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Einmalkauf bleibt erhalten

Auch Darkroom tanzt nach Apples Pfeife: Neue Version mit Premium-Abo

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Nach einer längeren Phase der Zurückhaltung, scheinen etliche Entwickler den Jahresanfang aktuell für eine Umstellung des eigenen Geschäftsmodells bzw. die Einführung eines Premium-Abos zu nutzen. Jüngstes Beispiel: Der Foto-Werkzeugkasten Darkroom.

Darkroom Abo

Auch die Darkroom-Entwickler begründen ihren Schritt zu dem bei vielen Nutzern unbeliebten Abo-Modell mit der Notwendigkeit, die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres Software-Angebotes auch langfristig gegenfinanzieren zu müssen und beugen sich Apples Quasi-Diktat, dies über ein Abo mit wiederkehrenden Zahlungen zu realisieren. Apple selbst bietet Entwicklern bekanntlich keine Möglichkeit an, das traditionelle Upgrade-Modell im App Store zu implementieren.

Unterschiedliche Behandlung von Neu- und Bestandskunden

In ihrem Blogeintrag zur neuen Ausgabe weisen die Darkroom-Macher auf die unterschiedliche Behandlung von Neu- und Bestandskunden hin. Anwender, die in der Vergangenheit mindestens einen In-App-Kauf getätigt haben, erhalten den kostenlosen Zugang zu allen Premium-Funktionen.

Um es ganz klar zu sagen: Selbst wenn Sie vor 4 Jahren nur einen einzigen Filtersatz gekauft haben, haben Sie jetzt Zugang zu allen Filtern und allen Tools! Wir tun dies, um die Verpflichtung einzuhalten, die wir Ihnen gegenüber eingegangen sind, als Sie uns vor diesem Wechsel unterstützt haben.

Neue Anwender mit Interesse an der App müssen sich hingegen auf regelmäßige Zahlungen einlassen. Für frisch gebackene Benutzer kostet das Abonnement 4,49 Euro pro Monat beziehungsweise 21,99 Euro pro Jahr. Zudem bleibt der Einmalkauf erhalten, verteuert sich dabei deutlich. Anwender, die es vorziehen nur einmal zu zahlen, können von der einmaligen Kaufoption für 54,99 Euro Gebrauch machen.

Laden im App Store
‎Darkroom: Foto- & Video-Editor
‎Darkroom: Foto- & Video-Editor
Entwickler: Bergen Co.
Preis: Kostenlos+
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Donnerstag, 13. Feb 2020, 9:44 Uhr — Nicolas
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  • Und 3…. 2… 1… Shirtsturm los!

    • Persönlich halte ich dem generellen Abos-Sind-Doof-Mimimi zwar nicht viel, hier muss ich aber sage, dass dies ein gutes Beispiel darüber ist wo Abos wenig Sinn machen.

      Positiv ist, das bestehende Nutzer die Premium Funktionen kostenlos bekommen. Es wird also niemanden etwas „geklaut“, was sonst oft bemängelt wird. Aber Abos machen meiner Meinung nach nur da Sinn wo etwas wirklich oft und regelmäßig (am besten täglich) genutzt wird. Ich mag ich täuschen, aber ein Foto-Editor unter iOS ist wohl eher eine App die die Meisten nur gelegentlich nutzen um mal etwas aufzuhübschen und diesen nicht wirklich produktiv einsetzten. Da macht ein monatlicher Preis einfach keinen Sinn, außer er liegt deutlich tiefer. Aber selbst der min. Preis von 99 Cent wäre noch viel.

      Wirklich gut und sinnvoll setzten nur die wenigsten Apps Abos um. Vorbildlich in meinen Augen hat das eine von mir täglich genutzt Finanz App gemacht. Dort ersetzt das Abo keine vorhandenen Funktionen (= niemanden wird etwas geklaut) sondern wird nur für neue, optionalen Funktionen benötigt. Mit diesen kann man das Haushaltsbuch auch online führen und auch die App auf anderen Plattformen freischalten. Für die „einfachen Nutzer“ sind die alten, einmaligen Käufe zum selben Preis bestehen geblieben, die „Profinutzer“ bekommen per Abo einen deutlich erweiterten Funktions- und Leistungsumfang. Das finde ich ein super Konzept: Wer die App wirklich intensiv nutzt ist mit dem Abo super bedient, Gelgenheitsnutzer haben Einmalkäufe. Das wäre sicherlich auch ein ein guter Weg für viele andere Apps bei dem es deutlich weniger Protest von den Nutzern gäbe.

      • Du sagst es: Nicht jeder braucht eine App wie diese. Die meisten kommen mit Sicherheit mit den Bordmitteln klar. Wer aber mehr möchte, zahlt dafür auch gerne. Adobe Lightroom zum Vergleich ist alles andere als günstig.

      • Wenn andere eine andere Meinung haben als Du, ist das automatisch „Mimimi“? Herzlichen Glückwunsch, bist bestimmt ein toller Typ und definitiv ein Deutscher.

      • @iFan Warum so angefressen? Wenn ich deine Gefühle verletzt haben sollte tut mir das natürlich außerordentlich leid!

        Indes kann ich dich zu deiner hervorragenden und absolut korrekten Bestimmungen meine Herkunft nur beglückwünschen. Zwar sehe ich mich selbst eher als Europäer und hatte gedacht mich erfolgreich als Kambodschaner getarnt zu haben, aber deinen messerscharfen Verstand konnte ich scheinbar nicht täuschen. Was genau hat mich in diesem deutschsprachingen, in der Mehrzahl von in Deutschland wohnenden Nutzern, verraten?

      • Abos machen nicht unbedingt dort Sinn wo etwas täglich und oft genutzt wird, sondern da wo Entwickler permanente Kosten haben, die sie irgendwie decken müssen. Es gibt auch Apps die ich täglich nutze, welche alle paar Monate mal einen bugfix spendiert bekommen und ansonsten reinen Gewinn abwerfen (da keine Serverkosten, keine Weiterentwicklung etc vorhanden ist). Hier Abos anzubieten ist absoluter Irrsinn.

      • Phil, da gebe ich dir komplett Recht: Hinter dem Abo sollte natürlich auch ein Mehrwert stehen, also z.B. eine laufende Weiterentwicklung. Eine App die in Version X stehen bleibt und nicht mehr weiterentwickelt wird braucht kein Abo. Allerdings steckt auch Arbeit dahinter „alle paar Monate ein Bugfix zu spendieren“ oder die App einfach „nur“ an die neuste iOS Version anzupassen. Man muss eben immer abschätzen ob einem die Leistung (= Weiterentwicklung, Server, etc.) den Preis wert ist.

      • @iFan … mit dem „Mimimi“ geb ich Dir recht, allerdings frag ich mich, was dieses „definitiv ein Deutscher“ für ein Schwachsinn sein soll … Das ist definitiv nationalistischer 1914 oder früher-Scheiß … es ist wohl völlig egal in welchem ethnologischen oder nationalen Kontext sozialisiert, hier jemand seine Meinung äußert.

      • Lightroom kann, zum Vergleich, auch deutlich mehr und ist immer im Paket mit der Desktopvariante und Cloudspeicher für den Sync zu bekommen. Für drei Produkte 12 Öcken zu zahlen, ist nicht viel. Und Lightroom gibt’s am Desktop immer noch als Einmalkauf.

      • @iFAN dafür zahlen wir deutschen auch gern für gute Software, ihr (wer auch immer nun ihr ist) wollt alles für lau.

    • PS: Und es sollte natürlich kein ShiRtsturm sein :-)

    • Mein T-Shirt war günstiger als die monatlichen Abo Gebühren zusammen! 11!! Elf

    • Bei vielen Anbietern bewirken Abos nur das Gegenteil von dem, was versprochen wird: Warum soll ich groß in Entwicklung investieren, wenn Geld so oder so fließt. Der Anreiz zur Anstrengung ist schwach.
      Bezahlen für neue Features und Innovativen, das ist ein Modell bei dem alle gewinnen, bei Abos gewinnt nur eine Seite, Abos töten Innovation.

