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Apples 2015: Ein Jahr voller Beta-Produkte

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Zwar würden wir die Überschrift des Bloggers Mario Aguilar nicht ohne Weiteres unterschreiben; mit seiner provozierenden Ansage „Everything Apple Introduced This Year Kinda Sucked“ hat der Gizmodo-Autore aber auch nicht ganz unrecht.

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Wie kein anderes Jahr seit der Einführung des iPhones war Apples 2015 vor allem von Produkt-Vorstellungen geprägt, die den Beigeschmack unfertiger Beta-Präsentationen nur schwer zu verbergen wussten.

Apple Music

Im Gegensatz zu Apple Pay startetet Apples neuer Musik-Streaming-Dienst immerhin gleichzeitig in allen wichtigen Märkten Cupertinos, feierte sein Debüt aber mit einer so unübersichtlichen Oberfläche, dass selbst ausgesprochen wechselwillige Nutzer den dreimonatigen Gratis-Test noch vor dem Ablauf des Probezeitraums wieder einstellten.

Apple hat hier inzwischen mehrfach nachgebessert und sogar einen eigenen Twitter-Account eingerichtet, der den (englischsprachigen) Anwendern dabei helfen soll sich in der verwirrt aufgebauten Oberfläche des Spotify-Konkurrenten zurechtzufinden – auf große Veränderungen an dem erschlagenden User-Interface mit seiner Vielzahl an Textlinks, doppelten Wegen und verschachtelten Menüstrukturen warten wir derzeit jedoch noch vergeblich. Einen Web-Player wird Cupertino wohl bis auf Weiteres nicht ausliefern. Und Apple Music Connect? Hier entlang.

musi

Apple Watch

Die Tatsache, dass die Apple Watch erst mit kleinen Apps zweiter Klasse startete führte in der Community der frühen Nutzer zu einem massiven Vertrauensverlust in die Performance des iPhone-Kompagnons. Auch das Betriebssystem-Update auf watchOS 2, das den Weg für richtige Watch-Apps bereitete und die Dritt-Applikationen nicht nur auf der Uhr anzeigte sondern auch auf ihr ausführte, scheint (bislang) nicht in der Lage, die Downloads uhrenspezifischer Anwendungen anzukurbeln.

Versteht uns nicht falsch: Niemand nimmt es euch übel, wenn ihr nach Monaten voll frustrierender „Wird geladen“-Bildschirme keine Lust mehr habt, auf die sich drehende Fortschrittsanzeige der Apple Watch zu warten. Apples Entscheidung, zum Marktstart auf eine provisorische App-Anzeige zu setzen, hat den initialen App-Store-Enthusiasmus vieler Uhren-Träger jedoch schnell verblassen lassen.

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AppleTV

Ein geniales Gerät, das wir nicht nur zu Hause, sondern auch in den Wohnzimmern vieler Familienmitglieder aufgestellt haben. Doch auch die neue Set-Top-Box vermag ihren Beta-Status nicht zu verbergen.

Cupertino startete die TV-Box ohne Support für die iPhone-Fernbedienung „Remote“ und kündigte nach der hastigen Kurskorrektur schnell noch ein weiteres Update an, mit dessen Hilfe das iPhone demnächst auch in der Lage sein soll, euch eine virtuelle Kopie der Touch-Oberfläche der „Siri Remote“ anzubieten. Apple TV-Apps lassen sich noch immer nicht verlinken bzw. außerhalb des App Stores durchsuchen. Weder iTunes noch das iPhone zeichnen die kompatiblen Anwendungen entsprechend aus oder bieten Screenshots, die das Interface auf dem TV-Bildschirm zeigen.

store

Fotos-App

Gerade iPhone-Fotografen sind auf die von Apple bereitgestellte Fotos-App in OS X El Capitan angewiesen. Um so unverständlicher, warum Apple auch hier auf die Ausgabe einer (de-facto) Beta-Version setzte. Bis zur letzten OS X-Aktualisierung verstand sich die Fotos-App auf dem Mac nicht mal auf den Drag-and-Drop-Zugriff. Geteilte Foto-Streams gestatteten keinen Bild-Export.

