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Arroganz des Geldes: Uber reduziert Preise trotz Verbot

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86 Kommentare 86

„Also, verkauf dein Auto und fahr‘ stattdessen mit uns, es lohnt sich!“ So schließt die jetzt von Uber verschickte Info-Mail, in denen die Privat-Taxi-Anbieter auf eine Neuerung des eigenes Dienstes in Berlin hinweisen.

uber-30

„Ah, Berlin“ könnte man jetzt denken, „sicher informiert der Fahrservice seine Bestandskunden nur über das Fahrverbot in der Hauptstadt“. Doch, Fehlanzeige. Anstatt auf die rechtlich komplizierte Situation in Berlin und die inzwischen bundesweit gültige einstweilige Verfügung hinzuweisen, hat Uber seine Preise reduziert um noch mehr aktive Fahrten zu generieren.

So heißt es im Mailing mit der Überschrift «uberPOP wird in Berlin 30% günstiger»:

Vor nicht ganz fünf Monaten haben wir mit uberPOP in Berlin gestartet. In dieser Zeit haben tausende Menschen begonnen, uberPOP zu Ihrem bevorzugten Fortbewegungsmittel zu machen. […] In diesem Sinne freuen wir uns besonders bekannt zu geben, dass uberPOP Fahrten ab heute bis zu 30% günstiger sind. Mit einem durchschnittlichen Fahrpreis von 9 Euro ist es an der Zeit zu überlegen, ob du dein eigenes Auto nicht einfach verkaufst.

Offene Kinnlade? Die haben wir auch. Danke Martin.

Donnerstag, 04. Sep 2014, 10:10 Uhr — Nicolas
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  • Hab die Mail auch für München bekommen.

  • Arroganz des Geldes – das ist eine passende Überschrift

  • ZemanJannik1991

    Ich feier‘ das Uber Team ja sowas von dermaßen krass. :DD
    Weiter so Jungs!

    • Vielleicht schaltest Du Held auch mal Dein Hirn ein, bevor Du so einen Schwachsinn von Dir lässt.

      • ZemanJannik1991

        Was hast du denn für ein Problem damit? Ich meine, sie bekommen quasi ein Verbot vom Staat, und scheißen einfach drauf. Stattdessen setzen die noch einen drauf. Das ist genial!

      • Du hast es anscheinend nicht verstanden. Deutschland muss peilen, dass, nur weil etwas in einem Uraltem Gesetz steht, es nicht richtig oder aktuell sein muss. Das System ist kaputt. Solche Sachen wie uber sollte es mehr geben.

      • „Deutschland muss peilen…“

        Ihr solltet mal peilen, dass nur, weil ein Gesetz alt und vielleicht auch nicht mehr zeitgemäß ist, nicht einfach alle Regeln ignoriert werden kann. Jeder, der fünf Minuten über die Konsequenzen nachdenkt, mit denen wir zu tun hätten, wenn alle so handeln, wünscht sich schnell wieder Regeln.
        Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Benutzung des Gehirns.

      • Bei denen ist sicher kein Hirn vorhanden oder der Schalter defekt. Armes Deitschland mit solchen Leuten.

      • @Hias: Dein „uraltes Gesetz“, also Fahrerlaubnisverodnung ist 2010, zuletzt geändert am 5.11.2013 !

        Bildungsnotstand ?

      • @Blue: mein Fehler. Ändert aber nichts daran, dass Anarchie und die Missachtung von Gesetzen dieses Problem nicht lösen können.

      • @Blue: Nur leider trifft hier nicht die Fahrerlaubnisverordnung, denn diese regelt die Vergabe von Führerscheinen und dergleichen, sondern das Personenbeförderungsgesetz und dieses ist von 1961 (http://www.gesetze-im-internet.....gesamt.pdf). Übrigens kann man Uber auch nicht direkt mit Taxis vergleichen. Taxis stehen an an speziellen Haltestellen oder fahren durch die Stadt auf der Suche nach Fahrgästen. Bei Uber gibt es keine speziellen Haltestellen und durch die Stadt fahren, um nach Fahrgästen zu suchen ist bei Uber auch nicht erlaubt. Des weiteren werden die Fahrer von Uber kontrolliert, dürfen keine Punkte in Flensburg haben und das Auto von den Fahrern muss aktuellen TÜV haben. Das einzige, das den Fahrern gelt ist ein Personenbeförderungsschein und hier sucht Uber den Dialog mit der Politik, um das Gesetz von 1960 endlich mal auf aktuellen Stand zu bringen. Denn auch wenn im Personenbeförderungsgesetz zuletzt 2013 Änderungen gemacht wurden, sind die Grundlagen schon sehr veraltet. Dass nur mal so zu den Tatsachen. Ich persönlich finde Uber dennoch arrogant und großkotzig. Das hat aber weniger mit ihrem Anliegen, sondern mehr mit der Art und Weise, wie sie es machen, zu tun.

      • @Cromax: Wenn es soweit kommt, dass Uber legal agieren darf, dann vermute ich mal, dass die Zahl der Taxifahrer rapide sinken wird. Das ist wohl eher der Grund, warum die Taxiverbände so strikt dagegen sind. *Vermutung*

      • edit: … im Sinne von, „Warum soll ich diesen Bescheuerten Ortskunde Test machen, wenn ich bei Uber diesen nicht brauche!?“ Wäre jedenfalls mein Gedankengang…

    • Der dümmste Kommentar seit langem. Denk mal drüber nach was da gerade passiert. Armes Deutschland wenn mehr so denken wie du.

    • Oh je, du hast dich noch nicht mit dem Thema beschäftigt oder? Sonst würdest du nicht so ein Quatsch von dir geben….

  • Liefert uber damit nicht die Fahrer ans Messer? Immerhin werden Personen ohne Personenbeförderungsschein befördert und bei uber findet sich eine prima Datenbank, wo alle diese Ordnungswidrigkeiten (?) fein säuberlich dokumentiert sind. Und das Finanzamt dürfte sich auch bald dafür interessieren, ob die Fahrer ihr Einkommen ordnungsgemäß versteuern…

    Und es ist schon ausgesprochen arrogant zu glauben, man könne sich nachhaltig und öffentlich über die Gerichte stellen.

    Dieses neue Freihandelsabkommen, ruht sich uber vielleicht darauf aus?

  • Ich warte auf den ersten Infall mit Personenschaden, bei dem dann die Versicherung die Regulierung ablehnen wird und der Fahrer dann persönlich haftet.
    Nicht dass ich dies jemanden wünschen würde, aber dann hätte der Spuk wohl bald ein Ende.

    • Wieso sollte eine Versicherung die Regulierung ablehnen?
      Bestimmt nicht, weil „ein bekannter“ im Auto mitgefahren ist.

      • und genau das Frage ich mich auch. Woher will die Versicherung wissen ob es eine „Uber“ Fahrt war? Außer der evtl. verletzte Beifahrer behauptet dies.

      • Weil Du als Normalo keine Versicherung für kommerzielle Fahrten hast. Jede einzelne Versicherung wird Dir da Probleme machen, wenn etwas passiert. Klar kannst Du versuchen, den entgeltlichen Charakter der Fahrt vor der Versicherung zu verheimlichen, aber
        1. musst Du dann darauf vertrauen, dass alle Deine Mitfahrer/Fahrer Deine Story auch decken, dass Uber Dich auf Anfrage einer Versicherung deckt und dass es den Versicherungen nicht irgendwann zu blöd wird und sie ihre eigenen Detektive auf solche Fälle ansetzen. Versicherungen weigern sich sehr gerne zu zahlen, auch nur der leiseste Verdacht, dass DU und Dein „Bekannter“ vielleicht doch nur eine Geschäftsbekanntschaft zum Transport habe, ist ein gefundenes Fressen für jede Versicherung.
        2. Ist das schlicht und ergreifend Betrug, weil Du Dir eine Versicherungsleistung zu erschleichen versuchst, die Dir schlicht nicht zusteht. Kommts raus, bist DU strafrechtlich dran.

        Und das alles wegen paar gesparter Euro für ne Taxifahrt? Ist Deine Entscheidung, aber Du solltest die möglichen Konsequenzen kennen.

      • Weil Schadensfallmeldungen vollständig und wahrheitsgemäß sein müssen?

      • Mit genau einer solchen Antwort habe ich gerechnet. Und eben dies ist der nächste Schritt. Ob dies vielleicht Versicherungsbetrug ist?
        Echt tolles Geschäftsmodell ! *kopfschüttel*
        Jeder Fahrer, der sich für ein paar Euros einem solch Haftungsrisiko aussetzt …
        Nur zu denken, mir passiert schon nix, reicht nicht. Und da spreche ich leider aus Erfahrung bei mir hat’s gestern geknallt.

      • Sorry BG-On, aber deine Einstellung ist unter aller Sau.
        „Woher will die Versicherung wissen ob es eine “Uber” Fahrt war? Außer der evtl. verletzte Beifahrer behauptet dies.“ – Warum sollte jemand, der durch ein Unfall verletzt wurde, denn nicht die Wahrheit sagen? Aus Angst vor Uber, dem Fahrer? Das erste was ich da machen würde ist die Polizei rufen und ihnen mitteilen, das mein Uberfahrer mich dazu überreden wollte die Unwahrheit zu sagen…

      • Aber hat als Firma eine Versicherung für Mitfahrer abgeschlossen, jeder der immer noch mit dem Versicherungsargument kommt hat einfach mal keine Ahnung und sollte vielleicht mal aufhören im Sozialismus Traum zu leben und sich über den Kapitalismus der uns schöne Produkte zu guten Preisen bringt freuen.
        Ich finde Aber sehr gut, Bilder als Taxi oft bessere Autos, viel Freundliche Fahrer, bessere App, Entspanntes Bezahlen per App, Fahrpreis mit Freunden per App teilen es ist einfach richtig geil!!

      • Luca, wer ist denn „Aber“?

