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"Zehnmal zu hoch"

Elon Musk kritisiert Apples App-Store-Gebühren

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In der Diskussion um die von Apple im App Store verlangten Gebühren fühlt sich jetzt auch Elon Musk zu einer Stellungnahme bemüßigt. Der Tesla-Chef vergleicht die von Apple verlangten 30 Prozent Verkaufsprovision mit einer pauschalen Steuer für die Internetnutzung, seines Erachtens muss Apple zwar nicht gänzlich auf diese Einnahmen verzichten, jedoch seien die Gebühren aktuell zehnmal so hoch, als sie sein sollten.

So ganz aus heiterem Himmel kommt die gefühlte Einmischung Musks allerdings nicht. Hintergrund ist wohl mit die Tatsache, dass die von der EU erlassende NFC-Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple unter anderem aus einer Beschwerde von PayPal resultiert. PayPal war Medienberichten zufolge eines von mehreren Unternehmen, die diesbezüglich bei der Europäischen Kommission mit Beschwerden vorstellig wurden. Der Zahlungdienstleister hat natürlich ein gesteigertes Interesse daran, seine unter Android verfügbare Option zum kontaktlosen Bezahlen auch auf Apple-Geräten anzubieten. Musk war einst Mitgründer von PayPal, was ihm letztendlich das Startkapital für seinen Einstieg ins Weltraumgeschäft und die Automobilindustrie einbrachte.

Europa sieht marktbeherrschende Stellung Apples

Apple sieht derweil in der Tat einmal mehr dunkle Wolken aus Europa auf sich zukommen. Die Europäische Kommission ist eigenen Worten zufolge zumindest vorläufig der Ansicht, dass das Unternehmen seine beherrschende Stellung auf den Märkten für mobiles Bezahlen auf iOS-Geräten missbraucht hat. Die von Apple mit Sicherheitsmaßnahmen begründeten NFC-Restriktionen seien als Beschränkung des Wettbewerbs auszulegen, da es sich bei NFC um eine Standardtechnologie für kontaktloses Bezahlen handle. Von Apples Beschränkungen in diesem Bereich profitiert nach Ansicht der Europäischen Kommission Apple Pay als unternehmenseigene Lösung, was zu einem geschlossenen Ökosystem führe, in dem Apple alle Aspekte der Nutzererfahrung kontrolliere.

Bei der durch die Europäische Kommission an Apple überstellten Beschwerde diesbezüglich handelt es sich allerdings noch nicht um ein abschließendes Ergebnis der seit zwei Jahren laufenden Untersuchungen. Das abschließende Ergebnis steht weiterhin aus.

Titelbild: depositphotos.com
04. Mai 2022 um 08:51 Uhr von chris Fehler gefunden?


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