Die Einführung der iCloud-Fotomediathek sorgte – ähnlich dem Apple Music-Start – für massive Verwirrungen. Und: Im Gegensatz zum Musik-Streaming-Dienst verzichtete Apple auf das Nachreichen mehrerer Anleitungsvideos für Ein- und Umsteiger. Solltet ihr mit der Fotos-App rundum zufrieden sein, dann aktiviert einfach mal die iCloud-Fotomediathek, schiebt euer gesamtes Schnappschuss-Archiv in Apples Wolke und versucht euch unter iOS 9 durch die Thumbnail-Bilder zu scrollen…

kamera

Apple News

Wie Apple Pay steckt auch Apples Apples News derzeit noch in den Kinderschuhen. Außerhalb der USA lässt sich der Nachrichtenüberblick mit einem Trick zwar auch hierzulande aktivieren, verzichtet aber auf deutsche Inhalte. Auch Apple kommuniziert noch keinen Termin wann bzw. ob Apple News auch in Deutschland verfügbar sein wird. Problematisch: Inzwischen existieren exklusive Apple News Inhalte im Netz, aus Deutschland heraus angeklickt, verabschiedet sich das iPhone jedoch mit einer Fehlermeldung.

news

Dauerbeta: iOS und OS X

Kein Jahr lieferte so viele Beta-Versionen für Apples Betriebssysteme wie 2015. Gleichzeitig haben sich die Zeiträume verkürzt, in denen eine bestimmte iOS-Version als „stable release“ angeboten wurde. Nutzer müssen häufiger Aktualisieren – Apples öffentliches Beta-Programm motiviert zur kontinuierlichen Nutzung halbfertiger Software-Vorabversionen. Die hier gesichteten Fehler beeinflussen nicht selten Foren-Diskussionen und App Store-Bewertungen. Der Zustand „Dauerbeta“ gehört für viele iPhone-Fans inzwischen zum Alltag und verschiebt die Perspektive.

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ÖPNV in Apples Karten

iPhone-Nutzer können Apple jetzt im Geltungsbereich des VBB (dieser arbeitet hierzulande ausschließlich im Großraum Berlin und in Teilen von Brandenburg) nach Bus- und Bahnverbindungen befragen, im Rest der Bundesrepublik zuckt Apples Karten-Applikation bei entsprechenden Verbindungswünschen jedoch noch immer mit den Schultern. Verglichen mit Googles umfangreichen ÖPNV-Angebot ein Armutszeugnis.

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Das MacBook, die Magic-Hardware und der Akku

Apples MacBook (Air)-Nachfolger verdient sich zwar keinen Beta-Stempel darf wegen seines Verzichts auf konventionelle USB-Schnittstellen aber durchaus als Testprodukt bezeichnet werden und passt damit hervorragend zum neuen Smart Battery Case und den Magic-Accessoires, die nicht nur durch hohe Preise sondern auch den offensiven Einsatz der Lightning-Schnittstelle für Diskussionen sorgten.

Homekit

Puhhh…

Für 2016 wünschen wir uns ein kleine Verschnaufpause in Cupertino. Apple würde sich (und uns) einen großen Gefallen damit tun, das aktuelle Produkt-Lineup mit dem neuen iPad Pro, den hervorragenden iPhone 6s-Modellen und der gründlich überarbeiteten Mac-Familie nun auch wieder mit verlässlicher, fertiger und einfach zu bedienender Software auszustatten.

Der Neuausrichtung der Firmenspitze lässt uns zudem auf eine gründliche Verbesserung der App Store-Auftritte hoffen, die auch 2015 immer noch daran scheitern brauchbare Suchergebnisse auszuliefern und den wertvollen Anwendungen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.

