iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 31 101 Artikel

Aktivisten in mehreren Ländern gefährdet

Apple hat erste „Threat Notification“-Warnmeldungen verschickt

30 Kommentare 30

Apple hat erstmals von seinem Warnsystem für Spionageangriffe Gebrauch gemacht. Das Unternehmen hat einem Reuters-Bericht sowie entsprechenden Twitter-Posts zufolge mehrere Aktivisten in Thailand, Ghana, Uganda und El Salvador auf eine entsprechende Bedrohung aufmerksam gemacht.

In den unter anderem per E-Mail zugestellten Warnhinweisen weist Apple die Betroffenen darauf hin, dass sie sich allem Anschein nach im Visier staatlich finanzierter Angreifer befinden und diese aus der Ferne auf ihre iPhone-Daten zugreifen wollen.

Apple führt den Betroffenen gegenüber weiter aus, dass die Angriffe offenbar gezielt aufgrund ihrer Person oder ihrer Tätigkeit erfolgen. Das in den Mitteilungen skizzierte Gefahrenpotenzial lässt sich als direkten Hinweis auf die Pegasus-Software der mittlerweile von Apple verklagten NSO Group deuten. So sei nicht auszuschließen, dass die Angreifer aus der Ferne auf das iPhone und die darauf gespeicherten Daten zugreifen oder mithilfe von Kamera und Mikrofon sogar Überwachungsfunktionen nutzen können.

Apple Id Threat Notification

Apple rät zu Updates und Experten-Kontakt

Apple rät den Betroffenen, die neueste iOS-Version auf ihren iPhones zu installieren. Auch geht das Unternehmen den Warnhinweisen zufolge davon aus dass die Angriffe unter iOS 15 und neuer nicht mehr möglich sind. Ergänzend wird den Betroffenen geraten, sich mit einem unabhängigen Expertenteam in Verbindung zu setzen.

Apple wollte sich Reuters zufolge bislang nicht zu dem Sachverhalt äußern. Fakt ist, dass die Benachrichtigungen unmittelbar auf eine entsprechende Ankündigung Apples folgen. Der iPhone-Hersteller hatte im Anschluss an seine Klage gegen den Spionagesoftware-Anbieter NSO Group bekannt gegeben, dass man gefährdete Personen künftig mit solchen Bedrohungsbenachrichtigungen vor staatlich geförderten Angriffen warnen werde. Wie Apple derartige Vorgänge entdeckt, bleibt unbekannt. Die entsprechenden Warnungen werden sowohl per E-Mail als auch über iMessage verschickt und zudem beim Besuch der Webseite appleid.apple.com angezeigt.

25. Nov 2021 um 10:34 Uhr von chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    30 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    Abonnieren
    Benachrichtige mich bei
    30 Comments
    Oldest
    Newest Most Voted
    Inline Feedbacks
    View all comments
    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 31101 Artikel in den vergangenen 5204 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2021 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven