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Automatisierte Anzeigen inklusive

Dashbike: Erste Dashcam für Radfahrer im Anmarsch

165 Kommentare 165

Die in Leipzig ansässige Dashfactory GmbH will noch im laufenden Jahr eine Dashcam mit App-Anbindung auf dem Markt bringen, die für den Einsatz am Fahrrad ausgelegt ist. Noch lässt sich der digitale Drahtesel-Begleiter zwar nicht bestellen, Preis und Produktinfos können auf der Platzhalter-Seite dashbike.de aber bereits eingesehen werden.

Demnach soll das Modul mit einem Verkaufspreis von knapp 190 Euro in den Markt starten. Die Kamera für die Sattelstütze soll ab Werk mit einem Abstandsmesser versehen sein und sich nicht nur um die automatische Videoaufzeichnung kümmern, sondern auch um das Sichern aller relevanten Metadaten.

Dabei betonen die Entwickler, dass die Dashbike-Kamera unter Berücksichtigung der Anforderungen des Bundesgerichtshof konzipiert wurde und nicht gegen die datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Bezug auf unbeteiligte Personen verstoßen wird.

Dashbike App

Neben einem einfachen Befestigungssystem für die Sattelstange integriert Dashbike einen Bildstabilisator, Tag- und Nachtfahrlicht sowie eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Stunden. 64GB interner Speicher sichern bis zu 10 Stunden Straßenfilm, der sich per WLAN an das iPhone übertragen lässt.

Automatisierte Anzeigen inklusive

Hier soll sich die App der Macher um die automatische Auswertung der Videos kümmern und unter anderem all jene Überholvorgänge anzeigen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wurde.

Darüber hinaus soll die App einen sogenannten „Dashlaw“-Knopf einblenden, der rechtliche Schritte gegen gefährliche Fahrer einleiten kann. Die Maacher der Dashfactory GmbH schreiben: „Du wirst ihn lieben, den Dashlaw Button, denn Du wirst sehen, dass anzeigen so unkompliziert sein kann. […] Erspart das Bearbeiten und ermöglicht die Geltendmachung von Ansprüchen, zur Not auch auf dem Privatweg durch unsere Partneranwälte.“

Zum Verkaufsstart „Ende 2020“ soll Dashbike in unterschiedlichen Designs erhältlich sein und grundsätzliche nur solche Aufnahmen anfertigen, die vor Gericht verwertbar sein werden.

Dashbike Specs

Wir melden uns erneut, sobald Dashbike allgemein verfügbar ist.

Mit Dank an Michael!

Montag, 14. Sep 2020, 12:45 Uhr — Nicolas
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  • Dr.Koothrappali

    Klingt interessant.

    Ich nutze seit längerem die MIO MiVue M560 DashCam bin aber nicht wirklich zufrieden.

  • Wenn das wirklich funktioniert wäre das großartig. Allerdings halten den Mindestabstand nicht mal 50 Prozent ein. Da hagelt es also Anzeigen…

    • Also ich sehe mehr verkehrsverstöße seitens Radfahrer. So wird ein Radfahrer mal zum Fußgänger, Autofahrer und wenn es dann mal einen Radweg gibt, wird provokant die Straße verwendet. Es sollte Kennzeichenpflicht für Radfahrer geben.

      • Das hat nichts mit provokant zu tun. Ich nutze mit meinem Rennrad auch oft die Straße. Und zwar dort wo es keine Radweg Benutzungspflicht gibt (das blaue Runde Schild). Ein Mofa muss bei einer Geschwindigkeit von 25km/h auf der Straße fahren. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30km/h auf dem Rennrad ist für mich das Risiko an einer Ausfahrt von einem Autofahrer übersehen zu werden zu groß.

      • Bin ich als Radfahrer auch absolut dafür. Gibt leider zu viele „schwarze Schafe“ die umher radeln.

      • Ein Radweg muss nur selten benutzt werden. Tatsächlich sind die wenigstens wirklich Nutzungspflichtig. Auf dem Bürgersteig laufen zu viele Leute auf dem Radweg rum und da ich immer ordentlich Gas gebe, fahre ich lieber auf der Straße als eine Oma oder ein Kind totzufahren.

      • @Markus, da jeder Radweg gekennzeichnet sein muss, muss dieser auch entsprechend genutzt werden. Ohne Kennzeichnung gibt es auch keinen Radweg :D

      • Die Radfahrer nutzen also die Straße weil ihnen das anhalten oder umsichtige Fahren gegenüber Fußgängern zu nervig ist, welche sich auf ihrem Weg befinden?
        Die Autofahrer haben die selben Probleme mit den Radfahrern…

      • Mit nem Rennrad kam nur in seltenen Fällen ein Radweg verwendet werden.
        1. ist man mit im Schnitt 30km/h eine Gefahr für Fußgänger.
        2. sind 90% der Fahrradwege eine Zumutung mit Bordsteinen die zwar gesenkt aber immer noch hoch sind bei denen das Rad kaputt geht und die Fahrbahnen in der Regel aus einem Flickerlteppich bestehen was das fahren unmöglich macht.
        Dagegen sind Straßen zu 90% super eben. Kaum Hindernisse usw.
        Nein. Ich zahle genauso Steuern. Aldo fahre ich da wo ich fahren darf. Und das ist zu meist trotz Radweg, auf der Straße

      • Ist doch ganz einfach: Blaues Schild kennzeichnet benutzungspflichtige Radwege, hier darf man nicht die Straße befahren. Die mit weißem Schild und schwarzem Fahrrad sind dagegen nicht benutzungspflichtig. Da darf man auch auf der Straße fahren. Und dann gibt es noch den §1 der StVO, der gilt für Auto und Fahrrad – aber den kennen nicht alle, wie es scheint..

      • Also ich nutze so ziemlich jedes Verkehrsmittel, und niemand ist in dem Maße so rücksichtslos wie Autofahrer ggü. Radfahrern. So gut wie keiner hält den Abstand ein. Dass es überall schwarze Schafe gibt ist klar, aber das entschuldigt gar nichts. Insbesondere weil ein Radfahrer vielleicht ein Auto verkratzt, der rücksichtslose Autofahrer aber Leben riskiert.

      • So so, an wen bezahlst du denn für dein Rad Steuern? Hast du denn auch ein Nummernschild mit der Steuerplakette drauf?
        Unglaublich mit welch dreisten Argumenten manche daherkommen!

      • prettymofonamedjakob

        Ein Radweg muss durch das blaue Schild gekennzeichnet sein. Sonst ist er nicht benutzungspflichtig.

      • @Tom:
        Und Du meinst mit KFZ-Steuer und Mineralölsteuer wären die Kosten für Straßeninfrastruktur und Umweltschäden abgedeckt? Abgesehen davon: Steuern sind eben nicht zweckgebunden sondern fließen in den allgemeinen Haushalt und daraus werden dann z.B. Straßen gebaut, aber eben auch von Einkommensteuern, Umsatzsteuern, Branntweinsteuern, etc. etc.

      • Vielleicht besitzt er neben seinem Fahrrad auch ein Auto und zahlt somit steuern?

      • Also Radwege sind alle die gekennzeichnet sind, Gebot/verpflichtend sind alle mit dem Gebotszeichen (blau und rund, sollte man aber wissen. Weiß aber scheinbar kaum wer…). Wenn der Radweg verschmutzt, beschädigt oder mit Gullideckel bepflastert ist muss er NICHT verwendet werden, ansonsten MUSS er verwendet werden.

        Ich fahre selbst Rad, bin aber als Autofahrer (Tourismusgebiet Chiemsee) generell für ein Verbot von allem was langsamer als 50 km/h auf der Straße gurkt und somit höchst lebensgefährlich oder dämlich sein kann.

        Als 8 Jahre langer ehemaliger Pendler von 800km Strecke finde ich schnelles fahren sicherer (und ja, die Autobahnen sind die sichersten Straßen Deutschlands). Das langsame ermüdende fahren ist gefährlich, alle die keinen Rückspiegel haben (90%?) oder nur Mittelspurfahrer (was in Deutschland auch berbote ist = Rechtsfahegebot!) sind gefährlich und alle deren Blinkerflüssigkeit (90?%) leer ist.