  • Hm, das Für-Immer-Paket kostet nen ganzen Euro mehr als wenn man ein Jahr lang monatsweise zahlt. Und für Bestandskunden ändert sich nix. Ich glaube da hat jemand nen kreativen Weg gefunden Neukunden für kleines Geld den Einstieg zum Testen zu ermöglichen.

  • so finde ich es in ordnung, alte user werden respektiert und neue haben immer noch die möglichkeit ohne abo zu kaufen!

    • Finde ich auch schlecht so, denn die neuen Zahlen nun für die alten mit. Ein Klassisches Upgrade Modell wäre einfach besser. Funktioniert die App nicht mehr, nach einen Major iOS Release kann ein Upgrade gekauft werden. Funktioniert die alte Version doch noch, muss ich nicht upgraden. Sind neue Funktionen dabei, sie mich interessieren, kann ich upgraden. Sind keine dabei sie mich interessieren, muss auch wieder kein Geld ausgeben werden.

      Diese Abo Warn Modelle, werden sich alle noch rächen. Sei es es wird nur noch mit Boardmitteln gearbeitet oder die Jailbreaks werden doch wieder beliebter. Denn auch wenn Cydia weg ist, so gibt es immer noch genügend andere Repos.

  • Ich vermisse vor allem Family Sharing bei den in app purchases/ Abos.

    Gekaufte Apps kann man in der Regel innerhalb der Familie teilen.

    So ist und bleibt das Abo Modell für mich nogo-Territory

    Wird Zeit dass Apps auch aus anderen Quellen installiert werden können. Dann kann Apple im AppStore machen oder versäumen was sie wollen.

    • IMHO kannst Du als App-Anbieter festlegen ob Family-Sharing erlaubt ist. Unabhängig vom Abomodell.

      Deine anderen App-Quellen werden das Finanzierungsproblem der Entwickler aber auch nicht lösen. Dauerhafte Weiterentwicklung kostet dauerhaft Geld. Wenn man einen endlichen Nutzerkreis hat, der irgendwann gesättigt ist, dann gehts nur über regelmäßige Zahlungen.

      • Zeig mir einen App die Family Sharing bei In-App käufen anbietet.

      • Die Blitzer.de-App zum Beispiel hat kein Problem damit.

      • @Uwe: Laut Apple gehören IAPs zu den Inhalten, die sich nicht per Family Sharing teilen lassen: https://support.apple.com/de-de/HT203046

        Manche Apps lösen das Problem indirekt, indem man nach dem IAP einen Login anlegen muss, der dann auf beliebigen Geräten verwendet werden kann.

      • ich möchte dann aber auch regelmäßig mehrfach bezahlt werden.
        1 Monat gearbeitet = 3.000€
        Noch einen Monat gearbeitet = neue 3.000€ + nochmalig für letzten Monat bezahlt werden = weitere 3.000€. Nichts anderes wird doch bei vielen Entwicklern mit der Abkehr von einem über Jahrzehnte etablierten Finanzierungsmodell hin zu einem lächerlichen Abo praktiziert. Oder erklär mir doch mal was sich bitte geändert hat, AUSSER das es eine viel größere potentielle Käufergruppe gibt durch die AppStores. Entweder ist es Raffgier oder pures betriebswirtschaftliches Unvermögen wenn es mit einem Einmalkauf und einem erneuten Einmalkauf für eine neue App dann nicht reicht. Wenn der Preis zu hoch ist kauft es halt niemand und bleibt bei seiner gekauften Version. Ein noch teureres Abo bringt da überhaupt nichts außer Unmut der ehemaligen Käufer

    • Gutes Beispiel ist „Fantastical“. Hier zahlt man ohne Möglichkeit von Family Sharing bei In-App käufen für zwei Personen 88€/Jahr. Wer zahlt dies?

  • Wesentlich besser gelöst, als den Weg, welchen FlexiBits mit Fantastical eingeschlagen hat.

