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Retouren-Gebühren werden etabliert

Bestell-Apps: Abkehr von kostenfreien Retouren

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Mit dem japanischen Alltagstextilien-Händler UNIQLO und dem ebenfalls mit Filialen im deutschen Markt vertretenen Modelabel ZARA verlangen zwei der beliebtesten Versandhändler seit kurzem erstmals Retouren-Pauschalen von ihren Kunden und probieren damit aus, was im hiesigen Onlinehandel bislang als undenkbar galt.

2-3 Euro pro Rücksendung

Online-Besteller werden für die Rücksendung nicht passender oder lediglich zum Aussuchen bestellter Artikel zur Kasse gebeten. Während die Vorreiter von UNIQLO aktuell 2,95 Euro verlangen, kostet die Retouren-Pauschale bei ZARA 1,95 Euro.

Überschaubare Tarife, die in der Branche jedoch ein Novum sind und von den Mitbewerbern mit Argusaugen beobachtet werden dürften. Dies vermutet Michael Kläsgen in der Süddeutschen Zeitung, dem die Einführung der Retouren-Gebühren zuerst aufgefallen ist. Kläsgen führt auch eine beeindruckende Zahl ins Feld: In Deutschland liegt die Retourenquote bei bis zu 75 Prozent.

Damit schicken hiesige Online-Besteller so viele Artikel wie sonst nirgends in Europa wieder zurück an die Händler und profitieren bislang davon, dass diese die doppelten Versandgebühren fest in ihre Verkaufspreise einkalkulieren.

Retouren Apps

Umdenken setzt nur langsam sein

Nun jedoch scheint die Zeit gekommen, die grundsätzlich kostenlose Retour zumindest infrage zu stellen. Die hohe Inflation, der Nachfragerückgang nach zwei gerade für den Onlinehandel üppigen Pandemie-Jahren und der Umweltaspekt sorgen aktuell für eine Gemengelage, in der die Abkehr von den kostenfreien Retouren geradezu logisch erscheint. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung wollen die Platzhirsche Zalando, Otto und Amazon den Wandel aktuell jedoch erst mal nur beobachten.

Die ganz großen Player argumentieren mit unterdurchschnittlich niedrigen Retourenquoten (Amazon), einem langjährigen Service-Versprechen, das es zu halten gilt (Zalando) und mit Zeiten großer Belastungen (Otto) in denen man die Kunden nicht auch noch zusätzlich zur Kasse bitten wird.

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Entwickler: Industria de Diseno Textil, S.A.
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27. Mai 2022 um 19:15 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    136 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich bin Betreiber eines Kiosk/Paketshops in Berlin und kann nur sagen: endlich! Es wurde Zeit. Was wir so sehen und mit bekommen wieviel die Leute bestellen und immer wieder retournieren.

    • du bekommst doch aber für jedes Paket was der Kunde abholt / bringt Geld – also trifft es dich ja am Ende negativ.

    • Sägst den Ast ab, auf dem du sitzt. Typischer Wokeholic.

      • Quatsch woran sägt er, er bekommt sein Geld so oder so. Aber er hat absolut Recht, denn letztlich zahlt jeder von Uns, die online bestellen, bisher für die ganzen Retouren mit. Heißt für mich, bevor die Ware teurer wird sollen diejenigen die retournieren auch Ihren Anteil abdrücken.

    • Dave & Blue, die Versandexperten! ;)

      Der Versandhandel wird über Jahre immensen Wachstum haben.
      Tatsächlich wird der Rückgang von Retouren helfen, den Wachstum zu stabilisieren & auszubauen.
      Um Silos Einnahmen muss man sich, trotz möglichem Retourenrückgang, also keine Sorgen machen.

    • Silo geht es wohl weniger um seinen Profit, sondern um die Paketflut und die damit einhergehende ökologische Katastrophe.

      • Da hast du recht. Wäre besser wenn ich mit meinem SQ7 10 Minuten in die Stadt fahre um mir 3 Handyhüllen anzuschauen. Der Umwelt zu liebe. Oh warte, Verbrenner soll man auch nicht mehr fahren…

      • Und schon gar keinen SQ7. Eines der dämlichsten Autos die es gibt.
        und wenn’s nur 10 min sind, dann kannst du auch mit dem Rad fahren.

      • Nein, schade nur, dass es keinen RS Q7 gibt …

      • Du hast so richtig gar nichts verstanden

      • Du bist auch der einzige, der was von einem RS Q7 schreibt.

      • Immer diese Audifahrer Mensch Bub, runway für die Umwelt und leg dir nen Plaid zu – dann kannst du auch wieder mit besseren Gewissen dir in drei verschiedenen 1€ Shops die Handyhüllen ansehen

      • Thomas Deinem E-Penis mag es helfen hier zu schreiben. Setzt dich im echten Leben aber bitte wieder in deinen Fiat Panda.

      • Das DHL oder Amazon mit dem Auto deine 3 Handyhüllen zu dir an die Haustüre fahren und einen Teil davon wieder zurück, weil diese nicht gefallen, ist das besser?
        Die kannst du dir auch anschauen wenn du eh mal in der Stadt bist. Logisch denken, Aufgaben miteinander verbinden das ist angesagt.

      • Bisher hat mir noch niemand bewiesen, dass ein Amazon Fahrzeug mehr co2 verbraucht als 50 Leute die zum Geschäft in die Stadt fahren.

      • Jobi, natürlich ist das besser. Sowohl DHL als auch Amazon kommen wohl nicht exklusiv mit nur einem Paket im Gepäck. Die Autos sind voll von Paketen, die dann auch in die Nachbarschaft geliefert werden. Bei zum Beispiel 50 Paketen von 50 Bestellern fährt ein(!) DHL-Auto statt 50(!) private PKW, die allesamt in die Stadt wollen, um das zu kaufen, was sie bestellt hätten.