        Genug darauf eingegangen, dass muss jetzt reichen. Dennoch allen gute Fahrt mit was für einem Gefährt auch immer! ;-)

      • Ah was auch toll wäre und niemals „machbar“ sein wird, Reduzierung des Straßenverkehrs um 50%. Zumindest sollte der Führerschein öfter geprüft werden, denn Kenntnisse haben meiner Meinung nach wenig. Klar man macht immer mal Fehler was auch menschlich ist, aber wenn man am Tag 40km fährt, sieht man mindestens fünf Fahrer, die es echt nicht können.

      • Ein Radweg muss in den seltensten Fällen benutzt werden. Auch wenn er durchbringen blaues rundes Schild gekennzeichnet ist. Da spielen noch eine Menge andere Faktoren mit rein. Beschäftigt euch mal mit der Rechtsprechung

      • Und es gibt den § 45 Abs. 9 der StVO. Danach sind nach BVerwG-Entscheidung so gut wie alle benutzungspflichtigen Radwege rechtswidrig, da selbige nur bei erheblichen Gefahren angeordnet werden darf und nicht nach Gutdünken der Behörden.

      • @Nimo, noch besser wäre es wenn nur du fahren dürftest, oder?
        Als Pendler mit so viel Strecke, würde ich mir erstmal überlegen ob DAS wirklich sein muss.

      • @Tom: ich bin völlig deiner Meinung und gebe dir recht. Wer etwas anderes behauptet war noch nie auf einem Rennrad unterwegs.
        Ich fahre immer umsichtig und nutze gerne Radwege, es gibt jedoch etliche Abschnitte, welche unmöglich zu nutzen und teilweise so angelegt sind, dass es zu tödlichen Situationen kommt. Beispiel: Ausgang eines Bäckers bei mir in der Gegend direkt in der Kurve eines Radwegs, selbst wenn man mit 15kmh dort vorbei fährt, ist der Unfall morgens schon sicher… Bordsteine, parkende Autos und Einfahrten erledigen den Rest, das ich gezwungen bin die Straße dort zu nehmen. Meist sind die Autofahrer hier genervt, überholen einen und müssen sowieso in 100m wieder warten da man kaum schneller ist.

        Ich fahre viel Auto und viel Rad! Ich bin für beides und jeder sollte Respekt voreinander haben.
        Aber dieses dauerangezeige ist typisch deutsch und führt auch zu nix als mehr Wut im Verkehr.

      • Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Oder glaubst du tatsächlich, dass jemand denkt: „Der Radfahrer gestern ist nicht über die rote Ampel gefahren. Deswegen halte ich jetzt mal den gesetzlichen Mindestabstand ein, wenn ich diesen anderen Radfahrer mit meinem Auto überhole!“?

  • Sehr gut, vieleicht hilft es auch gegen die Schwachköpfe wo keinen Abstand beim überholen lassen.

    • Vielleicht hilft es auch gegen die zweirädrigen Schwachköpfe die ständig ne rote Ampel überfahren oder Fußgänger auf dem Gehweg wie Fahnenstangen umkurven. Also immer schön locker durch die Hose atmen. Das Denunziantentum in diesem Land kennt keine Grenzen mehr. Ein Hoch darauf.

      • Eine Gefährdung anzuzeigen, stellt kein Denunziantentum dar.
        Ich denke, dass die meisten Radfahrer nur dann eine Anzeige erstatten werden, wenn die Situation wirklich gefährlich war. Immerhin ist eine solche Anzeige trotz Automatisierung mit erheblichen Aufwand verbunden: Aussage persönlich bei Polizei ggf. auch bei Staatsanwaltschaft und das gleiche eventuell nochmals vor Gericht als Zeuge!
        Das tut m an sich nicht bei jedem zweiten Überholvorgang an, auch wenn er nicht ganz korrekt war!

      • Du siehst zuviel schlechte Serien. Vor der Staatsanwaltschaft muss garantiert niemand wegen einer Ordnungswidrigkeit aussagen. Und auch sonst nicht, Aussagen macht man in Deutschland bei der Polizei.

      • prettymofonamedjakob

        Das Nichteinhalten des Mindestabstands ist keine Nichtigkeit, sondern lebensgefährlich. Das anzuzeigen ist kein Denunziantentum.

  • Super Idee!
    Man wird so oft geschnitten als Radfahrer, so eine Technik könnte ein Gamechanger sein.

    • Fahrradfahrer fahren auch oft unvermittelt auf die Straße und machen einem hässliche Kratzer und Beulen in den Lack…
      Verkehr ist kein Spiel!

      • Solche menschenverachtende Kommentare werden hier stehengelassen?

      • Wenn manche Menschen meinen sie müssen sich opfern, lass sie doch…

      • prettymofonamedjakob

        Abartigen Vorstellung, dass Menschen wie du ein Kraftfahrzeug führen dürfen.

      • Also:
        1. ist keiner gezwungen bei Rot über die Ampel zu fahren oder ohne sich umzuschauen auf die Straße zu fahren oder sich anderweitig in Gefahr zu bringen.
        2. ist es Fakt, dass bei 50km/h der Anhalteweg einfach mal zu lang ist, um einem direkt vor einem fahrendenFahrzeug auftauchendes Fahrrad welches rücksichtslos vom Geh/Fahrradweg auf die Straße fährt ohne Unfall zu halten.
        3. Wer bescheuert genug ist, es trotzdem zu versuchen ist halt einfach Opfer seiner selbst.

  • Ich fahre täglich Fahrrad und hatte bisher fast alle gefährlichen Begegnungen mit Autos vor und nicht hinter mir.

    • Wie kannst du da so sicher sein? Schaust du die ganze Zeit nach hinten?

      • Deswegen hat er ja dauernd diese gefährlichen Begegnungen

      • Ihr seid ja lustig…. was ich vorne mitbekomme, ist hauptsächlich Vorfahrt nehmen, schneiden und einfach mal die Tür aufreißen. Natürlich habe ich keine Ahnung was hinter mir los ist, aber über den Haufen hat mich von hinten noch keiner gefahren!

      • Ich stimme Martin zu

  • „Automatisierte Anzeigen“ oh oh. Sollten die Autofahrer eine ähnliche funktion bekommen wird es für alle nicht schön… Fahrradfahrer und Autofahrer zugleich. Was für eine schöne Welt.

    • Eigentlich schon, dann wird sich vielleicht mal an die Verkehrsregeln gehalten und somit leben alle etwas sicherer. Aktuell passieren die meisten Unfälle weil man sich beabsichtigt oder nicht, eben nicht an diese Regeln hält.

      • Ich glaube wenn es so kommen sollte, fahren alle überall nur noch schrittgeschwindigkeit.
        Was Verkehr betrifft ist unser Land schon sicher, da gibt es gaaaanz anderes auf der Welt. Also viel sicherer ist fast nur noch Stillstand

    • Rad oder E-Scooter auf dem Gehweg macht mindestens 55 Euro.

  • OK, man entwickelt eine Dashcam, die DSGVO-konform ist. Jedoch wird die Webseite http://www.dashbike.de mit einem selbstsignierten Zertifikat gesichert. Was natürlich jeden kritischen potenziellen User die Falten auf die Stirn bringt. Alternativ kann man die Webseite ungesichert nutzen. Was wohl auch nicht mehr ganz der DSGVO entspricht.

    Ansich eine feine Sache!

