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Eindrucksvolle Zahlen

Apple informiert zum App Store: 100.000 App-Reviews pro Woche

22 Kommentare 22

Offenbar um der zunehmenden Kritik an den App-Store-Regeln entgegenzutreten gibt sich Apple offensiv. Der iPhone-Hersteller hat mit „About the App Store“ und „Developing for the App Store“ in den USA zwei neue Sonderseiten geschaltet und bewirbt diese populär auf der Startseite von Apple.com.

Auf den beiden Seiten hält Apple Nutzern und Entwicklern die Vorzüge seines App-Store-Ökosystems vor Augen. Das Unternehmen hebt dabei auf die besondere Qualität der Anwendungen, die erlesene Auswahl und nicht zuletzt die mit dem App-Store-Prinzip verbundene Sicherheit ab.

Apple App Store Fakten

Seit über einem Jahrzehnt hat sich der App Store als sicherer und vertrauenswürdiger Ort zum Entdecken und Herunterladen von Apps erwiesen. Aber der App Store ist mehr als nur ein Schaufenster – er ist ein innovatives Ziel, das darauf ausgerichtet ist, euch erstaunliche Erlebnisse zu bieten. Und ein großer Teil dieser Erfahrungen besteht darin, sicherzustellen, dass die von uns angebotenen Anwendungen den höchsten Standards für Datenschutz, Sicherheit und Inhalt entsprechen. Denn wir bieten fast zwei Millionen Anwendungen an – und wir möchten, dass du dich bei der Nutzung jeder einzelnen davon wohl fühlst.

Apple untermauert seine Aussagen mit werbeträchtigen Fakten und eindrucksvollen Zahlen. Bei Apples Entwicklerprogramm haben sich den Angaben zufolge mittlerweile 28 Millionen Mitglieder registriert. Insgesamt werden laut Apple derzeit mehr als 1,8 Millionen Apps angeboten. Man prüfe jede neu eingereichte Anwendung automatisch auf bekannte Malware, beinahe 90 Prozent davon durchlaufen den Review-Prozess innerhalb von 24 Stunden. Dabei wird aber auch klar, dass die Zeit, die ein Prüfer mit einer einzelnen App verbringen kann, knapp bemessen ist. Apple zufolge müssen die 500 für den Review zuständigen Experten jede Woche mehr als 100.000 Apps überprüfen. Auf eine 40-Stunden-Woche gerechnet, blieben hier lediglich 12 Minuten pro App Zeit.

Apple hat seine neuen App-Store-Seiten bislang nur in den USA veröffentlicht. Es ist davon auszugehen, dass mit zeitlichem Abstand auch eine deutsche Übersetzung folgt.

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25. Sep 2020 um 20:19 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Oh da sieht jemand seinen Gewinn schwinden…

  • Ein «Ort zum Entdecken». Ja nee, is klar… :D Keine vernünftig funktionierende Suche und sicher die Hälfte aller Apps Schrott und/oder Abzocke.

    Bis heute unklar, wie Apples Bewertungssystem überhaupt funktioniert (soviel zum Thema Transparenz), muss man „neueste Bewertungen“ immer erst umständlich einstellen. However, Lob landet gerne in den Bewertungen, Kritik nicht selten im Nirvana – ich zumindest bewerte inzwischen kaum mehr. Rechnet man noch einen gewissen Anteil gekaufter Bewertungen mit ein, bleibt von Glaubwürdigkeit nicht viel über.

    Was der Wahrheit wohl näher kommt: es geht nicht um User Experience, das könnten alternative Stores sicher um Welten besser; es geht um Kohle, sonst nix.

    • Die Bewertungen ist ein Problem was auf jeder Plattform und bei jeden Shop herrscht. Bei der Suche gehe ich teilweise mit.

    • Jepp, ca. 0,5 Millionen Dollar an Personalkosten im Jahr für wie viel Einnahmen an der Zwangsabgabe?

      Mal schauen, wie lange die Kartellbehörden noch wegschauen.