    Generell wäre die für alle Anwender beste Lösung, wenn seitens Apples endlich normale Upgrades möglich wären. Darauf werden wir allerdings wohl vergeblich warten und irgendwann durch den Abo-Wahn nur noch die Bordmittel verwenden. Ob das in Apples Interesse sein kann wage ich zu bezweifeln.

    • Fantastical ist der Gipfel der Unverschämtheit! Zwang zum Abo, Lüge was Beibehaltung von Funktionen für vorherige Käufer betrifft, Accountzwang um wahrscheinlich nochmal mit dem Weiterverkauf der Daten abzukassieren, Verweis an Apple, Apple drückt sich und gibt dem Entwickler die Schuld und daraufhin schreibt der Entwickler Support ich soll halt eine andere App kaufen oder den iOS Kalender verwenden…
      Diese lächerliche Zwangsenteignung und offenkundiger Betrug ist ein Fall für die Verbraucherzentrale und/oder Gerichte.
      Es wird sogar mit der Prämierung für Version 2 weiterhin geworben und durch vormals gute Bewertungen die derzeitigen unterirdischen Abstrafungen kaschiert!

  • Wann bekommt die iFun App mal ein Abo (zu den gleichen Preisen wie die In-App-Käufe). Da wird euch hier keiner einem Strick draus drehen, wenn ihr beides anbieten würdet. Ich finde Abos sehr viel angenehmer als ständig einen erneuten In-App-Kauf zu tätigen. Bietet ihr beides an, kann jeder für sich entscheiden. Hinzu würdet ihr nach einem Jahr mehr verdienen, da Apple dann ja nur nich 15% statt 30 haben mag.

  • Um es einmal bzgl. der Abos zynisch erwähnt zu haben:
    Klar gibt es laufenden Entwicklungskosten – neue Features wie das Ändern des App-Symbols kosten Geld in der Programmierung ;-)

    …manchmal habe ich echt das Gefühl, dass die Entwickler keine innovativen Ideen haben nach der Abo-Einführung und deshalb muss immer das Ändern des App-Icons als Abo-Feature implementiert werden… ;)

    Zum Thema: Ich nutze Darkroom sehr viel; besonders die Batchverarbeitung ist Goldwert. Allerdings sind mir 5€ im Monat auch wieder zu viel dafür. Eben der Dauer-Euro im Monat mehr, spielt ja trotzdem bei den vielen Usern Geld in die Kassen; was VOR der Abo-Einführung nicht so war…

  • Man muss doch mal festhalten, dass solche Abos tatsächlich nur für Professionals auf Dauer interessant sein können. Wenn ich Influencer / Bildbearbeiter oder was auch immer im grafischen Bereich bin, dann benötige ich solche Werkzeuge unter Umständen dauerhaft und oft.
    Als Otto Normal lade ich sowas mal runter, gern vielleicht auch für 0,49 oder 0,99 EUR und benutze es eben hin und wieder.
    Genau diese Zielgruppe der was weiss ich wieviel Millionen iPhone Nutzer verliere ich aber doch komplett. Da bringen mir auch tausend Abonnenten nix..
    Am Anfang waren alle gegen die In-App-Gebühren. Diese machen aber doch genau Sinn wenn ich ne gute App habe und WIRKLICHEN Mehrwert durch einzelne Funktionen erkaufen muss. Zudem ist die Akzeptanz dann auch höher…
    Naja, solche Läden lernen aber in vielen Fällen ja auch ganz schnell, dass das ne Fehlentscheidung war aufs Abomodell zu setzen.
    Es funktioniert halt im Softwarebereich nicht wie bei Netflix, Spotify und Co.

    • Gernhardt Reinholzen

      Mir reichen mittlerweile sogar die Standard Apps von Apple locker.
      Ich nutze zwar ein relativ breites Spektrum an Apps und Funktionen, aber nichts davon dermaßen intensiv und aufwändig, als dass ich dann irgendwelche Pro Apps für 5€ im Monat bräuchte.
      Manchmal liegt die Effizienz auch in der Einfachheit.
      Und gerade seit Apple die Notizen und Erinnerungen App verbessert hat und die Fotobearbeitung in der Galerie erneuert hat, brauche ich dafür schonmal keine Apps mehr. Klar ist der Funktionsumfang im Vergleich zu anderen Apps beschränkt. Aber nachdem ich oft Jahre hatte, in denen ich z.B. Snapseed nicht einmal geöffnet habe, hab ich einfach alle Bearbeitungsapps runtergeschmissen und schiele seitdem solchen Apps auch nicht mehr hinterher. Ich brauchs einfach nicht, obwohl ich viele Bilder bearbeite… Genauso der QR Code Reader in der Kamera App, der Dokumentenscanner, das AR-Maßband, die Taschenlampe….