    • Ich fände eine vernünftige, nachvollziehbare Lösung mit Regeln für alle besser als altmodische, nicht mehr nachvollziehbare Marktbeschränkungen, die vor 100 Jahren tatsächlich mal einen Sinn ergaben (als würden Uber-Fahrer mit unversicherten Schrottkarren und ohne Führerschein durch die Gegend gurken).

      Warum so dermaßen viele gegen alternative, bessere, billigere Anbieter wettern (außer denen, die sich gegen Konkurrenz abschotten wollen: Taxi-Unternehmen), hat mir bisher niemand schlüssig erklären können.

      Erst gab’s ’ne Taxi-App, dann haben die Taxi-Kartelle geschimpft wie die Rohrspatzen, dann haben sie’s (schlecht) kopiert. Jetzt gibt es andere Beförderungs-Modelle, nun schimpfen die Taxi-Kartelle wieder wie die Rohrspatzen, Gott ja… Oder ist es nur, weil wieder mal „der Ami“ die Idee hatte – und damit (Gott bewahre) auch noch Geld verdient? Dann sollten wir vielleicht zurück zur Schallplatte, teutsche Ariola, denn die pösen Dateien… *rolleyes*

      • Wenn die Fahrer einen Führerschein zur gewerblichen Personenbeförderung besitzen und das Auto auch entsprechend geprüft würde, halte ich das auch für unproblematisch.
        Das die Gebühren am Anfang als Trinkgeld ausgegeben wurden, zeigt ja, dass die sogar wussten, dass das In Deutschland nicht legal ist.

  • Mir wäre es als US-Unternehmen auch ziemlich egal was ein Gericht in Deutschland entscheidet…

    • Nicht wenn es deinen Markt betrifft. Jeder muss sich an Gesetze halten, auch Apple, Samsung und eben auch Uber.

      • schwacher Vergleich. Samsung, Apple etc. bieten greifbare Ware in Deutschland an, hier ist es leicht diese vom Markt zu verbannen.

        Wie will man Uber denn stoppen?
        Ich will mal sehen wie Deutschland Strafgelder in den USA eintreibt.

        Die einstweilige Verfügung des LG Frankfurt ist anscheinend an einen Sitz in den Niedrlanden gerichtet, vllt. gibt es da einen weg. Aber da weiß Uber mit Sicherheit auch zu tricksen (App läuft nicht über die niederländische Firma etc.)

      • Ja, den Weg gibt es.

      • Einfach bei Apple eine einstweilige Verfügung gegen alle Uber Apps im deutschen AppStore stellen. Problem gelöst.

  • Ich vertraue keiner Firma, die so offensichtlich den Rechtsstaat missachtet. Denn wenn Uber schon einen Staat so behandelt, was passiert dann erst mit gewöhnlichen Kunden, die etwas von Uber wollen?

    • Treffend gesagt. Allerdings vermute ich bei Uber weit aus höhere Interessen als nur den Aufbau eines poplogen Mitfahrernetzes. Da steckt eine Lobby dahinter, die der Taxibranche den Kampf ansagt.

  • Eine Strafzahlung werden die schon einkalkuliert haben, aber die „kostenlose Werbung“ in allen Medien ist ja auch Millionen von Euros wert und am Ende einer endlosen Diskussion, kennt dann jedes Kind (und jeder Erwachsene) dieses Alternativ-Taxiunternehmen.
    Kaufmännisch und marketingtechnisch ist das aber sicher nicht unüberlegt

    • Die Strafzahlungen betragen 250.000 € für jede einzelne vermittelt Fahrt. Ersatzweise Erzwingungshaft (!) für den niederländische Direktor von Uber !
      Wir sprechen also bei nur 100 nachgewiesenen Fahrten von
      25 Millionen Euro TÄGLICH.

      Und nun sag uns bitte: Wie willst du DAS einkalkulieren ?? Das würde Staaten in den Ruin treiben ? Und ein neuer Direktor wird sich auch nicht mehr so schnell finden ;)

      • Falsch. Erstens sind es keine Strafzahlungen, sondern Ordnungsgelder. Zweitens können die BIS ZU einer Höhe von EUR 250.000 verhängt werden. Das Gericht wird wohl kaum direkt mit der Höchstsumme einsteigen.

  • Ich finde es absolut dreist das diese Firma sich erlaubt über Verbote hinwegzusetzen. Die Strafe kann gar nicht hoch genug sein. Wenn das so weitergeht sagt demnächst jeder: Scheiss drauf was der Staat will – ich mach das einfach !

    • Da gebe ich dir vollkommen recht!
      Mag jeder drüber denken wie er will, aber so lange es gesetzwidrig ist ind zudem noch ein bewusstes Verbot ausgesprochen ist, kann die strafe wirklich nicht hoch genug sein. Diesem Unternehmen würde ich nun aus Prinzip das Wirtschaften in Deutschland verbieten.