      • DHL fährt doch inzwischen elektrisch… (zumindest bei uns).
        Und manche Leute sind nicht“eh“ in der Stadt… ich wohne in einer Großstadt und habe noch nie zufällig in der Innenstadt verweilt.

      • Aber nicht die gesamte Strecke! Der größte Teil wird noch fossil sein…

    • Was ist die Lösung? Erst das paar Schuhe in Größe X bestellen, zwei Tage das gleiche paar Schuhe eine Nummer größer, weil eventuell besser sitzend?

      Da wäre es doch sinniger überhaupt den Onlineversand von Mode in Frage zu stellen, obs passt weiß man vorher nur bei Markentreuheit…

      • Im lokalen Handel die Klamotte, den Schuh anprobieren und online kaufen, fertig ;). Natürlich nur wenn die Preise lokal viel höher sind, ansonsten siegt wahrscheinlich der „sofort haben will“ reiz.

      • Das, mein Lieber, ist das Egoistischste, was man an Verhalten an den Tag legen kann! Ab zum Mediamarkt, beraten lassen, und den Kühlschrank dann für 50 Euro weniger online bestellen, oder? Nur wenn Du 5 Minuten vor dem Urlaub plötzlich noch eine SD Karte für die Kamera brauchst – dann geht’s natürlich zum regionalen Einzelhändler?!?

      • Wo ist denn dieser Mediamarkt wo man gut beraten wird???

      • Und wo dann auch noch aktuelle Hardware verfügbar ist und nicht die 2-3 Jahre alte Billigstware?

      • Super Idee. Der nächste Laden ist 50km entfernt – einfache Stecke.
        Das sind immer die geilen durchdachten Vorschläge von Städtern

    • Dann kann den Laden bald schließen. Dran verdienen und dann nochmal abkassieren gehts noch!

  • Der der hier schreibt
    • Endlich kommt es, eigentlich hätte ich es gerne, dass alles unter 150€ 5€ Versand kostet und für die retoure auch nochmal 5€
      Dann überlegen die Leute welche Artikel und wie oft sie bestellen. Der Markt regelt Sich dann schon.
      Vielleicht sind dann 10% weniger LKW auf der Gasse

      • Ich hab lieber die Zehn Lieferwagen bei mir „in der Gasse“, als die 10k anderen Autos die hier jeden Tag durchfahren, durchballern (bei eigentlich 30 km/h) oder parken wie Gülle…

      • Gernhardt Reinholzen

        Dein Kommentar ist ziemlich daneben. Sorry. Aber das Geschäftsmodell der Online Modeshops besteht darin, dass man Sachen bestellen, anprobieren und wenn es nicht passt oder gefällt wieder kostenfrei zurücksenden kann.

        Genau das ist ja das Kernproblem von Kleidung. Man muss sie anprobieren und sehen wie es passt und ob es einen Steht und gefällt, wenn man es selbst trägt. Früher war es dafür zwingend erforderlich, in einen Laden zu gehen, weil man eben immer erst ein paar Stücke durchprobiert, bis man was passendes gefunden hat.

        Es ist unmöglich, bei Mode einfach irgendwas zu bestellen und es dann zu behalten. Alleine schon, weil Größenangaben nie einheitlich sind. Oft muss man Teile in 2-3 Größen anprobieren, um das passende zu finden. Das anprobieren ist ein grundlegender Aspekt des Kleiderkaufs. Das war schon immer so und wird immer so bleiben.

        Daher kann der Online Modehandel auch nur dann funktionieren, wenn man kostenfrei rücksenden kann. Wenn das nicht mehr gewährleistet ist, dann ist das Geschäftsmodell hinfällig und die Leute werden wieder in die Laden vor Ort fahren.

        Was davon jetzt umweltverträglicher ist, kannst du entscheiden.
        Entweder kommt das Paket mit dem Postboten, der sowieso im Umkreis von 5 Häusern täglich Pakete oder Briefe abgibt oder ich fahre selber 25km hin und 25 km zurück zum nächsten Einkaufszentrum/ und fahre, wenn ich nicht alles bekomme (die Auswahl ist schließlich begrenzter, als im Online Handel) nochmal 20km zu anderen Shops.
        Für die 10% an LKW die du einsparst, hast du am Ende 30% mehr PKW auf der Straße.

        Würde man Onlinehandel gänzlich unattraktiver machen, würde sich mein Spritverbrauch aufs Jahr gerechnet am Ende wohl mindestens verdoppeln.

        Such dir aus was besser ist.

      • Naja solange die Kassiererinnen bei zara 8 Minuten pro Kunden brauchen und ich fürs anstehen länger brauch wie fürs anprobieren wird online bestellt :) hoffentlich gehen die Läden alle zu und es gibt nur noch online… Ist überall das selbe. Außer 1/2 Kassen, alle geschlossen und die offenen arbeiten im Schneckentempo…

      • @Gernhardt
        Ist das so? Ändern sich die Körper der Menschen ständig?
        Brauche schon seit 20 Jahren die immer gleichen Größen bei T-Shirts, Hemden, Jeans.
        Bestelle es so und passt direkt.

      • Sieht auch bestimmt genau so aus…
        Es kann nicht alles direkt passen.
        Jeder Hersteller nutzt andere Maße.
        Auch ändert sich der Körper je nach Aktivität etc…
        Und wer mit XL einfach XXXL trägt, dem passt rein garnichts.

