Zugriff auf Entwicklungsgerät als Auslöser
Apple wirft YouTuber gezielten Zugriff auf geheime Software vor
Der Rechtsstreit zwischen Apple und dem YouTuber Jon Prosser nimmt weiter Form an. Nachdem Apple im Sommer 2025 Klage wegen mutmaßlich unrechtmäßig beschaffter Informationen zu iOS 26 eingereicht hatte, liefert ein aktueller Bericht neue Einblicke in die Hintergründe des Leaks und den Ablauf der Ereignisse.
Von Apple verklagt: Der YouTuber Jon Prosser
Im Zentrum steht weiterhin ein internes Entwicklungsgerät, auf dem eine frühe Version des Betriebssystems installiert war. Wie bereits bekannt, soll ein Bekannter eines Apple-Mitarbeiters Zugriff auf das Gerät gehabt und Inhalte während eines Videoanrufs mit Prosser geteilt haben. Die Aufnahmen bildeten die Grundlage für mehrere Videos, in denen Prosser zentrale Elemente des später als „iOS 26“ veröffentlichten Systems vorwegnahm.
Zugriff auf Entwicklungsgerät als Auslöser
Neu ist vor allem die detaillierte Darstellung, wie es zu dem Zugriff gekommen sein soll. Demnach soll der Kontaktmann gezielt eine Gelegenheit genutzt haben, in der sich der Gerätebesitzer nicht in der Nähe befand. Über einen Videoanruf wurden Teile der Benutzeroberfläche gezeigt und offenbar aufgezeichnet. Apple sieht darin einen koordinierten Zugriff auf vertrauliche Informationen und spricht von einem gezielten Vorgehen.
Ordentlich ausgeschlachtet: Prosser veröffentlichte zahlreiche Videos zum „Leak“
Die gezeigten Inhalte betrafen unter anderem ein neues Designkonzept, das von Apple später unter dem Namen „Liquid Glass“ eingeführt wurde. Auch wenn nicht alle Details der frühen Leaks mit der finalen Version übereinstimmten, trafen die veröffentlichten Informationen zentrale Aspekte der später präsentierten Änderungen.
Für Apple ist der Fall auch deshalb relevant, weil das Unternehmen traditionell großen Wert auf Geheimhaltung legt. Interne Entwicklungen werden üblicherweise erst im Rahmen offizieller Präsentationen gezeigt.
Bericht von „The Verge“ beleuchtet Hintergründe
Der aktuelle Bericht von „The Verge“ zeichnet den Fall umfassend nach und beschreibt sowohl die Entstehung der Leaks als auch die Entwicklung des Verfahrens. Demnach soll Apple durch einen anonymen Hinweis auf die mögliche Quelle aufmerksam geworden sein und anschließend eigene Untersuchungen eingeleitet haben.
Im weiteren Verlauf des Verfahrens steht nun die Frage im Raum, ob Prosser aktiv an der Beschaffung der Informationen beteiligt war oder diese lediglich entgegengenommen hat. Während Apple von einem abgestimmten Vorgehen ausgeht, weist Prosser die Darstellung zurück und betont, er habe den Zugriff auf interne Geräte nicht gezielt organisiert.
Das Verfahren läuft vor einem US-Gericht, noch sind keine Entscheidungen getroffen.


Schlimmer ist das da schon klar war dass diese neue Oberfläche echt unschön wird, und Apple bringt die so tatsächlich, das darfst du keinem erzählen
Ich mag sie sehr.
Bin sogar Brillenträger und habe keinerlei Einschränkungen bei der Erkennung von Inhalten!
Sorry, das man dich nicht um Erlaubnis gefragt hatte.
Veränderungen sorgen immer für eine gewissen Hürde, da uns Menschen oft das neue Unbehagen bereitet. Wenn man jedoch mit einer Offenheit rangeht, merkt man oft, dass Neues auch seine Vorteile bringen kann.
Völlig haltlose Aussage da es reine Geschmacksache ist.
+1
Das ist halt leider nur dein persönlicher Geschmack. Ich mag es und habe keine Probleme bei der Benutzung.
Ich mag sie. Ich mochte aber auch Windows Aero.
Wäre schön, wenn Apple bald die Qualität von Aero in Sachen Lesbarkeit erreichen würde.
Tja .. wer zu weit geht, trägt Konsequenzen … Leaks per Hacking sind kein “freies Sprechen”, sondern potenziell kriminell und profitgetrieben (Prosser monetarisiert damit seine Views).
Plattformen schützen Geheimnisse, um Wettbewerbsvorteile zu wahren – “Klappe aufreißen” rechtfertigt keine Illegalität, aber es zeigt Risiken im Leaker-Business….
Ähh was denn für Hacking?? Er kriegt einen Anruf wo ihm via FaceTime die Oberfläche von IOS26 gezeigt wird und Du schreibst hier was von Hacking?! Warum?
Dem Rest stimme ich auch zu….
Na die Kernfrage ist ja ob er der Anstifter gewesen ist und aktiv die Ereignisse gesteuert hat. Nur einen Anruf zu bekommen wo ihm jemand etwas zeigt ist sicher nicht illegal. Wenn er aber jemanden aus dem Umfeld eines Apple Mitarbeiters bewusst ausgewählt und ihn für bestimmte Informationen bezahlt hat ist das schon illegal und gehört bestraft.
Womit wir bei Claudes Mythos wären und einer der Möglichkeiten mit denen auch nicht autorisierte Menschen (z.B. aus dem Bereich organisierte Kriminalität) Zugriff auf das Modul bekommen könnten …
„Für Apple ist der Fall auch deshalb relevant, weil das Unternehmen traditionell großen Wert auf Geheimhaltung legt.“ <- die Zeiten sind doch wohl schon längst vorbei!
Ich hab davor nichts von Liquid Glass mitbekommen. Das könnte auf 99% der Kunden zutreffen.
Apple sollte mal dringend sein Personal in Sachen Geheimhaltungspflicht schulen. Der eine „verliert“ ein Prototyp in einem Café, ein anderer hat mal so ein iPhone mit neuster Software ohne Geräteschutz „rumliegen“, auf dass dann ein Bekannter Zugriff hat. Klingt nach einer schlechten Netflix-Serie.
Gegen Doofheit hilft auch keine Schulung. Oder glaubst du erschafft Apple hätte keine bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Richtlinien, die jeder Mitarbeiter regelmäßig unterschreiben muss?
Damals vorm Release des iPhone 4, wo jemand ein Gerät in der Kneipe dabei hatte. Gizmodo Vibes.
Wenn es jemanden gibt, der was nicht schützt, freut sich der nächste, der es stibitzt
Tja, in Sachen Geheimhaltung arbeitet man halt bei Apple ähnlich unprofessionell wie beim Thema ai.
Die Klage hilft da nicht wirklich. Es sind die internen Strukturen, die bei Apple schlecht sind.
Woher Apple das alles weiss…
Der Schaden für Apple ist gegen null.
Lächerlich, so gegen einen kleinen Mann vorzugehen.