Bundesregierung bekräftigt Zeitplan
Bundesregierung: Digitaler Führerschein wird Ende 2026 verfügbar sein
Die Bundesregierung hält an ihren Plänen für einen digitalen Führerschein fest. Obwohl die jetzt veröffentlichte Mitteilung keine neuen Termine oder technischen Details enthält, bekräftigt sie erneut das Ziel, die digitale Führerschein-Version bis Ende 2026 bereitzustellen. Nach mehreren Anläufen und gescheiterten Pilotprojekten soll damit ein Vorhaben umgesetzt werden, das seit Jahren auf der Digitalisierungsagenda des Bundes steht.
Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums tritt zum 1. Juli 2026 zunächst die gesetzliche Grundlage für die technische Umsetzung in Kraft. Anschließend soll der Führerschein zusätzlich zum bisherigen Kartenformat auch digital auf dem Smartphone verfügbar gemacht werden.
Der klassische Führerschein bleibt weiterhin gültig. Die digitale Variante wird ihn lediglich ergänzen und etwa bei der Nutzung von Mobilitätsdiensten oder bei alltäglichen Kontrollen eingesetzt werden können.
Zweiter Anlauf für digitale Ausweisdokumente
Die Einführung digitaler Nachweise beschäftigt Bund und Länder bereits seit Jahren. Große Aufmerksamkeit erhielt 2021 die damalige „ID Wallet“, die den Führerschein und weitere Dokumente auf das Smartphone bringen sollte. Das Projekt musste jedoch kurz nach dem Start wegen technischer Probleme und Sicherheitsbedenken wieder gestoppt werden.
Seitdem arbeitet die Bundesregierung an einer neuen technischen Grundlage für digitale Nachweise. Der digitale Führerschein ist Teil einer umfassenderen Modernisierungsstrategie, die auch weitere Behördendokumente schrittweise digital verfügbar machen soll.
Die erneute Bestätigung des Zeitplans zeigt, dass das Vorhaben trotz der Schwierigkeiten der vergangenen Jahre weiterverfolgt wird. Dies passt zu mehreren Digitalisierungsprojekten des Bundes, mit denen Verwaltungsleistungen zunehmend online bereitgestellt werden sollen. Bereits Anfang 2023 wurde etwa die elektronische Veröffentlichung von Gesetzen eingeführt und damit ein weiterer Verwaltungsschritt digitalisiert.
Parken soll einfacher werden
Neben dem digitalen Führerschein kündigt die Bundesregierung weitere Änderungen im Verkehrsbereich an. So soll die Parkraumbewirtschaftung stärker digitalisiert werden. Kommunen sollen künftig moderne Systeme einsetzen können, die Parkvorgänge automatisch erfassen. Denkbar sind beispielsweise Kennzeichenscanner, die Beginn und Ende eines Parkvorgangs dokumentieren.
Für Autofahrer könnte dadurch das Ziehen von Parkscheinen entfallen. Die Bezahlung soll stattdessen digital über Apps oder QR-Codes erfolgen. Städte und Gemeinden erhalten gleichzeitig genauere Informationen über Auslastung und Nutzung ihrer Parkflächen, was die Planung und Steuerung des Parkraums erleichtern soll.
Mit den nun erneut bestätigten Plänen setzt die Bundesregierung ihren Kurs fort, Verkehrsdokumente und Verwaltungsprozesse stärker zu digitalisieren. Ob der digitale Führerschein tatsächlich noch 2026 verfügbar sein wird, soll sich nach Inkrafttreten der gesetzlichen Grundlage in den kommenden Monaten zeigen.


Was hat es eigentlich mit diesem QR-Code-Fetisch auf sich? Immer alles mit QR-Codes. Lassen sich extrem einfach überkleben, sieht man zum Beispiel an Ladesäulen mit erschreckender Regelmässigkeit…
Hoffentlich gibt es zeitnah die Möglichkeit für Drittanbieter-Wallets die Funktion zu integrieren, wie das auch bei der E-ID der EUDI geben soll.
Ich hoffe ja, dass Apple damit die Möglichkeit nutzt, das nativ ins Apple Wallet zu integrieren.
So, wie sie das damals mit den Impfzertifikaten auch gemacht hatten, nachdem sich CovPass und die WarnApp dagegen gewehrt hatten.
Apple wird da wohl auch mit US Inlay starten und den Rest der Welt noch Jahrelang warten lassen
Wäre halt cool wenn digitale Parkscheine ein einheitliches System hätten und nicht jede Stadtverwaltung wieder was eigenes baut, wo man sich dann wieder anmelden muss. Sowas wie in den Niederlanden. Macht mal generell aus technischer Sicht mehr wie in den Niederlanden
Auf diese Regierung kann man aufbauen. Während das mit dem Kfz-Kennzeichen schon längst in der Privatwirtschaft umgesetzt wurde (inkl. Probleme bei Motorrädern), will man es für die Kommunen sicherlich möglichst schnell erfinden.
Weiß jemand, wieviel Apps es zukünftig geben wird: Führerschein. Personalausweis. Fahrzeugschein. Für die Stadtverwaltung. Für die Landkreisverwaltung. Für die Landesverwaltung. Berlin.
Ich musste am Wochenende einer deutschen Polizistin meinen Führerschein und Photo ID zeigen – spasseshalber habe ich ihr die Dokumente auf dem Smartphone gezeigt. Natürlich konnte sie die Codes noch nicht scannen, aber sie würde sich auf die Einführung freuen – würde ihr viel Arbeit abnehmen.
P.S.: Ich war nicht der Übeltäter, nur der Geschädigte :)
Und schon hat man wieder eine elegante Lösung gefunden, den öffentlichen Raum noch mehr mit Kameras zu überwachen. Ein Schelm wer hier Missbrauchspotential sieht…
Der Weg zum portmoneelosen unterwegs sein rückt immer näher
Parken soll einfacher werden. Ich habe überhaupt keine Probleme beim Parken. Hier wird wieder was gemacht,um die Bevölkerung noch einfacher abzuzocken.
Erklär mir mal einer: ist das Teil wirklich nur ergänzend oder kann ich mir dann den Gang zum Amt sparen wenn der Führerschein (die karte) ersetzt werden muss?
Muss man dann zwangsweise eine Internetverbindung haben, damit im Hintergrund die Gültigkeit des Führerscheins geprüft wird? Denn wenn mit dieser entzogen wurde hätte ich damit ja sonst eine gültige Kopie.
Nice ^^
Denkt immer daran, dass ihr der Polizei bei einer Kontrolle euer entsperrtes Smartphone in die Hand gebt. Dann kann direkt mit kontrolliert werden, ob ihr den „Lieblingsbeifahrer“ installiert habt.
Bei ios kannste es so einstellen,das der Beamte nur in die geöffnete App Einsicht bekommt. Fertig!
Schon mal den „geführten Zugriff“ ausprobiert?
Vor dem weiterreichen des Mobiltelefons 3x die rechte Seitentaste drücken.
Dann ist nur die entsprechende App verfügbar.
Habe ich schon länger bei meinem Fahrzeugschein in Benutzung.
Grüße – Reiner