      • Ach Gern und hart, da du millennial bist und leider nichts anderes kennst als online zu shoppen kann man es dir auch nicht erklären. Sei’s drum.
        Wenn ein paar online Shops zu Grunde gehen wäre es nicht schlimm .
        Fakt ist wir brauchen weniger Pakete im Umlauf das schont die Umwelt, da spielen noch andere Aspekte ne Rolle wir mal 25km fahren. Zb Verpackung, Umverpackung und vernichtung von retoure, aber davon verstehst du net viel.

      • Yeah John, orangener Overall für alle.

  • Naja es bleibt halt das alte Problem: online Händler investieren nicht in innovative Möglichkeiten die Passform besser zu schätzen. Dadurch muss man halt meistens ins Blaue bestellen und hoffen dass es passt. Selbst gleiche Marken und Modelle sind teils in unterschiedlichen Fabriken gefertigt und fallen unterschiedlich aus.

    Somit ist das Problem nicht das zurückschicken sondern did schlechte Informationslage zu den Artikeln.

    • Absolut korrekt. Wenn ich meine Hemden bestelle bleib ich immer bei dem selben Hersteller da ich dort genau weiß was ich bekomme.

    • Genau so. 4XL passt mal, ist mal zu groß und mal zu klein. Ich würde die Dinge gerne behalten, die ich bestelle, aber wenn es nicht passt? Und in der Stadt gibt es kaum was in meiner Größe.

    • 1. Es gibt ja nicht nur Klamotten zu kaufen.
      2. In anderen Ländern funktioniert es (besser).

    • Oder du gehst einfach in ein Geschäft und probierst vor Ort dein Hemdchen an. Heute wird jeder Mist online bestellt. Am besten Versandkostenfrei und wehe die Retoure kostet. Dann wirds 2 Mal getragen und versifft zurückgeschickt. Egal ob das Hemd oder die Tastatur. Dem Kunden wirds hier zu einfach gemacht. Am Ende wird der ganze Bums nur teurer.

      • Sorry das stimmt aber so nicht. Nicht jeder hat Zeit und Lust nach der Arbeit noch in teils vergriffene Läden zu gehen und im stickigen Kabuff Klamotten zu testen.
        Da verbringe ich lieber die Freizeit mit der Familie und bestelle gemütlich meine potentiellen Größen.

      • Ich finde es auch super anstrengend im Laden Klamotten anzuprobieren, nur um dann festzustellen das es das Teil, das mir gefällt, nicht mehr in meiner Größe gibt. Da filtere ich lieber online nach meiner Größe und sehe nur die Sachen, die mir passen können und bestelle die, die mir gefallen. Und was dann doch nicht passt schicke ich zurück

        Schuhe brauche ich im Offline Handel gar nicht mehr zu suchen. Ab 45/46 gibt es in der Regel nichts mehr

      • Genau – und wenn wir alle weniger retournieren, dann belohnen uns die freundlichen Händler mit sinkenden Preisen – weil, Bill Gates ist ja nicht der einzige wahre Menschenfreund auf Erden. Den geht es allen nur um das Wohl der Menschheit und den Kampf gegen das Klima, also das zu heisse Klima.

      • Genau das mache ich nicht mehr, weil regelmäßig das, was ich gerade haben will „leider in Ihrer Größe nicht vorrätig“ ist, oder „nein, das haben wir leider nur noch in grün“.

        Und wenn man dann doch noch was findet und zu Hause feststellen muss, dass das teure Stück einen Fehler hat, wird auch noch rumdiskutiert. Schon mal versucht im örtlich Handel einen Schuh umzutauschen, den man ein halbes Jahr getragen hat und bei dem dann die Nähte aufgehen oder die Sohle sich löst? Bei Amazon kein Problem!

      • Ich im Bekleidungsgeschäft zur Verkäuferin: „was ist das für ein Matrialmix?“. Sie: „Da müssen Sie im Internet nachsehen!“. Das ist genau so passiert. Der Einzelhandel hat seinen Trumpf, nämlich gute Beratung, vollständig verspielt. Und wenn ich ins Kaufhaus gehe und einen Pullover möchte darf ich in 10 Shop in Shop Shops fragen. Unterirdisch.

    • Dann schau dir mal den Größen finder von Olymp an. Da passiert schon etwas. Ändert aber nicht viel an anderen Retouren. Bei Amazon bestellen zum Beispiel Kunden Produkt X einfach 3-4 Stück, um auf die „ab 20€ Versandkosten frei“ zu kommen und schicken dann alle 3-4 Einheiten zurück.

  • Gerade die Textilbranche muss es schaffen, dass man die richtige Größe bestellen kann. Das wird auch jetzt schon mit diversen Einstellungen (Größenberater) versucht, funktioniert aber eher mau. Aus dem Grunde muss ich bei Ware, die ich nicht lokal erwerben kann, auch mal zwei Größen bestellen. Das ist nicht optimal und impliziert direkt bei Bestellung eine kommende Retoure. 1,95€ (bei ZARA) sind allerdings echt zu verkraften.

  • Naja retourenkosten bedeutet auch dass man automatisch mehr in eine Bestellung packt, damit der Retourenpreis sich lohnt. Somit wird mehr Ware beim Kunden geblockt obwohl man diese ggf an Leute verkaufen kann die es wirklich wollen.

    • Und nach der Retoure wahrscheinlich entsorgt, wie man immer wieder mal hört.

      • Geschwätz, gerade bei Trxtilien wird viel wieder versendet. Es wird ja auch im Laden nichts weggeschmissen nur weil es schon zwei Leute anprobiert haben.