  • Wie viel Geld kann man erwarten, wenn man innerorts in einer 50er Zone mit weniger als 50cm Abstand überholt wird? Bekommt man da überhaupt etwas zurück?
    Wenn es auch nur 5€ pro Fall wären, könnte ich in zwei Wochen den Kaufpreis amortisieren und wäre nach einem Jahr schon vermögend :D

    • Dann erkläre mir doch mal bitte, wie man im Berufsverkehr innerorts einen Radfahrer mit 1,5m (+10cm zur Sicherheit) überholen soll, wenn der Radfahrer dann auch noch ganz links an/auf der weißen Linie zum Radweg fährt.
      Ich kenne kaum Straßen innerorts, bei denen das rechtskonform möglich wäre…..
      Oder erwarten die Radfahrer dann allen ernstes das die Autofahrer mit 25 Km/h so lange hinter ihnen herjuckeln, bis sie mal wieder auf den Gehweg wechseln? :D

      • Wenn Du nicht sicher überholen kannst, musst Du warten. Egal wen und womit.

      • 1. Es gibt in meiner Stadt kaum Fahrradwege. In meinem Stadtteil gar keine.
        2. Wenn kein Platz ist, darf man nicht überholen. Dann muss man eben mal mit 30 km/h hinterherfahrendem, bis wieder Platz ist.
        Wer vorher überholt, hat eine Anzeige verdient, aufgrund grober Gefährdung des Straßenverkehrs.

        Ich bin auch sehr oft im Auto unterwegs und in der Regel ergibt sich nach wenigen hundert Metern immer eine Stelle wo man sicher überholen kann.

      • Ne ich sag dir wofür ich bin: Radfahrer gehören genau so wie die eScooter auf den Gehweg. Punkt.
        Das halte ich seit Jahren so. Wenn ich Rad oder Scooter fahre, dann tue ich das auf dem Gehweg. Ich habe bisher noch nie erlebt, dass ein Gehweg so voll gewesen wäre, dass dies zu einem Problem geführt hätte.
        So kann man mit dem Rad gemütlich durch die Gegend fahren, ohne Angst zu haben überrollt zu werden. Und die Autofahrer haben auch ihre Ruhe und brauchen mir nicht hinterher zu kriechen…..Und alle sind glücklich.
        Wenn mich da tatsächlich mal jemand anhalten sollte, zahle ich das Bußgeld gerne. Ich hab’s Spaßeshalber mal auf ruhigeren Straßen mit Radweg auf dem eScooter probiert……das ist gemeingefährlich.
        Auf einer Hauptstraße ohne Radweg und dann am besten noch im Berufsverkehr mit einem eScooter (20Km/h) zu fahren muss für beide Seiten der absolute Albtraum sein.

      • Warum aber ein Gehweg „Gehweg“ heißt, ist Dir schon klar!?!
        Wenn der Gehweg breit genug ist, dann ist heute eh meist geteilt für Radfahrer und Fußgänger. Ist das nicht der Fall, dann gehören Fahrräder (außer kleinere Kinder und deren Begleitung) auf die Straße und eScooter sowieso!

      • Wenn ich hier in Stuttgart auf dem Gehweg fahre (langsam und mit Rücksicht) werde ich regelmäßig angeschrien ich solle auf der Straße fahren. Selbst wenn ich mit den Kids unterwegs bin, die noch nicht auf der Straße fahren dürfen… Man hat’s also nicht leicht als Radfahrer!

      • Ja, ganau so ist das.
        Wenn du nicht genügend Abstand halten kannst, dann überhole nicht. So handhabe ich das im Auto und verfluche oft genug Autofahrer, die das nicht tun und mich und andere auf dem Bike gefährden.
        Bei uns stehen genug weiße Fahrräder an den Kreuzungen, jedes ist eines zuviel.
        Abgesehen davon gehören Fahrräder nicht auf den Gehweg, das ist ja grober Unfug.
        Ein bisschen Rücksicht, das ist scheinbar schon zuviel verlangt.
        Genau deswegen vermeide ich es auf der Straße zu fahren und bewege mich, falls möglich, größtenteils im Wald fort.

      • @derzoelli: Nur, damit ich es richtig verstehe. Du hast dich bei ordnungsgemäßer Benutzung eines ausgewiesenen Radweges auf einer Fahrbahn gefährdet gefühlt, weil Autofahrer anscheinend nicht den vorgeschriebenen Mindestabstand eingehalten haben. Als Konsequenz daraus fährt du selbst ordnungswidrig auf dem Gehweg, weil das für dich entspannter ist und nimmst dabei in Kauf, dass nun wiederum du dort die schwächeren Verkehrsteilnehmer (Fußgänger) gefährdest?

        Der einzige Fehler in dieser „alle sind glücklich“-Logik: Für gewöhnlich finden es Fußgänger – berechtigterweise – ganz und gar nicht entspannt, wenn Radfahrer den Gehweg mitbenutzen.

      • prettymofonamedjakob

        Wenn es nicht geht, dann gar nicht.

      • Seitdem ich als Fußgänger von einem Radfahrer auf dem Fußweg angefahren und zum Dank noch angepöbelt wurde, reagiere ich allergisch auf Fahrradfahrer auf dem Fußweg.

    • Es gibt keine 50er Zone… :rolleyes:

      • Doch. Nennt sich in Deutschland „geschlossene Ortschaft“ und wird ggf. durch andere Regeln (wie z.B. Zusatzschilder, die die Geschwindigkeit regeln) außer Kraft gesetzt.

  • Schade das es soweit kommen muss. Aber als Berufspendler auf dem Rad, begrüße ich solch eine Neuerung sehr!

  • Die haben doch nen Schaden. Dann erwarte ich gefälligst auch, dass künftig alle Radfahrer ne Kennzeichenpflicht bekommen. Schließlich behaupten die ja von sich vollwertige Verkehrsteilnehmer zu sein und fahren auf den Straßen. Also gleiches recht für Alle.
    Ich mache mir dann anschließend auch nen Spaß draus, jeden Radfahrer anzuzeigen, der mal wieder bei einer roten Ampel auf den Gehweg ausweicht,die Ampel überfährt und wieder auf die Straße wechselt…..das zwingt einen dann häufig den selben Radfahrer gleich 3 mal hintereinander überholen zu müssen.

    Lustig ist auch immer wenn die Radfahrer an einer roten Ampel rechts an den Autos vorbeifahren, bis sie ganz vorne stehen…..Den Sinn davon habe ich bis heute noch nicht verstanden. Ob sie in der Reihe zwischen den Autos warten müssen oder ganz vorne macht ja wohl keinen Unterschied. Zwingt die Autofahrer allerdings auch wieder den selben Radfahrer mehrfach zu überholen, sobald die Ampel wieder grün wird.

    • Das Vorfahren an der Ampel hat z. B. den Sinn, dass man nicht den Gestank der wartenden Autos einatmen muss.

    • Zu deiner Frage nach dem Sinn des bis vorne hinfahrens. Gerade in Städten verringert das Unfälle beim rechts abbiegen. Der Radfahrer ist vor den Autos und im Sichtbereich aller in der Schlange, statt im Toten Winkel. Und auch ohne Abbiegegrund passiert es so weniger, dass plötzlich nen Radfahrer neben einem ist. Ja ist zwar nervig, wenn man den gleichen dann 3x überholen muss, aber glaub mir als Radfahrer hat man da auch nicht sonderlich Bock drauf. Solange die Infrastruktur fehlt heißt es halt gegenseitig Rücksicht nehmen (machen beide Seiten nicht immer, ist auch klar, aber Idioten gibts auf beiden Seiten).

      • Wenn der Radfahrer hinter mir ist, wieso soll er im Toten Winkel sein? Wenn ich Rechtsabbiege hat er zu warten wie jeder Motoradfahrer. Von dennen kommt auch keiner auf die Idee noch schnell vorbei zu wollen wärend ich abbiege.

    • Der Unterschied zwischen einem Kfz und einem Fahrrad ist dir aber schon bewusst, oder? Mit welcher Begründung sollte ein Fahrrad denn ein Kfz-Kennzeichen bekommen?

      • Straßenverkehrsordnung Paragraf 5, Absatz 8: „Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Rad Fahrende und Mofa Fahrende die Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen.“

        Das ist nun nicht so schwer zu verstehen. Kann sein, dass der Paragraf dir nicht gefällt, dann starte eine Petition oder gründe ne Initiative und versuche es zu ändern. Ansonsten ist das einfach nur infantiles Rumgenöle..

