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"Fortführung ergibt keinen Sinn"

Deutsche Bank stampft Stocard-Konkurrent Yunar ein

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Vor anderthalb Jahren hat die Deutsche Bank Yunar als Konkurrenz zum Branchenführer Stocard gestartet. Jetzt teilen die Betreiber ihren Kunden mit knappen Worten mit, dass sie das Projekt Ende Oktober einstellen.

Yunar App Deutsche Bank

Liebe(r) Yunar-Nutzer(in), manchmal muss man aufhören, wenn es am schönsten ist. Wir ("Ambidexter GmbH i.L.") möchten dich heute darüber informieren, dass die Yunar App ihren Betrieb einstellt. Deshalb beenden wir das Vertragsverhältnis mit dir, als Nutzer der Yunar App, zum 31.10.2020.

Bei der hier als Betreiber genannten Ambidexter GmbH handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Wer sich für die Hintergründe interessiert, erfährt beim Handelsblatt mehr. So hat das damals für die Einführung verantwortliche Vorstandsmitglied Markus Pertlwieser die Deutsche Bank mittlerweile verlassen. Intern heißt es, dass eine Fortführung des Angebots keinen Sinn mehr ergebe, da nicht nur die Nutzung der Bonus- und Loyalitätsprogramme von Fluglinien und Hotels eingebrochen sei, sondern sich auch die Ertrags- und Kostenziele der Bank im Rahmen einer neuen Strategie erhöht haben. Allerdings hat die Bank dem Handelsblatt zufolge bereits vor Ausbruch der Corona-Krise nach einem externen Partner oder Käufer für Yunar gesucht.

Funktion zum Daten-Export fehlt noch

Pertlwieser gab sich zum Start des Angebots noch euphorisch und sah die App als treibende Kraft für eine neue Privatkundenoffensive. Davon ist bei der Deutschen Bank heute nichts mehr zu hören. Ein FAQ-Dokument informiert Bestandskunden über die wichtigsten Fragen zum Thema. Die wichtigste Option fehlt allerdings noch. Eine Funktion zum Download bzw. Export der Kundendaten wollen die Verantwortlichen „bald“ nachliefern.

Yunar war vergleichbar mit Stocard als Sammel-App für Kundenkarten angetreten und sollte gleichermaßen auch zum Sammeln und Verwalten von Treuepunkten dienen. Langfristig war geplant, die App um weitere Dienstleistungen, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema „Bank“ verbinden lassen, zu erweitern.

Danke Thomas

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28. Aug 2020 um 18:41 Uhr von chris Fehler gefunden?


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