  • Na aber natuerlich ich werde mein Auto verkaufen damit ich das abhaengig von einem System bin was ich schon mit dem Verzicht von Taxi und öffentlichen Verkehrsmitteln ablehne. und neun euro pro Fahrt? Hallo geht es noch? Es kommt fuer mich nicht in Frage unversichert und auf eigenes Risiko mit einem Fremden mitzufahren. Und jetzt nehme ich schon mal den nachfolgenden Argument, Taxifahrer sind doch auch Fremde, den Wind aus dem Segel. Ja das sind sie Fremde mit Versicherung, einer einfach zu trackenden Taxinummer und einem Personenbefoererungsschein. Sowie mit der Fahrerfahrung und Stadtkenntnis dies als Beruf und nicht als Nebenverdienst oder gar Hobby wahr zu nehmen. Mal ganz ehrlich „ich feier das Uber Team“ , was soll das bitte – Warum? Weil sie dem Deutschen Staat gegenueber sich rebellisch verhalten?
    wir reden hier von einer FIRMA mit sehr vielen Lobbyisten und Investoren im Hintergrund. Und sollte der Staat wirklich ernst machen wird nicht nur schnell Ubers Risikokapital von 1 Milliarde den Besitzer wechseln, nein , auch die Fahrer selbst werden zu Kasse im schlimmsten Fall vor Gericht gebeten. Mal ganz davon abgesehen das sich Jeder Fahrer strafbar macht und das wissentlich, besonders jene die sich seit der Verkuendung des Urteils neu fuer den fraglichen Dienst anmelden.
    Zu bedenken sei auch was bei einer trotzkoepfigen Preissenkung von 30% fuer den Fahrer selbst Uber (ja ja wortwitz =D ) bleibt.
    Ich bin wirklich der letzte der etwas gegen widerstand gegen die Staatsgewalt hat aber was Uber gerade treibt, stellt einfach zu viele unwissende Fahrer in die Schusslinie der Gerichte und der Politik. Ich sehe Die Uber Fahrer leider zu einem Abklatsch der Taxis werden nur ohne Lizenz und wesentlich hoeherem Risiko.
    Aber wie immer -> Jedem das seine & solange es gluecklich macht -> viel Spaß.

  • Die sollten wenigstens ein Paar Regeln einhalten. Wenn die nur Fahrer und Fahrzeuge, die zur öffentlichen Personenbeförderung zugelassen sind.
    So hoffe ich, dass die eine Quittung für ihre Arroganz bekommen.

  • Übrigens muss ein Fahrzeug, mit dem gewerblich Peronen befördert werden, jedes Jahr zur HU. Also fahren spätestens in einem Jahr die meisten der sog. Fahrer mit einem Auto ohne gültige HU. Na Super!

  • Mein Gott! Wenn sich hier alle so aufregen, dann müsste auch jedes Portal für Mitfahrgelegenheit verboten werden. Dort fährt man schließlich auch auf eigenes Risiko bei einem Fremden mit! Ich finde Uber super (obwohl ich noch nicht dort angemeldet bin), denn im Endeffekt ist es eine MFG für die Stadt. Und bevor sich die Taxifahrer aufregen – man sollte erstmal an seine eigene Nase greifen und seinen Service vielleicht verbessern, bevor man Konkurrenz aus dem Markt drängen will.

    • Solange das Entgelt die tatsächlichen Kosten nicht übersteigt, ist das gesetzlich erlaubt.
      Die Taxigesetze müssten überarbeitet werden. Die Sicherheitsbestimmungen sollten aber nicht angetastet werden.

    • Mitfahrzentralen und Taxifahrten sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe:
      Bei einer MFZ fährt ein Fahrer von A nach B, weil er da halt hin muss. Seine freien Plätze im Auto bietet er in einer MFZ an und teilt sich mit eventuellen Mitfahrern die Kosten. Findet er keine Mitfahrer, fährt er halt alleine.
      Ein Taxifahrer wartet irgendwo auf Fahrgäste, die von A nach B wollen, der Taxifahrer bringt sie halt hin und bekommt seine Fahrt bezahlt. Kommen keine Fahrgäste, fährt der Taxifahrer auch nicht…

  • Hm. Schon wieder kam mein Kommentar nicht durch. Ok, jetzt mal versuchshalber mit einer anderen Emailadresse.

    Uber riskiert ja nicht nur für sich selbst Strafen. Personen ohne Personenbeförderungsschein zu befördern, ist nicht erlaubt. Dass es eben keine Bekannten sind, sondern mindestens Ordnungswidrigkeiten (?) begangen werden, ist fein säuberlich in ubers Datenbank aufgelistet. Und wann die Finanzämter sich dafür interessieren, ob die Fahrer ihre Einkünfte aus der unerlaubten Arbeit wenigstens ordentlich in ihrer Einkommenssteuererklärung angeben, ist nur eine Frage der Zeit.

    Es kann und darf nicht sein, dass sich jemand über geltendes Recht hinwegsetzt. Und sich selbst dermaßen über die Gerichte zu stellen, zeugt in der Tat von einer ausgesprochenen Arroganz, die IMHO durch die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen auch noch befeuert wird, wonach amerikanisches Recht das europäische Recht überstimmen kann.

