn derzeit funktioniert.

      • Es hat ja auch nichts mit „Drosselung“ zu tun. Es geht um Zero-Rating. Und auch wenn ich selber Kunde und Nutzer von StreamOn bin, bin ich glücklich über dieses Urteil.

  • Die Tatsache dass über ein solches Urteil in einer kommentarsektion heftig gestritten wird, zeigt, dass wir in einer Blase ohne wirkliche Probleme leben…
    wer hat denn davon einen wirklichen,merklichen Nachteil??
    Und mit Nachteil meine ich nicht „mein montana-black-stream lädt nicht schnell genug“

    • Jeder, der mehr mit Videos und music etc verbraucht als der Tarif Datenvolumen bietet.
      Hatte vorher mehr Datenvolumen und konnte meinen Tarif runterstufen, weil ich immer viel zu viel Datenvolumen übrig hatte.
      Jetzt werde ich wieder im Tarif mehr zahlen, weil ich mehr Daten verbrauche.
      Was mir das bringen soll…
      Höhere Kosten.
      Danke EU.

      • Und die echten Flats werden nicht günstiger, nur weil stream on gekippt wurde, warum sollte es auch.

      • evtl. ja doch…..irgendwann! ;)

      • @Davo, Artikel hast du nicht gelesen oder? Es steht mit keinem Wort, dass Stream On gekippt wurde. Lediglich die Drosselung auf 1,7MBit/s bei Videoinhalten wurde gekippt, die es aber bei der Telekom bereits seit 1-2 Jahren gar nicht mehr gibt.

      • @Cartman Doch, genau das steht im Urteil.

      • Leute, lernt doch einfach mal lesen. Es gibt 3 Urteile. Alle 3 besagen, dass das Verhalten nicht konform ist.

        – Tethering bei Vodafone nicht erlaubt (hat nichts mit dem Thema zu tun)
        – Option kann bei Vodafone nicht im Eu-Ausland genutzt werden (StreamOn ist bei Telekom auch im EU-Ausland + Schweiz nutzbar)
        – aktive drosselung bro Videoinhalten bei aktiven StreamOn (wurde von der telekom eh schon lange abgeschafft)

        Keines dieser Urteile sagt in irgendeiner Art und Weise, dass die Optionen per se gegen EU-Recht verstoßen. Frage mich echt was ihr da reinphantasiert.

      • da wird so viel reinphantasiert, da die Aldi und Lidl Mobil Kunden sowas nicht haben. Sie würden unterm Strich nun mehr zahlen (wenn sie entsprechende Tarife dorten mit mehr Volumen hätten) als die Kunden der Telekom und Vodafone da es dort entsprechende Optionen gibt.

      • Und @davo, danke für den Link. Der fasst das Ganze nochmal ganz gut zusammen. Müsste man halt nur selbst lesen.

      • Und nun ein Auszug:
        Nach alledem ist auf die Vorlagefragen zu antworten, dass Art. 3 der Verordnung 2015/2120 dahin auszulegen ist, dass Pakete, die Gegenstand von Vereinbarungen zwischen einem Anbieter von Internetzugangsdiensten und Endnutzern sind, wonach Letztere einen Tarif buchen können, der sie berechtigt, ein bestimmtes Datenvolumen uneingeschränkt zu nutzen, ohne dass die Nutzung bestimmter Anwendungen und Dienste, für die ein „Nulltarif“ gilt, angerechnet wird, und diese Anwendungen und Dienste weiterhin zu nutzen, nachdem das gebuchte Datenvolumen ausgeschöpft wurde, während die übrigen verfügbaren Anwendungen und Dienste blockiert oder verlangsamt werden,
        – mit Art. 3 Abs. 2 in Verbindung mit dessen Abs. 1 unvereinbar sind, da diese Pakete, Vereinbarungen und Blockierungs- oder Verlangsamungsmaßnahmen die Ausübung der Rechte der Endnutzer einschränken, und
        – mit Art. 3 Abs. 3 unvereinbar sind, da die Blockierungs- oder Verlangsamungsmaßnahmen auf kommerziellen Erwägungen beruhen.

        Also ab erreichen der Volumengrenze werden auch diese Nulltarife blockiert werden müssen.

      • Das ist schon immer so, StreamOn funktionierte nur so lange wie das Volumen noch nicht verbraucht war.

      • Und dann erlaubt das tethering nun das HD Streamen von Netflix etc am PC…
        Und du glaubst die lassen Stream on usw am Markt…
        Das werden wir noch sehen.

      • Ja, stream on verstößt in der aktuellen Form gegen keinen deiner genannten Artikel.

    • Die Käufer/User, Sebastian, die Käufer/User!

