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Neu in iOS 12.2

Entwickler können Abos künftig mit Preissenkungen bewerben

28 Kommentare 28

Apple gibt Entwicklern neue Möglichkeiten an die Hand, ihren Kunden den Abschluss von Abos schmackhaft zu machen. Zusätzlich zu der bestehenden Testperiode bei erstmaliger Nutzung, können Abos dann zusätzlich über einen frei wählbaren Zeitraum hinweg vorübergehend zum Aktionspreis angeboten werden.

Ios App Store Abos

StoreKit now supports subscription offers in addition to introductory offers, so apps with auto-renewable subscriptions will soon be able to provide a discounted price for a specific duration for existing and previously subscribed customers. You will be able to use subscription offers to help win back subscribers who have canceled their subscriptions or promote an upgrade to another subscription at a special price. Customers can accept the offer even if they’ve already completed an introductory offer.

Entwickler können somit künftig mithilfe von temporären Preissenkungen beispielsweise Bestandskunden belohnen oder auch ehemaligen Abonnenten einen Anreiz zur Rückkehr bieten. Bislang sind die im App Store verfügbaren Probe- oder Einführungsangebote ja nur einmal pro Apple-ID verfügbar, nach der Änderung spielt es keine Rolle mehr, ob ein Nutzer bereits zuvor von einem derartigen Angebot Gebrauch gemacht hat.

Apple hat Entwicklern die Neuerung im Zusammenhang mit der gestern veröffentlichten dritten Testversion von iOS 12.2 angekündigt. Somit ist davon auszugehen, dass die neuen Optionen mit der finalen Freigabe von iOS 12.2 für alle Nutzer zur Verfügung stehen.

Mittwoch, 20. Feb 2019, 18:28 Uhr — chris
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  • Also in Zukunft immer alles kündigen und auf das „bleib-doch-da“-Angebot warten.

  • Könnten auch Umstellung von Abo auf Einmalzahlung bewerben ;-)

  • Diese ganze Abo Geschichte geht mir total gegen den Strich und wird von mir aus dem Grund strikt boykottiert. Es gibt für mich keine App die so wichtig ist , dass ich mich auf diese Abzockerei einlasse. Schade das es anscheinend viel zu viele User gibt, denen das egal ist – ansonsten würde es dieses Geschäftsmodell nämlich nicht mehr lange geben.

    • App != Dienst.
      Wie siehts bei Diensten aus, die via In-App-Kauf bezahlt werden?

      • Bei einem In-App-Kauf handelt es sich um eine einmalige, nicht wiederkehrende Zahlung, das ist etwas ganz anderes und da kommt es darauf an, wie hoch diese einmalige Zahlung ist.

    • Diese Aussage finde ich zu pauschal. Ich abonniere gerne Dinge wie Zeitungen und Streamingdienste. Finde ich auch nichts verwerfliches dran.
      Aber für ein Spiel oder sowas würde ich auch kein Abo abschließen wollen.
      Ich denke früher oder später kommen wir da aber nicht mehr drum herum, denn die Abos spiegeln einfach die Gesellschaft wieder: ich will jetzt etwas haben und jetzt konsumieren – bis was besseres kommt. Ein sprunghafter, ungebundener und (gefühlt) freier Lifestyle.

      • Ja, jetzt haben, aber andauernd Zahlen? Passt doch nicht zusammen. Nur weils im Monat nicht so viel kostet, muss es ja nicht ein Abo sein..

      • Nein, du zahlst nur für die Zeit, die du es benötigst.
        Zb nen Trip durch Europa. Abonnierst dir einen Reiseführer für 3 Monate für jeweils 2€ und gut ist. Danach kann der wieder gelöscht werden und bei Bedarf wieder installiert und abonniert werden.

      • Ich hab nen Reiseführer für 2€ gekauft und kann ihn immer nutzen wann ich möchte und dieser wird auch ständig aktualisiert.
        Via In-App für 3€ Premium.
        Wenn keine Server genutzt werden dann muss man auch kein Abo verlangen, dieser Anbieter nutzt allerdings Server für Community-Zwecke aber keine Ahnung wie der seine Kosten deckt.

      • Der Reiseführer war jetzt nur ein Beispiel und nicht Grundlage meiner Annahme. ;)

    • Die einzige App für die ich ein Abo habe ist Infuse, sonst konnte ich es bisher vermeiden. Ich bin kein genereller Gegner von Abos, aber bei vielen Apps macht es keinen Sinn finde ich. Bei denen, bei denen es sich lohnt, bin ich aber prinzipiell auch bereit, dauerhaft zu unterstützen.

