Funktion in die Standard-Abos integriert
Ente erweitert Cloud-Angebot um digitalen Tresor
Der bislang als Fotospeicher bekannte Cloud-Dienst Ente hat sein Angebot um einen digitalen Tresor für sensible Informationen erweitert. Die Neuerung nennt sich Ente Locker und lässt sich wie Ente Fotos geräte- und plattformübergreifend verwenden. Für das iPhone steht dafür eine eigenständige App zur Verfügung, die unabhängig von Ente Fotos genutzt werden kann.
Die Entwickler richten sich mit ihrem neuen Angebot an Nutzer, die wichtige Dokumente sicher und zentral aufbewahren möchten. Alle gespeicherten Inhalte werden nach Angaben der Entwickler Ende-zu-Ende verschlüsselt; der Zugriff ist nur mit dem auf dem Gerät des Nutzers gespeicherten Schlüssel möglich.
Digitaler Tresor für mobilen Zugriff
Ente Locker ist für die Ablage von Ausweisen, persönlichen Unterlagen und Finanzdokumenten vorgesehen. Darüber hinaus ist die Anwendung auch für Zugangsdaten, Wiederherstellungsinformationen und geschützte Notizen gedacht, die man im Alltag ortsunabhängig benötigen könnte.
Das neue Angebot lässt sich auch zum kontrollierten Teilen von Informationen verwenden. Einzelne Inhalte können gezielt für ausgewählte Vertrauenspersonen freigegeben werden, ohne den gesamten Datenbestand offenlegen zu müssen. Ergänzend dazu bietet Ente Locker die Möglichkeit, Notfallkontakte zu benennen, die dann Zugriff auf vom Nutzer ausgewählte Informationen erhalten können.
Offener Quellcode und Datenschutz
Der neue Teilbereich ist wie das gesamte Angebot von Ente mit besonderem Fokus auf Datenschutz ausgelegt. Die zugrundeliegende Architektur wurde nach Angaben der Entwickler extern überprüft. Ente wurde von Beginn an als sicher verschlüsselte Alternative zu den klassischen Cloudspeicherangeboten aufgezogen. Die Entwickler bieten den Quellcode ihrer Anwendungen über Git-Hub zur Einsicht an.
Ente Locker ist in die bestehenden Abo-Pläne des Anbieters integriert. Die kostenlose Option mit 10 GB Speicher erlaubt es, bis zu 100 Elemente im persönlichen Tresor zu speichern. Bei den kostenpflichtigen Varianten steigt diese Zahl auf 1.000 Elemente. Die Preise variieren hier je nach Speicherplatz zwischen 2,49 Euro und 19,99 Euro pro Monat.

Mit Ente-zu-Ente Verschlüsselung?
:-) Großartig. Made my day
Mist, Du warst schneller ;-)
„Ente-Clouddienst“ noch nie gehört oder gelesen.
Bist nicht so oft hier oder
Kann ja kein Argument sein. Schaue mal über die Suche nach, wie oft über Ente Fotos/Photos berichtet wurde.
Sogar wer nahezu täglich hier ist dürfte es kaum kennen.
Ente! hihihi…
Ich soll einen kleinen indischen Unternehmen mehr Vertrauen als Apple iCloud+ für meine Fotos + Videos und nun auch persönlichen Dokumente? *denk*
Außerdem bin ich über den Konditionen sehr verwundert, habe schon die Apple Konditionen für überzogen gehalten, aber bei Ente wird’s ja noch um einiges teurer *erstaunt*
Erst wollte ich mehr schreiben, aber ich möchte hier keine politischen Themen anschneiden.
Deshalb möchte ich eine andere Perspektive zum Nachdenken anregen.
Apple, US-Konzern, Quelltext aller Sicherheitsmechanismen nicht öffentlich einsehbar.
In diesem Artikel verlinkt und thematisiert „Offener Quellcode und Datenschutz“.
Im Kontext des Vertrauens, was ist höhenwertiger?
Meine Meinung;
Ich verwende Apples „Erweiterten Datenschutz“, weil ich dem Wort Apples vertraue.
Und der Grund daran festzuhalten ist der goldene Käfig. Die Null-Zutun-Synchronisation zwischen allen Geräten ist entscheidend.