Konkurrenz für Oura und Galaxy Ring
Ein Ring, sie zu tracken: Apple soll am iRing arbeiten
Wickelt Apple uns bald um den Finger? Ein neues Gerücht bringt den lange spekulierten Apple Ring zurück ins Gespräch. Der Leaker Kosutami behauptet, Apple arbeite an einem sogenannten „iRing“ beziehungsweise „Apple Ring“. Cupertino will also vielleicht JA sagen und uns auch noch einen Ring anstecken.
Hersteller wie Oura und Samsung haben bereits seit einiger Zeit Smart Ringe im Angebot.
Mehr als ein Gerücht ist das bislang allerdings nicht. Laut Ryan Christoffel von 9to5Mac soll sich das Projekt in Entwicklung befinden und als Konkurrenz zu Oura Ring und Samsung Galaxy Ring gedacht sein. Technische Details, ein möglicher Preis oder ein Zeitplan werden nicht genannt.
Die Idee eines Apple-Rings ist trotzdem spannend. Smart-Ringe messen Gesundheits- und Fitnessdaten direkt am Finger. Sie sind kleiner und unauffälliger als eine Uhr, stören nachts weniger und kommen meist mehrere Tage ohne Ladegerät aus. Dafür fehlt ihnen ein Display, und beim Sporttracking können sie eine Apple Watch (noch) nicht vollständig ersetzen.
Konkurrenz für Oura und Samsung
Dass Apple den Markt beobachtet, kommt nicht von ungefähr, da das Unternehmen seit Jahren verstärkt in Gesundheits-Technologien investiert. Smart-Ringe sind auch längst keine reine Nerd-Nische mehr. Der Oura Ring 5 setzt stärker auf Gesundheitsauswertungen und KI-Funktionen, der RingConn Gen 2 konnte im Alltag unter anderem mit langer Laufzeit, Schlafanalyse und Apple-Health-Anbindung überzeugen.
Der RingConn Gen 3 tracks mehr als nur den Schlaf.
Gleichzeitig gab es genau an dieser Stelle bislang Zweifel. Der Oura-Chef hatte im vergangenen Jahr argumentiert, Apple dürfte wenig Interesse daran haben, der eigenen Apple Watch Konkurrenz zu machen. Den damaligen Artikel findet ihr hier: Oura-Chef glaubt nicht an Fitness-Ring von Apple.
Die Apple Watch bleibt im Spiel
Ein Apple Ring müsste die Apple Watch aber nicht zwingend ersetzen. Wahrscheinlicher wäre eine Ergänzung: für Schlaftracking, Erholung, Temperaturmessung oder andere Gesundheitsdaten, die man auch dann erfassen möchte, wenn die Uhr gerade lädt oder nachts am Handgelenk stört. Das könnte in Verbindung mit der Watch diese entlasten und für längere Akkulaufzeiten sorgen.
Auch Gestensteuerung wäre denkbar. Ein Ring könnte Eingaben für iPhone, Apple Vision Pro oder andere Geräte erfassen, ohne dass man ständig auf ein Display tippt. Das klingt nach Zukunftsmusik, passt aber durchaus zu Apples Vorliebe, kleine Geräte tief ins eigene Ökosystem einzubinden.
Trotzdem gilt: Apple testet viele Ideen, die nie als fertiges Produkt erscheinen. Ob aus dem iRing also wirklich ein Ring wird, steht in den Sternen. Sollte Apple aber tatsächlich den Finger ausstrecken, dürfte der Markt für Smart-Ringe schlagartig deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.


‚Shut up and take my Money‘ ;-) würde ich definitiv nehmen (Uhren mag ich nicht).
Hätte mal Sauron solch eine Technik in den einen Ring geschmiedet. Mittelerde sähe heute wohl anders aus.
Bin gespannt. Aktuell trage ich ein Whoop und bin mehr als zufrieden. Bin von Helio Strap gewechselt und bereue es nicht. Whoop erklärt einem gut was gerade passiert und wie die Daten zu interpretieren sind. Das ging beim Helio Strap nicht. Wenn man die Daten alle selbst interpretiert kann, sicher eine günstige Alternative.
Yes! Bitteee
Noch mehr Wortspiele zum Thema Ring? :)
Nun ja, ich finde bzw. fand an man renommierten Firmen gut wenn sie nicht auf die Idee kamen, jedes Segment zu bedienen. Schuster bleib bei deinen Leisten aber mach die besser und geiler als alle anderen. Dann muss man nicht zwingend in die Breite gehen
Kann mir nicht vorstellen, das was veröffentlicht wird. Die Watch kann mehr und verkauft sich gut.
Ich nehme meine Watch meist nur zum Laden ab, wenn ich im Bad bin und frühstücke. Das reicht, um durch den Tag zu kommen.
Da muss so ein Ring schon einen Mehrwert bieten. Eine Möglichkeit wäre, den Ring richtig teuer zu machen. Dann kann man damit seine Verbundenheit zu Apple zeigen.
Als Steuerung könnte ich mir das gut vorstellen. Mich stört an der Watch hauptsächlich, dass man da bei der Bedienung immer beide Hände braucht.
Mit der Vision Pro könnte ich mir auch Anwendungsmöglichkeiten vorstellen.
Aber vermutlich wird das dann wieder der meist verkaufte Ring der Welt, aber Apple verliert das Interesse, weil das Gesamtvolumen in deren Statistik nicht auffällt.
Man könnte die Sensoren in beliebige Kleidung oder auch in AirPods einbauen. Ein Ring verkauft sich so schlecht, da die meisten Männer keine außer ihrem Ehering tragen – Ausnahmen bestätigen die Regel.
Also wären Frauen ohne Apple Watch die Initiale Zielgruppe der Apple User. Ein Ring müsste also auf deren Finger Größe und Geschmack hin optimiert werden.
… und zur Hochzeit gibt es für jeden einen und jeder wird wissen, wo der andere sich aufhält … :)))
Apple hat doch schon oft gesagt, dass sie keine Angst davor haben dürfen, sich mit mehreren Geräten selbst Konkurrenz zu machen. Der Ring können dazu dienen Konkurrenz fern zu halten, auch wenn ggf. damit ein paar Käufer dann keine Apple Watch kaufen. Aber auch das glaube ich nicht. Apple bekommt es immer so gut hin, dass sich Geräte ergänzen, aber nicht komplett ersetzen.
Laufzeit 4 Stunden
„…beim Sporttracking können sie eine Apple Watch (noch) nicht vollständig ersetzen.“
Tracking ja, mehr aber nicht. Auch die Apple Watch halte ich für etwas ambitionierten Sport für ungenügend, weil viele Gründe (Training App ist Mist, Akkulaufzeit, Touchbedienung, Displayanzeigen beim Training, relevante Darstellung von Messwerten uvm. was echte Sportuhren besser machen). Außerdem braucht es unbedingt einen HRM, sprich Brustgurt oder Armsensor. Das alles kann der Ring umso weniger. Daher kann er bei aktuellem Stand der Technik nur ein Lifestyle Gadget sein, das zum Überwachen der allgemeinen Wellness durchaus Spaß machen kann.
Watch für den Tag und ring für die Nacht.