Sowohl auf dem Mac als auch unter iOS hat sich die Anzahl der verfügbaren Anwendungen von einem Pluspunkt («Wir haben schon mehr als eine Millionen Apps in unserem Store») in ein nicht zu unterschätzendes Ärgernis gewandelt. Apple Software-Kaufhäuser haben ein Spam-Problem.

wartung

Also, drückt mit uns die Daumen. Wenn alles gut geht, dann liefert 2016 zuverlässigere Online-Dienste aus Cupertino, einfacher zu navigierende Software-Produkte und ein Hardware-Lineup, dass nicht mehr auf die hausinternen App-Entwickler warten muss, sondern mit funktionierenden Remote-Apps, nativen Watch-Applikationen und App Stores, die auch außerhalb des Apple TV auf entsprechende Apps für die Mattscheibe verweisen.

Dienstag, 29. Dez 2015, 11:18 Uhr — Nicolas
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  • Haha :D Find ich klasse die Überschrift.
    Traurig nur, dass sie wahr ist (was mich betrifft)

    • je groeßer etwas wird, desto unuebersichtlicher. ohne straffe fuehrung, eindeutiger zielsetzung und gradliniger durchfuehrung wird es schwierig.
      bei apple hat man seit 1 1/2 jahren den eindruck, dass der kopf nich weiß was der arsch macht.

      ich bin gespannt ob sie es hin bekommen auf eine eindeutige linie zurueck zu finden oder ob wir ihnen in den naechsten jahren zuschauen koennen, wie ihnen ihr rießen konstrukt wie sand aus den fingern rinnt (siehe sony).

      • Naja, wenn der Informationsfluss nicht mal bis in die Mitte kommt, da stell ich mir lieber mal nicht vor, wohin die Füsse trampeln.

  • Ka genau so sieht es leider aus…

  • Guter Artikel. Hatte auch meine Schimpf- Phase, wo mich vieles nur noch genervt hat.
    Mittlerweile laufen aber iPhone, iPad, Mac Book und Watch (bis auf die Wartezeit) wieder sehr zuverlässig.
    Mich haben am meisten die mit iOS 8 vorhandenen Synchronisationsprobleme genervt…

  • traurig! und bitter vorallem, habe über jahre meinen leuten iphones empfohlen, weil sie so zuverlässig und fehlerfrei liefen und viele sind auch umgestiegen, nur um jetzt ständig bugs und probleme zu haben…

    • Sehe ich auch so. Teilweise ist von der Bewunderung der Apple Produkte ihrer Schönheit, Eleganz und Bedienerfreundlichkeit wegen, nicht mehr viel übrig. Andererseits kenne ich niemanden der deshalb auf Konkurrenzhersteller umgestiegen ist. Ganz im Gegenteil und wenn ich mir die Schüler ab Einstieg in die Handynutzung anschaue, ist Apple (iPhone, iPad. iPod ) immer noch das Maß aller Dinge.

      • Hat bei Schülern und Jugendlichen insgesamt wohl am meisten mit dem vorherrschenden Grupoenzwang zu tun…

      • Ich bin umgestiegen.
        Windows statt OS-X.
        Läuft super stabil, sieht sehr nett aus und hat alles weniger als ein iPhone gekostet.
        Macht spaß mal wieder etwas Neues auszuprobieren.
        Meine Gründe waren die angesprochene Dauerbetaphase bei Apple und der inzwischen nicht mehr zu rechtfertigende Preis der Produkte.

  • Der Apfelkonzern wird immer mehr zur Bananenware. Reift beim Kunden.

  • Leider ist das die Wahrheit.
    Meine Zeit der uneingeschränkten Weiterempfehlung sämtlicher Apple-Produkte ist vorbei. Ob ich irgendwann eines der Geräte austausche, wenn es den Geist aufgibt, weiß ich noch nicht. Software aktualisiere ich wohl nicht mehr. Alles läuft einigermaßen zuverlässig zusammen…
    Vielleicht erleben wir ja mal wieder ein Jahr ohne unglaubliche neue Produkte und OS, egal auf welcher Plattform. Dann kann alles mal wieder sauber überarbeitet werden.
    Aber wohl eher nicht..,

  • Sehr zutreffend beschrieben, leider!
    Es fehlt in der Auflistung noch das iPad Pro: keine deutsche Tastatur, pencil nicht verfügbar, Apps nicht angepasst, nur Chat mal alle Apple Apps

  • Warum aber OSX im Jahreszyklus erscheinen muss erschliesst sich mir nicht. Ich hatte Kernelpanics ohne Ende.Apple hatte einiges versprochen aber fast nichts gehalten. 10.12 und 10.12.1 wird wieder beta sein.

    Aber was soll man von einer Handyfirma schon erwarten. :-/

  • Das ist aber auch jammern auf höchstem Niveau. Ich nutze die Beta-Software (Public Beta) auf iPad mini 2 und Mac mini Late 2012 zur Produktion. Nie gab es ernsthafte Probleme. Meist waren es kosmetische Fehler. Ich nutze aber nach anfänglichen Tests auch keine Apple-Cloud für Dokumente.
    Einmal hatte ich einen ernsthaften Fehler unter iOS 9.1 (Nicht-Beta) auf dem iPhone 5. Es klingelte und ich konnte kein Button finden, mit dem ich das Gespräch annehmen konnte.

  • Ist leider nicht nur bei Apple so !!!
    Fast alles was heute auf den Markt „geschmissen“ wird ist meist alpha oder beta.

  • Immer nur schnell schnell raus und nix mehr richtig testen.
    Den Rest machen schon per Update.

  • Ist es wirklich so schlimm?

    Was wollen wir denn wirklich?

    Apple wurde immer dafür kritisiert, dass es Public Beta von Software (oder noch besser von Hardware) gab und dann immer schnell eine Version x.1 kam, um die Probleme nachzubessern. Andere Unternehmen wie Google, Microsoft und viele andere Unternehmen – wo wir dies insbesondere bei cloudbasierten Diensten gar nicht bemerken – machen diese schon sehr lange.

    Viele Privatuser haben sich dann Entwickler-Accounts gekauft, um immer die neuste Version von Software bereits vorab zu haben. Jetzt geht dies auch per Public Beta und viele sind glücklich darüber, z. T. stolz diese zu haben und vorab bereits dies nutzen zu können. Die Entwickler-Community ist wieder zu einer Entwickler-Community geworden und nicht die Hälfte davon waren Wichtigtuer, die eigentlich nur die neuesten Softwareversionen als Beta haben wollten.

    Wer nicht die Public Beta will braucht diese ja nicht zu laden. Und jeder Entwickler ist genau genommen froh, wenn er auch in kurzen Zyklen neuere fehlerbereinigte Versionen bekommt.

    Vielleicht einfach die Kirche im Dorf lassen und Äpfel mit Äpfel zu vergleichen und dann zu jammern. Der Artikel hat in der Summe sicher recht, dass es durch die Strategie-Veränderung von Apple eine grundsätzliche Veränderung zu den Vorjahren gegeben hat. Ist die Schlussfolgerung einer Beta-Company/Beta-Produkte aber eigentlich nicht zu hart, wenn man dieses einmal reflektiert noch einmal betrachtet?

    Also noch einmal kurz reflektieren was wir eigentlich wollen und ob wir das nicht eigentlich haben wollten und es jetzt doch wieder nicht recht ist ;)

    PS: Diese Diskussion sollten wir in 2 Jahren noch einmal führen. In Wirklichkeit erleben wir aktuell eine Veränderung der Branche und der Strategie wie z. B. mit Beta’s Anwender früher einbezogen werden (oder auch als Tester missbraucht werden, was diese in vielen Fällen auch nicht stört oder diese dies eigentlich sogar gerne machen).

    PS ein zweites mal: Eine Stabilität von Apple Diensten ist natürlich etwas, was wir erwarten können – vor allem wenn wir dafür bezahlen.