    Aber lassen wir mal die juristischen Folgen für uber beiseite (die werden noch merken, dass die deutsche Executive und Judikative keinen Spaß gemacht haben):

    Uber versucht, tausende Fahrer von uber dazu zu verleiten, mindestens Ordnungswidrigkeiten (?) zu begehen. Möglicherweise ist das Verleiten bloß illegitim aber nicht illegal, aber es wird genug Menschen geben, die dumm genug sind, der Versuchung zu unterliegen. Und es wird genug Menschen geben, die dumm genug sind, sich zu solchen Fahrern ins Auto zu setzen.

    Ich stimme dem Vorredner zu, der auf den ersten Unfall wartet. Stimmt. Die Kfz-Versicherung wird für Schäden (von Insassen, aber auch Unfallgegner) nicht aufkommen, weil sie Schäden aus Personenbeförderung als eigenes Risiko bewerten und versichern. Und dann haben die Geschädigten einen zivilrechtlichen Anspruch gegen den Fahrer. Im besten Fall muss der sein Leben lang zahlen. Im schlimmsten Fall ist der zur Zahlung nicht in der Lage und, sofern in deren eigene Privathaftpflichtversicherung Zahlungsunfähigkeit von Schädigern nicht neu aufgenommen wurde, bleiben die Geschädigten auf ihrem Schaden sitzen. Und selbst wenn ihre PHV Zahlungsunfähigkeit von Schädigern einschließen sollte, könnten die Versicherungen zumindest der Insassen die Zahlung ablehnen, weil man das Mitfahren bei einem Fahrer ohne Erlaubnis zur Personenbeförderung als grob fahrlässig werten kann.

    Diese Risiken für popelige 9 Euro einzugehen, ist nicht schlitzohrig, das ist persönliche Dummheit. Vor der der Staat die Dummen leider bewahren muss.

    • Aber hat eine Versicherung für solche Fälle abgeschlossen, informier dich bitte besser bevor du solche falschen Fakten von dir gibst.

      • Informier Du Dich doch mal lieber ein bisschen besser, Luca….

        Auch wenn Uber – im Falle einer Nichtzahlung von Versicherungen – den Schaden übernehmen sollte, haben die Uber-Fahrer trotzdem die absolute Ar***karte gezogen.

        Uber behält sich das Recht vor, alle anfallenden (Folge-)Kosten eines Unfalls beim Unfallverursacher wieder zurückzuholen (was sie definitiv auch machen werden)… Das kann bei schweren Fällen dann gerne schon mal in die fünf- bis sechsstelligen Beträge gehen.

        Außerdem ist es Uber-Fahrern vertraglich verboten, gegen Uber gerichtlich vorzugehen. Und diese Vertragsklausel bezieht sich nicht nur auf das Nachspiel von Unfällen, sondern auf die gesamte Interaktion zwischen Fahrer und Uber. Egal was einem Fahrer passieren sollte…ihm sind gegenüber Uber gesetzlich IMMER die Hände gebunden…

        Tolles Unternehmen, dass du da verteidigst…

      • So ist es aber nicht. Es gab schon Unfälle und Über ist nicht in Regress gegangen.
        Außerdem wird ja niemand gezwungen für die zu fahren, mir wäre es in der jetzigen Situation auch zu heikel, was aber nicht heisst das jeder das so sieht.

        Ich verteidige vor allem nicht Über an sich, sondern das Konzept des herein Marktes, es ist einfach meine Überzeugubg, dass durch die Freie Entscheidung aller Menschen ein weitaus besseres Ergebnis herauskommt als durch irgendwelche Bürokraten die mir sagen was zu tun ist.
        Habe schon oft während der Fahrt mit Taxifahrern gesprochen die mir dieses bestätigen.
        Das man als Taxifahrer seinen Preis nicht mal selber setzten darf sondern ihn von den Behörden vorgegeben bekommt ist einfach ineffizient und unfair und macht den Wettbewerb kaputt welcher uns allen schon so viele Vorteile gebracht hat.

        oder glaubt hier irgendjemand, dass wir uns jetzt gerade auf einer iPhone Seite unterhalten würden, wenn der Staat die Herstellung von Mobilfunkgeräten regulieren würde?
        Nein, wir würden wahrscheinlich immer noch mit nem Nokia 6300 telefonieren, aus Angst die neuen Wettbewerber (Apple) könnten Arbeitsplätze bei Nokia verloren gehen.

  • Spätestens wenn der Erste anfängt die Fahrer beim Finanzamt zu melden und es auch eine Meldung bei den KFZ Versicherungen gibt hat sich das Thema erledigt. Sie müssen einfach dem TAXI und Mietwagengewerbe angepasste Spielregeln bekommen. Dies bedeutet führen eines Kassenbuches und Fahrtennachweis, Jährlicher TÜV etc. werden die keine Fahrer mehr finden. Und auch für Berufskraftfahrer im Personennahverkehr gibt es interessante Vorschriften die eingehalten werden müssen.