      • Nö danke….Wäre mir zu viel Aufwand. Ich fahre einfach so weit nach rechts, das der Radfahrer nicht mehr durch passt. Da brauche ich keine Petition für :)

      • Warum Fahrräder Kennzeichen bekommen sollten? Na weil sie auf der Straße fahren. Jeder verdammte Scooter braucht mit seinen 20Km/h ein Kennzeichen…..genauso diese kleinen Flitzer für alte Leute. Wenn Fahrräder als gleichwertige Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden wollen, gehört da nen Kennzeichen dran.

      • Uns ganz weit macht Rechts zu stellen mit dem Auto ist ja auch legal.

        Ist halt kein Platz mehr für Fahrradfahrer, interessiert diese aber auch nicht, die ballern dann auf den Fußweg und über die rote Ampel und fahren dann wieder auf die Fahrbahn wo die Linksabbieger in sie reinfahren…
        Fahrradfahrer sind im Kreislauf voll integriert.

      • tolle gegenseitige Rücksichtnahme! Aber sich dann beschweren wenn der Radfahrer links vorbei fährt.
        DerZoelli sollte sich tatsächlich mal die StVO durchlesen und diese auch befolgen. Erfindet für sich selbst eigene Regeln (Gehweg statt Radweg&Straße), weiß nicht wozu der Abstand einzuhalten ist und verringert diesen aus purem Eigennutz damit er nicht zweimal denselben Radfahrer überholen muss. Und gleichzeitig fordert er Radfahrern ein Kennzeichen zu verpassen um deren Regelwerk durchsetzen zu können.
        Da kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln :-O

      • Und wenn ein Radfahrer links überholt ist das dann trotzdem gegen die STVO

  • Oh oh! Dünnes Eis! Ich hoffe, dass die Cam nicht die ganzen Fehlverhalten des Fahrradfahrers mit protokolliert und automatisch zur (Selbst-)Anzeige schickt… spannend :D

  • Dashcam Aufnahmen für die aktive Rechtsverfolgung, hier OWiG Anzeige, werden mit Sicherheit nicht vor Gericht akzeptiert. Genau das Hilfs-Polizistentum will der Staat nicht. Verkehrsüberwachung und Filmen im öffentlichen Verkehrsraum ist Aufgabe der Ordnungsbehörden.
    Hier will eine Firma nur Geld verdienen.

    • Und das Wort „Selbst ernannte Hobbypolizisten“ wird ne ganz neue Bedeutung bekommen.

    • Genau so ist es ;)
      aber es gibt genug bei denen das Geld für so ein nutzloses Spielzeug locker sitzt. Ich überhole übrigens als MotorradFahrer gern mal in knappem Abstand diese Fahrrad Gruppen die in 2er Reihen meinen sie müssten Tour de France auf der Landstraße spielen ;-)

      • Das Nebeneinanderfahren von Radfahrenden ist grundsätzlich erlaubt. Da sollte man hin und wieder mal in die StVO oder FEV schauen, was da jedes Jahr ändert.

      • Darf man das als Geständnis aufpassen, dass Sie absichtlich das Leben von (Hobby-)Sportlern gefährden?
        Nachdem mich so ein Motorradfahrer wie sie touchiert hat, ist es nur meiner Routine zu verdanken, dass nichts schlimmes passiert ist.

        Jeder der absichtlich das Wohl anderer gefährdet, sollte einen Test zur Eignung als Fahrzeugführer ablegen müssen.

      • Ich hole gern mal Motorradfahrer von ihrer Maschine herunter, wenn sie wieder mal meinen Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Überholverbote gelten für sie nicht.
        Das mache ich natürlich NICHT!
        Dir mit Deiner Selbstjustiz gehört sofort der Führerschein entzogen, bis Du kapiert hast, wie gefährlich Du Dich verhältst!!!

      • Das stimmt so pauschal gar nicht. Paragraph 2 Absatz 4 erlaubt das nur, wenn der Verkehr dadurch nicht behindert wird.

      • „Die StVO-Novelle bekräftigt: Radfahrer dürfen zu zweit nebeneinander fahren – wenn sie die anderen Verkehrsteilnehmer dadurch nicht behindern. Solange genug Platz zum Überholen ist, ist keine Behinderung gegeben.“

        Und genau da liegt das Problem… wie soll man den 1,5m Abstand zum zweiten Fahrrad halten um zu überholen… und wie wollen die Radfahrer das machen ohne zu behindern?
        Einfach mal kurz hintereinander fahren? Das schaffen sie nicht.

        Ich halte immer schön viel Abstand, aber die Diskussion wird auch immer schön einseitig beschrieben.

        Als Fußgänger kommen auch von vorn und hinten immer klingelnde Fahrräder angerast und halten nicht an oder steigen ab weil der Weg zu eng ist.
        Radfahrer wollen immer recht haben, um jeden Preis.
        Auch wenn es ihr Leben ist…

        Und nicht jeder Radfahrer fährt auch 30km/h, meist sind sie noch viel langsamer unterwegs, sobald sie auf der Straße sind und albern auch gerne mal rum, telefonieren oder drängeln sich sinnlos an Autos vorbei, von denen sie beim losfahren an der Ampel gerne übersehen werden wollen…
        Natürlich wollen sie dann auch wieder überholt werden um sich erneut aufzuregen.

        Wenn ein Radfahrer oder Rollerfahrer wild zwischen Fahrradweg und Straße wechselt, nur weil die Ampel dort eher grün zeigt, dann ist das an Dummheit nicht zu überbieten, wenn man dann wieder vom Fahrradweg auf die Straße fährt nur um dort angefahren zu werden.

        Wie oft fahren die meisten Fahrradfahrer über Zebrastreifen, obwohl es verboten ist.

        Und wie viele Autofahrer halten sich ebensowenig an absolute Halteverbote auf Fahrradwegen, oder brettern mit viel zu hoher Geschwindigkeit über die Straßen oder halten nicht an Zebrastreifen, telefonieren mit Handy am Ohr…

        Wieviele Rollerfahrer/ Motorradfahrer fahren durch Rettungsgassen oder zwischen Autos im Stau, viel zu schnell und Aggressiv?

        Und wer von all denen blinkt oder hält den Arm zum Abbiegen raus?

        Jeder hat seine Seite und will die anderen nicht verstehen…

        Am Ende zeigt die Dashcam den Sinnlosen Tot eines schwächeren Verkehrsteilnehmers der seinen Dickkopf doch noch in die Motorhaube eines Autos rammt… aber was soll’s! Er hat ja recht gehabt und ist stolz für seine Argumente gestorben…

      • Mach’s schlauer nicht extra knapp, extra laut ist deutlich legaler.
        Runterbremsen den Radfahrern eine Chance zum Platz machen geben. Wenn sie nicht wollen, dann schön im 1./2. Gang
        mit dem entsprechenden Abstand überhohlen.

        Ja man darf nebeneinander fahren wenn keine Behinderung besteht. Die besteht aber wenn jemand von hinten überhohlen möchte. Außerhalb geschlossener Ortschaften muss mit 2m Abstand überholt werden. Das ist bei so einer Tour de France Truppe dann fast nicht möglich da muss ich mit dem Motorrad fast auf dem linken Seitenstreifen fahren. Mit dem Pkw durfte ich garnicht überhohlen.

        Aber als Radfahrer immer schon nach Rücksichtnahme schreien……

      • prettymofonamedjakob

        Radfahrer dürfen nebeneinander fahren.

      • „Radfahrer dürfen zu zweit nebeneinander fahren – wenn sie die anderen Verkehrsteilnehmer dadurch nicht behindern. Solange genug Platz zum Überholen ist, ist keine Behinderung gegeben.“

        Wenn dann richtig.