    • Wenn ich die Beta lade, bin ich gern bereit, mitzuentwickeln und nehme Fehler in kauf. Aber eine definitiv freigegebene Version muss über dem Betastatus sein und einfach funktionieren.
      Wenn Apple schon darauf besteht, dass ich teure HW kaufen muss, mit dem Werbe-Anspruch, sie können nur so Stabilität gewährleisten (beruf dich bitte nicht auf die AGB, wo genau das wieder ausgeschlossen wird), dann erwarte ich diese auch. Und zwar quer Beet durch alle ihre Produkte.
      Wenn die oft so verfluchte, belächelte und niedergemachte Konkurrenz mittlerweile besser ist, dann ist der Zenit erreicht und der Brand wird nur noch zunichte gemacht. Hatten wir schon mal und MS durfte helfen.
      Ich will funktionierende SW und, wenn was weiter entwickelt wird, mehr Funktionen und nicht weniger, oder zerschossene Bibliotheken, oder …
      Für Qualität bezahle ich. Und das bewirbt Apple.
      Bekommen tue ich leider immer öfters was anderes.

  • Traurig ist das bei Apple jeglicher Service und Mehrwert für den Kunden der aber nicht direkt Geld in die Kassen spült nicht existiert. Hardwareservice im Store ausgeschlossen.

    Google erfreut den Kunden mit besten Infos in den Karten. Apple investiert nicht.

    Amazon erfreut Kunden mit selbstständig produzierten Serien. Apple liefert nichts inkl. beim Apple TV

    Mir scheint man schöpft bei Apple lieber ab und lässt das Geld irgendwo liegen anstatt dieses in Kundenbindungsprogramme zu investieren. Und diese Meinung hat nichts mit billig und Umsonstmentalität zu tun, ich zahle für viele Dienste monatlich viel Geld aber Apple tut im Vergleich mit anderen zu wenig außer viel Geld für Hardware zu kassieren. Und jetzt kommt mir nicht mit Kauf doch was anderes.

  • Ich habe nix gegen Beta.
    Mache selber gerne mit aber wenn die Final dann immer noch fette Fehler hat dann ist es aber gut.
    Ich beziehe das auch nicht auf Apple sonder schau mal über den Teller Rand.
    Technik ……ein Fluch und Segen zugleich.

  • Der OSX Jahresrythmus ist aber trotzdem unsinnig.Die setzen sich so selber unter druck.Für was eigentlich? Für schlechte Schlagzeilen? FPDP , itunes , Fotos ,…….alles kaputtoptimiert , man hat ja keine Zeit.

  • Achtung, jetzt kommen bald wieder die Experten die seit 2010 Apple den baldigen Bankrott prophezeien! Das alles deutlich schwerer und komplexer wird, je mehr Nutzer man hat zählt bei Apple nicht. Denn Apple verlangt(UVP) mindestens 2x so viel Geld für seine Smartphones wie die Konkurrenz im Highend-Bereich. Da ist nen HTC One A9 ( gut, hat nur beim Preis was mit Highend zu tun) oder ein S6/S6 Edge geradezu ein Schnäppchen. Und ich rede hier von der UVP, nicht vom Strassenpreis. Denn mit dem Strassenpreis hat weder Apple, HTC oder Samsung was zu tun, der regelt sich über Angebot und Nachfrage, nur mal für diejenigen die das immer noch nicht verstehen. Aber halt, nur weil die Konkurrenz Dinge nicht besser löst, heißt das ja nicht das Apple das dann auch nicht besser können muss. Aber auf die Idee zu kommen, dass wenn es keiner besser hinbekommt, es dann vielleicht momentan nicht besser geht, wäre zu viel verlangt.
    Frohes neues, und ab nächstem Jahr geht es genauso weiter. Nerds werden meckern, der totale Kollaps wird voraus gesagt, und am Ende kaufen es wieder alle.

    • Naja, wenn Apple es wenigstens zugeben würde, dass …
      Aber das würde ja heissen, dass der Preis nicht gerechtfertigt ist.