      Gut, vieles davon gibts schon ziemlich lange, aber es summiert sich mittlerweile für mich so stark, dass ich über die letzten 10 Jahre meinen Bestand an nützlichen Apps locker auf 1/4 geschrumpft habe. Tatsächlich sind auf meinem iPhone gerade mal 15GB belegt, obwohl ich das Gerät genauso intensiv, wenn nicht gar intensiver nutze, als vor z.B. 10 Jahren.

      Ich habe mittlerweile bis auf die obligatorischen netflix, amazon und spotify abos keine einzige Bezahlapp mehr auf dem Gerät, für den Rest kann ich auf etablierte und sehr bekannte kostenlose Apps setzen.

  • So langsam müssen die Kunden massiv intervenieren. Diese dreiste Abzocke ist absolut inakzeptabel. Welche Dummköpfe zahlen Abogebühren für lächerliche und nutzlose Apps? Das lohnt sich nur für eine Handvoll Apps, und auch nur beim kommerziellen Einsatz. Das ist schlimmer als Pest, Cholera und Heuschrecken zusammen.

  • Ich hatte das Glück das ich vor der Aktualisierung über die Änderung geschaut hab und mir das „Anwender, die in der Vergangenheit mindestens einen In-App-Kauf getätigt haben, erhalten den kostenlosen Zugang zu allen Premium-Funktionen.“ aufgefallen ist.
    So konnte ich noch schnell die Tools/Filter für 11€ kaufen.
    Die Lösung finde ich auch um einiges besser, das Bestandskunden Zugriff behalten.
    Allerdings ist der Einmalkauf 500% teurer geworden, was ziemlich übel ist.
    Ich bin mir nicht sicher ob die ganzen Apps sich mit Ihren Preisvorstellungen über Wasser halten können.
    Ein Kalender für 45€/Jahr, eine Bildbearbeitungstool für 22€/Jahr oder eine Scanner-App für 20€/Jahr …
    Vielleicht werden so bestimmte Apps auch nur noch von ein paar wenigen Abonnenten gehalten.
    Es bleibt spannend.

    • Ich hab es am 10.02.2020 unter dem Artikel „Zwischenablage-Manager Paste steigt auf Abo-Modell um“ schon angesagt bzw. hatte ich bedenken das es passiet :D

  • Wo soll das bloß noch hinführen??

    • iOS 15 „Pro Feature“ nur noch im monatlichen Abo von $4,99 ;)

    • Wieder zu vernünftigen Preisen. Dass 4-5€ für ein Programm nicht haltbar ist, war doch klar. 50€ ist nun mal der normale Preis für viele Programme.

      • Also naja, 30€ für ein Steuerprogramm oder 50€ für eine Office Suite finde ich da besser angelegt …

      • Für dich vielleicht. Es zahlen aber auch Menschen hunderte Euro für Lightroom zum Beispiel.

      • Hallo Melvin, Lightroom CC mit 1TB Cloudspeicher kann man mindestens 1 mal im Jahr für 79€ kaufen, das sind 6,60€ im Monat. Man kann es auf dem Desktop und auf allen mobilen Geräten nutzen.
        Das ist mein Vergleich wenn ich über Abos nachdenke.

  • Ich rege mich da nicht mehr drüber auf! Ich werde keine Abos für Apps abschliessen und gut ist. Auch hoffe ich, das ich damit nicht alleine bin und somit dieses Geschäftsmodell dann zusammenbricht.