  • Schwachsinn, das führt nur dazu, das es Anzeigen beiderseits Hagelt, denn so unschuldig wie manche Fahrradfahrer tun, sind sie nämlich auch nicht, was man täglich mehrmals erlebt.
    Das beginnt bei Ampelverstößen, geht über nicht Vorgeschriebene Zulässige Fahrräder, bei denen nahezu alles an Reflektoren fehlt, was vorgeschrieben ist. Geht weiter mit fahren NEBEN dem Fahrradweg, oder statt bei Ampelübergängen zu schieben, wird gefahren. Am ende hat man noch nicht zulässige, blinkende Rücklichter, die es dem Autofahrer noch schwerer macht, den Abstand ein zu schätzen, oder man führt gleich ohne Licht im Dunkeln.
    Täglich bei von 10 Fahrradfahrern, kann ich das bei mindestens 8 bestätigen.

    Klar, auch Autofahrer sind nicht unschuldig, aber das System, vorallem mit Automatischen anzeigen, verschärft die Situation nur noch mehr, als es eh schon ist, zumal ich nicht glaube das diese Automatischen Anzeigen zulässig sind.

    Wenn das überhand nimmt, wird der Spieß halt umgedreht und das möchte niemand haben. Zumal der kleinkram unsere Gerichte dann noch mehr sinnlos überlastet.

  • Super. Jetzt noch ne Kennzeichenpflicht für die Radfahrer und wir können uns alle gegenseitig schön verklagen.

    Nicht zu vergessen auch die Radfahrer gegenseitig die sich ebenso wenig an die 1,50 halten.

    Verstehe Auto und Radfahrer echt nicht, ist es so schwer die Abstände einzuhalten oder an einer rote Ampel mal stehen zu bleiben oder den Radweg mal in die richtige Richtung zu nutzen?

    Das einzige was mich nur aufregt sind die Radfahrer die mit 10-15 km/h fahren die man dann mit Abstand überholt und dann an der nächsten Ampel drängeln sie sich links und rechts vorbei.

    Nehmt einfach alle mal mehr Rücksicht aufeinander. Ist ja kaum auszuhalten.

    • Da gebe ich dir vollkommen Recht.

    • Wo ist die Pflicht begründet, dass Radfahrer 1.5m Abstand halten müssen?

    • Schonmal darüber nachgedacht, dass Sie im sich das Überholen quasi auch hätten sparen können, wenn Sie der Radfahrer an der nächsten Ampel wieder einholt?
      Fahre selber jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und hole (und ja, ich halte mich tatsächlich an die StVO) über 90% der Autos an den Ampeln wieder ein.
      Mir zeigt das zum einen, dass Autofahrer nicht schneller sind und zum anderen, wenn sie knapp überholen, dies auch noch vollkommen unnötig machen.

      • Ja das überholen kann man sich theoretisch sparen. Das kommt aber auch auf die Ampelschaltung an.
        Und mal kommen die Radfahrer wieder ran und mal eben nicht.

        Und klar ist auch man muss sich nicht hetzen lassen. Und klar ist auch, das Neid eine rolle spielt wenn die Radfahrer einfach vorbei fahren. Manche sind da eben Rücksichtsvoller als andere. Ich habe mir angewöhnt zur Seite zu fahren, denn wenn mir jemand ins Auto fährt ist er eben weg. Kein Personenschaden, aber einen Schaden habe ich trotzdem.

        Ich finde es jedenfalls nett wenn Radfahrer und Motorradfahrer solidarisch warten.

  • Sowas sollte es auch für Fußgänger geben damit die sich gegen Radfahrer schützen können. Diese kommen von hinten angeschossen, klingeln einen aggressiv weg und maulen, wenn man auf dem Gehweg nicht Platz macht, oder wenn sie auf dem Gehweg fahren obwohl es einen Radweg gibt.

    • Manchmal würde ich gerne sehen, wie so ein Radler volle Möhre in die Hecke getreten wird…

      Selbst erlebt, werde von Radfahrer angefahren und er pöbelt mich an, schwingt sich wieder auf sein Rad und haut ab…

  • Liebe muss die Antwort sein, nicht gegenseitiger Hass

    • haha, schonmal gesehen was in Großstädten unter FahrradAuto fahrer*innen abgeht? Da ist der Kampf leider Alltag.

      • Ich hasse fast alle Menschen und sie haben es verdient.
        Es steht auch jedem frei mich zu hassen.
        Aber in Ruhe lassen sollen mich die anderen! Einfach nicht mit ihrem Mist nerven… ich hab ein Fahrrad und hasse Autofahrer mimimi…
        Ich hab ein Auto und hasse Fußgänger… mimimi….
        Ich bin ein Brummkreisel und kein echter junge…
        Die Leute haben Probleme und gehen damit allen auf den Sender.

        Einfach mal an Regeln halten um nicht mit anderen in Streit zu geraten wäre toll.

  • Hoffentlich zeichnet sie auch auf, wenn der Radler bei Rot über Kreuzungen fährt oder sich unbedingt an einer Autoschlange oder an einem LKW vorbeiquetschen muss. Aber Hauptsache den bösen Autofahrer denunzieren. Gegenseitige Rücksicht wäre manchmal angebrachter.

    • Bei wievielen sich vorbeiquetschenden
      a) Radfahrern sind Autofahrer
      b) Autofahrern sind Radfahrer
      umgekommen?

      • Also ist es logisch sich selbst zu töten und recht zu haben?

        Ich fahre doch nicht an nem Auto vorbei um dann wenn er rechts blinkt zerquetscht zu werden… dafür muss man ja ganz viel recht haben wollen…

  • Toll. Es lebe das Denunziantentum! Ich bräuchte als Autofahrer auch den Button, denn viele (nicht alle natürlich) Fahrradfahrer benehmen sich, alsob die Straße denen gehört. Kein Licht, kein Helm, kein Handzeichen beim Abbiegen, keine Nutzung der Fahrradwege, rasen auf dem Bürgersteig… könnte lustig werden der Button :-)

  • Die filmt nur nach hinten? Sehr „clever“: Dann sieht man nicht die unentwegten Rote-Ampel-Passagen, die halsbrecherischen Spurwechsel, dass Fusshgänger-Bashing und das Ignorieren sämtlicher anderer Verkehrsvorschriften durch den Radfahrer… man sieht aber auch nicht das Spurschneiden und Bedrängen der Autofahrer oder das plötzliche Türaufreißen …
    Bin selber Rad- und Autofahrer …

  • Die Anwälte reiben sich schon die Hände!

    Der Satz mit den Partneranwälten sagt Alles.

    Die Kamera an sich finde ich akzeptabel, aber eine automatische Anklage?

    Na viel Spaß denjenigen die in München mit dem Auto unterwegs sein müssen.

  • Andreas, Larosen: Genau so ist es. Und das muss endlich mal durchsickern. Und wenn dieses gefährliche und egoistische Fehlverhalten geahndet wird, dürfte das auch irgendwann klappen.

  • Ich werde dann meine Dashcam im PKW nutzen um all die Radfahrer anzuzeigen , die a) bei Rot über die Ampel fahren, b) am Fußgängerüberweg nicht absteigen, c) die Radfahrwege nicht nutzen, d) verkehrt in der Einbahnstraße unterwegs sind, e) auf dem Bürgersteig fahren obwohl sie älter als 12 Jahre sind, f) ohne Beleuchtung im Straßenverkehr unterwegs sind, g) deren Räder nicht der Straßenverkehrsvorschrift entsprechen h) mit hoher Geschwindigkeit Fußgänger überholen und weder klingeln noch einen Sicherheitsabstand einhalten
    Soll ich das hier noch weiter ausführen.

  • Wenn das nicht mal für die Farbe eine Abmahnung von der Telekom gibt :-)

  • Das ewige Thema Autofahrer gegen Fahrradfahrer. Das ist so traurig. Beide „Seiten“ pauschalisieren bis ins unendliche und daraus resultiert, dass es bei beiden dazu kommt, dass die anderen absichtlich genervt werden. Unfassbar.
    Da wird sich so schnell auch leider nix ändern. Außer man beginnt endlich, mit dem Ausbau eigenständiger und hochwertiger Radwege. Funktioniert in anderen Ländern ja auch!