    • Bankrott wäre wohl übertrieben, aber ein Imageverlust zeichnet sich schon ab.
      Man hat es aber auch bereits schon einmal geschafft, den Laden runter zu wirtschaften und Steve Jobs zurückzuholen wird diesmal schwierig…

  • Nachdem ich gerade meinen pencil zum iPad pro bekommen habe, muss ich der Beta-Liste noch Etwas hinzufügen.
    Nicht nur, dass Apple selbst den Stift keineswegs vernünftig unterstützt (wie toll wäre z.B. Eine Handschrifterkennung bei allen Texteingaben?) nicht einmal die bei der Präsentation des iPad Pro großartig angekündigten Funktionen in den Microsoft Apps sind vorhanden. Sollen im Januar kommen! Klar, ist nicht Apple sondern Microsoft, wurde aber als ein wichtiges Feature bei der Vorstellung gezeigt und da kam nichts mit ‚kommt irgendwann‘
    Trauerspiel

  • Ich sage nur ICloudMediathek, Cover, Alben, alles durcheinander, nur noch offline-Synchronisation. Cover da, alles so wie aufm IMac.

  • 2015 : ein Jahr voller Beta bei Apple. Das kann ich unterschreiben. Auch ich habe nur noch den Kopf geschüttelt. Schade Schade. Wenn es nur eine Alternative geben würde.

  • Mindestens genauso ärgerlich wie die mangelhafte Qualität von Soft- und Hardware, empfinde ich die unglaubliche Arroganz, mit der bestehende Funktionen (z.B. Privatfreigabe Musik) mal eben für mehrere Monate deaktiviert werden (8.3 bis 9.0, wenn ich mich recht erinnere). Und das nur um das unsägliche Apple Music halbfertig zum geplanten Termin auf den Markt bringen zu können bevor alle Lizenzfragen geklärt sind.
    Seither spielen Apple Protokolle (z.B. Airplay) bei mir zuhause keine Rolle mehr und Apple ist bestimmt auch das letzte Unternehmen, dem ich jemals die Steuerung meiner Hausautomation oder die Abwicklung meines Zahlungsverkehrs anvertrauen würde.

  • Doch, ich sehe das 2015er 12″ MacBook auch als Beta-Produkt. Und zwar nicht vorrangig wegen USB-C, sondern wegen des Bildschirms.
    Eine vertikale Auflösung von 1152×720 Pixeln (Retina) ist einfach nur Quatsch, weil viele Apps mindestens 768 Pixel vertikal voraussetzen. Und dass Apple sich der Problematik bewusst ist, zeigt die voreingestellte, skalierte, Auflösung von 1280×800 Pixeln (Retina).
    Es dann aber noch hinter der Bezeichnung „Standard für Monitor“ vor dem Anwender zu verstecken, grenzt an Kundentäuschung. Ich wüsste gerne, wieviele Beschwerden oder Rückgaben es wegen der dadurch unscharfen Darstellung gegeben hat. Meines habe ich deswegen mit hohem Verlust weiterverkauft.

    • Ok, was an USB-C enttäuscht ist, dass es quasi kein Zubehör von Drittherstellern gibt, welches einen zweiten USB-C-Anschluss zum Aufladen des MacBooks besitzt. Sowas wie eine anständige Dockingstation etwa und nicht nur einen lächerlichen HDMI-Adapter.

    • Kann ich hier leider nicht beurteilen, weil mir das noch nie aufgefallen ist und es mich bis jetzt nicht gestört hat. Evtl. habe ich es auch einfach nicht wahrgenommen.

      Aber denke jetzt nicht das so viele sich darüber beschwert haben und es zurück gegeben haben aus diesem Grund.

  • „Softewareaktualisierung“
    IOS 9.2 ist für ihr Ipad verfügbar
    und bereit zur Instalation
    Jetzt
    Später

    Mich kotzt das lamgsam an und um Hintergrund wird das Update nach einer Löschung ständig erneut heruntergeladen.
    Ich will es nicht und brauche es nicht!
    Wann hört der Scheiß endlich mal auf – FRECHHEIT !!!
    Mein altes Ipad 2 unter 6.01 läuft tadellos – meine 3er unter IOS 9 zeitweise eine ansolute Katastrophe!

    • Dem ist nichts hinzuzufügen!!! Die Softwareaktualisierung geht mir mit meinem 5s und iOS 8.1 auch so auf die Eier genau so wie die nervigen Einblendungen bei meinem MacBook Pro mit OS X Mavericks, dass El Capitan jetzt verfügbar ist.