    Wenn es eben dann doch nicht der Fall ist, ist das auch OK. Dann scheint es ja für viele OK zu sein, das Entwickler nun das Geschäftsmodell Abo nutzen um ihre Gewinne zu maximieren.

    Was ich allerdings unerträglich finde, sind diese dämlichen Erklärungen, das man nun ständige Einnahmen benötigen würde um bla bla bla. Das ist Blödsinn und wird ständig und ständig von Usern und Entwicklern wiederholt. Eben so lange, bis dieses geglaubt wird. Naja, hat man sich ja prima von der Politik abgeguckt… Framing Ahoi!

    • genau so sehe ich das auch. Guter Beitrag !

    • „…das man nun ständige Einnahmen benötigen würde…“ -> naja, du benötigst doch auch ständig Einnahmen (in Form von Gehalt) um leben zu können, oder ;)

      Und darum geht es ja, die Einnahmen werden nicht nur für die Entwicklung benötigt, sondern eben dafür, dass ein Entwickler auch von seiner Arbeit leben kann :)

      • wenn der Entwickler nicht von seiner Entwicklung leben kann, hat er was falsches entwickelt. ;) Jeder sucht sich eine Arbeit mit der man genug Geld verdient. Wenn es für mich an einem Arbeitsplatz zu wenig wird, suche ich mir einen anderen.
        Naja … ich stelle nix auf ABO um, andere können das gerne tun.

      • Außerdem ist es ja nicht so, dass plötzlich bei den au ABO umgestellten Apps die „Lebensunterhaltungskosten“ der Entwickler u. Infrastruktur um 500% gestiegen sind.

        Die App gibts ja nicht seit einem Jahr, wo man vielleicht eher schwer einschätzen kann wann man sozusagen“schwarze Zahlen“ schreibt. Und bei langjährigen Softwareprodukten hieß es damals Anwendung X 2000, Anwendung X 2005, oder Anwendung X 2.0 usw.

        ..und die hat eben dann wieder seine Euros gekostet. Und da ist dann icht jeder direkt auf die Nächste Version umgestiegen und TROTZDEM konnten die dann schon sehr groß gewordenen Softwareunternehmen davon leben.

        Das ist schon so eine Masche, welche von Apple gesondert promotet wird. Bei Android sehe ich sowas kaum – sondern eben nur bei ABO-App aus dem AppStore, welche es auch im PlayStore gibt. Aber sonst eine PlayStore Only-App mit Abo ist mir nicht bekannt. Ok; bin mir auch nicht sicher, ob es überhaupt PlayStore only Apps gibt ;)

        Aber jedenfalls ist da dieses Methodik um einiges geringer vertreten.

      • Ich biete demnächst meine Arbeitsleistung meinem Arbeitgeber auch als Abo an. d.h. für einen Monat Arbeit möchte ich lebenslang entlohnt werden. Zahlt mein Arbeitgeber nicht mehr mache ich meine Arbeitsleistung rückgängig/unbrauchbar.
        DAS entspricht exakt diesem Modell und wirkt einfach absurd!

  • Schon irgendwie witzig, dass wie Apple u. a. die beiden Dinge verdanken, die uns am meisten aufregen, was die Nutzung von mobilen Apps angeht. InApp-Käufe für Schlumpfbeeren & Co. und nun die Abos xD

    Aber aus Sicht Apples absolut nachzuvollziehen, denn diese beiden Systeme bringen Apple das meiste Geld ein ;)

  • 55€ :D Jaja die armen Entwickler müssen sich ja finanzieren….Sagt mal wie schafft Affinity das eigentlich? Affinity Photo auf dem iPad kostet um die 20€. Auf dem Mac kosten die Programme 35€. Einmalkauf scheint also doch zu funktionieren.

    • Das kann mit zweierlei zu tun haben:

      zum einen kommt es auf die Marktsättigung an: wenn kaum ein Kunde eine App hat, und man – durch gutes Produkt oder gute Werbung – mehr und mehr neue Kunden gewinnen kann, dann kann auch ein Einmalkauf die laufenden Entwicklungskosten und permanenten Verbesserungen finanzieren. Wenn man dann den Markt der potenziellen Nutzer durchdrungen hat, also jeder, der eine solche App braucht, sie auch gekauft hat, fleißt plötzlich gar kein Geld mehr, und man muss dann entweder die Entwicklung stagnieren lassen (und die Entwickler entlassen) oder auf ein Abo-Modell umsteigen.