    • Oder die ganzen deppen werden mal von der Polizei gefasst und bestraft.
      Und damit meine ich alle Verkehrsteilnehmer.
      Es ist der Hammer wieviele falsche 50er da ihr Unwesen treiben und auf gut Glück am Verkehr teilnehmen… denn mit Verstand hat das alles nichts zu tun.

      • Ich weiß auch nicht was das soll. Aber anscheinend wird beim einsteigen in ein Auto / aufsteigen auf ein Fahrrad sämtliche Hirnregionen deaktiviert und auf Überlebenskampf umgestellt :D

      • Ich fahre sehr umsichtig, aber auf Radfahrer, welche mir vors Auto fahren und dann auf dem Boden liegen und heulen oder keinen Mucks mehr machen hab ich gar kein Bock.
        Es gibt auch genug suizidgefärdete Fußgänger, welche einfach mal auf die Straße rennen.
        Aber bei rot los zu rennen oder zu fahren ist halt wirklich sehr dumm.
        Grad heutzutage hört man E-Autos kaum und mit Stöpseln im Ohr hört man schon garnichts… dann noch umsehen weglassen und bumms… trägt einer seinen letzten Anzug.

  • An all die Jammerlappen, die sich beschweren, dass Radfahrer auch über rote Ampeln fahren oder über Füßgängerampeln nicht schieben:

    Kommt mal runter. Was tut es euch, wenn ein Radfahrer einschätzt, dass er die rote Ampel sicher überqueren kann? Genau, nichts!

    Wenn Radfahrer aber ohne Abstand überholt werden gefährdet das den Radfahrer und ist im schlimmsten Fall lebensgefährlich. Also kommt mal runter.

    • Wenn ein Radfahrer bei einer roten Ampel gut abschätzen kann?
      Sag mal bist du leicht beklopft???
      Er ist dann Tot und macht ne dicke Beule in ein Laster.
      Du denkst auch nur bis zu den Knöcheln abwärts oder?

      Es tut mir leid, aber das ist genau die Radfahrerlogik, die ich nie verstehen werde.

      Ich fahre selbst Fahrrad, aber eine so dünne Begründung würd ich mir nicht auf den Grabstein schreiben lassen wollen.

      • Haha…Danke Davo:D

        Was tut es euch wenn der Radfahrer über ne rote Ampel fährt? Geht’s noch?
        Was ist das denn für ne Frage?
        Soll ich dann mit dem Auto auch einfach mal über rote Ampeln fahren? Wem tut das schon was? :D

      • Diese „Radfahrer-Logik“ ist in anderen Teilen der Welt tatsächlich geltendes Recht, dort sind Stop-Schilder für Radfahrer wie Vorfahrt-Gewähren-Schilder und rote Ampeln wie Stop-Schilder zu behandeln. Nennt sich aufgrund des Ursprunges Idaho-Stop und funktioniert nicht nur dort seit fast 40 Jahren, sondern selbst in Mega-Metropolen wie Paris ohne messbare Zunahme der Verkehrsunfälle mit Radfahrern.

      • Was ist denn in deiner Erziehung falsch gelaufen, dass du so reagierst?
        Wenn ich deutlich sehe, dass keine Autos oder andere Verkehrsteilnehmer von links oder rechts kommen geht das Risiko gegen Null. Das genau meinte ich mit „abschätzen“. Wenn du annimmst, das Radfahrer bei rot fahren obwohl Querverkehr herrscht sagt eher etwas über deine eigene Art zu fahren aus.

      • Stefan… nein. Einfach nein.
        Bei rot fahren ist verboten.
        Die Verkehrsregeln haben einen Sinn.
        Wo keiner ist blinke ich trotzdem.
        Auch am Tag fahre ich mit Licht um gesehen zu werden etc…
        Du machst es dir einfach und fährst bei rot und übersiehst, dass eine rote Ampel allen anderen Vorrang einräumt.
        Dabei ist egal was du denkst.
        Du bist dann im dümmsten Fall tot.
        Und das schlimmste, ein anderer muss deiner Familie und dem Gericht beweisen, dass du der Idiot warst, dem das bisschen Gehirn fehlt um zu verstehen, was Kleinkinder können…
        Bei Rot bleibt man stehen! Bei Grün darf man gehen!

      • Und meine Erziehung zu beleidigen, geht gegen meine Eltern…
        Ziemlich niveaulos…

      • Noch mal, Davo: Überall dort, wo eine Idaho-Stop-ähnliche Regelung eingeführt wurde (Radfahrer dürfen rote Ampeln überfahren), kam es dadurch zu KEINER Zunahme der Unfälle. Paris hatte eine mehrjährige Pilotphase an ausgewählten Kreuzungen bevor sie es komplett ausgerollt haben (kleinere französische Städte hatten die Regelung aber bereits zuvor schon eingeführt). Nebenbei: Berlin hatte eine studienbegleitete Testphase eig. auch schon vor Jahren beschlossen.

        Du kannst deine Stammtischargumente hier noch hundertmal wiederholen, die Realität sieht anders aus. Der grüne Blechpfeil funktioniert hierzulande auch wunderbar, obwohl es dadurch lt. deiner Argumentation ja haufenweise Tote geben müsste.

        Der Großteil der Verkehrsordnung wurde für bzw. wg. Kraftfahrzeugen geschaffen (insbesondere Ampeln). Es spricht nichts dagegen, ein paar Gesetze wieder für andere Verkehrsteilnehmer anzupassen.

      • Der Grüne Blechpfeil darf nur bei ausschließen jeglicher Gefährdung genutzt werden.
        Das ist etwas gänzlich anderes als wenn ein Vollidiot bei rot über die Ampel rennt.
        Du legst mir sinnlos falsche Worte in den Mund.
        Lauf gern über rote Ampeln, es ist verboten und saudumm.

        Was versucht, getestet oder sonst was wird, spielt keine Rolle.

        Überfahre ich dich, während du rot hast, und das kann beim abbiegen mit bereits 15km/h bereits tödlich enden, bist du selber schuld.

        Rückschlüsse von Idaho auf Berlin sind nicht zulässig. Der US-Bundesstaat hat halb so viele Einwohner wie Berlin – auf einer Fläche so groß wie Großbritannien. Das Fahrrad ist als Verkehrsmittel entsprechend unbedeutend.

      • „Der Grüne Blechpfeil darf nur bei ausschließen jeglicher Gefährdung genutzt werden.“

        Nichts anderes wurde hier für Radfahrer an roten Ampeln gefordert. Vllt. solltest du die Beiträge, auf die du antwortest, zukünftig sicherheitshalber mehrmals lesen um deren Inhalt vollständig zu erfassen.

        Dann wäre dir aufgefallen, dass bereits der erste Kommentar, auf den du geantwortet hast, davon sprach, dass „ein Radfahrer einschätzt, dass er die rote Ampel sicher überqueren kann“. Und nachdem diese Formulierung bei dir anscheinend Verständnisprobleme hervorrief, entsprechend konkretisiert wurde: „Wenn ich deutlich sehe, dass keine Autos oder andere Verkehrsteilnehmer von links oder rechts kommen geht das Risiko gegen Null. Das genau meinte ich mit ‚abschätzen‘.“

        Auch hättest du mitbekommen, dass der s.g. Idaho-Stop entgegen des Namens nicht nur in Idaho gilt, sondern bspw. auch in Paris – einer Stadt mit einer fast fünfmal so hohen Bevölkerungsdichte als Berlin.

        Aber du pauschalierst halt lieber weiter und versteifst dich auf das von dir selbst gezeichnete Bild des rücksichts- und verantwortungslosen Radfahrers, anstatt dich mit den hervorgebrachten Argumenten tatsächlich auseinanderzusetzen. Schade.

      • *wie
        Die Bevölkerungsdichte von Paris ist fast fünfmal so hoch wie die von Berlin.

      • Es ist verboten bei rot zu fahren!
        Du laberst dünn.
        Nichts anderes.
        Es ist egal für wen du dich hältst und was für Experimente du geil findest.
        Es ist verboten!
        Und du diskutierst weiter…
        Wie dumm kann ein Mensch alleine sein.
        Abschätzen ist bei einer roten Ampel nicht drin.
        Bis es andere Gesetze gibt ist es einfach nur dein Leichtsinn.