  • Es ist nicht so schlimm, wie es hier dargestellt wird. Aber dennoch ist es nicht das was die Nutzer gewohnt sind. Hardware-Technisch ist Apple noch immer Top. Bis auf die Design-Patzer Maus, Smart Battery Case, ApplePencil. Die in meinen Augen nicht so schlimm sind, aber wenn Apple von Perfektion bis ins letzte Detail redet, dann muss man das auch machen.

    Was die Software angeht ist es bei OSX mit El Capitan besser geworden. Dort gibt es zumindest bei mir gar keine Fehler. Bei iOS 9. Also das ist die erste iOS Version die bei mir mit Problemen läuft. Zwar sind es nur Klenigkeiten, aber wenn man es gewohnt ist, das alles OHNE Probleme läuft, dann stören einen diesen vielen Kleinigkeiten sehr. Wenn dann noch etwas größerer dazu kommt wie z. B. bei mir iCloud Fotomediathek-Problem (mein Fall ist bei Apple gerade in Bearbeitung). Dann flippt der ein oder andere mit Sicherheit aus. Wenn es dann noch um Funktionen geht, auf die man angewiesen ist, dann fängt man an einen Hass aufzubauen. Ich hab noch nie so oft diesen bunten Ball gesehen wie dieses Jahr.

    Was ich aber am schlimmsten finde. Die Usability ist nicht mehr das was es war. Früher konnte ich ohne Probleme meiner Mutter (63) und meinem Vater (67) ein iOS-Gerät geben und die sind relativ schnell und ohne Hilfe zurecht gekommen. Mittlerweile muss ich selber (ich bin 30) öfters mal länger suchen. Und ich bin ein Technologie-Fan. Das ist nicht gut.

    AppleMusic war für mich ein totaler Schuss in den Ofen. Mittlerweile ist es 14 Jahre her seit der erste iPod auf den Markt gekommen ist. Von Apple erwarte ich das sie in der Lage sind nach so einer langen Zeit ein System (App, etc…) so zu konstruieren, damit es auch funktioniert und auch logisch ist. Das ist echt traurig.
    watchOS war auch so ein Ding, wo ich mir gedacht habe!? Warum nicht gleich anständig!?

    Was ich aber nicht nachvollziehen kann, wieso manche das MacBook als „unfertig“ sehen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das MacBook ist großartig. Verstehe nicht warum alle herum heulen wegen dem einen Anschluss? Es ist nicht so das man im Moment keinen USB-Anschluss mehr braucht, aber in ein oder zwei Jahren, ist das auch Geschichte.

    Ich wünsche mir für die Zukunft wieder stabile, (sichere), zuverlässige, flüssige und schnelle Betriebssysteme (OSX, iOS, watchOS). Ich hoffe Apple bekommt das Software-Problem wieder in den Griff.

    • Zum MacBook: siehe meinen Kommentar zwei weiter oben.

    • zitat: Es ist nicht so das man im Moment keinen USB-Anschluss mehr braucht, aber in ein oder zwei Jahren, ist das auch Geschichte.

      das glaubst auch nur du.

      • Das glauben viele! Jedes mal wenn i-ein Laufwerk, Anschluss, etc.. weg fällt. Heulen immer erst alle herum. Man gewöhnt sich daran.
        Ich benutze mein MacBook, iMac beruflich. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal einen USB-Stick benötigt habe.

        I-wann bringen die Zubehörhersteller auch Produkte mit USB-C raus. Läuft doch immer gleich ab.

    • Hahaha „El Capitan ist besser geworden“
      Klar, wenn ein gutes System vorher in den Boden gefahren wird – dann kann es ja nur noch besser werden.

      • Im Gegensatz zum Jahr davor – ist es besser geworden. Was ja nicht heißt das es optimal ist. :)

  • Wer seine Apple Aktien verkaufen möchte: immer her damit! €€€

  • Oh ja, leider nur zu wahr!

