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iPhone statt Armaturenbrett

Apple im Auto: Geheimprojekt soll erweiterte Fahrzeugintegration schaffen

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Wenn die Diskussion um Apples Aktivitäten im Automobilbereich aufkam, haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass der iPhone-Hersteller keineswegs zwingend ein eigenes Fahrzeug anbieten muss, sondern durchaus auch erweiterte CarPlay-Funktionen im Fokus der Anstrengungen stehe können. Im übertragenen Sinne haben wir das Auto gerne als „weiteres Zimmer für HomeKit“ bezeichnet. In diese Richtung kann man interpretieren, was der Bloomberg-Autor Mark Gurman aktuell unter der Überschrift „Apple’s Plan for Cars: Using iPhone to Control A/C, Seats, Radio and More“ berichtet.

Gurman zitiert dabei mehrere mit den Aktivitäten vertraute Personen, denen zufolge Apple an einer Technologie arbeitet, mit deren Hilfe sich im Auto vorhandene Steuerelemente und Funktionen wie Klimaanlage, Tacho, Radio und Sitze vom iPhone aus beziehungsweise über CarPlay kontrollieren lassen.

Wireless Carplay Skoda

Das Geheimprojekt sei bei Apple intern unter dem Codename „IronHeart“ bekannt und befinde sich noch in einer frühen Phase. Auch sei hierbei besonders die Kooperation von Automobilherstellern erforderlich. Letzteres überrascht natürlich nicht und könnte zudem erklären, warum verschiedenste Quellen in den vergangenen Monaten immer wieder Gerüchte um die Zusammenarbeit von Apple mit unterschiedlichen Autoherstellern in die Runde geworfen haben.

„IronHeart“ soll CarPlay enger mit dem Auto verknüpfen

Apples IronHeart-Projekt soll CarPlay deutlich enger mit dem Auto verknüpfen und dem iPhone Zugriff auf beispielsweise die folgenden Fahrzeugfunktionen und -informationen gewähren:

  • Innen- und Außentemperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte
  • Temperaturzonen, Gebläse und Enteisungssysteme
  • Audioeinstellungen etwa für Surround-Sound-Lautsprecher, Equalizer, Hochtöner und Subwoofer
  • Einstellungen von Sitzen und Armlehnen
  • Tachometer-, Drehzahlmesser- und Kraftstoffanzeigen

Ohne Frage wäre mit der Anbindung solcher Fahrzeugfunktionen an das iPhone ein enormer Komfortgewinn verbunden, der sich allerdings nur dann in Realität umsetzen lässt, wenn die Fahrzeughersteller ihrerseits ein entsprechendes Interesse haben und mitziehen. Damit verbunden stellt sich die Frage, inwieweit die Hersteller eine solche Integration als Konkurrenz für ihre eigenen Systeme sehen. Schon jetzt zeigen sich nicht alle auf dem Automarkt aktiven Unternehmen uneingeschränkt kooperationsbereit. Die härteste Linie fährt hier Tesla, die ausschließlich ihre eigene App-Lösung anbieten und CarPlay gänzlich ablehnen.

07. Okt 2021 um 19:06 Uhr von chris Fehler gefunden?


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