      • Würd ich schon garnicht kaufen…
        Jeder Mensch hat Bakterien, Vieren, Pilze, die ich nicht haben muss.
        Textilien haben neu zu sein.
        Wenn die Textilindustrie es nicht schafft, richtige Größen zu vereinheitlichen, hat der Hersteller etwas falsch gemacht.

    • Das wird nicht passieren.
      Der Kunde hat ein natürliches Limit, die Gesamtkosten.
      Zudem: die Versandhändler werden entsprechend bei Bestellungen zukünftig anders & schneller reagieren- tun sie ja jetzt schon teilweise.

      • Stimmt nur zum Teil. Klarna Rechnungskauf und Paypals „in 14 Tagen bezahlen“ lassen grüßen.

    • Genau so ist es. Es wird noch mehr zur Auswahl in die Bestellung gepackt denn die Retourkosten sind dann ja nur einmalig.

  • Bei Hollister schon seit Monaten Gang und gebe. Dort wird allerdings 9€ für die Rücksendung verlangt, wobei Umtausch in neuer Größe kostenfrei ist.

  • Man stelle sich vor, in der Boutique müsste man eine Gebühr fürs benutzen der Umkleidekabine bezahlen. Leute müssen Schuhe und Kleidung doch anprobieren können, zumal die Größen alles andere als zuverlässig sind.

    Nun gehöre ich nicht zur Generation Zara oder Uniklo, unter solchen kundenunfreundlichen Bedingungen werde ich es auch nicht.

    • Der Vergleich hinkt nun doch ein wenig! Im Laden suche ich mir ein Kleidungsstück mit aus und probiere es. Wenn es gefällt ggf. noch eine andere Größe probieren, dann Kauf. Gerade beim jüngeren Publikum ist es wohl üblich, sich kartonweise Klamotten zuschicken zu lassen, wohl wissend, dass man das eh zurück schickt, weil die Kohle nicht am Konto ist und der letzte Rest bald von Klarna (bnpl) abgebucht wird. Dann gibt’s noch ein Insta-Selfie oder ein Abendessen in der „Leihklamotte“ und dann geht’s als Retoure zurück…

      • Das gab es schon zu Quelle Zeiten. In der Retourenabteilung wurden damals schon Theaterkarten oder im Gameboy Sand gefunden. Das ganze wurde damals im Personalverkauf günstig abgegeben.
        Glaube wenn die Rücksendung etwas kostet überlegen es sich manche und bestellen weniger bzw. gezielter.

      • Einfach ehrlich sein und sagen:
        Frauen sind es mehrheitlich!
        Auch wenn es politisch nicht korrekt erscheint.

        ich habe keine Lust die Kauflust der Frauen zu subventionieren bzw. Die Kosten die ihr Textilkonsum verursacht mit zu tragen.

      • Lieber Hansi Schwurbel, vermutlich gehörst Du zu den Männern, die 5 Jahre lang immer das gleiche anziehen. Bei mir und meiner Frau hält sich das die Waage, ich kaufe sogar mehr Schuhe als sie, das gleicht sie aber mit Handtaschen aus.

        Tatsächlich hat aber meine Frau die größere Retourenquote, das liegt aber an der viel größeren Größenabweichung. Währen mir Schuhgröße 45 immer passt, kann es bei meiner Frau von 37-39 sein. Ich weiß bei welcher Marke ich L oder XL brauche, bei meiner Frau ist von 36-40 alles möglich, teilweise sogar beim selben Hersteller, das liegt an dem Faktor Oberweite. Währen Hosen völlig unproblematisch sind, ist für Frauen mit größerer Oberweite oft schwierig passende Sachen zu finden. Aber da kann Frau auch nichts für.

      • Nein das nicht, aber ich brauche keine 5 neue Hosen wenn ich 7-8 (chinos, blaue, graue und schwarze Jeans) im Kleiderschrank habe.

        Frauen Klassiker: ich habe nichts zum anziehen. Und in Wahrheit bricht der Kleiderschrank auseinander.

        vielleicht mal den Kleiderschrank ausmisten und mal nachdenken wie viele Teile man selten an hat und drüber mal nachdenken.

        Das ist einfach der Konsumwahn unserer Zeit.

        Das Buch:
        „Ich kauf nix!: Wie ich durch Shopping-Diät glücklich wurde“von Nunu Kaller.

        sollten einige ihren Frauen mal kaufen oder für sich selbst;)

  • Mal schauen wie sich das entwickelt, bzw. bis die Quartalszahlen die Börsen erreichen.
    Uniqlo ist jetzt nicht so der Marktführer.

  • Ich kann die genannten Gründe gut nachvollziehen, muss allerdings auch sagen, dass ich das ein Stück weit beim Onlinehandel auch erwarte. Viele der Dinge, die ich retourniere, sind einfach in der Qualität deutlich schlechter als beworben, passen eben doch nicht usw. Wenn ich dann für das Zurückgeben auch noch bezahlen darf, dann kann ich auch gleich wieder ins lokale Shoppingcenter fahren, die Hose oder den Staubsauger dort testen und kaufen. Das ist nämlich der Gap, den der Onlinehandel bisher nicht schleißen kann

    • Das Testen von online bestellter Ware geht aber oft weit über die Möglichkeiten im Laden hinaus. Nicht alle Produkte sind auch ausgestellt und lassen sich testen. Vieles kann man auch nur in der Praxis testen. Die nicht wieder Verkaufbare Ware die dadurch entsteht ist immens. Die Menschen müssen einfach mal wieder vor ihren Käufen entsprechend informieren und überlegen was Sie brauchen. Wenn ich Retourengründe lese, nur damit es kostenlos Retourniert werden kann. „Leistung oder Qualität ungenügend: ich dachte das 2m Verlängerungskabel wäre länger“ könnte ich kotzen.