      • 0,5Millionen sind 50000. Für 500 Personen sind das 1000€ oder $ Jahresbrutto? Oder rechne ich jetzt völlig falsch? Selbst bei 50000€ Jahresbrutto komm ich eher auf 25 Mio €/$?

      • Fehlt ne Null. 500.000

  • Mann könnte als Entwickler auch sagen die Wahrscheinlichkeit das eine App gefunden wird ist gleich gegen Null (es sei denn man gibt im kEUR Bereich für Werbung aus.)

    Schönes Bsp. neulich nach einem GPS Logger gesucht.

  • 100.000 Apps auf 500 Experten pro Woche.

    Macht 200 Apps wöchentlich pro Experte
    Also 40 am Tag, also ca. 5 pro Stunde. Also etwas über 10 Minuten pro App Review.

    Daher also diese Apple AppStore Qualität und die absolut nachvollziehbaren und neutralen Entscheidungen in der Entwicklerschikane.

  • Seit dem Umbau des App Stores vor 2 Jahren (?) nutze ich diesen nur noch um Apps zu updaten oder gezielt nach einer App zu suchen, stöbern schon ewig nicht mehr..

    • Ja, da bin ich dabei. Wobei das Stöbern vorher schon eigentlich nur ein durchschauen der Gratis-Top-Listen war. Kauf-Apps habe ich immer nach Empfehlung, also gezielt, geladen.

    • Dito. Zu Beginn des App Stores fand ich es auch übersichtlicher strukturiert- die einzelnen Einträge haben nicht unnötig Platz verschwendet und es war viel funktionaler als jetzt. Aber ich habe leider auch kein altes iPhone mehr liegen, um meine Erinnerung zu verifizieren.

    • Das ist absolut richtig. Früher habe ich regelmäßig nach Anwendungen gestöbert. Nach der Neugestaltung nicht mehr. Sie ist ein Paradebeispiel an Unübersichtlichkeit und buntem Firlefanz. Und die Entwickler haben hier keine Möglichkeit, ihre Apps vernünftig zu präsentieren. Auch die Pilosophie, keine Gebühren für Updates verlangen zu können ist problematisch. Das Abo-Modell ist hier nicht immer eine Lösung.
      Hier hilft nur eine Abstimmung mit den Füßen ;0(

  • Icke Und Mein Iphone

    Ich kann mich der Meinung von Maverick nur anschließen

  • Ich fühle mich unter iOS deutlich sicherer als unter Android und bin froh, daß Apple sich solche Mühe gibt und die Apps überprüft.
    Das möchte ich nicht missen.

    Allerdings isr eine anständige Funktion zum suchen spezialisierter Apps nach einem Jahrzehnt tatsächlich wünschenswert.
    Apple schiebt seine In-App favorisierten Apps nach vorne und dadurch werden viele brauchbare Apps einfach nicht gefunden. Das ist traurig.
    Was nützt mir eine Fantastlliarde an Apps, wenn ich keine Möglichkeit habe, sie zu finden?
    Ohne iFun und Co. gibt es quasi keine Möglichkeit auf tolle Neuvorstellungen aufmerksamen zu werden. Ich jedenfalls verbringe wirklich keine Zeit beim Durchstöbern des App-Stores. Ich nutze ihn nur zum Aktualisieren vorhandener Apps und zum gezielten Aussuchen von Apps, auf die ich über Dritte aufmerksam wurde.
    Schön wäre ein Filter, in dem man seine Suche personalisieren kann. Etwa, zeige mir alles, was folgende Suchworte enthält und gratis ist oder zum Einmalkauf und Blende alles mit In-App-Kauf aus. Das wäre zwar gegen Apples Philosophie, aber zum Nutzen des Suchenden. Und wer auf In-App steht kann sich ebenfalls alle anzeigen lassen, die das bieten. Freie Auswahl und finden, was man wirklich sucht.
    Aber vielleicht ist diese Idee einfach zu romantisch …

  • Liebes iFun-Team

    Ich hätte da mal einen Wunsch bzw. einen Vorschlag für Euch:
    Eine „App-Bestenliste der User“.

