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Die Datenabzapfer

Das Deutschlandradio zum iPhone-Angriff der NSA

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35 Kommentare 35

Jürgen Kuri, seines Zeichens Chefredakteur des Computermagazins c’t, greift in der vom Deutschlandradio ausgestrahlten Sendung „Die Datenabzapfer“ noch mal das Anfang Januar behandelte NSA-Thema auf und nutzt die letzten 60 Sekunden des hier abgelegten Dradio-Beitrages für eine Auseinandersetzung mit Apples Smartphone.

Wir erinnern noch mal daran, dass die fraglichen NSA-Dokumente aus dem Jahr 2008 stammen und wünschen gute Unterhaltung mit dem unten eingebetteten Gesprächsauszug.

[…] hat die NSA eine geheime Hackereinheit, die das Werkzeug entwickelt, um weltweit Rechner und Smartphones auszuspähen: über WLAN eingeschleuste Spionagesoftware und unsichtbare Wanzen. TAO arbeitete offenbar auch an einem Spähprogramm für das iPhone. Mit dem konnten die Geheimdienstleute SMS abhören, Kontaktdaten auslesen und Bilder der Bordkamera anschauen. Das könne so Appelbaum daran liegen, das Apple schlechte Software schreibe, aber auch andere Gründe haben. Apple bestreitet eine Zusammenarbeit mit der NSA.

(Direkt-Link)

Freitag, 03. Jan 2014, 10:51 Uhr — Nicolas
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  • Finde das Thema sehr gut. Bitte bleibt dran @ifun.

  • Bei den eigenen Daten ist Apple auch etwas nachlässig. Immerhin werden weder Kontakte noch Nachrichten (SMS/iMeesage) noch Kalender werden auf dem iPhone verschlüsselt. Etwas unverständlich, wo Apple dies bei Drittanbieter-Apps automatisch macht.

  • Auch in diesem Sprech wird heftigst übertrieben, klar ist das Manipulation möglich ist, siehe Jailbreak.
    Allerdings zeugen die Erkenntnisse von Snowden lediglich von einer, wie oben gesagt, alten Softwareversion die den Hardwarezugriff voraussetzt um die Originalsoftware kontrollierbar zu machen.
    Ob die Vision vom OTA Zugriff wahr geworden ist oder ob die ständige Weiterentwicklung aufgrund der Jailbreakbekämpfung dies wirksam verhindert wird nicht mal ansatzweise diskutiert.
    Wenn wir jetzt noch darüber nachdenken das man jedes android- und windowsgeführtes Gerät mit einfachsten Hackermitteln kompromitieren kann, erinnert dieses einseitige mediale Gestampfe an das Bundespräsidentenbashing, nur halt gegen Apple.

  • Kann man Samsung Produkte denn nicht ausspähen?
    Versteht mich nicht falsch, aber das hört sich unter den Nutzern hier so langsam an, als würde nur Apple eine Schwachstelle haben. Bei Samsung und Co. gehst du in den playstore und lädst dir eine App runter damit du Rootrechte hast. Das Apple nicht alle Lücken schließen kann, bzw. merkt ist absolut vertretbar.

    • Man läd bei Android eine App aus dem Store und hat damit Root Rechte? Das wäre mir neu. Du kannst mir doch sicherlich sagen welche das ist.
      Aber keine Sorge, ich gehe auch davon aus das man Android-Geräte eher angreifen kann als iPhones. Aber wie du schon sagtest, die Hersteller können nicht alle Lücken schließen bzw. bemerken.

      • Oh, jetzt bin ich am suchen und merke, das war gar nicht im playstore. Sorry für die falsche Aussage. Auf jedenfalls war es ein Samsung Galaxy ace, was ich vor ca. 2 Jahren für einen Freund gerootet hatte. Datei mit dem Smartphone runterladen, installieren,… Sorry. Zu lange her gewesen.

      • @KaroX
        Der Root ging dann wohl nur wegen einer Sicherheitslücke. Sonst ist es eigentlich nicht so einfach. Oder du verwechselst es nur mit den Apps, die die Root Zugriffe verwalten (SuperSU, Superuser, usw.).

      • Nein, verwechseln tue ich es nicht. Aber ist nicht mehr so wichtig. Weiß noch dass es sehr einfach war und ich keinen Laptop gebraucht hatte, sondern nur das Smartphone. Danke dass du mich noch mal korrigieren gelassen hast. ;-)

  • Ich bin inzwischen hellhörig, wenn mal wieder eine „Kostenlos“-App auf meine Daten zugreifen möchte. Programme wie Mailbox und Moves sind schon mal rausgeflogen ;)

    • Moves will doch nur schauen ob du freunde hast, die auch Movies benutzen um dann Vergleiche zwischen euch machen zu können. Kann man ja sagen: nicht erlauben. Aber Hauptsache whatsapp benutzen. ;-)

      • Moves ist ein Bewegungstracker, der in der 1. Version auch im abgeschalteten Zustand sämmtliche Bergbesteigungen meines letzten Urlaubes aufgezeichnet hatte. Hatte mich über den hohen Stromverbrauch meines iPhones gewundert.

      • Ich weiß was Moves ist. Autokorrektur hat es auf Movies korrigiert.

      • Was hat das jetzt mit whatsapp zu tun und mit dem Austausch mit Freunden. Moves erstellt mit Hilfe eines externen Servers ein Bewegungsprofil.

      • Und ich verstehe nicht so recht ganz, was für Daten Moves verschickt und wie du das bemerkt hast.

      • Weil es das aktuelle Profil erst ausgegeben hat, nachdem es eine Weile im Netz rumgestöbert hat. Keine Ahnung warum das so lange dauern muss? Das reicht mir jedenfalls, dass ich es nicht mehr verwenden möchte, zumal es kostenlos angeboten wird und bei dem ganzen Traffic irgendwie Gewinn abwerfen soll.

  • Hmm… Bilder der onboard Kamera. Gabs nichtmal nen Artikel bei dem sich User über nicht selbst gemachte Bilder wunderten? Glaub unter iOS 5. Da war mal was.
    Und dann war da auch irgendwann mal ein riesen Aufschrei darüber, dass das iPhone Bewegungsdaten speichert und auf Apple eigene Server lädt.
    Wir wissen ja inzwischen alle, warum beides passiert ist…
    Und es wird wohl heute immernoch so praktiziert, nur inzwischen so in iOS eingebunden, dass man nichts davon mitbekommt.

  • Mag ja sein, dass Apple dein Bewegungsprofil nicht interessiert. Bei Drittanbietersoftware sieht das anders aus.

  • Die Hersteller versuchen natürlich alle Löcher zu stopfen. Erst recht werden alle Daten die ein User nicht veröffentlichen will, das diese Geheim bleiben. Das ist bei Apple doch zur Zeit über deutlich zu sehen. Ich sage nur iCloud zwang!!!
    Wie naiv hier alle sind…

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