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AppStore Eingangskontrolle II: Programmieren auf Verdacht

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So langsam wird es unschön. Nachdem wir erst vor kurzem über das -beim besten Willen- nicht nachvollziehbare Prozedere der AppStore Eingangskontrolle berichtet haben, macht uns John Gruber von Daring Fireball nun auf eine weitere, und diesmal wirklich ärgerliche Entscheidung der Qualitätskontrolleure des AppStores aufmerksam.

Diesmal geht es um die von nextdayoff programmierte Applikation Podcaster. Das App zum Abonnieren, Verwalten und Herunterladen beliebiger Podcasts, hätte euch „over the air“ mit aktuellen Episoden euerer Lieblings-Podcasts versorgt und so die tägliche iPhone-Synchronisation mit iTunes obsolet gemacht. Definitiv praktisch – doch von Apple so nicht gewollt.Apples Absage lässt sich im Blog des Entwicklers nachlesen und begründet die Entscheidung, Podcaster nicht in den AppStore aufzunehmen wie folgt: „Since Podcaster assists in the distribution of podcasts, it duplicates the functionality of the Podcast section of iTunes.“

Aha, doppelte Funktionalität also. Wieso es die zahlreichen Taschenrechner, Wetter- und Notiz-Applikationen dann trotzdem in den AppStore geschafft haben bleibt offen. Stevenf bringt es mit diesem Twitter-Post auf den Punkt. Ein ähnlicher Distributionsweg bei Desktop-Applikationen wäre unvorstellbar.

Doch wirklich frustrierend sind die schwammigen Richtlinien. Aktuell haben die iPhone-Entwicklern keine andere Möglichkeit als ihre Tools auf Verdacht zu programmieren, um dann zu hoffen, den Zugang zum AppStore nicht verwehrt zu bekommen.

„Let’s be clear: forbidding “duplication of functionality” is forbidding competition. The point of competition is to do the same thing, but better. Worse, Apple hasn’t even said which functionality is off-limits. I’m not arguing about what’s legally or morally right in some abstract sense. I’m talking about common sense — talented developers are looking at what is going on with the App Store and choosing not to write iPhone apps, out of the fear that their efforts will be for naught. If good developers are afraid to write software for your platform, it is a problem.“

Samstag, 13. Sep 2008, 12:27 Uhr — Nicolas
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