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Neue Funktion für alle Nutzer verfügbar

Bei Google gespeicherte Aktivitätsdaten automatisch löschen

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Anfang Mai hat Google angekündigt, dass sich gespeicherte Aktivitätsdaten künftig nach zuvor festgelegten Zeitspannen automatisch löschen lassen. Mittlerweile steht die Funktion auch für deutsche Nutzer zur Verfügung. Konkret haben Google-Kunden die Möglichkeit, für erfasste Web- und App-Aktivitäten alternativ zur dauerhaften Speicherung eine automatische Löschung nach drei oder 18 Monaten anzuweisen.

Google Privatsphaere Automatisch Loeschen Einstellungen

Die gespeicherten Daten tragen dazu bei, Dienste wie die Google-Suche oder Google Maps personalisierte und treffendere Ergebnisse liefern. Google beschreibt dies wie folgt:

Mit den gespeicherten Aktivitäten können wir deine Nutzung sämtlicher Produkte optimieren, die du mit deinem Google-Konto verwendest. Dank der Informationen zu deinen Suchanfragen und den Inhalten, die du liest oder dir ansiehst, kannst du Dinge schneller erledigen, Neues entdecken und genau dort weitermachen, wo du aufgehört hast.

Wenn ihr die Einstellungen diesbezüglich ändern wollt, springt ihr wahlweise auf dem iPhone oder auf einem Desktop-Rechner in den Bereich Mein Konto und wählt dort bei „Web- und App-Aktivitäten“ die Option „Aktivitäten verwalten“. In der Folge habt ihr nun die Möglichkeit, die gewünschte Speicherdauer auszuwählen bzw. die Voreinstellung zu überprüfen.

Dienstag, 04. Jun 2019, 18:13 Uhr — chris
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  • Die Frage bleibt, ob Google die gewonnenen Erkenntnisse durch diese Daten ebenfalls löschen muss, oder lediglich diese Basisdaten.

    Beispiel: Benutzer fährt fünf mal die Woche zu einer Firma und verbringt da 6 Stunden, und drei Mal die Woche ins Fitnessstudio und verbringt da zwei Stunden. Google kann dadurch die Erkenntnis gewinnen, dass dies ein Benutzer ist mit einer regelmäßigen Arbeit und Interesse an Sport. Das kann Google dann verkaufen.

    Im Endeffekt ist das die entscheidende Frage, denn somit hätte es u.U. keinerlei Auswirkungen auf die Erkenntnisse die Google über einen gewinnt und verkauft.

    • sehr schön zusammengefasst und auch immer eines meiner Argumente, wenn ich in meinem Umkreis jemanden von der Apple Welt überzeugen will.

    • Google verkauft aber gar nichts von dir.

      • Lustig.

      • @iSephix
        Es ist aber nun mal so. Beschäftige dich mal mit dem Geschäftsmodell von Google. Google erstellt Profile mit Eigenschaften von dir. Und verkauft dann Werbeplätze für entsprechende Eigenschaften.

        Google verkauft nicht einen Datensatz „iSephix“, in dem deine Telefonnummer, deine Adresse, dein Handy-Hersteller etc. drinnen steht. Aber es bietet Firmen die Möglichkeit, eine Werbung bei allen Nutzern mit Apple Interesse im 50km Umkreis deines Heimatortes zu schalten.

        Und in der Menge der Werbungsadressaten bist du dann mit drinnen.

        Google verkauft nicht deine Daten, denn das Werbung-Schalten ist ihre Geschäftsbasis und damit verdienen sie ihr Geld. Wenn sie anderen die Profile geben würden, bräuchten diese nicht mehr auf Google zurückgreifen.

        Ob man das Erstellen von Profilen und gezieltere Bewerben nun mag oder nicht, die Aussage, dass Google Daten verkauft, ist halt so nicht richtig.

    • Treffende Fragestellung. Ich hatte mal mein Google Profil gesichtet und mit Bedauern festgestellt, dass ich nur einen Teil der Daten löschen kann. Das Profil selbst, bzw die Erkenntnisse bezüglich meiner Interessen kann ich nicht löschen sondern lediglich dahingehend anpassen, dass vermeintliche Interessen nun explizit unter Nicht-Interesse fallen (beispielsweise wenn man früher einem bestimmten Sport nachgegangen ist und dies nun nicht mehr tut), löschen geht aber nicht.

  • äh daten gar nicht erst speichern gibts nicht?

  • Haha Google halt. Die gute alte Datenkrake…….
    Gut das ich zu DuckDuckGo gewechselt bin.
    #ComeToTheDuckSide

  • Ich würde mir wünschen, dass man bei Google endlich sein Persönlichkeitsprofil einsehen, bearbeiten und löschen kann. Also das, wohin dich der Google-Algorithmus als Werbe-Rezipient einsortiert und was in den meisten Fällen überhaupt nicht stimmten kann.

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