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Produktion soll möglicherweise verlagert werden

Apple-Probleme in China: Drohende Strafzölle und iPhone-Verkaufsverbot

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Apple sieht sich wirtschaftlich gerade einigen Herausforderungen ausgesetzt. So könnte der ohnehin schon schwache Kurs der Aktie könnte weiter fallen, wenn die US-Regierung mit den angekündigten Strafzöllen ernst macht. Zudem kämpft das Unternehmen gegen ein iPhone-Verkaufsverbot in China.

Wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg berichtet, könnten hohe Sonderabgaben dazu führen, dass Teile der iPhone-Produktion von China weg in andere Staaten ausgelagert werden. Apple-Zulieferer würden sich bereits mit entsprechenden Gedanken tragen, letztendlich hänge das weitere Vorgehen davon ab, in welcher Höhe die Trump-Regierung den Aufschlag festlege.

Apple China Dp

Bilder: depositphotos.com

Von einer Sonderbesteuerung in Höhe von mindestens 10 Prozent ist die Rede – Mehrkosten, mit denen sich die Produktionspartner und wohl auch Apple noch irgendwie arrangieren könnten. Allerdings steht weiterhin Trumps Drohung von bis zu 25 Prozent Aufschlag im Raum. Zusatzkosten in dieser Höhe ließen sich wohl kaum ohne deutliche Preisaufschläge für das Endprodukt wegstecken, dementsprechend loten alle Beteiligen derzeit die vorhandenen Ausweichmöglichkeiten aus.

iPhone-Verkaufsverbot in China

Trumps Drohungen sind allerdings nicht der einzige Ärger, den Apple mit Blick auf China gerade hat. Qualcomm konnte im fortwährenden Streit um die im iPhone verwendete Modem-Software ein Verkaufsverbot für verschiedene iPhone-Modelle in China erwirken. Apple hat diesen Entscheid zwar angefochten, konnte die Verfügung zumindest bislang jedoch nicht aufheben

Qualcomm bezichtigt Apple einem CNBC-Bericht zufolge nun des Verstoßes gegen diese Regelung und ruft die Gerichte ein weiteres mal an. Apple hatte zuvor bereits angekündigt, dass keines der iPhone-Modelle aus dem Verkauf genommen wird.

Streitpunkt sind zwei Qualcomm-Patente, die im Zusammenhang mit der Mobilfunk-Funktion des iPhone zum Einsatz kommen. Apple argumentiert hier, dass dies zwar in älteren iOS-Versionen der Fall war, jetzt aber nicht mehr. Da alle neuen iPhones mit einer aktuellen Version von iOS verkauft würden, stelle der Verkauf der Geräte keinen Verstoß dar. Die in diesem Jahr vorgestellten Geräte waren von dem Verbot ohnehin nicht betroffen, offenbar schließt die Regelung ältere Geräte zwischen dem iPhone 6 und dem iPhone X ein.

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13. Dez 2018 um 09:00 Uhr von chris Fehler gefunden?


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