  • Wie nimmt ihr denn eure (schönen) Ausfahrten auf?
    Das iPhone ist ja dazu leider ungeeignet, weil der optische Bildstabilisator verrückt spielt.
    Reicht dafür eine GoPro 8? Mit Gimbal, damit der Horizont gerade bleibt?
    Wäre für ein paar Tipps dankbar.

  • Die Ordnungsbehörden werden evtl. Ordnungswidrigkeitenanzeigen genau so ungerne sehen wie bei der Auto-Dash-Cam.
    Bei Straftatbeständen und bei Unfällen mit erheblichen, oder Personenschaden kann man vermutlich das Material schon verwenden (evtl. wird es dann aber auch gegen einen verwendet)- ist beim Auto auch nicht anderes.
    Eine gescheite Alarmanlage wäre mir am Rad lieber.

  • Ich fahre immer dann auf der Strasse :
    – Es ist kein Radweg vorhanden
    – Der Radweg hat so viele Wurzeln das man da nicht mit einem Rennrad fahren kann
    – Es gibt Radwege wo am WE immer Fahrradfahrer mit Bierflaschen laufen und die dort zerstören

    Ich wohne auf dem Dorf und fahre praktisch von Dorf zu Dorf. Es gibt nur ca. 20% Radwege neben den Strassen. Ich fahre ca. 200 km die Woche mit einer Durchschnittsgeschwindiheit von 34km/h.
    Die nächste Stadt mit 100.000 Einwohnern ist ca 25km von meinem Start entfernt. Die Fahrten gehen immer in die entgegengesetzte Richtung.

  • Suche sowas schon seit längerem als Spiegelersatz, ohne Zeitverzögerung auf Bildschirm am Lenker oder im Helm oben. Leider noch nichts entdeckt.

    • Naja. Ich kenne Menschen die alleine in diesem Jahr über 500 Anzeigen gestellt haben (mit Dashcam am Fahrrad) – weit über 100 davon waren erfolgreich.

      • Schönes k.o. Argument. Wo lässt sich das im Detail nachlesen oder präzisieren?
        Ich denke es wird hier ein Präzedenzfall geschaffen werden, am besten ohne Verletzte/Tote.
        Die Rechtsprechung zur Vorratsdatensammlung uvm. ist an dieser Stelle eindeutig und muss einfach gelebt werden.
        Im worste-case ist eine Dashcam sinnvoll, für alles andere Unsinn.
        Lassen wir das Ahnden von Ordnungswidrigkeiten in den Händen unserer Behörden.

  • „niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“… sauber willkommen im Königreich der Denunzianten und Gartenzaunkrieger! Geil… das war glaube ich nicht ganz die Idee des BGH… lasst mich raten: die Firma stellt normaler Weise Speed-Traps her?!

  • Ist ja echt mal wieder grauenhaft der Egoismus in der Kommentarspalte. „Mich hat mal ein Radfahrer an der roten Ampel überholt – warum sollte mich das Leben von Radfahrern interessieren“ – so könnte man das meiste zusammenfassen.

    • Rot ignorieren ist kein seltener Einzelfall sondern zumeist zumindest in Städten wie Berlin mehr oder weniger die Regel – ansonsten gilt wie schon oben geschrieben die gesetzgeberische Lücke:
      Einerseits Kennzeichenpflicht, Versicherungspflicht und Führerscheinpflicht und auf der anderen Seite nichts von allem …

      • Keine Lücke. Es ist schon ein entscheidender Unterschied an Zerstörungspotential, ob man mit einem tonnenschweren Gefährt und vielen PS oder mit reiner Muskelkraft und dem Eigengwicht +20kg unterwegs ist.

      • Sorry aber was soll die Kindergarten Argumentation? Ich fahre zum Beispiel weder in der Stadt, noch bei rot über die Ampel. Wenn das jemand anderes macht ist das sein Problem, und KEIN Grund bei mir zu dicht vorbei zu fahren. Es ist noch nicht mal ein Grund an ihm zu eng vorbei zu fahren und sein Leben zu gefährden! Es gibt eine Straßenverkehrsordnung, an die muss man sich halten, auch wenn der andere sich nicht dran hält.

      • @Andreas
        So so Narrenfreiheit wegen Gewichtsklasse? Bitte erkläre mir den Unterschied zwischen einem Mofa 25km/h (Kennzeichenpflicht, Versicherungspflicht und Führerscheinpflicht) und einem E-Bike 25km/h! Der un- und mittelbare Schaden der durch Rechtsverstöße im Straßenverkehr entstehen kann, hat auch nicht zwingend etwas mit dem Gewicht zu tun, sondern mit den Folgen die der Rechtsverstoß verursacht hat.

        @iGon
        Nur weil Du Dich an die Regeln hältst tun das noch lange nicht alle. Mit dem „ich mache das nicht“-Argument kann man jeden Verkehrsidioten selig sprechen. Ich hab in keiner Weise behauptet, dass das Rot ignorieren von Radfahrern ein Schneiden oder Bedrängen durch Autofahrer rechtfertigt. Ebensowenig wie das Schneiden oder Bedrängen durch Autofahrer das Rot ignorieren durch Radfahrer rechtfertigt

        Richtig, es gibt Straßenverkehrsordnung, an die muss man sich halten. Allerdings geht die Durchsetzung dieses Gebots bei Radfahrern mangels der Möglichkeiten der Verfolgung faktisch gegen Null.

        Ich bin sowohl Autofahrer als auch Radfahrer… mir ist allerdings vollkommen unklar, warum einige (natürlich nicht alle) Radfahrer für sich das Recht reklamieren die StVO ungesühnt, weil nicht nachverfolgbar, missachten zu dürfen.

      • @fantastico, keine Ahnung ob das bei dir am Ort völlig anders ist als hier. Ich fahre Fahrrad, Motorroller und Auto. Am meisten sogar Auto. Und ich sehe bei niemand so viele Verstöße wie bei den Autofahrern. Aber wie gesagt, das ist ärgerlich, aber es rechtfertigt keine einzige Gefährdung durch zu dichtes Überholen. Und dafür ist die Kamera da. Alles andere ist eine ganz andere Debatte. Zum Beispiel würden (wirklich brauchbare) Radwege an vielen Stellen Probleme lösen. Ein „Radweg„ bei dem man auf 1 km 5 mal die Seite wechseln muss, 300 mal wegen herausschießenden Fahrzeugen aus Ausfahrten oder wegen Fußgängern die da nicht sein dürften in Gefahr kommt, ist halt auch nicht die Lösung.
        Ich habe übrigens auch einen Roller, der darf 45 km/h laufen. Im Ort wo man 50 fahren darf, werde ich damit zu 99 Prozent bei Gegenverkehr überholt. Nahezu keiner wartet mal kurz bis kein Gegenverkehr ist…das ist genau das selbe Problem.

  • Statt einer Kennzeichnungspflicht für Radfahrer plädiere ich für eine Fahrschule für Radfahrer. Mir scheint, daß viele die Verkehrsregeln überhaupt nicht kennen und die STVO noch nie aufgeschlagen haben. Ich fahre sehr oft mit dem Rad und was ich da so sehen muß: Fahren bei Rot, unvermitteltes Abbiegen ohne Handzeichen und Schulterblick, kein Licht in der Dunkelheit (weil Lampen nicht vorhanden), geschlossene Kopfhörer auf den Ohren, Fahren entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstraßen, auch wenn diese nicht für Radfahrer freigegeben sind, Fahren in überfüllten Fußgängerzonen, obwohl es dort Sperrzeiten für Radfahrer gibt. Ach, die Liste ist endlos. Sind alles meine persönlichen Beobachtungen in meiner Stadt. Möglich, daß es nur hier so ist und anderswo nicht.

    • Der Führerscheinzwang sorgt auch bei Kraftfahrzeugen nicht dafür, dass sich alle Autofahrer an die Regeln halten. Weshalb sollte es bei Fahrrädern anders sein?

