Europa-Start am 24. August
ChatGPT Ads: OpenAI startet Werbung in Deutschland
OpenAI bringt seine Werbeplattform ChatGPT Ads nach Europa. Ab Montag soll das Angebot in 31 europäischen Märkten verfügbar sein. Genannt werden unter anderem Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Norwegen, Dänemark, die Niederlande und Österreich.
Der Europa-Start folgt auf eine stufenweise Ausweitung des Angebots. OpenAI hatte im Februar mit einem Pilotprojekt in den USA begonnen. Danach kamen acht weitere Märkte hinzu.
Anlässlich der Erweiterung betont OpenAI erneut, dass Werbung in ChatGPT klar gekennzeichnet und getrennt von den eigentlichen Antworten erscheinen soll. Anzeigen sollen die Antworten von ChatGPT zudem nicht beeinflussen. Diese Trennung hatte das Unternehmen bereits beim Start der ersten Anzeigentests hervorgehoben.
Werbung für Free und ChatGPT Go
Mit der Werbung will OpenAI zur Finanzierung seines kostenlosen Angebots und des günstigsten Bezahl-Tarifs beitragen. Während Abonnenten von ChatGPT Plus und höherwertigen Tarifen verschont bleiben, müssen sich Nutzer der Gratisversion und zum Monatspreis von 8 Euro erhältlichen Variante ChatGPT Go darauf einstellen, dass sie ab Montag Werbung zu sehen bekommen.
Die Werberichtlinien sehen unter anderem vor, dass Anzeigen nur bei angemeldeten und als volljährig eingestuften Nutzern erscheinen. Bei sensiblen Themen wie Gesundheit oder Politik soll keine Werbung erscheinen..
Gesprächskontext statt einzelner Suchbegriffe
Für Werbetreibende stellt OpenAI unter anderem verschiedene Werkzeuge zur Zielgruppenoptimierung und Erfolgsmessung bereit. So sind etwa eine geografische Ausrichtung und die Ansprache bestimmter Zielgruppen möglich. Werbetreibende sollen zudem nachvollziehen können, welchen Anteil ChatGPT Ads am Erfolg einer Kampagne hat.
OpenAI positioniert ChatGPT Ads als Werbeumfeld für Situationen, in denen Nutzer recherchieren, Optionen vergleichen oder eine Entscheidung vorbereiten. Das Unternehmen nennt als Beispiele Reiseplanung, Software-Auswahl, Einrichtungsvorhaben oder den Einstieg in ein neues Hobby. Die Anzeigen sollen sich damit nicht nur an einzelnen Suchbegriffen, sondern am Kontext eines Gesprächs orientieren.

Hatte gehofft Go auch ohne Werbung. Sehe echt denn Sinn von Go nicht mehr…
Ich denke der Sinn ist einer KI Fragen zu stellen und darauf dann antworten zu bekommen.
Höhere Nutzungslimits als Free
Mal gespannt wie sie das umsetzten werden. Störend oder eher nicht so störend
Ich habe in letzter Zeit mehrmals groben Unfug als Recherche-Ergebnisse von ChatGPT erhalten.
Identischer Prompt bei Gemini, Copilot oder Mistral liefert das korrekte Ergebnis.
Kann ne KI „schlechte Tage haben“?
KI wird auch mit User Input trainiert wenn da jetzt Millionen von Menschen nur Müll eingeben wird der Output von allen über Zeit schlechter. War bei den OpenAI Modellen aber seit 4 schon immer so das es am Anfang gut ist und danach immer mehr halluziniert.
Bei mir ist es genau umgekehrt: Gemini gibt laufend falsche Antworten, ChatGPT macht sinnvolle Vorschläge. Auch erst seit wenigen Monaten beobachtet.
Würd mich auch interessieren. Nutze hptschl. und immer zuerst mistral. Wenn dann abet nichts Brauchbared kommt, gehe ichvzu ChatGPT und kriege dort meist besseres ..
Endlich Werbung :-)
Ironie Off ;-)
Vielleicht gibt’s dann auch bald halluzinierte Werbung von imaginären Firmen und sinnlosen Produkten …. ach, Temu gibts schon??? :))))))))
Der letzte Grund für mich endgültig zu Protons Lumo zu wechseln. Privacy First…
Finde Kagis Assistant besser :)
Danke für die Tipps! Werde ich testen. Erster Eindruck Lumo ist ganz schick und kommt aus Europa. Andererseits mag ich Hunde lieber als Katzen ;-)
R.I.P. ChatGPT
Never
Die müssen jetzt wohl dringend Einnahmen generieren.
Ich weiß gar nicht, warum die Aufregung so groß ist. Natürlich ist Werbung nicht schön, aber in nahezu jeder kostenlosen App wird auch Werbung angezeigt. Ist aber doch auch klar, den die wenigsten arbeiten ohne Gewinnerzielungsabsicht.
Kritischer ist es natürlich zu sehen, dass auch die Bezahlversion Go Werbung erhalten soll. Da muss man sich natürlich fragen, ob es das noch wert ist.
Mir persönlich reicht Free, halt künftig mit Werbung.
Eine App mit Werbung ist schlichtweg ein No-Go für mich. Entweder wird die Belästigung per DNS ausgefiltert, per Blocker oder aber garnicht erst benutzt.
Gerade wenn man schon bezahlt und trotzdem belästigt wird mit Werbung ist das quasi doppelt ausgeschlossen und gehört unterbunden oder darf gerne einfach bankrott gehen.
Leider gibt es seit der Aboseuche eigentlich keine vernünftigen Angebote mehr bei der einmalige Arbeit mit vertretbarer Einmalzahlung vergütet werden will…
Ich fände es lustig wenn die Werbung Output Token verbraucht.
Ich würde es ja verstehen, wenn mit Werbung mehr Funktionsumfang käme, wird es aber nicht. Also weg damit.