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Provisionen für Werbepartner

Apples Podcast-Abos starten in Kürze

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Die Möglichkeit, über Apples Podcasts-App auch kostenpflichtige Podcasts zu abonnieren, steht offenbar kurz bevor. Apple hat eine entsprechende Angebotserweiterung noch für diesen Monat angekündigt und macht sich jetzt auf die Suche nach Werbepartnern. Über ein neu eingerichtetes Affiliate-Programm können Podcaster und Webseitenbetreiber für die Vermittlung von Podcast-Abos bis zu 50 Prozent der im ersten Monat bezahlten Abo-Gebühren als Provision einstreichen.

Apple Podcasts Abo

Apple nutzt seine Affiliate-Netzwerke in besonderem Maße dafür, den Start von nicht als Selbstläufer eingestuften Produkten zu befeuern. So wurden die Provisionen für den App Store bereits vor Jahren gestrichen und auch für neue Hardware erhalten Partner nur dann eine Vergütung, wenn diese bereits einige Zeit auf dem Markt sind und die initiale Nachfrage nachgelassen hat.

Insbesondere sieht sich Apple auch bei verschiedenen digitalen Angeboten auf die Unterstützung von Affiliate-Partnern angewiesen. Neben den neuen kostenpflichtigen Podcasts laufen aktuell auch entsprechende Belohnungsprogramme für Apple-Angebote wie Apple Music, Bücher oder Filme.

Kommerzielle Podcasts versprechen Einnahmen und Nutzerbindung

Wir haben erst heute früh über den neuen Trend zu exklusiven und kommerziellen Podcast-Angeboten berichtet. Mit Blick auf die kommenden Podcast-Abos von Apple bleibt spannend, welche Inhalte wir zu welchen Preisen geboten bekommen. Wer einen Podcaster bestmöglich unterstützen will, sollte allerdings soweit möglich weiter den Weg über ein direktes Abo wählen um sicher zu stellen, dass der Anbieter den vollen Abo-Betrag erhält. Zumindest bei kleinen und unabhängigen Produzenten halten wir diesen Weg für sinnvoller, als ein Abonnement über Apples Provisions-Plattform.

Für Podcaster, die erste Schritte auf dem Felder der kommerziellen Vermarktung unternehmen wollen, ist das neue Apple-Angebot natürlich reizvoll. Die Anbieter müssen sich hier nicht groß mit der technischen Umsetzung oder Abrechnung beschäftigen, sondern können sich auf die Produktion ihrer Inhalte konzentrieren. Allerdings mit einer nicht zu unterschätzenden Einschränkung: Die Bezahlangebote können nicht plattformübergreifend, sondern ausschließlich im Apple-Ökosystem bereitgestellt werdend.

21. Mai 2021 um 14:47 Uhr von chris Fehler gefunden?


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