      Vor allem, wenn Du in Deinem Satz dem Wort „Nachteil“ das Wort „potentiell“ voranstellst. …

  • so ein Schwachsinn, StreamON ist eine OPTION, niemand wird gezwungen das zu buchen … entweder Traffic umsonst und dafür weniger Bandbreite oder aber Traffic zahlen und Volle Bandbreite, was hat das mit Netzneutralität zu tun? … es wird ja niemanden irgendwas Aufgezwungen…

  • Haha, nicht mal die Jungs vom iphone-ticker verstehen dieses Urteil…
    Für die Telekom und StreamOn in seiner jetzigen Form wird sich nichts ändern, sorry guys!

  • Das konkrete Urteil ist in der Tat relativ „Jacke“, weil die verklagten Anbieter das seinerzeit eh schon korrigiert hatten (Drosselung im Ausland).

    Es geht eigentlich um weit mehr – der EuGH hat nämlich im Grund „zero rating“ Angebote als Verstoß gegen EU-Recht klassifiziert. Und DAS ist die eigentlich gute Nachricht. Nicht aus einer Kosten-Sichtweise des Verbrauchers, denn die müssen dann eventuell eben für mehr Traffig mehr Geld bezahlen.

    Der Punkt ist IMO ein ganz anderer: letztlich Marktbeeinflussung und Zurückdrängen kleiner Anbieter. Ich konstruiere mal ein Beispiel:
    du hast die Wahl zwischen drei Streaming-Anbietern. Für Anbieter 1 zieht dir dein Provider keinen Traffic ab (und bekommt dafür Kohle von Anbieter 1). Für die Anbieter 2 und 3 aber schon. Zu welchem Anbieter wirst du vermutlich gehen?

    Etwas klarer wird der ganze Umstand bei Heise erklärt, ich kann den Artikel nur empfehlen: https://www.heise.de/news/EuGH-Zero-Rating-von-Telekom-und-Vodafone-verstoesst-gegen-Netzneutralitaet-6180849.html
    Kurzer ausriss daraus:
    „Der EuGH weist in den drei Urteilen darauf hin, dass sich bei „Nulltarif-Optionen“ wie Stream On oder Vodafone Pass um eine „Unterscheidung innerhalb des Internetverkehrs“ auf „Grundlage kommerzieller Erwägungen“ handele. Dies verstoße „gegen die allgemeine, in der Verordnung über den Zugang zum offenen Internet aufgestellte Pflicht, den Verkehr ohne Diskriminierung oder Störung gleich zu behandeln“, teilte das Gericht mit. Damit seien auch sämtliche Maßnahmen, die nur im Zusammenhang mit den Tarifoptionen greifen, „mit dem Unionsrecht unvereinbar“.

  • So, schnell noch zwei Verträge abgeschlossen bevor die die Teile in den nächsten Stunden von der Internetseite nehmen.

  • Ich fands ja eigentlich ganz cool spotify zu nutzen ohne das es gegen mein volumen geht… versteh nicht wo da jetzt der ‚vorteil‘ sein soll…

  • Cleaner, ich denke offensichtlicher kann man nicht zeigen, dass man offenbar NICHTS verstanden hat …

  • Endlich – das ist die einzige richtige Entscheidung. Wo kommen wir denn da hin wenn Firmen mit Geld sich zero rating beim Provider kaufen können. Die sollen es einfach machen wie beim Festnetz da geht es auch nach Bandbreite….

    • Tarife nach Bandbreite zu verkaufen funktioniert aber nur, wenn man die Bandbreite auch flächig anbieten kann. Es gibt zwar fast überall LTE und 5G mit starkem Signal, aber wenn das nur 50Mbit Masten sind, bringt es auch wenig 300Mbit Tarife anzubieten

  • Ein gleichermaßen konsequentes wie hervorragendes Urteil für uns Verbraucher – und die wohlverdiente Ohrfeige für Telekom & Co.

    Knebelabzocke geht nun einmal nicht.

    YES! YESSYESS!! YESSSYESSSYESSS!!!

    • Für den Verbraucher ist dieses Urteil eigentlich schlecht. Weil du beim Wegfall dieser Zero Rating Angebote, jetzt mehr Datenvolumen benötigst welches sich die Roten und Magentafarbenen wieder fürstlich von dir entlohnen lassen werden.

      • Und ab diesem Zeitpunkt hast du die Möglichkeit dich zu entscheiden ob du das mitmachen möchtest oder nicht. Du wirst ja nicht gezwungen wie so einige schreiben bei diesem Unternehmen so einen Vertrag zu haben.
        Das ändert nix daran das dieses Urteil richtig und fair ist.

  • Ja was ist denn nun!?????

    Seit gefühlt über 5 Jahre kämpfen die darum, was ist nun das endgültige Ergebnis?????

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 37864 Artikel in den vergangenen 6159 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven