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2 von 100 Apps betrügen

Erschreckender Bericht: App Store durchsetzt mit betrügerischen Apps

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Trotz der strengen Einlasskontrolle Apples wimmelt es im mobilen Software-Kaufhaus Cupertinos nur so von betrügerischen Smartphone-Applikationen, die Kunden mit falschen Versprechen und irreführender Werbung zum Kauf von In-App-Inhalten verführen wollen.

Dies hat eine Untersuchung der Washington Post ans Tageslicht gebracht, die erschreckende Zahlen vorlegt. An einzelnen Tagen hätten offensichtlich betrügerische Apps bis zu zwei Prozent der umsatzstärksten Anwendungen im App Store ausgemacht. Eben jenen Applikationen sei es gelungen, während ihrer Zeit im App Store einen Umsatz von fast 50 Millionen Dollar zu erwirtschaften.

Obwohl Apple angibt jede im App Store angebotene Mobil-Applikation akribisch zu prüfen und die Kundensicherheit, die man dadurch gewährleisten könne, in den vergangenen Monaten immer wieder als Argument dafür anführte, warum man die Installation von Mobil-Anwendungen am App Store vorbei nicht zulassen könne, scheint Apples Kontrolle löcherig wie ein Schleppnetz zu sein.

Umsatz Spam Apps

Umsatzbeteiligung kommt auch von Betrügern

Von 18 Anwendungen, die die Washington Post im Rahmen ihrer Untersuchungen als schadhaft klassifizierte, entfernt Apple zwei Drittel umgehend aus dem App Store. Warum das Unternehmen, das seine Umsatzbeteiligung auch von betrügerischen Apps kassiert, diese nicht selbst identifiziert hat, bleibt unklar.

Apple greift erst nach Hinweisen ein

Möglich ist eine Unterbesetzung der App Store Einlasskontrolle. Wie Dokumente im App-Store-Verfahren zwischen Apple und dem Spiele-Publisher Epic vor wenigen Tagen erstmals offenbarten, beschäftigte Apple 2016 nur 500 Personen als App Store-Prüfer. Dabei zählt der App Store inzwischen fast zwei Millionen Apps, von denen viele regelmäßig mit Aktualisierungen versorgt werden.

Nach Angaben der Post sind vor allem Dating-Apps und vermeintliche Spionage-Anwendungen unter den bei Betrügern beliebte Angeboten. Diese bewegen App Store-Nutzer häufig durch Fake-Bewertungen zum Kauf sinnloser Mitgliedschaften und funktionsloser Hacking-Werkzeuge.

Interview-Anfragen der Washington Post hat Apple abgelehnt.

07. Jun 2021 um 12:57 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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