Apple weist Spekulationen zurück
Apple Upgrade: Keine Funktionssperren bei Leasing-Verzug
In der vergangenen Woche hat die Spekulation die Runde gemacht, dass Apple die Funktion von geleasten Geräten einschränken könnte, wenn Kunden mit den Zahlungen säumig sind. Apple weist diese Vermutung nun zurück.
Hintergrund war offenbar in iOS 27 enthaltener Programmcode. Eine „App Managed Features“ genannte Funktionssammlung könnte es Apple oder seinen Finanzpartnern beispielsweise ermöglichen, den Status der Geräte zu überprüfen oder einen eingeschränkten Modus zu aktivieren. Damit ließe sich der Zugriff auf die meisten Apps blockieren. Lediglich grundlegende Anwendungen wie Telefon, App Store, Uhr, Einstellungen oder Wallet blieben verfügbar.
Programmcode sorgt für Fragen
Die Existenz solcher Funktionen hat im Zusammenhang mit dem inzwischen offiziell angekündigten Leasingprogramm Apple Upgrade berechtigte Fragen aufgeworfen. Apple streitet allerdings einen Zusammenhang ab.
Gegenüber dem Magazin The Verge hat der iPhone-Hersteller mitgeteilt, dass über das Leasingprogramm bezogene Geräte auch bei ausbleibenden Ratenzahlungen nicht in ihrer Funktion eingeschränkt werden sollen. Die Information darüber, wofür der eingeschränkte Modus gut sein soll, blieb der Apple-Sprecher allerdings schuldig.
Klarna beendet Vertrag bei Zahlungsausfällen
The Verge hat diesbezüglich auch bei Apples Finanzpartner Klarna angefragt. Deren Angaben zufolge wird die Leasingvereinbarung beendet, wenn der Kunde drei aufeinanderfolgende Zahlungen versäumt. Der Kunde sei dann dazu verpflichtet, den noch offenen Gesamtbetrag am Stück zu bezahlen.
Apple bietet sein neues Leasingprogramm gemeinsam mit dem hierzulande regelmäßig kritisierten Finanzanbieter Klarna ausschließlich in den USA an. Nutzer haben die Möglichkeit, Apple-Geräte mit Laufzeiten zwischen zwölf und 36 Monaten zu leasen. Optional lässt sich auch eine AppleCare-Versicherung einbinden. Apple Upgrade ersetzt das zuvor in den USA verfügbare iPhone-Upgrade-Programm zu schlechteren Konditionen, umfasst dafür aber neben dem iPhone auch weitere Geräte des Herstellers.

Da bin ich tatsächlich mal gespannt, was das für ein Durcheinander gibt.
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ ;)
Ich würde das nicht machen. Das birgt nur Gefahren.
Vielleicht hat das Ganze etwas mit MDM zu tun beziehungsweise neue zukünftige Möglichkeiten per MDM.