    • Spotify
      Netflix
      Tinder
      Urban Sport
      ….alles lohnenswerte Abos!

    • Ich glaube vielen ist nicht klar, wieviel Arbeit in so einer App steckt.
      Zu mal die Erwartungshaltung auch ist, dass ewig auch Updates geliefert werden sollen mit neuen Features und immer angepasst an die neuen Device Generationen.
      Das kostet alles viel Zeit und Geld und oft mit einer Einmalzahlung nicht realisierbar.

      Wenn also die Abo-Gebühr nicht unverschämt hoch ist und man sieht, dass auch an der App kontinuierlich gearbeitet wird, bin ich gerne bereit dafür auch zu zahlen.

    • Spotify, Deezer, Netflix, Prime alles Abzocke wa? Ach ja deinen Strom hast Du bestimmt auch im Einmalkauf erworben… Pauschale Aussagen auf ALLES bezogen ist überzogen.

      • Der OP sprach von Apps, nicht von Diensten wie Spotify und Konsorten, die auch Apps anbieten. Da muss man differenzieren. Beispiel Stepz von vor ein paar Tagen.

      • Nö: es gibt Apps, da ergeben Abos keinen Sinn. Für ne Kalender App ein Abo? Ich würde für Updates zahlen.. aber nicht für ein Kalender-Abo. Nur mal einige Beispiele: Eine Schrittzähler-App als Abo? Für was? Damit die trotzdem meine Daten verkaufen, welche über deren Server gehen?
        Dann woederum gibts Apps, welche aus Lizenzrechtlichen Gründen Abos benötigen: Musicstreaming und ähnliches, Clouddienste wg. Servertraffic.
        Ich denke, da können die Meisten differenzieren. Aber da Apple da gut mitverdient, wird das natürlich bevorzugt. Und Updates anständig zu implementieren würde ja fähige Programmierer benötigen. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass solche da grad alle im Dauerurlaub sind..

  • Direkte Antwort auf die Kopfzeile ist:

    „Entwickler können sich ihre Abos sonst wohin verbilligen, ich werde und will keine Abos abschließen und kaufe meine Software mit Einmalzahlung.“

    • Ich bin mal gespannt, was du in 5 Jahren machst. Der furz-sound-Generator und das virtuelle Bierglas sollten dann noch für dich drin sein, aber ich denke nicht, dass man dann noch die Auswahl hat bei Software von den großen Konzernen.

  • Dann könnte ja eigentlich auch Sky seinen Vertrieb über den AppStore starten. Die haben ja auch 528 verschiedene Preise für den selben Inhalt.

  • Apple sollte lieber die Familienfreigabe für InApp-Käufe und Abos einführen.

  • Absolut auch meine Meinung! Außer Netflix kommt mir kein Abo ins Haus und selbst das gibts für Neukunden nicht mehr.

  • Das ist Ansichtssache. Ein Abomodell ist per se eine intelligente Sache um Angebote zu zahlen, die auch auf Seite Anbieter Fixkosten produzieren. Wenn das Angebot stimmt, stört mich ein Abo nicht. Störend ist aber, das Anbieter teilweise die Grenzen nicht spüren und eben kein korrektes Preis/Leistungsverhältnis produzieren. Dies kann man dann durchaus als Abzocke bezeichnen. Gerade wenn Abos darauf abzielen, den virtuellen Ruhm bzw. Anerkennung der Benutzer zu erzielen. Diese Masche funktioniert dummerweise ziemlich gut.

  • KfZ-Versicherung (etc.),
    Amazon,
    Netflix,
    Xbox Live..

    Off-Topic: Der Staat sollte lieber mal von den 64% Steuern unseres Gehaltes runter kommen.

  • Langsam fängt es an: Die Generation Smartfön fängt an sich Abomodelle schönzureden und abstruse vergleiche (z.B. Strom- und Wassertarife) heranzuziehen. Klar, Logo.. wie konnten früher die Menschen bloß Software ohne Abovertrag nutzen? Undenkbar!
    Diese Modelle haben nur einen Sinn: Und zwar mehr Umsatz zu generieren. Diverse Apps die bezahlen tagesaktuellen Content lieferten gab es vorher schon, ganz ohne Appel Abo. Was hier nun passiert ist folgendes: Man will die Nutzer vollends an das Abo gewöhnen, man soll Verträge abschließen für jede banale Hinz- und Kunz Äpp. Noch sind wir nicht ganz so weit, aber der Weg wird geebnet und die Nutzer fangen an diese zu akzeptieren.

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