    Es nervt extrem, dass die Betriebssysteme erst nach dem x-ten Update halbwegs funktionieren, El Capitan diverse Programme unbrauchbar gemacht hat, Photos immernoch Schrott ist, die Profi-Programme verschwinden, alles immer teurer und komplizierter wird (Gestensteuerungen werden immer komplizierter) und man Stunden braucht, bis alles läuft…

    Apple sollte mal Tempo raus nehmen und sich wieder an’s KISS-Prinzip erinnern!

    • Du lamentierst über das Eine und forderst das Andere. Fotos ist, im Gegensatz zu iPhoto, KISS. Bei mir läuft es rund und flüssig über die iCloud über drei Geräte. Du regst Dich über den Verlust an Profi-Programmen auf und forderst Simplizität. Du solltest Dich mal entscheiden…

      • Lieber Mike, das freut mich für Dich. Möglicherweise hast Du mich aber falsch verstanden. Ich möchte mich nicht entscheiden müssen sondern entscheiden können!

        Ich jedenfalls finde es nach wie vor schade, dass die Trennung von umfangreichen Profi-Programmen auf der einen Seite (Apperture, Logic, FinalCut) und wirklich einfach zu bedienenden Konsumer-Programmen (iPhoto, GarageBand, iMovie, iTunes) nicht mehr vorhanden ist. Die einen werden eingestellt und die anderen mit Funktionen überfrachtet.

        Übrigens ist meine 80jährige Mutter mit iPhoto prima klar gekommen. Dass mit „fotos“ und der cloud nicht alles zum Besten gestellt ist, kann man wohl an den diversen Kommentaren auf diesen Seiten genügend lesen.

    • Na klar! Und dann mosern alle wieder herum und zählen auf, was mit Samsung-Smartphones und Android alles geht (und im Einzelfall vielleicht sogar funktioniert), während Apple „schlafe“. Eben dieses Gelaber der Kundschaft bewirkt übrigens die (zu Recht) kritisierte Hektik. Man gibt nicht mehr ganz in Ruhe und nach eigener Richtschnur den Ton an, sondern hat sich kopfscheu ins Konkurrenzgetümmel gestürzt.

  • Ich will die subjektive Wahrnehmung des Autors ja gar nicht in Abrede stellen, aber mein subjektiver Eindruck ist vollkommen anders. Mein Apple-Jahr 2015 brachte mir ein iPad Air 2, AppleTV, Apple Watch Sport, Apple Music, iCloud Photo Library und iOS9. Bei mir läuft alles rund und flüssig und die kleinen Bugs hier und da überraschen und nerven mich nicht besonders.

    Und warum so hartnäckig behauptet wird, die Oberfläche von Apple Music sei kompliziert, ist mir ein Rätsel. Mir hat sich das Konzept und die Bedienung von Anfang an intuitiv erschlossen, im Gegensatz zu Spotify auf iOS.

  • Und wie war das mit der iFun App? Ist die schon stabil?

  • Sehr gute Betrachtung, sie spricht mir als Applefan der ersten Stunde ganz tief aus der Seele.
    Apple war immer selbsterklärend, mittlerweile ist alles kompliziert und chaotisch geworden.
    Ich hoffe Apple wird sich 2016 besinnen und wieder Qualität liefern und nicht wie ein Getriebener halbfertigen Müll produzieren.

  • Kann ich so unterschreiben, jedoch mit der Anmerkung, dass es nicht erst seit diesem Jahr so ist. Angefangen hat alles mit Jony als iOS Chief of Catastrophe. Auch in iOS 9.2 sind so viele gravierende Fehler drin, dass ich mehrmals am Tag den Kopf schüttele und mich frage wohin die Reise gehen soll.
    Ja, das ist meckern auf hohem Niveau. Liegt aber an Apple, da sie das Niveau / ihre Messlatte so hoch gelegt haben.

  • Leider ist die iOS Sparte extrem buggy… So oft wie mir mein iPhone abgeschmiert ist… 9 ist einfach Murks! Dazu das unsagbar bescheuerte Music und Fotos…

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