      • Wenn ich es im Laden nicht anschauen kann, kauf ich es nicht.
        Wenn es zu Hause nicht funktioniert, manches kann man schlicht auch im Laden nicht testen, bekommt es der Händler zurück.

        Und wenn der Händler von vornherein kategorisch eine Rückgabe ausschließt, dann habe ich auch kein Vertrauen in die Qualität des Händlers und lasse mein Geld wo anders.

  • Gerade nen Bericht darüber gesehen.

    Eine Milliarde! Pakete werden jährlich in Deutschland nur für Bekleidung versendet.
    Den Rest kann sich jeder selbst denken.

    • Stimmt, wir werden entweder alle ertrinken, oder verbrennen, falls die Affenpocken und vorher nicht ausrotten; 1 Milliarde Pakete, oh mein Gott – ich gehe jetzt schnell wieder in meine Höhle und warte auf das Morgengrauen, weil Kerzenlicht geht ja auch nicht, CO2 und so…

    • Ich kaufe seit Jahren bei selben Händler die selbe Hose in der selbe Größe.
      Manchmal 1-2 im Monat, mal mit Pause dazwischen.
      Ich habe nie 2 mal die selbe Hose bekomme…

      Da wunderts mich nicht, wenn Leute bei neuen Artikel den selben in 3 Größen bestellen.

    • Das klingt schlimmer als es ist. Was meinst Du denn wieviel Kleidung im Einzelhandel vernichtet wird, weil Kunden die achtlos auf den Boden geschmissen haben, wieviel Energie ein Ladenlokal frisst, wie schlecht die Verkäufer und Verkäuferinnen gerade in den kleinen Läden bezahlt werden?

      Vom Umweltaspekt her ist Onlineshop immer besser als der Einzelhandel, weil schon die Fahrt dorthin, wenn Du kein ÖPNV nutzt, die CO2 Bilanz ruiniert.

  • Und bei Amazon gibt es erst probieren dann zahlen. Finde den Fehler.

  • Wenn ich immer Größe xy habe und bei einem Händler diese Größe nicht passt, dann entspricht der Artikel dort nicht der Beschreibung und damit ist die Rücksendung kostenlos. Das kann der Händler dann gern auch mal gerichtlich prüfen lassen.

    • Klasse, die Argumentationskette hast du aus dem YPS-Heft oder?

      • Nein, aus dem BGB – ein Blick ins Gesetz erspart dummes Geschwätz ;)

      • Achso. Und wo ist definiert, wie groß XL sein muss? Wie kommt es dann zu den verschiedenen Größen? C&A ist bei XL eher ein großer Sack, während LaMartina bei XL körperbetont ist.

      • @cartman:
        In der EN 13402 festgelegt.

      • @Der Dirk: Da steht aber drin, dass mit diesen Buchstaben nur versucht wird den Brustumfang mit mittlerer Körperhöhe zu normieren. Ungeschickterweise ist aber nicht jeder Mensch mit gleichem Brustumfang auch gleich groß.

      • @Hans Hauser: Ausreißer gibt es immer. Es haben ja auch nicht alle bei gleicher Größe die gleiche Arm- oder Beinlänge. Aber für 85-90 % dürfte es schon passen. Der Rest dürfte auch im Laden Probleme haben, etwas passendes zu bekommen. Problem ist eben nur, dass viele Hersteller die Größenlabel einnähen, die gerade da sind und nicht die mit der richtigen Größe.

      • Liegt vielleicht daran, dass die Kinder oder Zwangsarbeiter bei Zara (Quelle Wikipedia) noch nicht lesen können ;-)

    • Ernsthaft Leute!? Weil euch Klamotten in yz nicht passen, die woanders passen, ist es ein Sachmangel?

      Nein, ist es nicht. Es gibt kein Einheitsmaß bei Kleidung.
      Und bevor ihr mich belehren wollt: es gibt, wie soll es in Deutschland auch anders sein, bereits Gerichtsurteile dazu.

      Übrigens, bezüglich der Aussage im Ausgangspost: nicht der Händler muss beweisen, das er im Recht ist. Auch wenn die Beweislast auf eurer Seite ist, müsst ihr natürlich nachweisen können, dass ein berechtigter Mangel vorliegt.

    • Nachtrag: wichtig ist natürlich zu wissen, das Widerruf/ Rücksendung (Retoure) rechtlich was ganz anderes wie Sachmängelhaftung ist. Das eine hat mit dem anderen so gar nix zu tun. Wenn mir eins nicht passt, weil ich vielleicht einen Nachteil habe, kann ich nicht einfach das andere in Anspruch nehmen.
      Widerruf/ Rücksendungen waren schon immer kostenpflichtig durch gesetzliche Regelung. Nur durch Kulanz der Händler waren diese kostenfrei, was natürlich keinen zukünftigen Rechtsanspruch ableitet.

  • Ganz schlimm bei Zalando … ich bin eher der Typ „einmal im Jahr viel bestellen.“
    Der Plan: Ein Paket bekommen, 1 Paket zurücksenden.
    Die Praxis bei Zalando: 6 Pakete von Zalando und 5 Partnern, die auch an die Partner zurückgeschickt werden müssen … in meinem Fall dann 4 Retouren.
    Das war meine erste und letzte Bestellung dort.

  • Richtig und wichtig! Hoffentlich machen noch viel mehr mit. Auch Amazon und Co!

  • Man zahlt die Retour schon jetzt in den Preis kalkuliert jetzt will man nur noch mehr Geld haben.

    Und Umwelt? Es ist vielleicht nicht gut, aber verschicken ist weit effektiver als das alle selbst in die Stadt fahren.