    @ZemanJannik1991: Du bist wahrscheinlich auch für Straffreiheit von Steuersündern und Kinderschändern. Weil die werden auch nur verhaftet weil es Gesetze gibt.
    OH Herr wirf Hirn vom Himmel….

  • Jap, super, echt krass

    Wie Uber die Fahrer ausnimmt (jetzt noooch billiger) und gleichzeitig im Regen stehen lässt (Gewerbesteuer, USt, Einkommensteuer, Versicherung, Ordnungsgelder, etc.)

    Geiz ist geil? Nee, ich bin doch nicht blöd! Die Taxifahrer verdienen schon kaum Geld (und nein die Taxiunternehmwr und Zentralen auch nicht wirklich) und da unterstützen Leute ein System wie uberpop, das diese Preise noch unterbietet und die Leute noch mehr ausbeutet!
    Wie blöd sind eigentlich manche Leute?

    Klar, man kann überlegen solche Dienste mehr zu entregeln, weniger Gesetze und starre Vorschriften ist grundsätzlich gut. Aber dann bitte über politischen Druck und Gesetzesänderungen. Nicht ‚jeder macht was er will‘

    Liberales Staat ja, aber bitte weder Anarchie noch Neo-liberale Wirtschaftspolitik.
    Bei Uberpop werden Leute ausgebeutet und Finanzinvestoren stecken sich die Taschen voll.

    Und gleichzeitig verdienen die Taxifahrer noch weniger. Die kommen jetzt schon kaum auf den Mindestlohn.

    • Das ist ja krass. Ich wusste gar nicht das Uber seine Fahrer zwingt für sie zu fahren.

    • Das genau ist der Punkt. Irgendwann fährt man nur noch in uralten Gammelkarren, weil sich die Berufsfahrer kein Auto mehr leisten können.
      Würde mich interessieren, wie die Über pro Kommentatoren die Sache betrachten würden, wenn sie für Ihren Job nur noch die Hälfte bekommen würden ;))

    • Wenn man die Firma nicht zum einlenken bewegt, sollte man die Fahrer stärker kontrollieren. Für gewerbliche Personenbeförderung ohne Personenbeförderungsschein und zugelassenes Fahrzeug gibt es doch eine Strafe und Punkte. Trifft zwar nicht ganz die richtigen, sollte aber auch Wirkung zeigen.

      • Doch trifft die Richtigen! Ohne Fahrer keinen Fahrdienst und die Fahrer sind es letztendlich die gegen Gesetze verstoßen.

  • Was sind das für Hohlköpfe, die einer Nichtbeachtung geltender Gesetze das Wort reden?

    Oh, diese Typen werden meinen Satz wohl eher nicht verstehen, weil sie wohl zu dumm dazu sind.

    Wie kann man nur solchen Mist von sich geben, zumal, wie einige Beiträge hier – Danke dafür -, auf eine Kettenreaktion von Gesetzesübertretungen, im Falle eines Falles, schliessen lässt.

    Ganz abgesehen davon, dass bereits durch die Beförderer mehrere Vorschriften missachtet werden.
    Insbesondere steuerrechtliche.

    Finde es sehr amüsant, Ulli Hoeness als Schwerverbrecher, Hochkriminellen in vielen Foren zu betiteln, selber aber, vllt. sogar einer dieser Schreiberlinge, im Beförderungsfalle Steuern zu hinterziehen, bzw. dies als gut zu heissen.

    Was für ein Geist weht in unserem Deutschland?
    Wollen wir das wirklich?

  • Deutschland steht mit solchen Entscheidungen wie gegen Uber, nun wirklich auf dem Spitzenplatz der Entwicklungsländer.

    • Dann gehen Sie doch, so glauben Sie ja wohl, in ein hochentwickeltes Land wie z.B. ….., ach ich möchte kein Land explizit nennen, suchen Sie sich eines aus, indem die Einhaltung von Borschriften, Gesetzen keine Rolle spielen.
      Viel Spaß dabei und tun Sie es möglichst bald.

  • Es geht bei Uber um den endgültigen Ausverkauf unseres Sozialstaates zu gunsten des Kapitals in Form von Investoren.
    Man verdrängt eine speziell ausgebildete und staatlich überwachte Berufsgruppe (Taxifahrer) durch ungelernt und nicht abgesicherte „Mitarbeiter“, die nicht nur billiger sind, sondern auch keine Absicherung genießen. Der einzige Profiteur ist der Kunde. Also wieder „Geiz ist geil“!
    Damit treibt man einen ganzen Berufsstand in die Arbeitslosigkeit und drückt dem ganzen auch noch den hippen Stempel „Social Business“ auf, weil ja mein netter Nachbar mich mitnimmt.
    Übertrage das mal auf andere Berufsgruppen: Wir ersetzen alle Kfz-Mechaniker durch Hobby-Schrauber. Kostet nur die Hälfte, ne Gewährleistung gibts aber nicht und ob der Wagen nachher verkehrssicher ist weiß auch keiner. Aber ist doch voll cool wenn Karl-Arsch von nebenan meinen Wagen repariert.
    Oder Ärzte: Vllt. kann ja mein Nachbar der gelernte Metzger mein gebrochenes Bein im Keller für kleines Geld richten. Kostet nen Bruchteil und wird schon gut gehen… Denn ne Berufshaftpflicht braucht er nicht und Hygienestandartds kontrolliert auch keiner.
    Nur mal ein Denkanstoß! Bestimmte Berufsgruppen sollten geschützt sein. Man bezahlt manchmal soziale Sicherheit der Arbeitnehmer und Schutz für den Kunden halt mit. Ob man da drauf verzichten will…?