      Das zweite ist die Strategie: es gibt auch Firmen, denen (vielleicht mit einem potenten Investor im Rücken) der Gewinn erstmal nicht so wichtig ist wie die Marktanteile. Diese Strategie ist dann, ggf. sogar unter Preis zu verkaufen, um den Markt zu durchdringen. Wenn das erreicht ist, erhöht man entweder die Preise oder schwenkt eben auf ein Abo-Modell um.

  • Weia- ich habe immer noch keine einzige Abo-App in Verwendung- ich glaube ich bin altmodisch :-))
    Irgendwann lege ich den Kram auf Seite und fange wieder an zu datenfrei leben.

  • … „die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres Software-Angebotes auch langfristig gegenfinanzieren zu müssen“. Ist dem wirklich so? Viele Jahre ging es auch ohne bzw nicht alle Entwickler springen auf den Abo-Zug.

    Ich wuerde gerne mal eine realistische, objektive Meinung von einem Entwickler lesen, der vllt. auch umgestiegen ist auf das Abo-Modell. Ging die Zahl der Nutzer/Käufer zurueck? Laufende Kosten? Warum nicht ein Modell wie zB Agenda es anbietet? Fragen ueber Fragen …

  • Abomodelle haben ein entschlackende Wirkung auf mein iPhone. Oft sehe ich dann auch, welch kaum verwendetes Zeug sich da ansammelte.
    Darkroom ist nicht schlecht, aber der Burner ist das Teil nicht, bspw. kann es nicht mal das PNG-Format erkennen und hübsch geht auch anders.
    Bildbearbeitung mache ich auf dem Mac und nicht auf so einem fumeligen iPhone. Und das gilt für viele Bereiche. Von daher verkraftbar.

    Die durchschnittliche finanzielle Bilanz vor und nach der Einführung eines Abos würde mich auch mal intetessieren.

  • Hört doch endlich auf, zu behaupten, es gäbe kein Upgrade-Modell! Das ist schlicht falsch!

    • Ja das nervt mich hier auch ganz gewaltig an. Denn natürlich gibt es ein Upgrade Modell wenn es auch nur nicht so heißt: Budles sind auch dafür da, eine neue App mit einer alten zu bündeln und somit einen günstigen Updatepreis zu realisieren. Und es gibt ja auch durchaus seriöse App Anbieter gibt die genau das machen.

  • Hab trotz Auto-Update zum Glück noch die alte Version drauf -> Gibt es hier noch eine „günstigere“ Variante der In-App Käufe außer das Full-Filter-Paket für 11€? Theoretisch sollte es ja noch ein paar andere Optionen geben :X

  • Bei 5€ im Monat bin ich mit Photoshop und Lightroom CC (inkl. Clasic) aber mit 7,41€ besser bedient denke ich. Dazu noch Affinety Foto (einmal 22€) für die App und alles was ich unterwegs für die Bearbeitung brauche ist auf dem IPad ✌️

  • Nicht zu vergessen, dass man Lightroom auf dem iPad für 4,99 € pro Monat im Abo erhält (ok, man darf die Desktop Versionen nicht nutzen).
    Aber da ist Darkroom im Vergleich viel zu teuer.

  • Darkroom ist ein weiteres klassisches Beispiel dafür, wie man es auf keinen Fall machen sollte!

    Der einzige Grund, diese App nicht sofort von meinem Gerät zu fegen, ist der, daß ich, als Bestandskunde, nicht (vom Abo-Zwang) betroffen bin.

    Dennoch, Darkroom: P F U I!!!!!

    Wehret den Anfängen (der Teuerung).

    Mag sein, daß Darkroom nach der Pfeife von Apple pfeift – wir KäuferInnen/UserInnen sollten dem Konzern hier die dunkelrote Karte zeigen! :-<

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