    Die sollen erstmal ihr Versandschema anpassen. Alles was ich bestelle in ein Lager in einen Karton pro Woche und nicht eine Bestellung mit vier Paketen ausliefern.

  • Wer das durchsetzen möchte gerne, jedoch werde ich solche Onlineshops meiden.
    Der „Markt“ wird darauf sicher reagieren und sich weiter nach Händlern mit kostenfreier Retoure umsehen.
    Die Umsatzzahlen werden es zeigen.

  • Total abgefahren – Artikel halt so milde interessant, aber die Kommentarliste das wahre Gold. No hate ggü. den iFun-Artikeln, lese nach wie vor immer wieder gerne, aber die festeingesessene Kommentiertruppe erreicht mittlerweile wirklich dauerhaft Focus- und Facebookgruppen-Niveau :D Herrlich

  • Der Onlinehändler Vepee aus Frankreich behält schon seit ich mich erinnern kann einen Pauschalbetrag vom Kaufpreis als Transportkosten ein und erstattet diesen auch im Retourenfall nicht. Dabei geht es um 6,95 € – und auch bei Amazon hatte ich es schon, dass man bei einer Rekla eine Erstattung nur unter Abzug einer Pauschale erhält.
    Wenn man dem nicht zustimmt, muss man den Kram eben behalten …

  • Uniqlo hat das schon lange angekündigt. Das hat nichts mit Inflation oder Krieg zu tun und schon gar nicht mit der Umwelt, sondern ist einfach nur Profitgier. Selbst Schuld, wenn man sich verarschen lässt.

    • Ganz genau erkannt – es geht eigentlich nie um „die Umwelt“ oder andere philanthropische Motive – hinter all dem Zauber steckt ausschließlich Profitgier – wird aber gut vermarktet, die Leute sind brav und zahlen gerne und zukünftig wird man sich auch glückselig ins Social Scoring fügen – natürlich mit stolzgeschwellter Brust, alleine schon wegen der moralischen Erhabenheit.

  • Kann gemacht werden, bei Versandhäusern die einen echten Shop noch haben wird dass vermutlich die Leute in die Shops wieder bringen.

    Für andere ist es ein Spiel mit den Feuer, kann gut gehen, kann aber auch seinen dass bei denen einfach nichts mehr bestellt wird.

    Bei meinen Typischen Marken kenne ich meine Größen, so dass deswegen nichts von mir zurück geschickt wird. Ist mal etwas schlecht verarbeitet oder vielleicht sogar mal beschädigt geht es zurück. Wenn ich dafür was dann zahlen muss, können sie Gift drauf nehmen dass eine entsprechende Bewertung folgenden wird und ich dort nichts mehr bestelle. Ist denen zwar sicherlich egal, bin ja nur ein kleines Würmchen aber so muss ich mich als Kunde auch nicht behandeln lassen.

  • Danke für die Übersicht, dann weiß ich welche Online Shops gemieden werden.

  • Ich bestelle waren bei denen ich nich zu 100% sicher bin nur bei kostenlosem Rückversand.

    Meiner Persönlichen Meinung ist es ökologischer ein Packet dem UPS Fahrer mitzugeben als mit dem eigenen Auto 30 in und 30min aus der Stadt zu fahren.

    Der Markt wird es regeln.

  • Ich schicke extrem wenig zurück aber würde niemals für Rückversand bezahlen. Ich bestelle grundsätzlich nicht mal bei Shops die Versandkosten berechnen!

  • Gibts bei Limango schon ne ganze Weile, 4,95 € kostet die Retoure

  • Ich kenne nur sehr wenige wirklich gute Groessenberater, zB bei Sakko-Hemden wo zB gefragt wird welche Marken man sonst traegt und welche passen.
    Jack and Jones bei Casualware hat selten abweichende Groessen, Hosen in 28/30 passen zu 95% aber manchmal versaut es der Schnitt und den bekommt man nur durch Anprobe. Dummerweise sind aber grade diese Groessen kaum im Handel zu bekommen. Was also tun?
    Wenn ich was zB von Only & Sons bestelle brauch ich fast immer XS und S weil jedes Design quasi anders ausfällt, manchmal auch das selbe Kleidungsstück in unterschiedlichen Farben = völlig andere Größen. Solange das weiter der Fall sein wird wird es massig Retouren geben. Und dann wird halt entweder direkt mehr bestellt damit retounieren sich lohnt oder es verlagert sich weiter zu den Playern die eh so gross sind das sie auf diese Gebühr verzichten können.

  • Ich bin eigentlich der XL Typ, bei den Online kaufen muss ich immer XXXL kaufen weil das doch Chinaware ist wo am Stoff gespart wird. Also habe ich das mittlerweile sein gelassen Anziehsachen Online zukaufen. Bei Schuhen kann man sich auch auf nichts verlassen. Wir haben letzten zwei paar Birkenstock gekauft, ein paar passte wie immer aber das eine paar war eine Nummer zu gross was uns wunderte weil wir seit 20 Jahren Birkenstock kaufen und immer die gleiche Grösse haben. Also Anziehsachen kaufen wir nicht mehr im Netz.

  • Interessantes Thema. Mode bzw. Kleidung online zu kaufen ist schon vom Grundsatz dumm und die Händler wollen es doch so.
    Das Problem ist einfach z.b. XL ist immer unterschiedlich. Mal fällt es groß mal klein aus oder der Schnitt , die reale Farbe oder sonst was passt nicht.
    Ich wollte mir eine Nike Jogging Hose kaufen, habe sie in XXL bestellt, Weite war gerade so noch akzeptabel aber die Beinlänge viel zu kurz. Habe halt sehr lange Beine.
    soll ich nun nicht passende Ware behalten ? Soll ich nun auch noch für nix die Retoure bezahlen ?
    Wenn man dann in den stationären Handel geht gibt es kaum Auswahl und welcher Laden hat genau das Produkt welches ich möchte ? Zudem der Zeitaufwand und die Fahrt und eventuell Park Kosten.