    • Sehr schlechter Kommentar. Man hat als Kunde immer das Risiko vergiss das nicht. Wenn Taxifahrer wirklich so viel besser sind, wird es Leute geben die weiterhin mit ihnen fahren, genau wie es Leute gibt die Bio kaufen obwohl es teurer ist.
      Außerdem ist es erlaubt seinen KFZ Mechaniker gegen einen Amateur zu tauschen, aber nicht wie du es meinst mit deinem lächerlichen Schwarz/Weiß denken. Es werden nicht alle ausgetauscht aber ich z.B. habe mein Auto schon mal von nem Freund reparieren lassen läuft super.
      Das Auto meines Vaters ist teuer, er würde das nicht machen und geht in die Professionelle Werkstatt.
      Also jeder wie er will. Bei Personenbeförderung sollte das auch so sein.

      Was genau hast du gegen wirtschaftliche Freiheit. Warum bist du der Meinung, dass ich als „freier“ Mensch nicht selber entscheiden darf ob ich mit Über oder Taxi fahre?
      Warum muss der Staat das für mich entscheiden?
      Weil ich zu dumm bin und nur die Bürokraten wissen was gut für mich ist?

      • Nein Luca, du hast schon recht. Man sollte frei agieren dürfen, auch Unternehmensspezifisch. Aber sobald sich Interessenskonflikte bilden, muss man einen Kompromiss finden. Sonst kommt es zur „Unordnung“, was aber nicht unbedingt Negativ ausgelegt werden muss. Veränderung braucht seine Zeit. Gesetze bringen im Grunde nur Nachteile. Man sollte einfach Menschlich bleiben und seine Gier etwas zurückschrauben, damit alle was vom Kuchen haben.

  • Na sollen die ruhig weitermachen, dann haben die Behörden genug Gelegenheit selber Fahrten durchzuführen und können die Firma im Nachhinein mit einem kräftigen Bußgeld belegen. Dann kommt endlich wieder Geld in die Staatskasse :-)
    Oh wie dumm sind diese Leute, unfassbar. Vor allem die privaten Fahrer die kein Gewerbe angemeldet haben und keine Steuern zahlen, für die wird es auch sehr hart kommen. Das wird teuer!

  • Uber ist nichts anderes als ein ekliger schleimiger Makler, der immer und vor allem am meisten kassiert.

    Wie kann man so blöd sein, sein Geld so jemandem in den Hintern zu stecken?

    Ah, verstehe: Is billiger.

  • Es geht doch schon gar nicht mehr um das eigentliche Geschäfstsmodell der Firma Uber, auch bestreitet vermutlich niemand, dass in Deutschland einige Sachen überreguliert sind und ein weniger an Gesetzen oftmals das Leben erleichtern können, ohne wirklich ernst zu nehmende Nachteile mit sich zu bringen.
    Hier geht es nur noch darum, dass sich eine Firma ganz bewusst über geltende Gesetze hinwegsetzt und Gerichtsurteile missachtet.

    Der eine oder andere findet das vielleicht toll und fühlt sich an einen modernen Robin Hood erinnert, in Wirklichkeit steckt aber nur das Denken „ich habe Geld, ich kann mir alles leisten“ dahinter – Kapitalismus in Reinkultur.

    Wenn so ein Verhalten Schule macht, dann gute Nacht Rechtsstaat…

  • Lasst Über mal 2-3 Jahre Geschäfte machen, ihr werdet euch wundern. Besserer Service plus höhere Gehälter werden die Folge sein, genau wie immer im umregulierten Markt. Es gibt so viele Beispiele wie durch Deregulierung sowohl Kunden als auch Anbieter und Mitarbeiter besser gestellt wurden.
    Bitte einfach mal bei google eingeben „Deregulierung Erfolge“, ihr werdet verblüfft sein.
    Schade, dass in Deutschland so wenig an den freien Markt geglaubt wird.
    Das ist wahrscheinlich der Grund, warum hier ausser SAP seit 1950 kein einziges Unternehmen von Weltrang gegründet wurde.
    Alle unsere erfolgreichen großen Unternehmen kommen aus der Zeit um 1900 wo hier noch freie Wirtschaft war oder direkt nach dem 2. WK wo es kaum Gesetze gab und der freie Markt herrschte. So wie auch beim Wirtschaftswunder.
    Hong Kong ist komplett dereguliert und wurde ohne staatseingriffe zum wohlhabendsten Ort in Asien, mit besserem Lebensstandard als in DE. vor 50 Jahren war Hong Kong noch eine Art Zeltstadt.