      Das Problem heißt nicht Fahrrad oder Auto, es ist immer der Mensch, der es fährt. Ein rücksichtsloser Fahrer ist dies aufgrund seines Charakters, nicht des Fortbewegungsmittels.

  • Fahren bei Rot: Haben die Radfahrer nicht exklusiv, schau mal genau zu, wenn eine Ampel auf rot geht, wieviele PKW da noch rüberrauschen. Aber bei PKW ist das akzeptiert, bei Radfahrern wird ein Fass aufgemacht (ich bin mit beiden Fahrzeugarten unterwegs und ärgere mich über beide Übertretungen…)

    Geschlossene Kopfhörer: Für einen Außenstehende nicht erkennbar ob die das Hören entscheidend beeinträchtigen, Autoradio ist ja auch erlaubt.

    Zu den anderen Punkten: Ich finde problemlos viele exklusive Autofahrer-Verfehlungen. Besonders beliebt und gefährlich ist Abbiegen oder mit Schwung aus einer Auffahrt zu kommen, ohne auf Radfahrer, die eigentlich Vorfahrt zu haben zu achten. Würde ich auf meine Vorfahrt vertrauen, könnte ich hier nicht mehr schreiben….

    • Es ist ja nicht entscheidend was akzeptiert wird…
      Der Autofahrer fährt bei rot noch schnell drüber und hat eine Chance zu überleben… der Fahrradfahrer hat eine exzellent hohe Wahrscheinlichkeit in Stücke zerfetzt zu werden… beschwert sich aber über die Möglichkeit zu sterben viel stärker und lauter… dann halt einfach mal nicht bei rot gegen den Verkehr aus Stahl antreten?
      Das Leben kann so einfach sein.
      Ich will die Rotlichtfahrer nicht in Schutz nehmen, aber ich beschwere mich doch auch nicht beim Krokodil weil es mich frisst, wenn ich in seinem Teich schwimme.
      Als Fußgänger und Radfahrer bin ich mir meiner Schwäche gegen Tonnen von Stahl bewusst und verzichte lieber öfter mich in heikle Situationen zu bringen.

  • Unfaßbar. Was stimmt mit euch nicht!? Eben bringt der RBB:

    „Jetzt schon so viel tödliche Radunfälle in Berlin wie im gesamten letzten Jahr. Abhilfe könnten unterschiedlich geschaltete Ampeln und Abbiegeassistenten für Lkw bringen.“

    Diese ganze jammernden Autofahrer, sollten sich ein bisschen zurücknehmen.

    Übrigens, was ist das für ein Typ, der meint, dass es OK sei „gemütlich“ auf dem FUSSWEG mit dem Rad fahren zu dürfen!? Ich bin echt geschockt…

  • prettymofonamedjakob

    Ich wurde vor wenigen Wochen in einer Fahrradstraße beim Überholen fast mitgenommen. Ich bin selber mit 30 unterwegs gewesen. Da gab es keinen (legalen) Grund zum Überholen.

  • Autofahrer, die mich zu knapp überholen, sind für mich das größte Ärgernis beim Radfahren in der Großstadt. Aber den ganzen Tag Anzeigen zu schreiben, kann auch nicht Lösung sein. Hat nicht jemand eine Idee, wie man Autofahrer anderweitig auf sicheren Seitenabstand halten kann?

  • Cooles Teil, wenn mir es persönlich auch zu teuer wäre. Aber für eine breite statistische Auswertung von Überholabständen schon spannend.
    Wie immer ein stark polarisierendes Thema, mal sehen ob ein neuer Kommentarrekord eingeläutet wird ;)
    Die Kommentare sind eigentlich immer dieselben, da bekommt man schon eine Ahnung, was im Strassenverkehr so abgeht.

  • Das Grundproblem ist, dass die Straßen für den Autoverkehr ausgelegt sind, statt vernünftige Radwege zu bauen und vernünftig zu unterhalten werden dann lieber halbgare Sachen gemacht (Fahrradstreifen, nicht praktikabel einhaltbare Abstandsvorschriften etc).
    Ich fahre ziemlich gleich viel Auto und Rad und ärgere mich über Autofahrer und Radfahrer gleichermaßen, wobei natürlich von Autofahrern ein höheres Gefährdungspotential ausgeht.
    Wir brauchen dringend ein neues Verkehrskonzept, mehr und bessere Radwege, Tempo 40 in Orten und ja, auch Kennzeichenpflicht für Radfahrer.

  • Ein Anschei…-Button :D und wieder haben ausgewählte Anwaltskanzleien die Lizenz zum Gelddrucken. Das sind die Einzigen, die vor Lachen nicht in den Schlaf finden.
    Ansonsten sollte sich jeder selbst hinterfragen, ob er den gesunden Menschenverstand in die Restmülltonne entsorgt, oder mit Spaß am Leben teilnimmt.

  • Ganz einfache Lösung. Im Auto eine Dashcam installieren die vorne wie hinten aufnimmt. Dann hat sich vieles erledigt. Ich fahre mit dem Rad gar nicht auf der Straße, viel zu gefährlich. Aber auch viele Radfahrer fahren rücksichtslos. Da kann sich jeder einen Schuh anziehen. Sollte diese automatisierte Anzeige kommen, wird halt scharf erwidert.

  • Als Autofahrer nerven mich die Kamikaze-Biker, Nebeneinander-Fahrer und Rambo-Radler.
    Sitze ich auf meinem MTB auf dem Weg zum Wald-Trail und muss im Straßenverkehr fahren ,
    kriege ich die Krise.
    Aggressive und oder völlig verpeilte Autofahrer ….
    Alles immer eine Frage der Perspektive.

  • Ich find es super. Der Radfahrer kann dann endlich mal seine Lebensmüde Fahrweise aufzeichnen.

    • Wenn man schon pauschalieren möchte, zeichnet die amtliche Unfallstatistik allerdings eher das Bild des „mordlüsternen Autofahrers“: 2019 war jeder siebente Unfalltote ein Radfahrer, wobei lediglich in 23,4 Prozent der Radunfälle mit Personenschaden bei Beteiligung von Autofahrern dem Fahrradfahrer die Hauptschuld zugesprochen wurde. Bei Beteiligung von Güterkraftfahrzeugen waren es sogar nur 18,8 Prozent.

      Beschweren dürfen sich hier nur Fußgänger und andere Zweiradfahrer, dort waren jeweils in mehr als der Hälfte der Fälle die Kollisionen durch Fahrradfahrer verursacht worden.

  • Ich suche so was, das man vorne am Motorrad anbringen kann. Das aufzeichnet, wenn mir mal wieder die Vorfahrt genommen wird und ich in die Eisen muss oder der Gegenverkehr mich beim Überholen übersieht.

  • Hier geht es um ein Produkt, dass Radfahrer in die Lage versetzt, gegen die Gefährdung durch zu dichtes Überhohlen vorzugehen. Habs bestellt (registriert). Zeige sowieso schon jeden Gefährder an (GoPro Max basiert). So wie vom Gesetzgeber vorgegeben. Wenn mein Workflow dadurch vereinfacht wird, umso besser …

  • Tom schrieb am 14.09.2020, 16:32 Uhr:
    „So so, an wen bezahlst du denn für dein Rad Steuern? Hast du denn auch ein Nummernschild mit der Steuerplakette drauf?
    Unglaublich mit welch dreisten Argumenten manche daherkommen!“

    @ …etwas erhellende Lektüre für Tom und die Auto-Gurus, die sich für die Goldesel der Republik halten:

    Bundesverkehrsministerium, 02/2020
    Kostenvergleich Auto – Fahrrad – Fußverkehr in der EUhttps://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/nachrichten/radfahren-hat-externen-nutzen-von-18-cent-pro

    Mit den besten Grüßen eines Steuern zahlenden Verkehrsteilnehmers (per Auto, Fahrrad, Bahn u. zu Fuß;-)

  • Apropos Kennzeichen … und Steuern: Die Fußgänger! An Turnschuhe gehört einfauch auch ein Nummernschild! Ernsthaft …

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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