    Wir alle sind uns einig, dass der AppStore kaum effizient zu durchsuchen ist und dass die Kommentare größtenteils nur unzureichende Aussagekraft besitzen. Da bekommen Apps 1-Sterne-Bewertungen, entweder weil sie in Englisch sind und der User nur bayrisch spricht, oder weil der User nur noch 500 MB auf seinem Gerät frei hat, die App aber 600 MB schwer ist, oder weil in der Light-Version einige Features nicht funzen, oder oder oder… Das hat zwar oft so seine eigene Komik, ist aber auf Dauer nervig und absolut nicht hilfreich.

    Bei Euren Stamm-Usern gibt es meiner Meinung nach deutlich mehr Kompetenz bezüglich Grundkenntnissen, Erfahrungen mit Apps, und Beurteilungen von Apps, weil die Leute hier sich größtenteils intensiver und sachlicher mit der iWorld auseinandersetzen als der „gemeine-Standard-iPhone-Nutzer“.
    (Okay, es gibt auch hier oft genug Kommentare, die einen (ver-)zweifeln lassen, aber das sind hoffentlich Ausnahmen :)

    Meine Idee wäre, dass Ihr nach und nach zu verschiedenen Themen eine redaktionell geleitete „Best-Of-Rubrik“ aufbaut, in der iFun-Leser ihre Lieblings-Apps kurz vorstellen können.
    Themen wie Navigation, Kalender, Scanner, PDF, Spiele, Photo, EBV, was auch immer…
    Ihr könntet mit Eurer immensen Erfahrung Eure Favoriten vorgeben und allein damit die jeweilige Rubrik schon extrem interessant für andere machen. Jeder User kann dann seine eigene Lieblings-App vorstellen, kurz seine Erfahrung damit schildern und weswegen er sie anderen empfehlen würde.

    Man müsste wahrscheinlich ein paar klare Richtlinien vorgeben um das Ganze übersichtlich und konstruktiv zu erhalten. z.B.:
    – sich kurz halten (evtl begrenzte Zeichenzahl)
    – evtl nur Stichworte
    – man sollte die App, die man empfiehlt, gut kennen bzw. viel Erfahrung damit haben
    – knappe und deutliche Hinweise zu Vor- und Nachteilen
    – wichtig wären z.B.: die Unterschiede zwischen Light- und Pro-Version, Kompatibilität mit anderen Apps oder Plattformen, unterstützte Dateiformate, usw.
    – keine Kommentare wie „ist mir zu teuer, zu bunt oder zu hell“, denn das kann jeder für sich selbst entscheiden
    – kein „wieso-machen-jetzt-alle-ein-Abo-Gemecker“, denn auch diese Entscheidung muss jeder für sich treffen
    – etc. etc.

    Das Ganze könnte ich mir als In-App-Kauf von 5-10 Euro pro Rubrik oder Thema vorstellen. Erstens, damit nur wirklich am Thema Interessierte mitmachen, und damit Ihr zweitens Euren Programmieraufwand und die redaktionelle Betreuung vergütet bekommt. Ich selbst hätte keine Probleme damit, auch bis zu 15 oder 20 € pro Rubrik zu zahlen, man bekäme ja im Gegenzug eine wertvolle, einzigartige Leistung.

    Euch allen ein schönes WE :)

  • Leider sind viele Bewertungen genau wie bei Otto gefälscht. Ich habe mal bei einer Agentur gearbeitet und die hatten wirklich über 300 Fake Account und haben so die Sachen gut bewertet für die sie die Marketing usw. gemacht haben.

    App Store, Otto, About You, Amazon, Facebook- die meisten sehr gut und Gut Bewertungen sind Fake. Nicht täuschen lassen von der Länge !

    Ganz schlimm ist es bei Otto, dort hat kaum ein Produkt negative Bewertung.

    Liest euch am besten alle negativen Bewertungen.

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