    Online Händler wollten es doch nicht anders haben, zuerst macht man den stationären Handel kaputt und dann wird gemeckert.

    Klar bei meinen langweiligen Jeans habe ich das Problem nicht. Gleiches Model gleiche Größe und passt

  • So ein Blödsinn. Der stationäre Handel ist viel energieintensiver und CO2-schädlicher als der Versandhandel.

  • Meine Frau hat sich im Versandhandel (nur da gibt es die) Schuhe gekauft. Mal passt 38 mal 39. also in beiden Größen bestellt und 38er wieder zurückgeschickt. Paketlabel war schon dabei.
    So muss es sein und genau deswegen kaufe ich meine Schuhe da auch.
    Geht zurücksenden nicht mehr oder muss ich dafür bezahlen – bin ich da kein Kunde mehr.

  • Naja, da freut sich doch Amazon. Oft gibt es die verschiedenen Labels auch dort. Ich gehe sehr stark davon aus, dass dort die kostenfreien Rücksendungen bestehen bleiben.

  • Ein Polo kostet mit Transport um die halbe Welt keine 50 cent – Verkaufspreis hier inzwischen 100€ je nach Label. Und jetzt noch Retoure zahlen? Ich retourniere sehr wenig, das muss doch auch gewürdigt werden zu denen, die zig Mal retournieren. Und bei Amazon gibt es sogar erst probieren, dann zahlen.

  • Uniqlo ist in meinen Augen ein extra dämlicher Name. Ich weiß schon, dass es von Qlothing kommt, macht es aber um nichts besser

  • Ich find es gut.
    Ich gehöre auch zu der Kategorie Leute die gerne im Internet bestellen.
    Wenn ich bei zb Adidas bestelle dann ist das Paket meist riesig, min 70-80% davon geht jedesmal zurück, kostenfrei.
    Auch bei Amazon ist es meistens kostenlos, der ganze Kleinkram der zurück gesendet wird ist dann 1. kostenlos, und wird dann auch noch ungesehen entsorgt.

    Mit dem kostenpflichtigen rückversand würde ich mir halt 3x überlegen ob ich nun die 4 Sonnenbrillen zum Testen bestelle.

  • Das ist reine Symptombekämpfung, statt der Ursache zu Leibe zu rücken!

    Wenn der Onlinehandel es endlich schafft, korrekte Größenangaben bereitzustellen, werden auch die Retouren zurückgehen.

    90% meiner Retouren waren auf falsche Größenangaben zurückzuführen und 10% auf schlechtes Material/Verarbeitung

  • Sind wir mal ehrlich:
    die Frauen sind hier maßgeblich das Problem!
    Voller Kleiderschrank: „ich habe nichts zum anziehen“.
    H&M, Zara…in den Filialen non stop Frauen am shoppen.

    Dazu das ganze Online Shopping und retournieren:
    die Shops sollten mal Zahlen nach Geschlechter vor legen.

    • Bei uns ist das nicht so. Ich glaube, dass ich mehr Geld für Kleidung ausgebe als meine Frau – sie könnte aber führen, wenn man Handtaschen mitzählt.

      Ich kaufe auch ausschließlich online, weil ich immer ganz genau weiß was ich haben will und es das zu 80% mal wieder im Geschäft nicht in meiner Größe, gewünschte Farbe oder überhaupt nicht gibt.

  • An alle die sich hier aufregen. So etwas lernt man im 1. Semester. Ein Produkt (in diesem Fall eine Dienstleistung), das gratis angeboten wird, wird verschwendet. Sehr schön zu sehen bei der Umwelt, da die Verschmutzung (früher) nichts kostete, wurde eben verschmutzt. Deswegen gibt es jetzt CO2 Zertifikate etc. Und genauso ist das bei Gratisrücksendungen. Kostet nichts, also wird es ausgenutzt. Ganz normales wirtschaftliches Denken der Leute. Davon mal ab, natürlich kostet die Rücksendung eine Menge Geld, warum sollte sie also gratis sein? Macht doch überhaupt keinen Sinn, das zu subventionieren.

    • Dann sollten Sie Normen einrichten . XL ist XL egal bei welcher Marke. Oder Kleiderversamd komplett weglassen

    • Es gibt nichts was kostenlos ist, das ist alles schon verrechnet.

      Nur aktuell mit der grünen Welle will man das den Leuten anders verkaufen.
      Man nennt diese Preiserhöhung anders:
      Pauschale für Retoure etc.

      Wie wäre es wenn man einfach die Shoppeholics, die jeden Monat oder alle 2 Monate bestellen und ohne Ende zurück senden, zur Kasse bittet?

      und andere normale Kunden einfach in Ruhe lässt!

    • Lernt man schon in der Schule: Zuschlagskalkulation. Glaubt denn wirklich einer, dass auch nur ein Unternehmen Verluste diesbezüglich einfährt?
      Die Preise werden entsprechend angehoben – Retouren sind im übrigen natürlich kalkulatorisch bereits im Verkaufspreis inkludiert.

      Den großen Versandhandel A. wird’s freuen… noch mehr Kunden. Denn dieser wird mit Sicherheit keine kostenpflichtigen Retouren einführen.

  • Ich hab vieleicht 1x im Jahr eine Retour. Komisch wie mache ich das nur. Liegt wohl auch sehr an einem selber behaupte ich mal.