    • Ich habe wie vorgeschlagen den Suchbegriff mal in Google anstatt eines Mitbewerbers des nicht regulierten Marktes eingegeben. Der erste Treffer: „Deregulierung ist kein Erfolgsrezept“ Die Suche nach „Deregulierung Misserfolge“ bringt übrigens auch sehr viele und sehr interessierte Ergebnisse.
      Außerdem ist der Begriff „Deregulierung“ irreführend. Es wird auch imm Falle einer Deregulierung immer noch reguliert, dann aber ausschließlich über das Geld. Und Geld ist nun wirklich nicht das Maß aller Dinge, sondern verzerrt bei alleiniger Anwendung Werte nur in Richtung gewisser Interessengruppen. Besser wird dadurch gar nichts.

      • Komisch… Bei mir kommt -nach einigen Begriffserklärungen- als erster Treffer, dass die Deregulierung der Märkte eine der Kernursachen der globalen Finanzkrise war. Die war doch jetzt aber positiv?! Zumindest für einige Großbanken, die mit Milliarden an Steuergeldern vor der Pleite gerettet wurden…

      • Bitte lesen sie meinen kompletten Kommentar.
        Die Finanzkrise ist nicht durch Deregulierung entstanden, sondern durch Kreditzwang, ihren Ursprung hatte sie in Kalifornien, wo der Immobiliensektor sehr stark reguliert ist.
        Weiterhin ist es doch gerade komplett konträr zum freien markt die Banken mit Steuergeld zu retten, man hätte sie pleite gehen lassen sollen, denn im Kapitalismus muss gelten: Wer den Vorteil hat muss auch für den Schaden aufkommen.
        Also ist es gerade der Staatseingriff der so unglaublich unfair ist, dass die Banker sich ohne Angst die Taschen vollmachen können.

  • Ja, Deutschland ist bisweilen überreguliert. Aber solange ein Gesetz nicht aufgehoben oder sonst wie seine Gültigkeit verliert, gilt es (Punkt). Kann mir echt nicht vorstellen, dass die Befürworter dieses Dienstes so ruhig wären, wenn es um andere Dinge ginge, die man schließlich heute nicht mehr regulieren müsste. Ironie an: Kann ja zukünftig jeder einfach mit nem LkW durch die Gegend fahren ohne entsprechenden Führerschein. Nur weil der früher mal üblich war, muss das doch heute nicht mehr sein. Gasleitung, Stromkabel etc…. egal, kann jeder machen. Braucht man meinen Fachmann für, ist doch altmodisch…. Ach bin übrigens kein Arzt, hab aber mal nen Bericht im Fernsehen gesehen und biete ab sofort preisgünstig Hirn-OPs an. Ironie aus

  • Das alle Uber-Fahrer so begierig sind eine Arbeit zu verrichten, ohne dass der Arbeitgeber auch nur einen Beitrag zur Krankenversicherung und alle anderen Sozialleistungen entrichtet. Quasi ist jeder Uberfahrer als Selbständig anzusehen. Echt geiles Geschäftsmodell, laß Tausende für Dein Unternehem arbeiten, mach damit Millionen und laß deine Arbeiter mit allen Prolemen alleine mit Microverdienst. Und dann rumjammern, die Gesetzgebung sei veraltet. Wie die Uber-Fahrer sich nur so verarschen lassen.

    • Ja wie du es schon sagst, die Fahrer sind bereit zu diesen Konditionen zu fahren, das ist traurig aber jeder hat das Recht selber zu entscheiden und wenn die Fahrer es wollen, sollten sie es auch dürfen.
      Für mich persönlich wäre das auch nichts.
      Außerdem verdienen sie so schlecht nicht und die Sozialkosten die nicht bezahlt werden können den Fahrern egal sein, da sie im Fall der Fälle trotzdem ALG1 und 2 bekommen, da der Staat mal wieder zu unfähig war vernünftige Gesetze zu erlassen.

  • Bitte bedenkt, dass der Uber Miteigentümer Goldmann Sachs ist und Uber dafür bekannt ist über Agenturen bezahlte Schreiber für das Netz einzusetzen. Einige hier sind ganz offensichtlich solche PR-Prostituierte.
    Darauf, ob das Geschäftsmodell gut ist, oder nicht, käme es nur an, wenn das Unternehmen nicht gegen ein Urteil eines deutschen Gerichtes verstoßen würde. Man kann das Personenbeförderungsgesetz und den Mordparagrafen einen alten Hut nennen und ändern wollen. Bis aber das gewählte Parlament ein Gesetz nicht geändert hat, sollten wir uns an geltendes Recht halten – und zwar beim Mordparagrafen und dem Personenbeförderungsgesetz. Und wenn das die Gewinninteressen amerikanischer Unternehmen beeinträchtigt, sollten diese Heuschrecken einfach weiterziehen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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