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Wettbewerb beim mobilen Bezahlen

Apple Pay: Großbritannien will NFC-Zugang weiter öffnen

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Großbritannien will den Wettbewerb beim kontaktlosen Bezahlen mit dem iPhone erleichtern. Die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) hat neue Vorschläge vorgelegt, die Apple zu niedrigeren Zugangsgebühren und zum Abbau technischer Einschränkungen verpflichten sollen. Drittanbieter könnten dadurch eigene Bezahllösungen anbieten, ohne auf Apple Pay angewiesen zu sein.

Apple Pay Standard App

Die Behörde sieht vor allem die bisherigen Vertragsbedingungen und Kosten als Hindernis für konkurrierende Anbieter. Dabei gewinnt das kontaktlose Bezahlen in Großbritannien weiter an Bedeutung. Mittlerweile werden 39 Prozent aller Zahlungen kontaktlos abgewickelt. Vor zehn Jahren waren es lediglich drei Prozent. Mehr als 60 Prozent der Erwachsenen verwenden inzwischen eine digitale Geldbörse. Apples Wallet liegt dabei vorn.

EU erlaubt bereits alternative Bezahl-Apps

Innerhalb der Europäischen Union ist der NFC-Zugang für Drittanbieter bereits seit 2024 vorgeschrieben. Apple musste die Schnittstelle für konkurrierende Zahlungsdienste kostenlos öffnen. Davon profitieren inzwischen mehrere Anbieter. In Deutschland lässt sich beispielsweise seit Mai 2025 direkt mit PayPal bezahlen. Auch Curve und die Volks- und Raiffeisenbanken bieten entsprechende Funktionen an.

Paypal Kontaktlos

Ganz ohne Einschränkungen funktioniert die Wahlfreiheit allerdings nicht. Nutzer können zwar eine alternative Bezahl-App als Standard festlegen, verlieren damit aber den gewohnten Schnellzugriff auf Apple Pay. Beim Doppelklick auf die Seitentaste öffnet sich dann beispielsweise PayPal statt der Apple Wallet. Apple Pay bleibt weiterhin nutzbar, muss für Zahlungen jedoch über die Wallet-App aufgerufen werden. Wer beide Dienste regelmäßig verwendet, muss sich also entscheiden, welcher den bequemeren Zugriff erhält.

Niedrigere Gebühren und weniger Hürden

Die britischen Vorschläge gehen weniger weit als die europäischen Vorgaben. Die CMA fordert keinen grundsätzlich kostenlosen Zugang, sondern deutlich niedrigere Gebühren. Außerdem soll Apple neben seiner bisherigen Secure-Element-Technik auch die sogenannte Host Card Emulation (HCE) bereitstellen. Damit können Apps kontaktlose Kartenzahlungen unabhängig von Apples Wallet abwickeln.

Apple verweist dagegen auf Sicherheitsbedenken und hält seine bestehende Lösung für besser geeignet, sensible Zahlungsdaten zu schützen. Die Digitalbank Revolut begrüßt hingegen die geplante Öffnung. Noch sind die Vorgaben nicht beschlossen. Bis zum 17. November sammelt die CMA Stellungnahmen, bevor sie über verbindliche Auflagen entscheidet.

21. Okt. 2026 um 11:42 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Alles was Apple Umsatz kostet wird mit „Sicherheitsbedenken“ deklariert.

  • Wenn tatsächlich HCE von den Behörden erzwungen wird, möchte ich im Gegenzug dafür bei den Apps, die das nutzen ganz klar und gross stehen sehen, dass sie das machen. Damit ich mich aktiv dagegen entscheiden kann.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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