  • Richtig, es braucht Normen, damit gerade im Bekleidungssektor die Retouren stark zurückgehen. Retourenquote ist hier aber schon niedriger als beim „Rest“. Für den „Rest“ gilt es mal das eigene Konsumverhalten zu überprüfen. Wie wäre es sich vorher zum Produkt schlau zu machen und tatsächlich nur das zu kaufen, was man „braucht“ und den eigenen Vorstellungen entspricht. Ich bestelle durchaus viel, Retourenquote liegt aber im einstelligem Bereich, weil ich eben das beachte. Aber auch ich muss mich hinterfragen, ob nicht doch das eine oder andere direkt im stationären Einzelhandel bezogen werden könnte. Klar, bequemer Online zu bestellen, aber andere Aspekte kann man ja auch mal einbeziehen. Denn tatsächlich ist Online nicht immer günstiger und wegen eventuell 1 oder 2 Euro müsste man sich dann auch nicht streiten. Meine Meinung.

  • Produzieren die Kleidungshersteller denn jetzt Größen, die dem entsprechen, was auf dem Etikett steht?

  • Es würde reichen, wenn ALLE Versender die genauen Masse eines Stücks Bekleidung angeben. Länge, Breite, Bundweite, Armlänge, Armbreite… würde helfen. Mache leider nur wenige.

  • Lange überfällig, bei diesem verbreitet hirnlosen Kunden Gesindel.

  • Typischer Fall! Die an sich gute Idee, Dinge auch mal zurückgeben zu können…..wurde bis zum Brechen überzogen. Das passiert in unserer Gesellschaft leider mit immer mehr Dingen. Schade!
    Ich finde es gut, ohne Kostendruck werden die Leute sich nicht ändern. Man fällt ja hinten über, angesichts der Rückgabequoten. Denkt da überhaupt noch jemand drüber nach, was er braucht und ob es überhaupt gefallen könnte?

    • Komische Kommentare. Klar wird so etwas immer ausgenutzt. Nicht zu verhindern.
      Aber in Bezug auf Mode ist ein Versandhandel einfach nicht sinnvoll wenn man keine Retouren möchte.

      Es geht hier zum einen um immer wieder das Problem der Größe. 38 ist nunmal nicht bei allen gleich. Dann muss der Schnitt zu einem passen und man muss das Kleidungsstück anprobieren wie es an einem selbst aussieht und ob man es an sich schön findet.

      Das kann man halt nich an irgendwelchen Models sehen.

      Bei allen anderen Konsumgüter kann man aber schon sein eigenes Verhalten überprüfeen

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)§ 312g Widerrufsrecht(1) Dem Verbraucher steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht gemäß § 355 zu.
    (2) Das Widerrufsrecht besteht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, nicht bei folgenden Verträgen: 
    1.
    Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind,
    2.
    Verträge zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde,
    3.
    Verträge zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,
    4.
    Verträge zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden,
    5.
    Verträge zur Lieferung alkoholischer Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die aber frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat,
    6.
    Verträge zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,
    7.
    Verträge zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen,
    8.
    Verträge zur Lieferung von Waren oder zur Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich Finanzdienstleistungen, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat und die innerhalb der Widerrufsfrist auftreten können, insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit Aktien, mit Anteilen an offenen Investmentvermögen im Sinne von § 1 Absatz 4 des Kapitalanlagegesetzbuchs und mit anderen handelbaren Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Geldmarktinstrumenten,
    9.
    Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht,
    10.
    Verträge, die im Rahmen einer Vermarktungsform geschlossen werden, bei der der Unternehmer Verbrauchern, die persönlich anwesend sind oder denen diese Möglichkeit gewährt wird, Waren oder Dienstleistungen anbietet, und zwar in einem vom Versteigerer durchgeführten, auf konkurrierenden Geboten basierenden transparenten Verfahren, bei dem der Bieter, der den Zuschlag erhalten hat, zum Erwerb der Waren oder Dienstleistungen verpflichtet ist (öffentlich zugängliche Versteigerung),
    11.
    Verträge, bei denen der Verbraucher den Unternehmer ausdrücklich aufgefordert hat, ihn aufzusuchen, um dringende Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten vorzunehmen; dies gilt nicht hinsichtlich weiterer bei dem Besuch erbrachter Dienstleistungen, die der Verbraucher nicht ausdrücklich verlangt hat, oder hinsichtlich solcher bei dem Besuch gelieferter Waren, die bei der Instandhaltung oder Reparatur nicht unbedingt als Ersatzteile benötigt werden,
    12.
    Verträge zur Erbringung von Wett- und Lotteriedienstleistungen, es sei denn, dass der Verbraucher seine Vertragserklärung telefonisch abgegeben hat oder der Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurde, und
    13.
    notariell beurkundete Verträge; dies gilt für Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen nur, wenn der Notar bestätigt, dass die Rechte des Verbrauchers aus § 312d Absatz 2 gewahrt sind.
    (3) Das Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei Verträgen, bei denen dem Verbraucher bereits auf Grund der §§ 495, 506 bis 513 ein Widerrufsrecht nach § 355 zusteht, und nicht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen, bei denen dem Verbraucher bereits nach § 305 Absatz 1 bis 6 des Kapitalanlagegesetzbuchs ein Widerrufsrecht zusteht.

  • Finde ich sehr gut. Allein wenn ich sehe was die Damenwelt online im Modebereich anstellt kommt mir das das Kotzen. Da wird ohne Sinn und Verstand alles bestellt und im Zweifelsfall einfach zurückgeschickt wenn’s nicht passt oder gefällt. Zahlen tun es die Kunden und die Umwelt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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