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Diebessuche in Dublin: Auf Undercover-Jagd nach dem iPhone

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Setzt sich der Vorschlag des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer auf der Innenministerkonferenz am 11. Juni durch, könnten wir noch im laufenden Jahr Zeuge des Aufbaus einer bundesweiten Handy-Datenbank werden, die den alltäglichen Smartphone-Diebstahl obsolet werden lassen soll.

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Die Idee des SPD-Politikers: Netzbetreiber könnten die IMEI-Kennziffern gestohlener Handys notieren und diesen fortan die Einbuchung im Mobilfunknetz untersagen. Geklaute iPhone-Einheiten wären so bereits 24 Stunden nach der Diebstahlsanzeige unbrauchbar – die potentiellen Diebe, durch die Datenbank demotiviert.

So lang aus den Vorschlägen jedoch noch keine bindenden Vorgaben für o2, Vodafone und die Telekom geworden sind darf weiter auf die konventionelle Strafanzeige gesetzt werden.

Dass die Kontaktaufnahme mit der Polizei nicht immer ergebnislos bleibt, zeigt der Erfahrungsbericht des ifun.de Lesers Marc. Dieser berichtet und von seinem iPhone-Raub in Dublin und ergänzt den glücklichen Ausgang seiner aufregenden Diebessuche in Irland mit einer Empfehlung für euren nächsten Auslandsaufenthalt:

Ich wohne seit nun zwei Monaten in Dublin. Letzte Woche hat mich meine Freundin besucht. Ich wollte sie ein wenig in der Stadt rumführen. Gesagt getan.
Am Ende des Tages haben wir uns zum Relaxen in einen Park gelegt. Weil mir (wie immer) langweilig war, habe ich ein paar Fotos mit meinem iPhone 5s gemacht und an Freunde und die Familie gesendet. Beim Abschicken der Bilder, klopfte mir jemand auf die linke Schulter und von rechts kam ein anderer Typ und hat mir das iPhone geklaut.

In dem Moment denkt man sich nur: „Ok. Einmal zurückspulen bitte. Da war grad was, was nicht ganz gepasst hat.“

Ich bin dann schnell in ein Tattoo-Studio gerannt, wo ich mich mit deren PC ins Internet einloggen und mein iPhone sperren konnte. Als Sperrtext habe ich noch hinzugefügt, dass ich das iPhone wiederhaben möchte und bereit bin, dafür auch 150€ zu zahlen. Als Kontaktnummer habe ich dann die Nummer meiner Freundin angegeben.

Die Inhaber des Shops haben auch gleich wie Polizei gerufen. Diese war bereits nach fünf Minute im Shop. Ich konnte das iPhone in der Zwischenzeit perfekt orten.

Dann kam der Anruf der Diebe. Diese wollten mein Angebot annehmen und mir das iPhone zurückverkaufen. Nur wollten sie statt der 150€ ganze 200€ haben. War auch noch OK für mich. Ich wollte das Gerät wieder haben.

Nur hatte ich mich dann als Tourist bei denen ausgegeben und an die eine Polizistin weitergereicht. Den Dieben hatte ich gesagt, dass sie meine Freundin wäre und sich hier besser auskennt. Die Diebe haben dann die ganze Zeit mit der Polizei telefoniert, wo sie sich denn aufhalten um die Übernahme durchzuführen. Wir sind dann in einem Undercover-Wagen durch Dublin gefahren. Das Auto war als Taxi verkleidet. Eine geniale Idee.

Kurz darauf haben wir die Jungs auch schon gesehen. Die sind dann wieder zu einem anderen Ort gegangen, wo wir dann die Übergabe machen wollten. Ein Team von neun Undercover-Polizisten ist mir dauernd gefolgt. Hinter mir, auf der anderen Strassenseite, überall.

Ich habe die Diebe dann gesehen. Sie haben mich auch gesehen und herüber gewunken. Ich hab denen dann von weitem das Geld gezeigt – die daraufhin mein Handy. Mit den Cops hatte ich abgemacht, auf das iPhone zu zeigen, wenn ich mir sicher bin, dass es meins ist. Gesagt getan. Die neun Undercover-Cops nahmen die beiden Täter dann fest. Ich hab mein iPhone wieder. Knapp, denn es hatte nur noch 1% an Akku!

Was ich damit sagen möchte. Seid nicht zu geizig um euch einen Datenplan über euren Mobilfunkanbieter oder über einen Anbieter im Ausland zu kaufen. Immer die Ortungsdienste anlassen damit man das iPhone tracken und sperren kann! Ohne diese Sachen hätte ich mein neues iPhone 5S (32GB) nicht wieder bekommen.

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01. Jun 2014 um 12:13 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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